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FRAUENQUOTENGESETZ DRINGEND ERFORDERLICH

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Frauenquotengesetz dringend erforderlich

Wir brauchen dringend ein Frauenquotengesetz, um die schreiende Ungerechtigkeit zu beenden. Wo immer auch nur einer oder mehrere Männer in irgendeiner Lebens-situation ohne Frauen ist bzw. sind, müssten von Gesetzes wegen mindestens gleich viele Frauen dazukommen bzw. aufgenommen werden, auch wenn solche unmen-schlichen reinen Männergemeinschaften,​ wie z.B. die Zünfte, schon seit vielen Jahr-hunderten bestehen. Es darf keine reinen Männerseilschaften geben, die die Eiger-nordwand hinaufklettern; keine Gruppen von 4 Jassfreunden; Alphornbläservereine;​ Männerchöre; keine zwei Freunde, die sich immer wieder treffen, um über Gott und die Welt zu diskutieren; keine Sprintwett- oder Schwimmwettkämpfe nur unter Männern (Frauenfeinde behaupten, Frauen hätten nicht den gleichen Körperbau wie Männer und könnten deshalb nicht so schnell sein, wie diese); nur Männer beschäf-tigende Kanalreinigungsfirmen​ und Kohlenminen; Homosexuelle, die zusammen-leben; keine Einzel-Kabarettisten.​ Und vor allem, Männer dürfen nicht selber darüber entscheiden. Zwingend gehören überall auch Frauen dazu. Es darf auf keine Männer über dreissig geben, die ohne Frau leben. Von Amtes wegen ist jedem eine Frau zuzuteilen. (Viele Einsame würden das sogar begrüssen).

Wer diese Forderung vertritt, kämpft ebenfalls dafür, dass es in Zukunft noch reine Frauenvereine, Frauenchöre, Frauenclubs geben darf, dass Frauen alleine mitein-ander Bridge spielen oder den Mount Everest besteigen oder dass es nur von Frauen gegründete und geleitete Firmen geben darf, die ausschliesslich nur Frauen beschäftigen. Sie dürfen auch Freundinnen haben und sich mit denen regelmässig alleine treffen. Neben dem laut Gesetz nur geschlechtlich gemischt zulässigen menschlichen Bereich, in dem es auch Männer gibt, muss es zwingend einen anderen Raum geben, im dem die Frauen, die bekanntlich im Gegensatz zu den Männern dafür gescheit genug sind, selber entscheiden, ob sie männerfrei bleiben oder auch Männer um sich haben wollen. Sobald es ein solches Gesetz gibt und durchgesetzt ist, ist die Welt endlich gut und gerecht. Es trüge zudem dazu bei, dass jährlich von unseren fleissigen Parlamentariern und Bundesräte nicht nur sieben-tausend Seiten zusätzlicher Gesetze und Regulierungen geschaffen werde (ohne die der Kantone und Gemeinden).


Kommentare von Lesern zum Artikel

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83%
(6 Stimmen)
ueli hofer sagte September 2018

Schöne Geschichten, Frau Votava.

Hierzu möchte ich auch etwas sagen.
Vorweg, ich bin gegen eine Quotenregelung.
Ich bin grosser Musikliebhaber.
"Mei​ne" Musik ist Jazz und Klassik.
Musik ist sehr typisch für die Entwicklung in Emanzipation der Frau.
Früher war die Frau in der Jazzmusik fast nur als Sängerin erfolgreich.
Ausnahm​en waren rar. In der Schweiz etwa ist eine Irene Schweizer so eine Ausnahme, aber sonst….

Wenn ich wissen will, wie ein grosser Pianist zum Beispiel eine bestimmte Sonate möglichst ausdrucksvoll spielt, gehe ich auf You Tube, denn la Hobby-Pianist möchte ich dieses Klavierstück ja auch möglichst gut spielen können. Ich suche mit dem Namen des Stückes, oft ist es die Tonart, die den Namen bildet, und siehe da, mindestens ist die Hälfte der Interpreten jung und weiblich. Das war früher ganz anders. Da gab es einen Horowitz, Ashkenazy, Brendel, Richter, Rubinstein, Barenboim u.a. Alles Männer, keine Frauen. Machen Sie den Versuch, Frau Votava, Sie werden staunen.

