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Ertrag Lenkungsabgabe auf CO2-Emissionen: Wie verwenden?

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Ertrag von Len­kungs­ab­gabe auf CO2-Emissionen an Be­völ­ke­rung rückerstatten.

Statt mit dem Kauf von Emissionszertifikaten​ Geld ins Ausland abzuführen, wäre es sinnvoller, den Ertrag einer Lenkungsabgabe auf CO2-Emissionen via Reduktion der Krankenkassenprämien an die gesamte Bevölkerung zurückzuführen. Damit könnten negative Verteilungseffekte der Lenkungsabgabe (Zusatzbelastung der Unter- und Mittelschicht) vermieden werden.

Es kämen aber auch Steuerreduktionen oder die Subventionierung der erneuerbaren Energien in Frage. Ein solches Vorgehen stünde mit einem allgemeinen ökonomischen Grundsatz im Einklang: Es ist besser, Unerwünschtes (wie Schadstoffemissionen)​ zu besteuern als Erwünschtes (wie Ersparnisbildung oder Arbeit).


Kommentare von Lesern zum Artikel

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86%
(7 Stimmen)
Brian Bader sagte June 2019

«Statt mit dem Kauf von Emissionszertifikaten​ Geld ins Ausland abzuführen, wäre es sinnvoller, den Ertrag einer Lenkungsabgabe auf CO2-Emissionen via Reduktion der Krankenkassenprämien an die gesamte Bevölkerung zurückzuführen.»

D​as erfolgt ja bereits, Herr Schneider.

«Rückve​rteilung an die Bevölkerung
Die Einnahmen aus der CO2-Abgabe, die von der Bevölkerung entrichtet wurden, werden gleichmässig an alle in der Schweiz wohnhaften Personen zurückverteilt, d.h. jede Person erhält ungeachtet ihres Verbrauchs den gleichen Betrag.
Die Verteilung der Abgabeerträge erfolgt durch die Krankenversicherer. Sie verfügen über das aktuellste Adressenverzeichnis der Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz, da die Grundversicherung für alle obligatorisch ist.»

https://www.​bafu.admin.ch/bafu/de​/home/themen/klima/fa​chinformationen/klima​politik/co2-abgabe/ru​eckverteilung-der-co2​-abgabe.html

Warum Sie 76.80 Franken erhalten:

https://​www.bafu.admin.ch/dam​/bafu/de/dokumente/kl​ima/fachinfo-daten/Wa​rum%20Sie%2076.80%20F​ranken%20erhalten.pdf​.download.pdf/Merkbla​tt_Umweltabgabe_2019_​d.pdf



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33%
(6 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

Nochmals: Ökologische Lenkungsabgaben müssen über die Steuerabrechnung GANZ an die steuerpflichtigen Personen und Firmen ausbezahlt werden – gleichmässig pro Kopf, an die Firmen gleichmässig pro Kopf der Angestellten. Anders bekommen griffige Lenkungsabgaben nie demokratische Mehrheiten.


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67%
(9 Stimmen)
adrian michel sagte June 2019

Lieber Herr Schneider
Wir wissen, dass alternative Energien boomen, wir wissen, dass wir pro Jahren über 10 Milliarden Franken für fossile Brennstoffe aus dem Land werfen und wir wissen auch, das ein Umstieg für innovative Produkte grosse Chancen bietet. Einige wissen auch, was das Wort "Ölkrise" bedeutet und wie sehr verschmutzte Luft der Gesundheit schadet.

Natürlich sollten wir mehr Geld in die neuen Energien hier im Land investieren!
Und gäbe es in diesem Land nicht genug Leute, die das Wort "Unabhängigkeit" zu schätzen wissen?

Wir können auch abwarten, bis andere das Geschäft machen und uns dann Ihre Entwicklungen für teuer Geld einkaufen. Dann schmeissen wir das Geld einfach weiterhin zum Land hinaus. Statt von Ölscheichs sind wir dann von anderen Ausländern abhängig...
Ist weder nachhaltig noch klug.





