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Eritrea weiter i.S. Rechtsgleichheit als die Schweiz ?

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Der Zu­strom an Eri­treaer in unser Land nimmt rasch zu. Fast alle diese Mi­gran­ten gel­ten als Flüchtlinge und können blei­ben. Ihre In­te­gra­tion ist sehr schwie­rig und kos­tet immer mehr Geld. Po­li­tik und ­Gerichte haben die Schweiz in eine ziem­lich aus­weg­lose Si­tua­tion gebracht.

Dänemark hat in Eritrea selber jetzt vor Ort sondiert und will nun 500 Eritreaer zurückschicken, welche die eriträische Regierung willkommen heisst, eine Strafe hätten sie nicht zu befürchten, sie würden im Lande ja gebraucht, lediglich den "weitgehend zivilen Dienst zum Aufbau des Landes" müssten sie nachholen, Frauen wie Männer.

 

1. Hat nicht jedes Land neben Rechten auch Pflichten zu vergeben ? Gegen einen gemeinsamen, weitgehends zivilen Dienst zum Aufbau des Landes kann doch nichts vorgebracht werden, denn das ist folglich ja in Eritrea viel besser und vor allem gerechter ausgebaut, als in der Schweiz.

Hier werden doch immer noch die jungen Männer völlig einseitig stark diskriminiert, ja vom Staate rechtsungleich "ausgebeutet", so lange die jungen Frauen nicht rechtsgleich - gemäss unserer Bundesverfassung - nicht  mindestens einen adäquaten, zeitgleichen Dienst an der Gemeinschaft ableisten müssen. Unsere jungen Männer könnten ruhig jetzt auch mal an das Strasburger Gericht für Menschenrechte (EMRK) gehen, und müssten Recht bekommen. Oder ins Ausland flüchten  und mit der  gleichen Begründung wie die Eriträaer um Asyl nachsuchen, die CH-Regierung "verheize im Militärdienst  junge Menschen für kriegerische Interessen“, was doch ebenso ein Witz ist, wie für Eritrea eben auch, nur will es keiner merken. Frau BR Sommaruga, Sie setzen sich für rechtsgleiche RECHTE der Frauen, z.B. gleicher Lohn ein, was ja i.O. ist  Wieso aber setzen Sie sich nicht mit gleicher Vehemenz für gleiche PFLICHTEN der Frauen wie der Männer, für einen DIENST auch der Frauen, z.B. eines Pflegedienstes für Frauen, gleich lang wie der Militär- oder Zivildienst der Männer endlich ein ?

Hier ist Eritrea der Schweiz doch um Meilen schon voraus.  Ist denn Ihre völlig einseitige Einstellung gegenüber Eritrea unter den heute in Wirklichkeit gegebenen Umständen nicht viel zu subjektiv wertend

& somit  auch recht anmassend ?.

 

2. Christine​ Umutoni (UNDP) lobte vor kurzem Eritreas Fortschritte bei der Gesundheitsversorgung​​​​​​. Das Land «muss Afrika und dem Rest der Welt Lektionen darüber erteilen, wie diese Erfolge erreicht wurden», so Umutoni.

Diese ist keine eritreische Agentin, sondern überprüft für das Uno-Entwicklungsprogr​​​​​​amm (UNDP), wie Eritrea die Millenniumsziele umsetzt – für die gleiche Uno also, die gegen das Land Sanktionen erhoben hat. Umutonis Lob gründet auf harten Zahlen: Seit das Land vor über zwanzig Jahren unabhängig von Äthiopien wurde,

 

- ist die Kindersterblichkeit um zwei Drittel gesunken,

- und die Sterberate der Frauen bei Geburt, wurde gar um 78 % reduziert.

- die Malariafälle sind seit 1998 um über 85 % zurückgegangen,

- die Zahl der Tuberkulosetoten hat in 20 Jahren um 61 % abgenommen.

- die HIV-Durchseuchung ist mit 0,93 % für afrikan. Verhältnisse sehr tief.

- seit der Unabhängigkeit ist die Lebenserwartung stark gestiegen:           ​​  ***von 48 auf 63 Jahre***.

Somit macht die Regierung nicht alles schlecht, das ist nun sicher.

 

3. Einzigart​​​iger Sinn für Gemeinschaft in Eritrea. Der Schlüssel zum Erfolg Eritreas sei «eine starke Regierung, die es geschafft hat, das Volk für ein klares Ziel zu motivieren und zu mobilisieren», heisst es im Bericht von Christine Umutoni. Die Führung des Landes habe es erreicht, «einen einzigartigen Sinn für Gemeinschaft zwischen verschiedenen Ethnien und religiösen Gruppen zu schaffen».

