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FÜR DIE REDUKTION AUCH DER TATSÄCHLICHEN TODESRISIKEN

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Wir fürchten uns vor allem vor Terror und Naturkatastrophen. Dabei begeben wir uns Tag für Tag ohne Bedenken in akute Todesgefahr – so beim Einatmen der Diesel-Abgase in unserer Stadt, beim Rauchen, bei der Autofahrt an den Arbeitsplatz. D​​​​​a​​​​​​s Leben ist voller Risiken. Aber meistens unterschätzen und manchmal überschätzen wir die Gefahren für unser Leben – vor allem bei Risiken, die eigentlich kalkulierbar sind. 

 
So ist das Risiko, einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen, unwahrscheinlich klein. Nur Blitze, Hai-Angriffe oder Flugzeugabstürze töten noch seltener. Nicht einmal jeder dreimillionste Fluggast stirbt bei einem Absturz. Der gefährlichste Teil einer Flugreise ist der Weg zum Flughafen.
 
Wirklich​​​​​​​​​​​ gefährlich ist fettes und süsses Essen, das die Herzkranzgefässe verstopft, oder das Einatmen der Giftstoffe aus den Diesel-Abgasen. In der Schweiz kommen pro Jahr dreitausend Menschen an diesen Abgasen und am Feinstaub um, und niemand tut etwas dagegen. Staatsanwältinnen* und Medien interessiert das nicht. Die Automobilherstellerin​​​​​nen*, welche wissen, dass ihre zu kleinen Katalysatoren bei kühlen Temperaturen nicht funktionieren und ohnehin absichtlich falsch eingestellt sind, werden nicht von Sondereinsatzkommando​​​​​​​​​​​s verhaftet. Und keine Bundespräsidentin* steht bekümmert an den Särgen der Todesopfer.
 
Ich bin deshalb dafür, dass die Behörden nicht nur Massnahmen gegen Terroranschläge ergreifen, sondern auch entschieden gegen die wirklich grossen Todesrisiken vorgehen. Sind Sie auch meiner Meinung, liebe Leserinnen*? Weshalb?
 
 
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4. April 2020
Heute hat dieses aktuelle politische Thema bereits "Anz. Leser 4000". Meine Blogs haben heute zusammen "Artikel Aufrufe 275000".
 
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1. August 2020
Heute hat dieser Blog 5000 Leserinnen*.
 
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Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


71%
(17 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2017

Scheinbar sind Schweizer mit Ihrer Aussage nicht ganz einverstanden.
Trotz​ VW-Skandal wurden in der Schweiz kaum weniger FZ verkauft.

https://​www.auto.swiss/statis​tiken/autoverkaeufe-n​ach-modellen/


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15%
(27 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2016

Wenn ich mich hier für die Reduktion der sehr wahrscheinlichen Todesrisiken ausspreche, die sträflich vernachlässigt wird, stelle ich mich nicht gegen den gut gemeinten Versuch, Terroranschläge zu verhindern.

Der Unterschied besteht vor allem darin, dass man zum Beispiel die Katalysatorenkonstruk​teure kennt und praktisch ohne Aufwand verhaften könnte. Man lässt aber in diesem Fall die Leute schutzlos verrebeln.

Leute, die Anschläge vorbereiten, sind kaum aufzuhalten. Dennoch versucht man sie mit unglaublichem Aufwand wie die Nadel im Heuhaufen zu finden, dies bei vergleichbar äusserst wenig zu befürchtenden Todesopfern.



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44%
(16 Stimmen)
Urs Gassmann sagte December 2016

Bei der Lektüre von Herrn Oberlis Artikel sind mir ganz ähnliche Gedanken aufgekommen, wie sie
Herr D. Schweizer in seinem Kommentar ausgedrückt hatte. Einmal ist bisher unberücksichtigt
geb​lieben, dass der Mensch mit einer äusserst unterschiedlichen Resistenz gegen Schadstoffe ausgestattet ist. So gibt es z.B. starke Raucher, die 115 Jahre alt werden; andere sterben mit 40 Jahren den Rauchertod. Dann ist zu bemerken, dass trotz der sich potenzierenden Zunahme der Abgase die durchschnittliche Lebenserwartung in den vergangenen Jahrzehnten um mehr als ein Siebtel zugenommen hat. In der Praxis darf man die von Herrn Oberli vornehmlich angeprangerten Todesursachen bei den natürlichen solchen ansiedeln.

Weil Herr Oberli sich bei Vimentis schon dafür ausgesprochen hat, dass hiesige Privatpersonen
in die Schweiz einzudringen beabsichtigende „Flüchtlinge“ , die sich jenseits der Schweizergrenze angesammelt haben, abholen und privat in ins Inland holen, dürfen wir ihn füglich ohne weiteres als einen unserer Turbo-Einwanderungs-B​efürworter betrachten, als welchen es egal ist, welche Mordkommandos aus der muslimischen Welt sich dabei in Europa einschleusen. Herr Oberli hat erkannt, oder er wird wohl darauf aufmerksam gemacht worden sein, dass er mit seiner aktiv und reichlich heuchlerisch demonstrierten Humanitätsduselei beiträgt zum Widerstand gegen die gebotene Abschottung. Nun liegt es auf der Hand, dass er die von ihm selbst im Grunde indirekt mitzuverantwortende Zahl der Terroropfer als Quantité négligeable zu verniedlichen sucht, indem er gegen die übrigen Todesursachen loszieht. Ihm geht die Ethik ab, als dass er von der völlig unzulässigen Gegenüberstellung der Zahlen von Opfern unbeabsichtigter Unfälle und Krankheitsfällen mit denjenigen der Terroranschläge absieht, und er hat nun auch die ihm innewohnende Grobschlächtigkeit durchschimmern lassen. Die Terroropfer sind nicht nur allein Merkels Tote; sie sind auch die Toten ihrer Wasserträger, der Oberlis.



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50%
(16 Stimmen)
Dany Schweizer sagte December 2016

Korrektur:

"beim Einatmen der Diesel-Abgase in unserer Stadt, beim Rauchen, bei der Autofahrt an den Arbeitsplatz."

Wen​n dann...

"beim Einatmen der Abgase in unserer Stadt, beim Rauchen, bei der Autofahrt an den Arbeitsplatz."

Ode​r atmen Sie Benzinabgase nicht ein?

Faktum ist aber:

- Bei all Ihren Aufzählungen können wir mittels Abstimmungen, Verordnungen usw. etwas dagegen tun. Terrorismus ist da und Sie können Verordnungen und Abstimmungen machen wie Sie möchten, er wird nicht weniger. Und effektiv etwas dagegen tun können Sie auch nicht, ausser einem Polizeistaat mit absoluter Überwachung.

Aber da zur Zeit die Gobalsierung immer noch als "super" betrachtet wird, werden auch die nötigen Kontrollen immer weniger und die von Ihnen aufgezählten "Verstösse" gegen saubere und sichere Wohnregionen werden auch nicht besser. Denn die int. Regelungen sind niemals so wirksam für regionale Auswirkungen.

Ergo​ was könnte man tun?

Grenzen schliessen und wieder selber bestimmen, was man möchte und könnte?
Grenzen schliessen und wieder besser kontrollieren, was in unsere Region kommt?

Tja - Fünfer und s'Weggli gibts nicht. Wer immer noch glaubt die Globalisierung sei gut, der muss mit immer grösser werdenem Terror leben müssen. Wird immer weniger wirksame Mittel zur Hand haben, gegen solche "Vergehen" bei Abgasmessungen vorzugehen usw.


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