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Für einen Nationalfeiertag am 12. September

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Die Bun­des­feier wird seit 1891 am 1. Au­gust be­gan­gen. Weder der 1. Au­gust 1291 noch der Rütlischwur noch das Rütli sind je­doch his­to­risch be­legt.

Wenn schon damals eine Versammlung auf einem "Rütli" stattgefunden haben soll, dann eher am Ort namens "Rütli" an der Grenze von Schwyz zu Einsiedeln, wo sich Schwyzer und Urner jeweils sammelten, um dann gemeinsam Raubzüge ins Gebiet des Klosters Einsiedeln zu unternehmen oder jenseits der March zu roden und zu siedeln. Das kostete sie den Schutz der Habsburger. (Man kann sich die Schwyzer und Urner ja als Israeli vorstellen und die Einsiedler als Palästinenser.)

"​​​​​​​​​​​​​​​​​​​(…)​​​​​ Die Idee, das Jahr 1291 als Gründungsjahr der Eidgenossenschaft und den 1. August als Bundesfeiertag festzulegen, geht auf die Initiative der Berner zurück. In Bern wollte man 1891 das 700-jährige Bestehen der Stadt feiern. Die Verbindung mit einer 600-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft kam da sehr gelegen. Im Bericht, den das Departement des Innern am 21. November 1889 zuhanden des Bundesrates verfasste, ist denn auch tatsächlich eine zweitägige Feier in Bern und nicht etwa in der Innerschweiz vorgesehen. (…)"

http://de.wi​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​k​i​p​e​d​i​a​.​o​r​g​/​​w​​i​​k​​i​​/​​B​​u​​​n​​​d​​​e​​sf​​ei​​e​r​​t​a​​g​

D​​​​a​s​​​ Verkommnis von 1291 hat mit der Gründung der Eidgenossenschaft also nichts zu tun. Es ist nur ein Abkommen​​, zwischen Schwyz, Uri und dem Urserental bzw. zwischen den Herren dieser Orte, das den gegenseitigen Schutz garantieren sollte, weil die Habsburger ihren Schutz gekündigt hatten. Neuer Schutzherr war offenbar der damals mächtige und expansive Freiherr von Attinghausen-Schweins​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​b​e​r​g​ in Uri, der bereits Rechte bis nach Disentis GR, bis ins Tessin und bis ins Oberwallis erworben hatte und sich in Uri als Landvogt aufführte:

"(…) 1​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​2​9​1​ brachte er das Landessiegel auf der im Zusammenhang mit dem Erwerb des Turms von Göschenen erstellten Urkunde an, obwohl bei diesem Rechtsakt der amtierende Landammann, Arnold von Silenen, anwesend war. (…)"

http://www.s​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​w​i​s​s​c​a​s​t​l​e​s​.​​c​​h​​/​​U​​r​​i​​/​​​a​​​t​​​t​​in​​gh​​a​u​​s​e​​n​_​​d​.​​h​t​​​m​l​​​

​​Z​​wi​s​​​​​c​​he​​n​ 1251 und 1386 sind aus der Zentralschweiz 82 solche Verkommnisse wie jenes von 1291 bekannt, mit denen ähnliche lokale Bünde zwischen wechselnden Orten und deren Herren besiegelt wurden. Wenn man unbedingt von einer schrittweisen Entstehung der Eidgenossenschaft im Spätmittelalter ausgehen will, käme vor allem der Bund zu Brunnen vom 9. Dezember 1315 als Gründungsakt in Frage. Dieses Verkommnis regelt verschiedene Belange zwischen Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden.

​http:/​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​/d​e​.​w​i​k​i​p​e​d​i​a​​​​​.​​o​​r​​g​​/​​w​​​i​​​k​​i/​​Bu​​nd​​e​s​​b​r​​i​e​​f​​​​_​v​​​o​n​​​_​1​​​3​1​5​

​r

A​n​​​​ alle, die sich in diesen Blogs immer so national geben: Unser NATIONALstaat wurde am 12. September 1848 mit der Zustimmung der Stimmberechtigten sowie der Tagsatzung zur Bundesverfassung gegründet. Zur Erinnerung liess die Tagsatzung einen "Nationalgruss" drucken (Bild). Die heutigen national Geprägten sollten eigentlich wie ich dafür eintreten, dass die Bundesfeier vom 1. August abgeschafft wird und zukünftig der Tag des 12. Septembers als Nationalfeiertag der Schweiz begangen wird. Sind Sie auch dieser Meinung? Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

(Das ist nicht ein "Chat", sondern ein "Blog". Ich aktualisiere alle meine Blogs über längere Zeit, wie es die Regeln zu dieser tagebuchähnlichen Kommunikationsform vorsehen. Ich nehme natürlich auch gerne weiterführende Vorschläge sowie andere Meinungen entgegen.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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29%
(7 Stimmen)
Alexander Kempf sagte August 2014