Schon früher hatte das UNDP Eritrea bemerkenswerte Erfolge zugestanden – etwa bei der Schulbildung, der Gleichstellung der Geschlechter und dem ­Umweltschutz. Wie Bilder zeigen, ist auch die Infrastruktur des Landes für afrikanische Verhältnisse in einem erstaunlich guten Zustand. Da kommt mir der Spruch eines alten griechischen Philosophen zwangsläufig in den Sinn; "Die Wahrheit ist immer dort zu finden, wo sie am wenigsten vermutet wird." Für die Schweiz resp.  Mitarbeiter des Migrationamtaes, Vorsteherin SP-BR-Sommaruga ein sehr guter Grund, sofort die wahren Verhältnisse vor Ort wie die Dänen jetzt zu überprüfen.

In der Schweiz ist Eritrea vor allem wegen der vielen Asylbewerber ein Thema. Seit Jahren ist deren Zustrom so gross wie aus keinem anderen Land. Mittlerweile kommen jeden Monat rund tausend Eritreer an. Und fast jeder kann bleiben. Das kann aber heute wohl kaum mehr legitimiert und glaubhaft begründet werden, ausser von den Flüchtenden selber, die natürlich unwahre Schauermärchen erzählen. Drückeberger einfach pauschal aufzunehmen, und ihnen ein Leben in Wohlstand, ja Luxus ohne Arbeit ein Leben lang zu garantieren, verständlich dass diese so ein Anagebot dankend annehmen, und über die schweizer Behörden lachen.

 

4.  Brutaler Militärdienst ohne Ende in Eritrea ?

Zwar hat das Stimmvolk 2013 dem Zustrom an Eritreern einen Riegel schieben wollen und im Rahmen der Asylgesetzrevision beschlossen, dass Wehrdienstverweigerun​​​​​​g kein Asylgrund mehr ist. Denn praktisch alle eritreischen Asylbewerber führen an, vor dem angeblich mörderischen National Service geflohen zu sein – ­einer Mischung aus militärischem und zivilem Dienst, zu dem Frauen und Männer verpflichtet sind. Doch das Bundesverwaltungsgeri​​​​​​cht hat den Volksbeschluss ausser Kraft gesetzt und verfügt, dass alle Eritreer, die das Land illegal verlassen haben, bleiben dürfen. Also fast alle. Auch wiederum so ein völlig schyzophrener Richterspruch, nämlich dass eine "illegale Handlung"
einen Anspruch auf Asyl-Aufnahme automatisch auslöst. Die Schweiz hat jetzt ein ernsthaftes Problem durch solch zweifelhafte Richter.  Der Zustrom an Asylbewerbern aus dem kleinen Land in Ostafrika steigt und steigt dadurch unaufhörlich an. 2004 ersuchten im gesamten Jahr rund 200 Eritreer in der Schweiz um Asyl. Mittlerweile sind es teilweise über 1000 – pro Monat.  Insgesamt stellten 2014 bisher 5721 Neuankömmlinge aus Eritrea ein Asylgesuch. Ende des Jahres dürften es insgesamt 7000, 8000 oder noch mehr sein. Zeitweise kommen mehr Asylbewerber aus Eritrea in die Schweiz als aus allen anderen Ländern zusammen. Die Zahl der Eritreer, die in der Schweiz leben, spiegelt die rasante Entwicklung. War die eritreische Diaspora vor zehn Jahren mit etwa 1700 Menschen noch klein, hat sich diese bis Ende 2013 verzehnfacht. Mittlerweile leben schon weit über 20 000 Eritreer in unserem Land. Entscheidend dafür ist, dass fast alle eritreischen Asylbewerber bleiben können, als anerkannte Flüchtlinge oder als vorläufig Aufgenommene – wobei vorläufig faktisch mit definitiv gleichzusetzen ist.

 

5.​​​  Ne​​​unzig Prozent beziehen Sozialhilfe

Die anschwellende Diaspora wäre kaum ein Thema, wenn die Eritreer in der Schweiz ihren Lebensunterhalt selber bestreiten könnten. Doch fast alle leben auf Kosten des Staates. Selbst wenn ihr Aufenthalt gesichert ist und ihnen der Arbeitsmarkt offenstünde, bleiben die meisten auf Unterstützung angewiesen. 76 Prozent der Eritreer mit dem Status «vorläufig aufgenommen» haben keinen Job. Unter den anerkannten Flüchtlingen sind es sogar 87 Prozent. Wenn Eritreer arbeiten, ist es häufig in einer Niedriglohnbranche wie Reinigung oder Service. Insgesamt sind rund 90 Prozent von ihnen ganz oder teilweise auf Sozialhilfe angewiesen.

