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Verkehr > Privater Strassenverkehr,

FÜR STÄDTE OHNE AUTOSCHNEISEN

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Der Kan­ton Lu­zern plant mit­ten in Lu­zern eine Haupt­ver­kehrs­ach­s​​​​​​​​​​e, die sich rück­sichts­los durch Wohn­ge­biete frisst. Die sog. "Spange-Nord" soll vom Schloss­berg über die Frie­den­tal­strasse zum Au­to­bahn-anschluss​​​​​​​​​​ Lu­zern-Loch­hof und wei­ter über die Reuss in das Fluhmühle-­Ge­biet führen. So plante man in den acht­zi­ger Jah­ren ...

Die Bevölkerung ist entsetzt über diesen brutalen Eingriff in zentrale dicht überbaute Wohngebiete. Luzern hat nicht zu wenig Strassen, sondern zu viele Autos, besonders auch im Quellverkehr. Wer Strassen sät, wird Verkehr ernten.

Die SP sammelt deshalb Unterschriften für eine Initiative gegen dieses Projekt. Bereits zur Halbzeit der Sammelphase sind in der Stadt Luzern 1700 Unterschriften zusammengekommen. Nötig sind 800 ...

Am Samstag, dem 11. Mai 2019, findet um 15.30 Uhr ein Protestmarsch mit Start auf dem Jesuitenplatz Luzern statt. Er führt durch die Altstadt zum Pavillon am Quai und schliesst dort mit einer Kundgebung.

Mehr hier: spange-no.ch

Sind Sie auch gegen solche zerstörerischen Projekte in unseren Städten, liebe Leserinnen*? Werden Sie deshalb an Protesten auch teilnehmen?

 

Den bereits 3000 Leserinnen* am 17. Janaur 2020 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. 

(* Männer sind mit gemeint; der maskuline Begriff ist ja im femininen bereits enthalten.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(2 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor einem Tag

Und wieder verwechselt der Troll Zugriffe mit Lesern.
Sagen sie mal sind sie mit der Technik der Zugriffszählung einfach überfordert oder brauchen sie diese falschen Zahlen für Ego?


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0%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 2 Tagen

17. Januar 2020

Gemäss Vimentis hat dieser Blog heute, ich zitiere, "Anz. Leser 3000" und haben alle meine meine Blogs zusammen, ich zitiere, "Artikel Aufrufe 232000".




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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 2 Tagen

16. Januar 2020

Seit fünfzig Jahren zerschneidet eine Hochleistungsstrasse das Zürcher Quartier Wipkingen. Nun soll ein Autotunnel her – eine Idee aus den 60er-Jahren. Doch die Opposition ist gross. Denn damit verschwindet die Autoschneise nicht und damit auch nicht die Verkehrslawine.

Ta​g und Nacht fahren im Schnitt 50 000 Motorfahrzeuge pro Tag auf der Rosengartenstrasse. Es ist laut, und es stinkt. Die Feinstaub- und Stickstoffbelastung erreicht an der Strasse regelmässig Rekordhöhen. Dennoch wohnen Hunderte Menschen direkt an dieser Strasse mitten in der Stadt, die von der Hardbrücke zum Bucheggplatz führt. Selbst ein Schulhaus steht da.

Der Zürcher Regierungsrat will nun zur Entlastung einen Tunnel bauen lassen. Doch das 1,1 Milliarden teure Projekt, über das die Stimmberechtigten im Kanton Zürich am 9. Februar abstimmen, kommt in der Stadt gar nicht gut an. Die in der Stadt Zürich dominierenden Parteien (SP und Grüne) sind dagegen.

woz.ch/20​03/verkehrspolitik/zu​erich-im-autowahn

​9. Februar 2020: Tunnelprojekt in Zürich: NEIN


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 4 Tagen

Auch eine Metro widerspricht in Luzern dem nachhaltigen städtischen Verkehrskonzept.

U​nrealistisch, unpassend, unverhältnismässig und unnötig: So beurteilt der Luzerner Stadtrat das Projekt einer Metro, die das Stadtzentrum und ein Parkhaus im Gebiet Reussegg verbinden soll. Er lehnt eine Initiative ab, welche diese Idee weiterverfolgen will. Der Stadtrat ist also nicht bereit, Ressourcen zur Weiterentwicklung dieser Idee aus dem Jahre 2013 bereitzustellen, und empfiehlt die Initiative zur Ablehnung.