Ich will damit nur sagen, dass die Frauen sich heutzutage mehr zumuten als früher - mit Erfolg und ohne gesetzliche Regelung!



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75%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2018

Ganz gut zu dieser Satire pass das aktuelle, aufgeregte Geflatter betreffend die Nachfolge der abtretenden Bundesräte. Sämtliche Zeitungen, Magazine, Nachrichten- oder Diskussionssendungen sind voll davon.
Was auffällt ist wie der Tenor vorgibt, dass Männer dafür grundsätzlich nicht berücksichtigt werden sollen. Sowohl FDP wie auch CVP müssten je zwei Frauen als Kandidatinnen aufstellen, wird gefordert. Im Jahr 2018 sei dies sozusagen ein Gebot eines weiteren Zivilisationsschritte​s, wird postuliert.
Denn es gäbe ja schliesslich auch Frauen, die sogar einen unrentablen Hutladen wieder rentabel machen könnten. Nur Frauen, die offensichtlich zuviel Yang (männliche) Kräfte in sich hätten, und (deshalb?) ein Weltunternehmen Jahr für Jahr zu neuen hervorragenden Resultaten führen, sind natürlich davon ausgenommen…

Inter​essant dabei: Es sind dieselben „Frauen“ die das fordern, welche ansonsten dauernd eifern es gäbe doch gar keine Unterschiede zwischen Mann und Frau, die Männer hätten allesamt gleichviel weibliche wie männliche Eigenschaften und es gäbe gar kein angeborenes sondern nur ein selbst ausgesuchtes Gender-Geschlecht, das keinen Unterschied kenne zwischen normalen Heterosexuellen und Schuhfetischisten, Frauen oder Dragqueens. (Trotzdem verlangen Sie besondere (Quoten-) Gesetze für jede dieser Abartigkeiten…)

Lu​stig war meine kürzliche Begegnung mit einer Autofahrerin, die mich in einem Parkhaus doch tatsächlich massiv angegangen ist, ihr die als „Frauenparkplatz“ angeschriebene Parklücke freizumachen.
Ich habe Ihr gesagt, ich würde halt im falschen Körper leben und es gebe doch keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern, ob sie mich etwa diskriminieren wolle. Üble Verwünschungen ausstossend hat sie dann weitergesucht und ihren SUV dann wohl auf einem geschlechtslosen Parkplatz parkiert.

Immerhin, gekostet hat’s gleichviel…


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60%
(5 Stimmen)
Inge Votava sagte September 2018

Und dann fällt mir noch eine CH-Wirtschaftsführeri​n mit einem Übermass den Animus/Yang-Kräften ein, der während der Wirtschaftskrise nichts anderes einfiel, als unbezahlte Überstunden von ihren Mitarbeitern einzufordern. Kreativ ist das nicht.
Ich hoffe, ich habe die geneigten Leser/Innen mit meinem langen Sermon nicht überanstrengt. Kürzer ging es leider nicht, sonst hätte ich meinen Standpunkt nicht klarmachen können.
Falls mir jemand antworten möchte: bitte nicht in der Antwortfunktion. Ich kann diese meist nicht öffnen.


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40%
(5 Stimmen)
Inge Votava sagte September 2018

Beispiel 3: Die Spanische Reitschule in Wien schrieb unter männlicher Leitung über die Jahre rote Zahlen. Bis eine Frau die oberste Leitung übernahm. Die Aufführungen sind zu 96% ausverkauft, den Anfragen nach Aufführungen im Ausland kann man nur zögerlich nachkommen, da die Pferde dann in Wien fehlen und vermehrte Aufführungen nicht möglich sind, sonst würden die Pferde überanstrengt werden. Die neue Leiterin pachtete oder kaufte daraufhin ein Grundstück in der Nähe von Wien und gründete ein zweites Ensemble. Auf ihre weiteren kreativen Ideen einzugehen würde hier den Rahmen sprengen.