Können wir die Existenz von Jesus Christus beweisen? Hieb und stichfest mit Kreuzsplitter und DNA Tests auf Grabtüchern? Natürlich nicht, aber Milliarden Menschen glauben es und leben damit, mit ihrem Glauben an dieses Versprechen, was den Menschen gegeben wurde, ob historisch oder nicht. Ein Versprechen ist auch die Zusammenkunft auf dem Rütli, ob sie nun tatsächlich stattgefunden hat oder nicht. Gab es den Tell? Vermutlich nicht, aber Einfluss hatte er schon und zwar einen sehr grossen. Er hat das Selbstbewusstsein der SchweizerInnen so beeinflusst wie König Arthur das Bild von der Ritterlichkeit, und den gab es wahrscheinlich auch nicht. Man sollte den 1. August belassen, denn wenn man den Nationalfeiertag zu oft ändert, hat man Verhältnisse wie in Deutschland, wo es eine Hymne gibt, bei der die politische Einstellung von der Strophe abhängt, die man singt und wo es einen Nationalfeiertag gibt, an dem es meistens regnet und der den meisten vor 1969 geborenen nichts sagt. Der 1. August ist ein Symbol, er bedeutet den Menschen etwas, auch wenn er historisch nicht lückenfrei zu rechtfertigen ist, er steht für eine Einigkeit und eine Toleranz den anderen Landsleuten gegenüber, die man nicht ohne Not wegwerfen sollte, insbesondere im Blick auf die Auseinandersetzungen mit der EU, die in den nächsten Jahren zunehmen werden, wenn wir unsere Freiheit behalten wollen....


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11%
(9 Stimmen)
- - sagte August 2014

Die Mehrheit in diesem Blog ist also gegen die Einführung eines Nationalfeiertages, der mit unserem Nationalstaat von 1848 historisch etwas zu tun hat, und offenbar auch dagegen, diesen jeweils am 12. September zu feiern. Hoffentlich hat das nicht bei allen mit Resistenz gegen geschichtliche Fakten zu tun.



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20%
(10 Stimmen)
- - sagte August 2014

Bundesbrief von Brunnen (1315)
Konzil von Konstanz, Eroberung des Aargaus und des Thurgaus (1415)
Neutralität, Bundesvertrag und neue Kantone (1815)

Nächstes Jahr sind wieder einige eidgenössische Jubiläen. Feiern wollen sie aber die Kantone, nicht der Bund.

Letztmals kam es 1998 zu einer Kulmination von Jubiläen. Damals gedachte man nicht nur der Gründung des Bundesstaats (1848), sondern gleich auch noch der Helvetik (1798) und des Westfälischen Friedens (1648), welcher der Eidgenossenschaft die Unabhängigkeit gebracht haben soll.

Nicht feiern muss man 2015 die Schlachten bei Morgarten (1315) und bei Melegnano (1515). Eine Schlacht bei Morgarten SZ hat nicht stattgefunden, und die Schlacht bei Melegnano (Marignano) in der Lombardei war eine gewaltige Niederlage der Eidgenossenschaft.
​​
"Auffallend ist bei all den Gedenken und Festivitäten, dass sie von den Kantonen oder von privaten Organisationen getragen werden. Der Bund steht draussen. Zwar sind aus dem Parlament drei Interpellationen an den Bundesrat gegangen, die sich nach dem Engagement der Eidgenossenschaft erkundigten. Die Regierung hielt indes fest, dass der Bund bisher «nur mit Zurückhaltung Erinnerungsfeiern zu historischen Ereignissen durchgeführt» habe. (…)"

http://www.nz​​z.ch/schweiz/das-jub​i​laeumsjahr-der-supe​rl​ative-1.18357269

F​ür die Gründung unseres Nationalstaates 1848 ist nur der Bundesvertrag von 1815 wichtig.



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20%
(10 Stimmen)
- - sagte August 2014

Vor 20 Jahren wurde der 1. August ein Feiertag: Erstmals mussten alle Einwohner/innen der Schweiz an diesem Tag nicht mehr arbeiten. Aus dem Bundesfeierabend wurde ein Bundesfeiertag. Nichts gegen einen arbeitsfreien Tag, aber es macht wirklich keinen Sinn an diesem historisch willkürlichen Datum zu feiern, schon gar nicht einen NATIONALfeiertag, wie ihn die Initianten nun nannten:

" (…) Den arbeitsfreien Nationalfeiertag erstritten hatten die Schweizer Demokraten (SD). Bis 1994 war es den Kantonen überlassen, den 1. August zu einem gesetzlichen Feiertag zu erheben. 1993 ruhte nur in fünf Kantonen die Arbeit. (…)"

http://www.lu​​​zernerzeitung.ch/na​c​h​richten/schweiz/s​ch​we​iz-sda/Seit-20-​Jah​ren​-ist-der-1-Au​gust​-arb​eitsfrei;ar​t4644​7,402​886

Un​ser NATIONALfeiertag müsste, wie gesagt, am 12. September stattfinden. Ich verstehe immer noch nicht, dass die vielen Nationalisten in diesem Forum sich nicht dafür einsetzen.