Die Bedürftigkeit kostet die Allgemeinheit enorm viel. Teuer sind zudem die Integra­tions- und Betreuungsmassnahmen,​​​​​​ die für die Eritreer ergriffen werden. Auf welche Gesamtkosten sich das addiert, hat natürlich noch niemand ausgerechnet. An Einzelfällen können die finanziellen Konsequenzen erahnt werden: Aarburg im Aargau  mit rund 7000 Einwohnern musste vor einigen Jahren 127 eritreische Asylbewerber aufnehmen, die inzwischen ein Bleiberecht haben. Neunzig Prozent von ihnen hängen am Tropf des Staates. Das kostet 1,2 Millionen Franken pro Jahr. Ab 2018 muss Aarburg diese Kosten vollständig selber tragen. Schlagzeilen machte die kleine Zürcher Gemeinde Hagenbuch, die für eine Familie aus Eritrea 60 000 Franken pro Monat aufbringen muss. Den Einwohnern von Hagenbuch droht nun eine Steuererhöhung.

Deut​​​​​​schland hat pro Kopf der Bevölkerung zwar viermal weniger Asylanträge als die Schweiz, Tendenz auch steigend, über die Kosten im Gegensatz zur Schweiz, haben sich  Journalisten aber schon mal einige Gedanken wie folgt gemacht;


https​://ww​​​​​​w.youtube.com/wa​​​t​c​h​?​feature=pla​ye​r_​de​​t​ai​lpage&​v=T​BsU​bpv​lvV​​w

​​

 

6. ​ Flüge nach Eritrea ausgebucht

Die FDP will nun angeblich prüfen lassen, ob Eritreer in ihr Heimatland zurückgebracht werden können. Links-grüne Politiker verwarfen aber sofort wieder die Hände. Dass aber viele anerkannte Flüchtlinge vorübergehend nach Eritrea reisen, etwa um Verwandte zu besuchen oder eine Frau zu finden, ist in eritreischen Kreisen ein offenes Geheimnis. «Im Sommer sind die Flüge in die Hauptstadt Asmara jeweils ausgebucht», bestätigt ein Insider.

 

7.  Mit ihren Entwicklungserfolgen be­weist die eritreische Führung, dass ein afrikanisches Land ohne internationale Hilfe besser gedeihe.

Die vergleichsweise guten Lebensumstände in Eritrea stellten die Hilfskonzepte von NGOs in Frage – also müssten diese das Land schlechtreden. Eritrea habe seine Erfolge wesentlich jungen Landsleuten zu verdanken, die im National Service zu wertvoller Aufbauarbeit angehalten würden, sagt Berhane Merhawi. Von Sklaverei könne keine Rede sein. Die immer rasantere Abwanderung junger Leute bedrohe aber die Erfolge Eritreas, sagen die Merhawis. Viele Eritreer würden von raschem Geld und westlichem Wohlstand geblendet. Im Wissen, in der Schweiz bleiben zu können, wagten viele die Reise, die, verglichen mit früher, meist kurz ist. In der Schweiz würden sie aber erkennen, dass es auch hier harte Arbeit braucht, um echten Wohlstand zu erreichen. Viele Ankömmlinge resignieren bald – und arrangieren sich mit der Sozialhilfe, die man ihnen grosszügig anbietet.

 

8.  Wie bemüht sich die Schweiz, zu erfahren, wie es vor Ort wirklich ist ?

Vor einigen Tagen hat Pablo Loosli die Schweiz zu Entwicklungsprogramme​​​​​​n in Eritrea ermutigt. Allzu viel Hoffnung, auf Gehör zu stossen, hat der ehemalige Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes in Eritrea offenbar nicht. «Ich frage mich, wie ernsthaft sich die Schweiz bemüht, zu erfahren, wie es vor Ort wirklich ist», meinte Loosli. Seine Zweifel sind nachvollziehbar. Im Oktober bereiste Staatssekretär Yves Rossier mehrere Staaten Ostafrikas, unter anderem Kenia, Äthiopien und Somalia. Eritrea stand nicht auf seiner Agenda. Für mich jedenfalls verrät damit Frau SP-BR-Sommaruga, wie sie die MEI ebenfalls nicht dem Sinne nach umzusetzen gedenkt.

Wenn sogar der Honorarkonsul von Eritrea, Toni Locher selber sagt; "Die Politik der Schweiz ist von Hilflosigkeit gezeichnet", und ...."Die Eritreer kommen bei Rückschaffung nicht ins Gefängnis", dann ist doch alles klar.

Weitere Gründe herzhaft  -  J A -  zu ECOPOP  jetzt unbedingt abzustimmen.

 

 

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Kommentare von Lesern zum Artikel

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20%
(25 Stimmen)
Lars von Lima sagte November 2014

Auf WAS sollen wir denn noch 'stolz' sein, wenn diese Menschenrechte von den USA nach Gousto ausgehebelt werden? Diese Entwicklung ist ausserordentlich gefährlich und kaum zu negieren.