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60%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2019

Man hat dem CO2 Gesetz zugestimmt, und so langsam sieht man, zu was das alles verwendet wird, werden kann.
Lenkungsabgabe auf CO2-Emissionen, knallt doch so viel drauf wie ihr wollt, es nutzt und ändert überhaupt nichts.
Man kann auch mit einem 10 Liter Wasserkännchen Wasser aus dem Rhein schöpfen, den lieben langen Tag, man kriegt den Rhein trotzdem nicht trocken.

Wir reden von max 4% CO2, was die Menschheit weltweit herstellt, 96% ist Natürlich, ...dann zurückgerechnet auf die Schweiz...(nein, hat mir zu viele Kommastellen, 0,00000...%) eine Homöopathiesche grösse, auch wenn die Geldschweiz für 50% zuständig wäre, wären das 2% der Welt..aber das ist Grössenwahn.

Schau​t noch lieber Dschungelcamp, oder Top next Model, Fussball, was auch immer für nen Schmarren...aber lasst die Politik nicht auch zu dem Verblöden..


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50%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte June 2019

Über die Verwendung von „Lenkungsabgaben“ kann man nur diskutieren, wenn man vorab solche bürger- und freiheitsfeindlichen Abgaben gutheisst.

Bei „Lenkungsabgaben“ handelt es sich um eine in verharmlosender Absicht gewählte Formulierung für knallharten Zwang, den eine sich als Obrigkeit verstehende Classe Politique den sich als Untertanen verstehenden Bürgern auferlegt.
Damit sollen die Bürger (logischerweise gegen ihren Willen, denn sonst brauchte es keine Zwangsmassnahmen) zu einem von Machtideologen verfügten Verhalten gezwungen werden.

Der einzige „Fortschritt“ im Vergleich mit dem Mittelalter ist die heuchlerische Wortwahl für dieselbe Knechtschaft in welche sich die verweichlichten Schweizer inzwischen wieder haben hineinmanipulieren lassen.


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50%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte June 2019

Politiker, ins besonders die von Link-Grün, haben nur eines im Sinne; Neue Abgaben, Steuern und deren Erhöhungen dem Volke aufzudrücken.

Viel​leicht brauchts statt des Frauenstreikes demonstrierende Gelbwesten !


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21%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

1) Lenkungsabgaben müssen ganz auf alle Steuerpflichtigen verteilt werden. Bei jedem wird also auf der Steuerrechnung der gleiche Betrag gutgeschrieben. Die Mehrheit wird sich über diese Belohnung freuen. Der Ärger über die Lenkungsabgabe verraucht, wenn sie weniger ausmacht.

2) Heizungserneuerungen und Isolationen müssen subventioniert werden, wenn sie fristgerecht erfolgen. Wenn die Fristen nicht eingehalten werden, wird gebüsst. Die Bussen fliessen ganz in die Subventionen.

Auch bei allen anderen Umweltschutzmassnahme​n funktionieren nur Zuckerbrot und Peitsche.


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40%
(10 Stimmen)
Phil A. sagte June 2019

"Statt mit dem Kauf von Emissionszertifikaten​​ Geld ins Ausland abzuführen, wäre es sinnvoller, den Ertrag einer Lenkungsabgabe auf CO2-Emissionen via Reduktion der Krankenkassenprämien an die gesamte Bevölkerung zurückzuführen."