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40%
(5 Stimmen)
Inge Votava sagte September 2018

Beispiel 2: Eine Frau erbte in einer Tourismusgegend ein an sich gutes Hotel, das aber sehr schlecht lief, weil es in der Gegend ein Überangebot an Betten gab. Was tun? Wellness und dergleichen wurde auch in den anderen Hotels angeboten. Die Frau bat sich Bedenkzeit aus und fuhr mit ihrem Hund in die bereits geplanten Ferien. Als sie zurückkam nahm sie die Erbschaft an und gründete ein Luxushotel für Hund und Mensch (in der Reihenfolge). Das Hotel scheint zu boomen. Ich habe darüber vor ein paar Jahren einen Bericht im Fernsehen gesehen.


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60%
(5 Stimmen)
Inge Votava sagte September 2018

Herr Frick, Ihr Sarkasmus in Ehren, aber er trifft die Sache genauso wenig wie der Schrei nach der Frauenquote. Denn ist es nicht so, dass jeder Mensch sowohl eine weibliche als auch eine männliche Seite hat (Anima/Animus - Yin/Yang)? Und ist es deshalb nicht gleichgültig, ob der Körper männlich oder weibliche Geschlechtsteile aufweist? Ich bin der Meinung, dass es nötig wäre, die weibliche Seite mit ihrer Kreativität gerade im Wirtschaftsleben zu stärken. Dazu fallen mir spontan drei Menschen ein (zwei Frauen und ein Mann), die mit ihrer Kreativität in einer wirtschaftlich aussichtslosen Situation den Karren sozusagen aus dem Dreck gezogen hatten.
Beispiel 1: Ein Mann erbte in den 50-er-Jahren, in der Zeit als Herrenhüte total aus der Mode gekommen waren, einen Fabrikationsbetrieb für Herrenhüte. Anstatt Sparmassnahmen, Stellenabbau, Dumpingpreise und dergleichen trat er die Flucht nach vorne an, mietete an einer Stelle, an der sämtliche Touristen vorbei kommen, einen Laden und verkaufte neben den Hüten edle (und teure) Landhaus-Assecoires. Bald konnte er auch in einer anderen Fremdenverkehrsstadt eine Filiale eröffnen. Zur Zeit der Wirtschaftskrise in den 90-er-Jahren, in der überall Stellen abgebaut wurden, erzählte er mir, dass er in der Filiale mehr Mitarbeiter einstellen müsse, so gut liefe das Geschäft.



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78%
(9 Stimmen)
ueli hofer sagte September 2018

Uebergänge sind heutzutage fliessend - selbst in der Geschlechterdefinieru​ng.
Das ist die Realität.
Nur Politiker sehen das anders.


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50%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2018

Sie scheinen, Herr Frick, noch nicht wirklich „am Puls“ der Zeit zu sein. Was ist denn heutzutage, ausser den Frauenquoten, mit den Quoten für alle anderen „Verschupften“, die doch auch eine ebenbürtige „diskriminierungsfrei​e Gleichberechtigung“ zugute haben?

Da gibt es zur Auswahl auch (kein Witz!):
Androgyn, bigender, FzM (Frau zu Mann), MzF (Mann zu Frau), gendervariabel, genderqueer, intersexuell, weder noch, geschlechtslos, nicht-binär, pangender, transweiblich, transmännlich, intergeschlechtlich, zweigeschlechtlich, Zwitter, Hermaphrodit, Two Spirit drittes Geschlecht, viertes Geschlecht, XY-Frau, Butch, Drag, Transvestit, Corss-Gender usw.

Immerhin führt das zum zukunftsträchtigen neuen Beruf des „Quotenberechners*Inn​en_Menschen“. Digital geht das ja nicht mehr, denn da wären die Algorithmen völlig überfordert…


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