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68%
(25 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2014

Wir sollten stolz darauf sein, dass in Europa die europäische Menschenrechtskonvent​ion gilt. Dass jeder einzelne Bürger damit verbriefte Rechte hat, die ihn vor staatlicher Willkür schützen. Die über die Staatsgrenzen hinaus geschützt sind.

Sie zu kündigen, würde uns allen schaden.

http://www.nzz.ch​/schweiz/ueli-maurer-​beantragt-kuendigung-​der-menschenrechtskon​vention-1.18428322?ex​tcid=Newsletter_20112​014_Top-News_am_Morge​n


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36%
(25 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2014

@ St. Pfister,

Bleiben Sie bitte mal auf dem Teppich junger Mann, mit "rechtsbürgerlich" alle Menschen, die gegen diese klaro gegen die Schengen- & Dublinverträge verstossenden, somit Illegalen Eritreern/Innen, sich zur Wehr zu setzen, denn bezahlen müssen wir es ja, nicht die Exekutive, die ihre Arbeit nicht pflichtgemäss macht.

Verträge sind da, um eingehalten zu werden, daran hält sich sogar die ital. Mafia. Diese Eritreer & alle Nordafrikaner, Asiaten kommen doch über mehrere sichere Drittstaaten nur so illegal in die Schweiz, nach Norwegen, nach Schweden, weil dort die Honigtöpfe am prallsten gefüllt sind. Überhaupt ist einfach Bares aus zu bezahlen ohne jedwelche Arbeit ein Sakrileg, das abzuschaffen ist. Würden wir sie alle arbeiten lassen, kämen innert 12 Monaten nur noch 1/4, weil sie das doch gar nicht mögen, weshalb sie doch allem Anschein aus dem Land - wo seit 20 Jahren Frieden herrscht, kommen, ja auch keinen "Gemeinschaftsdienst"​​ machen wollen.

Im übrigen ist das Haupthema hier, Eritrea diskriminiert die Männer gegenüber den Frauen nicht, wie die Schweiz es tut, also ist diese Regierung doch reifer, hält das Menschenrecht der Nichtdiskriminierung wegen des Geschlechts seit Jahrzehnten ein, ist also darin viel weiter als die unsrige, dies ist meine provokante These. Hierum drücken sich bis jetzt aber so ziemlich alle, ausser Sie St. Pfister, Sie haben es jetzt wenigstens zugegeben.

Sie unterstützen aber Rechtsbrecher, also nehmen Sie doch bitte erst einmal 2-3 in ihrer privaten Wohnung auf, erst dann werden Sie ein einigermassen objetiveres Bild der Tatsachen & Ursachen durch sie mitbekommen, aus den gemachten Erfahrungen mit Ihnen, ganz bestimmt, also nur zu, nur Mut. Ich würde es Ihnen jedenfalls hoch anrechnen.


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59%
(27 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2014

Wissen Sie, wie sich mir die Sache darstellt?

Eritreische Flüchtlinge gelangen nach Europa. Die rechtsbürgerlichen stören sich an der Anzahl Flüchtlinge und wollen sie am liebsten zurückschaffen. Damit das möglich ist, erklären sie das Land, der Realität zum Trotz, für sicher.


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29%
(24 Stimmen)
Paul Rohner sagte November 2014

Was ich in Sachen MEI offiziell gehört habe bis jetzt ist, die Aussagen der Brüsseler Verantwortlichen. Sowas geht nicht, wir verhandeln nicht über eine Abschottungsinitiativ​e der Schweizer. Aus unserer Regierungsseite vernahm ich, wir tun alles was in unserer Macht steht den Volksentscheid um - und durchzusetzen. Wird leider kaum möglich sein, weil die EU in Brüssel gar nicht verhandeln will.

Steht nicht auch seit Jahren in der Verfassung, dass Straftäter bezeichneter Straftaten devinitiv ausgewiesen werden müssen. Und was ist seit damals passiert. Man spricht von Menschenrecht, das dies nicht zulasse. Frage: Was für ein Menschenrecht haben die Opfer im oberen Abschnitt und auch hier.


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39%
(23 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2014

Früher habe ich bei Amnesty International auch mitgemacht & finanziell unterstützt, was ich seit längerem schön bleiben lasse. Eritrea wird doch von einer linksorientierten Volkspartei sehr effizient & sehr erfolgreich für die Menschen, unter Präsident Afewerki geführt, was den vornehmlich Linken Protestschreiber hier doch auch sehr gefallen müsste.

Aktivistin​ von Amnesty Int. als Sonderberichterstatte​rin

Regierungsnahe​ Eritreer betonen, dass die ständige Mobilmachung angesichts dieses «No peace, no war»-Zustands zwingend sei und dass sich Eritrea unter diesen Umständen wirtschaftlich nur schwer entwickeln könne. Trotzdem hat diese "Linke-Volksregierung​" doch schon beachtliches erreicht, was Linken hier wie z.B. Hr. St. Pfister, wie gesagt, doch sehr gefallen müsste, zumndest jetzt anerkannt werden;

- Kindersterblichkeit von 1990 - 2013 um 67 % gesenkt,
- Müttersterblichkeit b. Geburt von 1990-2013 um 78 % gesenkt,
- Malaria-Fälle v. 1998-2012 um 85 % gesenkt,
- Todesfälle Tuberkulose v. 1990-2013 um 61 % gesenkt.