W​ieso muss man es dann den Menschen zuerst wegnehmen? Damit man es ihnen mit Verlust anderswo wieder zurückzahlen kann? Das macht ökonomisch keinen Sinn und wenn die Abgabe wirklich auf die Reduktion von CO2 abzielt macht die Umverteilung in die Krankenkasse auch keinen Sinn. Des Weiteren möchte ich anmerken das die Abgaben jene Mieter am meisten treffen, deren Vermieter eine Auswechslung der Heizung nicht in betracht ziehen, da die Mieter diesen Preisaufschlag ja über die Nebenkosten bezahlen müssen und sich eine Moderne, Wärmepumpenbeheizte Wohnung nicht leisten können. Es betrifft auch jene Eigentümer die es sich nicht leisten können eine bestehende, funktionierende Heizung vor Amortisation gegen eine neue Heizung auszutauschen. Es trifft also genau jene mit einem schmalen Budget am meisten, diese subventionieren anderen die AHV und Krankenkasse, also Bereiche in welchen unsere Politik versagt hat und jetzt mit der CO2-Steuer eine einfache Möglichkeit gefunden hat die Löcher zu stopfen für welche sie Ursächlich mitverantwortlich ist.


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73%
(11 Stimmen)
Emil Huber sagte June 2019

Ertrag Lenkungsabgabe auf CO2-Emissionen: Wie verwenden?
Ich meine, ganz einfach, diejenigen belohnen welche die Umwelt weniger belasten.
Also die Abgaben z.B für die Benutzung des öffentlichen Verkehrs verwenden, damit könnten Fahrten verbilligt werden statt das GA zu verteuern, wie es einige fordern.


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60%
(10 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte June 2019

Es ist einfach auf eine "endlich" zurückkehrende "Normalität" zu hoffen,und das der Mensch endlich einsieht,dass mit dieser Energie-Wende eigentlich nichts "gewendet" wird,sondern nur andere Energie-Töpfe zur Verfügung gestellt werden,deren Umweltschäden einfach an anderen Orten und auf andere Weise "sichtbar" werden!Sollte so eine Co2 Abgabe Tatsache werden,rate ich erst einmal Geld auf die hohe Kante zu legen,um dann dereinst aus der Not heraus möglicherweise doch wieder auf ein Atomkraftwerk zu setzen,dass dereinst faktisch keine atomaren Abfälle mehr produziert.Zumindest ist offenbar die Forschung in diese Richtung recht intensiv.Was im Moment abgeht,ist auch mit Solardächer auf jedem Dach im Lande und Windparks,die offenbar niemand will nicht zu stemmen.Es sei denn,wir beziehen den Strom dereinst aus Frankreich !..und natürlich aus AKW`s!
Schöne,irre verrückte Welt...!!


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25%
(12 Stimmen)
Georg Stamm sagte June 2019

Einverstanden mit A. Schneider. Obwohl ich kein Freund von Lenkungsabgaben bin. Denn diese "lenken" nur das Mobilitätsverhalten von finanziell knappen Menschen. Gut Verdienende mit Vermögen foutieren sich darum ob das Benzin und Heizöl einige Rappen teurer ist oder nicht. Lenkungsabgaben, die Grundbedarfsgüter verteuern, wirken somit diskriminierend. Wenn es dann aber sein muss von Gnaden des Bundesparlaments, dann sollen diese Erträge an unsere Bevölkerung zurückfliessen. Viel besser wäre es, positive Akzente zu setzen: Zügiger Ausbau des Stromladenetzes und der Biogas-Tankstellen, Steuerreduktion für E-Autos und Biogasautos, um nur wenige Beispiele zu nennen. Siehe Norwegen mit dem höchsten E-Autoanteil in Europa.


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42%
(12 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2019

Abschaffen der CO2 Steuer, die sowie so nicht der Umwelt nutzt. Und das Thema ist abgearbeitet.


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36%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2019

Es gibt keine Besteuerung! Der Rückfluss der Staatsausgaben wird zugeordnet. Das Geldvolumen muss vorher in Umlage gebracht werden, andernfalls wird der Betrag zur Weitergabe (Betrug) nicht vorhanden sein!

Ein Preiserhöhung als CO2 Beitrag ist Marktprinzip, welches meint, dass Einsparungen vorgenommen werden. Die Wirtschaft tickt aber anders. Die vorhandene Kaufkraft muss umgelegt werden!
Klimaschutz ernstgemeint = Kontingente bei Auslandflügen (Preis = Wirtschaft) und Verbot von Inlandflügen, etc.


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