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33%
(9 Stimmen)
- - sagte August 2014

Auch der sog. "Weg der Schweiz" vom Rütli UR nach Brunnen SZ wurde noch 1991 eingerichtet, um historische Unwahrheiten zu verbreiten – ganz offiziell. Niemand wehrte sich. Da gibt es sogar eine "Tellskapelle" – einer mythischen Figur geweiht, dir gar nie gelebt hat!

http://de.wik​​​​ipedia.org/wiki/We​g​_​d​er_Schweiz

Die gewaltige politische Auswirkung von Schillers mythischem "Tell" von 1805 (also der Literatur!) auf die Gründung unseres Nationalstaates im Jahre 1848 hätte man historisch darstellen müssen, wenn schon. Schillers Tell trug im 19. Jahrhundert mehr zur politischen Einigung bei als die Bundesverfassung.



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23%
(13 Stimmen)
- - sagte July 2014

Morgen, am 1. August, wird auf dem Rütli UR die letzte Bundesfeier zelebriert – die letzte Bundesfeier, wie wir sie kennen auf der nicht historischen sog. "Schwurwiese". Aber wenn Sie sich nun freuen, dass dieser wirklich falsche Ort endlich nicht mehr wider alles Geschichtswissen als "Geburtsort der Schweiz" bezeichnet wird, haben Sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Das Restaurant "Rütlihaus" kommt nämlich in die Hände eines US-Schweizers, der diese wirklich historisch bedeutungslose Kuhwiese sogar als "Lernort der Geschichte" bezeichnet:

"Niede​​​​​​rberger beschäftigt sich mit der Zukunft des Rütlis aus einer gesellschaftspolitisc​​​​​​hen Perspektive. Die Wiese sei ein Lernort der Geschichte, wobei es nicht nur um das 13. und 14. Jahrhundert gehe. Früher wurde das Rütli von zahlreichen Schulklassen, von Tausenden von Kindern besucht. Heute ist dem nicht mehr so. «Eine Wiese und ein Picknickkorb scheinen die heutige Jugend nicht mehr vom Hocker zu reissen», sagt Niederberger. Angedacht hat er zum Beispiel App-Stationen, die in Lernpfade integriert werden sollen."

Auch versucht er, die humanitäre Tradition der Schweiz stärker mit dem Rütli zu verknüpfen. Gespräche mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) seien im Gang. So könnten künftig auch Friedenskonferenzen auf dem Rütli stattfinden. (…)"

http://www.nz​​​​​​z.ch/schweiz/rue​t​l​i​-​r​eloaded-1.1​83​54​00​8

"Anged​ach​t​"​ ist also sogar eine Art "geschichtlicher" Lernpfad. Hauptsache, das Restaurant rentiert.



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55%
(11 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2014

Die Schweiz (SchweizerInnen) sind, ist eine Willensnation, die sich einem Gebiet Schweiz zugehörig fühlen. So verschieden und kontrovers die Ansichten im Land auch sind, man findet immer wieder Lösungen, rauft sich immer wieder zusammen. Auch wenn Konflikte ab und an sehr hart, (fast zu hart) geführt werden.

In Köpfen von Europa, bis hin zu Köpfen in der Schweiz, darf diese Schweiz nicht länger als neutrales unabhängiges Land (ausser halb einer EU) weiter existieren. Wenn doch, dann nur so wie sich das Denker vorstellen.

Nun, wie gehen solche Denker vor? Gleich wie schon immer, Geschichtlich diverse Mal belegt.

Nimm einem Volk die Sprache, denn die Sprache(n) ist ein erster Teil, mit dem sich ein Volk identifiziert. (Problem in der CH, wir haben 4Ladessprachen und unzählige Dialekte).

Nimm einem Volk seine Geschichte weg, verunglimpfe seine „Helden“, so dass sich am Schluss niemand mehr getraut, zu dieser „schlechten Geschichte“ zu stehen. (Aufstände gegen Herrscher, gegen Monarchien, kann man immer mit „Terror“ und als Schlecht bezeichnen, ebenso jeder Schlacht, Krieg).

Aberkenne,​ dass sogenannte „Einheimische“ über Verstand und Intelligenz verfügen könnten. Dies vor allem dann, wenn diese nicht nach Deiner Sichtweise vorgehen. Verunglimpfe Sie, präsentiere Ihnen das jeden Tag. Aberkenne alles, auf das ein Volk „Stolz“ ist, kannst du die Taten nicht verleugnen, so aber jene, die diese zuwege brachten. (Ja, der oder die waren gar keine Einheimischen, dies und das wurde Euch geschenkt, usw.).

