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Für die Konzernverantwortungs​​initiative

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Im Rah­men mei­ner For­schung habe ich viele Schwei­zer Fir­men ge­trof­fen, vor allem in Asi­en. Sie sind hochre­spek­tiert, hal­ten sich an die lo­ka­len Ge­setze und gehen oft noch wei­ter­ge­hende so­ziale und ö­ko­lo­gi­sche Ver­pflich­tun­gen ein. Viele hal­ten sich auch schon von sich aus an die not­wen­di­gen Sorg­falts­pflich­ten​​ in ihrer Ge­schäft­führung. Warum braucht es also eine Konzernverantwortungs​​initiative?

Konzerne mit Sitz in der Schweiz sol­len bei ihren Ge­schäf­ten si­cher­stel­len, dass sie die Men­schen­rechte re­spek­tie­ren und Um­welt­stan­dards ein­hal­ten, also sorg­fäl­tig wirt­schaf­ten. Damit sich auch du­biose Kon­zerne daran hal­ten, sol­len Men­schrechts­ver­let​​­zun­gen und Miss­ach­tung von in­ter­na­tio­na­len Um­welt­stan­dards neu Kon­se­quen­zen haben und die Kon­zerne sol­len dafür haften.

Konzerne sol­len eine Sorg­faltsprü­fung durch­zu­führen. Dabei geht es um die Ver­hin­de­rung von grund­le­gen­den Ver­stös­sen wie z.B. Kin­der­ar­beit, Trink­was­ser­ver­sch​​mut­zung, Zwangs­ar­beit und Miss­ach­tung von in­ter­na­tio­na­len Umweltstandards.

Konze​​rne soll­ten zu­erst dort genau hin­schau­en, wo die gröss­ten Ri­si­ken für Men­schen­rechts­ver­​​let­zun­gen oder Um­welt­schä­den lie­gen. Sie ken­nen ihre Lie­fe­ran­ten und Ge­schäfts­part­ner und wis­sen, in wel­chen ihrer Ge­schäfts­be­rei­che​​ grosse Ri­si­ken für Men­schen­rechts­ver­​​let­zun­gen oder Um­welt­schä­den be­ste­hen.

Alle Konzerne mit Sitz in der Schweiz sollen für Menschenrechtsverletz​​ungen oder Umweltschäden haften, die von ihnen kontrollierte Unternehmen im Ausland begehen. Für die meisten bedeutet das keine Aenderung ihrer Praktiken, die wenigen schwarzen Schafen müssen zur Verantwortung gezogen werden können, gerade wenn sie in Staaten tätig sind, in denen es kein funktionierende oder ein mangelhaftes Rechtssystem gibt.


konzern-initiat​​ive.ch


Kommentare von Lesern zum Artikel

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0%
(2 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 18 Tagen

Ist ja klar, die Links-Grünen wollen schon längst Neokolonialismus betreiben.

1. Was heute schon ist; man finanziert aus europäischen Staaten die Korruption z.B. in Afrika um willige und unfähige Regierungen zu haben die nicht in der Lage sind Ordnung im Umwelt- und Arbeitsrecht usw. zu haben.

2. Dann will man, wie es sich für Kolonialisten gehört, von Europa aus alles regulieren mit der Begründung diese Menschen in Afrika sind dazu nicht in der Lage.


Wollen wir den Koloniali8smus hinterrücks wieder einführen ?



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50%
(4 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 19 Tagen

In den Jahren sind Progressive Organisation Schweiz, (POCH) und weitere Linksextreme Parteien von Kommunisten über Extremisten langsam aber sicher Überflüssig geworden.

Diese "...." (darf ich nicht schreiben) haben sich ein neues Tummelfeld gesucht. In Deutschland ist klar belegt: Daraus wurden diese Grünen, die eigentlich nicht für den Erhalt der Natur sind, sondern die Kapital Wirtschaft nachhaltig ruinieren wollen.
Mit dem Namen Kommunisten würde ihnen niemand mehr zuhören. Mit dem Namen "Grüne" schon.


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67%
(6 Stimmen)
ueli hofer sagte August 2019

Derselbe Blogschreiber der hier für eine Konzernverantwortungs​-Initiative wirbt, möchte sich in einem anderen Blog für ein stärkeres Engagement mit China einsetzen.

Wäre es denn nicht sinnvoller, eine Politikerverantwortun​gs-Initiative zu kreieren? Eine Initiative die Turbopolitiker à la Partick Ziltener ein bisschen zur Vernunft gemahnen.

Es weiss niemand, wie er sich so etwas vorstellt. Schweizerischen Unternehmen müssten auf Handel und Zusammenarbeit mit chinesischen Unternehmen verzichten. Denn China führt andere Länder in den Bankrott. Beispiele sind Venezuela mit x Millionen Krediten. So auch Sri Lanka mit seinem Hafen Hambantota, der das Land durch die Chinesen auf Pump bauen liess, die Zinsen nicht mehr bedienen konnte und nun an die chinesische Staatsreederei überging. Ganze Dörfer sind Plattgewalzt worden.
https://www.​nzz.ch/wirtschaft/pre​stigeprojekte-in-sri-​lanka-die-stadt-der-l​eeren-haefen-ld.12905​57

Aehnlich wird es in Pakistan gehen mit dem Hafen von Gwadar. Allerdings kommen noch einige Kraftwerke und vor allem der Karakorum-Highway dazu - der Anschluss an die Seidenstrasse im Kaschgar-Gebiet China, gegen 1300 km. Wie das Pakistan finanziell richten kann, weiss möglicherweise Herr Ziltener.
https://ww​w.nzz.ch/internationa​l/pakistans-neuer-pre​mier-imran-khan-will-​ein-bisschen-mehr-abs​tand-zu-peking-ld.142​6001



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71%
(7 Stimmen)
ueli hofer sagte August 2019

Eine interessante Initiative - ich muss es sagen.
Die Widersprüche der Linken kennen keine Grenzen.
Sie glauben eine staatliche Ueberwachung brauche es nicht, gleichzeitig wollen sie eine sog. Konzernverantwortungs​initiative, die nicht ohne Ueberwachung funktionieren kann. Wie geht das zusammen! Gerne lasse ich mir das erklären.

Meine Meinung:
Wir haben genügend Aufpasser. Die NGOs Ethos und Transparency International sowie public eye sind wachsam und decken Verfehlungen gnadenlos auf, wie in keinem anderen Land. Das ist gut so. Und mehr braucht es nicht! Alles andere ist - wie könnte es anders sein - billige und plumpe Wahlwerbung des Blog-Autors.

Die genannten NGOs verlangen staatlich Hilfe. Aber dann sind es nicht mehr NGOs. Und ich finde, dass diese unabhängig arbeiten sollen, egal, wo sie politisch stehen.
https://www.​vimentis.ch/dialog/re​adarticle/zur-konzern​verantwortungsinitiat​ive/

Wichtig ist eine zweckmässige und regulierte Ueberwachung.



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89%
(9 Stimmen)
Otto Jossi sagte August 2019

Herr Zltener, Sie haben in den letzten Stunden 7 neue Blogs geschrieben. Es scheint, dass Sie eigentlich vimentis nicht interessiert. Sie missbrauchen dies Plattform für Ihre politische Wahlwerbung.


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