Desto trotz, internationale Organisationen (AI) und NGOs haben die negative Deutungshoheit über Eritrea. Ihre düsteren Berichte über die Zustände im ostafrikanischen Land stützen sich jedoch weitgehend auf Eritreer, die das Land im Unfrieden verlassen haben, somit niemals objektiv sein können.

Grossen Einfluss hat Sheila Keetharuth. Sie nennt sich Menschenrechtsanwälti​n und wurde 2012 zur Sonderberichterstatte​rin für Eri­trea ernannt. Auftraggeber ist der Uno-Menschenrechtsrat​, der unter anderem auch die Schweiz mehrfach als rassistisches Land bezeichnet hat. Die eritreische Regierung verweigerte ihr aber den Zutritt zum Land. Überraschend war das nicht, denn:

Keetharuth war zuvor jahrelang Aktivistin bei Amnesty International (AI)

gewesen. Im ­August 2011 hatte AI versucht, in einer Geheimmission mehrere Personen in Eritrea zu stationieren, eine davon als katholische Nonne verkleidet. Ihr Ziel, es sollten die AI-Aktivisten in Eritrea den Sturz der Regierung vorbereiten.

Ich war vier Jahre lang Beamter der Fremdenpolizei i.d. Schweiz, vor wenigen Jahren war es Ausländern noch unter Strafe untersagt, jegliche politische Aktivität zu führen, was so auch ganz korrekt, richtig ist.
Heute wird aber in der "neutralen Schweiz", anscheindend geduldet von "sogen. Gutmenschen", dass z.B. die eritreische Diaspora gegen die eigene Regierung hetzt, & Umsturzpläne auskeckt, notabene von der Schweiz aus. Meiner Rechtsauffassung nach Hr. St. Pfister, müsste hier die Ausschaffungsinitiati​ve resp. jetzt dieser Bundesverfassungsarti​kel sofort Anwendung finden, tut er es nicht, entlarvt sich die Schweiz doch auch als eine Parteien-Diktatur von OBEN nach UNTEN. Denn gewalttätige, politisch motivierte Aktionen - wie hier eben der eritreischen Deaspora - unterminieren die Neutralität & Souveränität der Schweiz in erheblichen, unzulässigem Masse, was es keinesfalls zuzulassen gilt.

Behinderten Sänger verprügelt

Das Wirken solcher Oppositionsgruppen ist –­ gelinde gesagt – recht zweifelhaft. Seit einigen Jahren greifen oppositionelle Eritreer regel­mässig Landsleute bei deren Treffen an und lassen die Fäuste fliegen. Immer wieder gibt es Verletzte. Im Januar 2012 trat der eritreische Sänger Zematch an einem Konzert in Zürich auf. Seine Botschaften passten den Oppositionellen nicht. Eine Schlägertruppe verprügelte den behinderten Künstler und zerstörte seine Beinprothese. Zematch soll sich für das Bezahlen der Aufbausteuer an Eritrea eingesetzt haben, beschwichtigte Said Saleh im Nachhinein. «Wer die Regierung unterstützt, ist ein Verräter», meinte er. Im März 2012 wurden Dutzende Regimegegner in Bern in einem Saal handgreiflich, wo regierungsnahe Eritreer ein Podium abhielten. Das Podium sei als «Regierungspropaganda​» angelegt gewesen, sagte Saleh danach.

Im Juni 2013 wurden im aargauischen Rombach Vertreter eines eritreischen Vereins angegriffen, offenbar mit Steinen, Holzlatten und Messern. Drei Personen mussten ins Spital. Im gleichen Monat machte ein Überfall auf ein Eritrea-Fest in Dietikon Schlagzeilen. Daran beteiligt war der vielporträtierte Kidane Girmay. Trotz Grosseinsatz der Polizei landeten neun Verletzte im Spital. Die Wochenzeitung ­zitierte einen anonymisierten oppositionellen Eritreer: «Uns stört, dass sich die Regierungstreuen immer heimlich treffen.» Von Meinungs- und Versammlungsfreiheit scheinen die Vorkämpfer für demokratische Verhält­nisse in Eritrea nichts zu halten.


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36%
(22 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2014

Eritrea ist gewiss noch keine Demokratie. Seit der Loslösung von Äthiopien führen Präsident Isaias Afewerki und seine Einheitspartei das Land in diktatorischer Manier. Pressefreiheit gibt es nicht. Junge Eritreer sind verpflichtet, jahrelang im National Service zu dienen.