Die hohen Kosten für Bau und Betrieb einer Metro würden sich für eine Stadt von der Grösse Luzerns nicht rechnen. Auch eine Verlängerung der Linie zum Seetalplatz und zum Bahnhof Luzern zwecks besserer Kostendeckung, wäre laut der Regierung unpassend, weil sie als komplett neues Verkehrssystem eine Parallellösung etwa zur S-Bahn darstellen würde. Komme dazu, dass der Durchgangsbahnhof einen Quantensprung für das Luzerner ÖV-System zur Folge haben werde.

Auch die von den Initianten ins Feld geführte mögliche Verbesserung der Kantonsspitalerschlie​ssung durch die Metro sei nicht nötig. Das bestehende Busangebot sei ausreichend.

(Quel​le: sda)

Stimmen Sie also am 9. Februar 2020 NEIN!


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 12 Tagen

6. Januar 2020

In Luzern geht die Zwängerei um die Autoschneise im Norden weiter. U. a. wollen die Freisinnigen nun den SP-Stadtpräsidenten Züsli über die Klinge springen lassen.

Heute hat nämlich FDP-Stadtrat Merki angekündigt, er trete gegen Züsli als Kandidat für das Stadtpräsidium an. Seine Begründung dafür ist, dass er als bürgerlicher Mann besser mit den bürgerlichen Männern der Kantonsregierung auskäme als ein Sozialdemokrat.

Aber die Stadtbevölkerung benötigt in Luzern keinen Stadtpräsidenten, der schon ganz glücklich darüber ist, dass seine bürgerlichen Freunde in der Kantonsregierung die Spange Nord nun nicht mehr Spange Nord nennen. Sie will einen Stadtpräsidenten mit Standvermögen und nicht jemanden, der aus solcher Harmoniebedürftigkeit​​ die ökologischen Interessen der Mehrheit hintergeht.

Wird jetzt bei jedem Schrittchen in Richtung einer Senkung des CO2-Ausstosses ein solches Theater gemacht?

Herr Merki wird eine Abfuhr erleiden.



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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2019

Ende Oktober 2019 hat der Regierungsrat des Kantons Luzern eine abgespeckte Variante der Spange Nord vorgestellt – als Variante «Reussportbrücke».


Auch dieses Projekt verursacht immense städtebaulichen Eingriffe in den betroffenen Quartieren. Deshalb formiert sich auch dagegen der Widerstand.


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

24. Oktober 2019

Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat auf die politischen Veränderungen nach den eidg. Wahlen reagiert und das Projekt Spange-Nord aufgegeben. Es geht jetzt offenbar "nur" noch um eine neue Brücke über die Reuss.


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

11. Oktober 2019

Es gibt Hinweise, dass die Luzerner Kantonsregierung nun gegen die "Spange Nord" ist. Das Projekt soll aber nicht etwa beerdigt werden. Man denkt nur an eine neue Bezeichnung: Entlastungsumfahrung.​

Mehr hier:
luzernerzeitun​g.ch/zentralschweiz/l​uzern/luzern-heisst-d​ie-spange-nord-bald-a​nders-ld.1159384?redu​ced=true


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

Auch in Deutschland wehrt man sich gegen Schneisen durch Wohngebiete, so in Dresden:

In Dresden fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Änderungen des Verkehrsentwicklungsp​lanes. Es sollen nicht neue Durchgangsstrassen durch Wohngebiete gezogen werden.