Weit auseinander gehen aber die Aussagen, wie dieser Dienst aussieht.

Menschen​rechtsorganisationen wie Amnesty International oder Human Rights Watch sagen, das Regime verheize junge Leute für seine kriegerischen Interessen. Der National Service sei ein brutaler Militärdienst ohne Ende. Regierungsfreundliche​ Kreise sprechen hingegen von einem weitgehend zivilen Dienst zum Aufbau des Landes. Der Dienst erfolge zu annehmbaren Bedingungen. Jedenfalls zeigen die Fortschritte Eritreas bei den Uno-Millenniumszielen​, dass das Regime nicht alles falsch macht.

Die Regierung weist Behauptungen über ­Folter, Mord und Sklaverei im Land vehement zurück. Auch viele Exil-Eritreer der älteren Generation bezeichnen Aussagen

über fortgesetzte Menschenrechtsverletz​ungen oder Erschiessungen an der Grenze als Lügen.

Sie verweisen darauf, dass sich Eritrea noch immer in einem kriegsähnlichen Zustand befinde, obwohl der äusserst blutige Konflikt mit dem Nachbarland Äthiopien 2000 für beendet erklärt wurde.


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50%
(26 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte November 2014

Typisch Ausländerhass, deswegen NEIN zu Ecopop.


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37%
(19 Stimmen)
Lars von Lima sagte November 2014

Das behaupten SIE. Es tönt aber von anderen Seiten ganz anders.

Ausserdem heissen Probleme in Eritrea nicht automatisch, dass diese Menschen hier sein müssen.

In Nachbarländern wären sie vermutlich besser aufgehoben und könnten dann wieder rasch zurück. Die dortigen 'Sozialsettings' sind übrigens viel 'besser' als bei uns.

Aber vielleicht klopfen Sie mal in Australien an. Die schaffen neuen Räum in Kambodscha.


Erit​reische Flüchtlinge Folterkammer Sinai - FAZ

Tausende Eritreer fliehen derzeit vor der Diktatur ihres Landes. Menschenhändler entführen und verschleppen sie auf den Sinai, wo sie von Sicherheitskräften wie Kriminelle behandelt werden.
08.04.2014, von Markus Bickel, Kairo

© AP Der neue Grenzzaun: Er trennt den Sinai (links) und Israel
Eine der größten Tragödien Afrikas spielt sich entlang der Strecke von Eritrea bis auf den Sinai ab. Eritreer fliehen zu Tausenden vor der Diktatur ihres Landes. Erst landen sie in sudanesischen Lagern, aus ihnen werden sie von ägyptischen Menschenhändlern auf den Sinai verschleppt, und dort werden sie von ägyptischen Sicherheitskräften wie Kriminelle behandelt. Dabei sind sie Opfer. Über Wochen sitzen sie etwa in Polizeiwachen ein, ohne dass sich jemand um sie kümmerte – nicht um die Wunden, die Beduinen den Männern und Frauen durch Folter zugefügt haben, und nicht um die Rechte, die den Entführten internationalen Vereinbarungen zufolge zustehen. Kairo hat 1951 die Flüchtlingskonvention​ zwar ratifiziert, die ägyptische Regierung hält sich aber nicht an sie.

Autor: Markus Bickel, Jahrgang 1971, Korrespondent für die arabischen Länder mit Sitz in Kairo.
Menschenrechtsorgan​isationen wie Human Rights Watch (HRW) und auch das amerikanische Außenministerium haben zahlreiche Belege für die Zusammenarbeit von Menschenhändlern und Sicherheitskräften auf der Sinai-Halbinsel, aber auch an der Grenze zum Sudan im Süden des Landes vorgelegt. Die Behörden bestreiten aber die Anschuldigungen. Entsprechende Vorwürfe in einem HRW-Bericht über „Menschenhandel und Folter von Eritreern in Sudan und Ägypten“, der im Februar veröffentlicht wurde, seien „absurd“, sagte ein Sprecher von Außenminister Nabil Fahmy dieser Zeitung. Die amerikanische Organisation habe „unsauber“ gearbeitet; die Beschuldigungen seien „Blödsinn“.

Anders​ als von Menschenrechtlern behauptet, gehe die Zahl der festgehaltenen Eritreer auf der Sinai-Halbinsel seit dem Sommer 2013 „drastisch“ zurück, heißt es aus dem Außenministerium in Kairo. So sollen 95 Prozent der in Folterkammern gequälten Menschen Eritreer sein; unter den Opfern befinden sich aber auch Äthiopier, Sudanesen und Somalier. Im vergangenen Herbst, als die Armee ihre Offensive auf dem Sinai begonnen hatte, waren die Folterfälle zurückgegangen. Seither häufen sich die Berichte über Entführungen aber wieder.

Die finanzielle Erpressung ist das Ziel

Nach dem Sturz des islamistischen Präsidenten Muhammad Mursi im Juli 2013 sei es den Sicherheitskräften gelungen, die bewaffneten Gruppen, die auch für Menschenschmuggel verantwortlich seien, zurückzudrängen. „Wir bekämpfen nicht nur den Terrorismus, sondern auch die Menschenhändler“, sagte Fahmys Sprecher. Ägyptens Politik zeichne „null Toleranz“ gegenüber den Kriminellen, die seit 2009 Tausende Eritreer gefoltert, erpresst und ermordet haben sollen, aus. „Es liegt in unserem nationalen Interesse, die Grenzen zu sichern.“
In dem weitgehend rechtsfreien Raum, der im Norden der Sinai-Halbinsel seit dem Camp-David-Abkommen zwischen Israel und Ägypten 1978 entstanden ist, können die zwischen 16 und dreißig Jahre alten Folterer schalten und walten, wie sie wollen. Die Revolution gegen den Machthaber Husni Mubarak 2011 und die Absetzung von dessen Nachfolger Mursi haben die Lage weiter verschlechtert: Seither wurden bei Angriffen der Terrorgruppe „Ansar Beit al Maqdis“, die mit Al Qaida verbündet ist, Dutzende Sicherheitskräfte getötet. Das Auswärtige Amt in Berlin rief Ende Februar Besucher der beliebten Badeorte Scharm al Scheich, Dahab und Nuweiba auf, sich umgehend mit ihren Reiseveranstaltern in Verbindung zu setzen. „Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird dringend abgeraten“, heißt es aus Berlin.




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54%
(24 Stimmen)
Stefan Pfister sagte November 2014

In Eritrea gibt es, Stand 2013, "schwerwiegende Menschenrechtsverletz​ungen wie willkürliche Tötungen und Verhaftungen, erzwungenes Verschwindenlassen, Folter, sowie fehlende Meinungs-, Religions- und Versammlungsfreiheit"​.

http://de.wikipe​dia.org/wiki/Menschen​rechte_in_Eritrea

​DAS ist das Problem. Und DAS ist der Grund, warum man die Leute nicht einfach zurückschickt.




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41%
(22 Stimmen)
Lars von Lima sagte November 2014

Komisch, da hat doch am letzten Donnerstag bei Maybril Illner im ZDF ein ex Eriträer, soweit ich das verstand, fest behauptet, jene Eriträer wollen nicht Flüchtlinge sein! Nanu?

Sie wollen lediglich eine Ausbildung und dann wieder zurück nach Eriträa.

Na bestens, dann helfen wir denen doch dort, eine Ausbildung zu finden.

Selbst der 'Ex' äusserte überzeugend, dass diese Menschen in ihrem Land gebraucht werden!!

Es wurde nämlich auch gesagt, dass von dort nur jene 'flüchten' können, die

das Geld

dazu haben und oft sogar schon eine Ausbildung z. B. zum Arzt haben.


Eritäisches 'Brain Drain' wurde Mitteleuropa sodann vorgeworfen, so als ob diese Wirtschaftsflüchtling​e per Saugimport hierher gezwungen würden.

Die Verdrehung der Sachsituation wird immer grotesker und absurder.

Auch wurde erklärt, dass Schengen im Hinblick auf Italien und Griechenland faktisch tot ist! Ja was? Inzwischen wachen sogar die Deutschen auf. Man staune.

Aber ich bin gewiss, nachdem die DEZA in Peru in einer mittleren Stadt eine Müllkippe saniert, und zu aller erst den Dortigen beibringen muss,

wie man richtig mit einem Besen wischt (das ist so im SRF gezeigt worden und kein menschenverachtender Unsinn, Herr Wild!!),

werden wir es in der Schweiz schaffen die menschenverachtende Haltung einiger Eriträerfamilien hier gegenüber der Schweiz mit ebenfalls CHF 17.- mio. 'verwaltend zu bewirtschaften'.

Soviel kostet das Projekt Müllkippe in Peru nämlich, für das die peruan. Regierung kein Geld locker macht!!! Wo ist nun die Menschenverachtung? Oder kennen dort die Dortigen ihre Pappenheimer besser als unsere Habachtsozialisten?!


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39%
(23 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2014

@ Herr Wolfensberger,

Dan​ke für Ihren Beitrag, Sie sind einer der ganz wenigen der die seit Jahrzehnten verfahrene Situation in AFRIKA noch zu durchauen vermag.