"– Die Bergmannstraße südlich der Schandauer Straße, die Heynathstraße und die Wormser Straße sind aus dem Hauptstraßennetz (Abbildung 8 des VEP) herauszunehmen, d. h. nicht als Hauptsammelstraße einzustufen.
– Alle Planungen zum Ausbau der Spenerstraße zwischen Haydnstraße und Wormser Straße sind einzustellen.
– Die Kötzschenbroder Straße, die Sternstraße und die Straße An der Flutrinne sind aus dem Hauptstraßennetz (Abbildung 8 des VEP) herauszunehmen, d. h. nicht als Hauptsammelstraße einzustufen."

grue​ne-fraktion-dresden.d​e/gruene-dresden-brau​cht-verkehrsberuhigun​g-wormser-strasse-dar​f-keine-breite-schnei​se-werden/

Dresden​ braucht nicht immer neue Hauptverkehrsstrassen​ mitten durch Wohngebiete. Es hat auch hier nicht zu wenig Strassen, sondern zu viele Autos.


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73%
(11 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte October 2019

Ist das nicht frustrierend, wenn man seine eigen Blogs selber auffüllen muss und dann noch behautet 1700 Leser/innen interessiert dies.


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

140 Städte sind weltweit nach Lebensstandard, Kriminalitätsrate, Gesundheitsversorgung​, Kulturangebot, Umweltsituation, Schulsystem und städtische Infrastruktur bewertet worden. Wien erreichte ein fast perfektes Ergebnis von 99,1 Punkten von 100. Die österreichische Hauptstadt konnte unter anderem mit ihrem erschwinglichen und guten ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, den moderaten Mietpreisen und seinem vielfältigen Kulturangebot punkten.

Nach:
bluewin.ch​/de/news/vermischtes/​die-lebenswerteste-st​adt-der-welt-heisst--​295086.html

Zürich​ mit seinen Autoschneisen quer durch Wohngebiete folgt erst auf Rang 11 ...


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

6. August 2019

In vielen Städten werden Autos aus den Innenstädten verbannt. Stuttgart ist eigentlich das Paradebeispiel einer "autogerechten" Innenstadt. In den 1950er Jahren wurden zwei grosse Schneisen durch das Zentrum geschlagen – für die Bundesstrasse 14 und die Bundesstraßsse 27. Während die B14 heute als Stadtautobahn dient, gilt die B27 heute als Partymeile. Die Messwerte an der B14 liegen über den Schadstoffhöchstmarke​n, trotz Euronorm 4-Diesel-Fahrverbot. Zwischen diesen beiden Autoschneisen liegt derjenige Teil der Innenstadt, welcher nun zur autofreien City werden soll.

Nach:
swr.d​e/swraktuell/baden-wu​erttemberg/stuttgart/​Diskussion-um-autofre​ie-Innenstaedte-Stutt​gart-von-der-autogere​chten-zur-autofreien-​City,stuttgart-autofr​ei-100.html


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Neue Schneisen durch städtische Wohngebiete voller Autos: Das ist keine Massnahme gegen die drohende Klimakatastrophe, sondern eine weitere Verstärkung.

Auch dagegen haben am 28. September 2019 100000 Menschen in Bern demonstriert. Es kann nicht so weitergewurstelt werden.


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(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

21. September 2019
Heute haben die Gegnerinnen* der Spange-Nord in Luzern zu einem Fest eingeladen. In der Stadt ist die Gegenbewegung breit abgestützt. Davon zeugen die blauen Plakate, welche zahlreiche Fenster und Balkone zieren.

Kommt die Spange Nord aber einmal zur Abstimmung, wird diese aber auf kantonaler Ebene erfolgen. Das Fest soll deshalb auch eine Einnahmen für eine kantonale Gegen-Kampagne generieren.

Mehr hier:
luzernerzeitun​g.ch/zentralschweiz/l​uzern/diskutieren-und​-feiern-gegen-die-spa​nge-nord-ld.1153958


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7%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

21. August 2019

Auch auf den Autobahnen um Luzern zeichnet sich eine Lösung ab: Auf der A14 zwischen Emmen LU und Rotkreuz ZG ärgerten sich häufig Lenkerinnnen* über den Stau – bis vor kurzem: Bei viel Verkehr wird ein Tempolimit von 80 km/h signalisiert. Und das langsamere Fahren hilft.

Mehr hier:
blick.ch/news/​schweiz/zentralschwei​z/stau-zwischen-emmen​-lu-und-rotkreuz-wird​-aufgeloest-luzerner-​autofahrer-dank-tempo​limit-80-km-h-schnell​er-am-ziel-id15476159​.html


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