Die "Entwicklungshilfe" nach dem Gusto der "Geber" & nicht die Kultur des Empfängers respektierend, ist eine neue Art von versteckter Kolonialisation.
Dam​it wird nicht selten auch Politik im Empfängerland betrieben, vom "Geber" aus;

Quellen;

h​ttp://www.zeit.de/kul​tur/film/2012-10/film​-suesses-gift-rezensi​on

ZEIT: Das ist ja mal eine gewagte These: Das Geschäftemachen der Chinesen mit afrikanischen Herrschern ist gut, die Entwicklungshilfe des Westens aber ist durch die Bank schlecht. Ist das nicht zu pauschal? Es gibt ja alle möglichen Arten westlicher Entwicklungshilfe – von humanitären Stützen über subventionierte bis hin zu nicht subventionierten Unternehmenskrediten.​

Shikwati: In Afrika müssen wir davon ausgehen, was die Entwicklungshilfe-Ind​ustrie, die heute mehr als 200 Milliarden Dollar ausmacht, bei den Regierungen und der Bevölkerung angerichtet hat. Wenn ich das mal in Computersprache ausdrücken darf: Das Betriebssystem der afrikanischen Köpfe, die Software, ist korrumpiert worden durch die Entwicklungshilfe-Ind​ustrie, wie wir sie kennen. Zu denken, man lebe auf einem armen Kontinent, obwohl man natürliche Ressourcen hat, um die die reichen Länder kämpfen, ist ein Resultat dieser geistigen Korruption. Es ist die ganze Idee der Entwicklungshilfe, dass man sich hilfsbedürftig fühlt, obwohl man eigentlich alles hat, um selber mehr Einkommen zu generieren.

Quelle;

http:/​/www.zeit.de/2012/14/​P-Interview-Shikwati





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52%
(29 Stimmen)
- - sagte November 2014

"(…) Wer Militärdienst leistet,tut das offenbar hauptsächlich beim Aufbau der Infrastruktur.z.B.Str​​​assenbau. (…)"

Ihre Menschenverachtung und Faktenverdrehung kennt keine Grenzen, Herren Hottinger und Wolfensperger. Ich habe die brutale Versklavung der Menschen in Eritrea doch in diesen Foren ausführlich beschrieben. Nochmals: Es handelt sich bei dieser jahrelangen Zwangsarbeit, Folter und Vergewaltigung, der die Menschen schutzlos ausgeliefert sind, nicht um "Militärdienst", und die Asylbewerber/innen aus Eritrea werden deshalb in der Schweiz mit Recht weiterhin als Flüchtlinge anerkannt oder sie werden mindestens vorläufig aufgenommen.


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60%
(25 Stimmen)
Ronald Stalder sagte November 2014

Herr Hottinger, mit einem Ja zu Ecopop beenden Sie die Flüchtlingsströme aus Eritrea sicher nicht. Asylanten haben auch weiterhin Zugang zu unserem Land, sofern diese auch offiziell als Flüchtlinge anerkannt werden. In diesem Punkt unterscheidet sich die Ecopop-Initiative doch überhaupt nicht von der MEI. Sie streichen dem rechtspopulistischen Lager Honig um den Mund, in dem Sie suggerieren, dass ein Ja zu Ecopop, die Flüchtlingsströme von Eritrea stoppen kann. Das ist nichts als Bauernfängerei!


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(23 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte November 2014

Ja man hört allerhand aus diesem Land!Zum einen soll die Regierung alle Hilfswerke aus dem Land geschmissen haben
damit sie sich endlich,und ohne fremde Einmischung entwickeln können!Offenbar ist das sehr erfolgreich!Wer Militärdienst leistet,tut das offenbar hauptsächlich beim Aufbau der Infrastruktur.z.B.Str​assenbau.Es gibt ja wie überall eine solg.Herrenschicht!Au​s diesen Kreisen weigern sich die Jungs an solchen Projekten arbeiten zu müssen.Viele kommen darum in die Schweiz.Sie sollen von hier Druck ausüben auf die Regierung,damit sie ausländische Hilfswerke wieder ins Land lässt.Da die Hilfswerke hier gut vernetzt sind bis tief in die politischen Eliten,wundert man sich nicht,über den Verwaltungsgerichts-E​ntscheid.Sie dürfen also dableiben,wie oben beschrieben.Wenn man sich mal eine andere Ansicht,als die Offizielle zu Gemüte führen tut,wäre es eigentlich wünschenwert,wenn sich andere Afrikanische Staaten an denen endlich ein Beispiel nehmen täten!Haben die Hilfswerke Angst,es könnte sich auf ganz Afrika ausbreiten?Das man sie überall rausschmeisst und die Dinge endlich selbst in die Hand nimmt??Eigentlich eine wünschenswerte Entwicklung,nachdem der grosse Teil der Hilfe schon seit jahrzehnten nie die gewünschten Ergebnisse gebracht haben.Wie wäre es,wenn sich mal eine schweizerische Regierungs-Delegation​ auf den Weg dorthin machen würde, und sich mal vor Ort ein Bild machen tut...?..man erfährt so nichts in diese Richtung......!..oder​ irre ich????


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