Schlussendl​ich, durchmische ein Volk, mit Zuwanderung, so verliert es langsam aber sicher seine Identität.

Was man aber vergisst dabei. Wenn man aber Bewohner oder eine Ethnie soweit verändert hat, dass sie dem Verändern passt, hat man gleichzeitig genau das zerstört, was dieses Volk einst zu dem machte, was es war. Nämlich, (Seine Einzigartigkeit)

M​an übernimmt dann ein Gebiet, ein Land, das nicht anders ist wie andere Länder, Gebiete. In der Geschichte duzende Male so vorgekommen.
Gewonnen hat am Schluss niemand etwas, es haben alle nur verloren.



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50%
(14 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte July 2014

Wie wäre es mit einer anständigen Militärparade am 1. August? Würde nicht nein sagen.


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22%
(18 Stimmen)
- - sagte July 2014

Im Westfälischen Frieden vom 26. Oktober 1648, der den Dreissigjährigen Krieg beendete, musste der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches der Eidgenossenschaft die Befreiung von der Reichsgerichtsbarkeit​ gewähren, also ein Privileg INNERHALB des Reiches.

Doch in den folgenden Jahrzehnten setzte sich die französische Deutung durch, dass die Eidgenossenschaft am 26. Oktober 1648 die Souveränität erlangt habe, wie die Niederlande.

http://www.zeit.d​e/2010/38/CH-Geschich​te/seite-2

Auch der 26. Oktober wäre mithin ein historisch einigermassen vertretbarer Nationalfeiertag – nur eben nicht der 1. August.


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25%
(16 Stimmen)
- - sagte July 2014

Wir könnten auch den 22. September feiern. Nach dem sog. Schwabenkrieg musste König Maximilian I. im Frieden zu Basel vom 22. September 1499 die faktische Selbständigkeit der Eidgenossenschaft innerhalb des Heiligen Römischen Reiches anerkennen. Aber von einem Nationalstaat kann 1499 noch keine Rede sein.

"Nach dem Sieg über Burgund war die Eidgenossenschaft zur vorherrschenden Macht im süddeutschen Raum geworden. Der schwäbische Adel, allen voran Habsburg, traten dem wachsenden Einfluss der Eidgenossen in Mitteleuropa im Waldshuterkrieg 1468 und im Schwabenkrieg 1499 vergeblich entgegen. Im Schwabenkrieg ging es zwar vordergründig um eine Durchsetzung der Reichsreform von 1495, aber eigentlich war dies der letzte Versuch des Hauses Habsburg, sich gegenüber den Eidgenossen durchzusetzen. Im Frieden zu Basel musste der deutsche König Maximilian I. die faktische Selbständigkeit der Eidgenossenschaft innerhalb des Heiligen Römischen Reiches anerkennen. Die Zugehörigkeit der Eidgenossen zum Reich blieb aber bis 1648 bestehen. (…)"

http://de.wik​ipedia.org/wiki/Fried​en_zu_Basel

1798 bis 1848 wurden die monarchistischen Dynastien in den eidgenössischen Orten entmachtet, und erst am 12. September 1848 wurde unser Nationalstaat begründet – als demokratische Republik. Deshalb ziehe ich den 12. September vor.



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47%
(15 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte July 2014

Der 1. August 1291 hat mit der Gründung resp. der Entstehung der Schweiz etwa gleich viel zu tun wie ein Mäusefurz!!!



W​enn es ein Gründungsdatum für die Schweiz gibt, dann ist es der 12. September 1848!


Die historischen Fakten sind da klar!


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43%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte July 2014

Am Anfang der Schweiz stand der Rütlischwur!

Für alle die immer einen Link als Beleg brauchen, bitte sehr: http://www.digbib.org​/Friedrich_von_Schill​er_1759/Wilhelm_Tell


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57%
(14 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2014

Fakt und Tatsachen sind die damaligen unsozialen Zustände.
Lange wurden die Bauern mit der Mitwirkung oder unter der Führung der römisch katholischen Kirche systematisch ausgenommen, unterdrückt, wie Sklaven behandelt.

Dagegen​ wehrten sich diese Bauern, dieser „Pöbel“, und das lange sehr erfolgreich. Dass schlussendlich der 1 August mit all den Mythen entstand, schön gibt es die Schweiz.

Dass wir diese ehemalige Knechtschaft nicht zurück haben wollen, also nicht in eine EU wollen….gut gedenken wir am 1 August daran, dass Freiheit nicht einfach so gescheckt wird, nicht einfach so Selbstverständlich ist.



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44%
(16 Stimmen)
- - sagte July 2014

Wie gesagt, es gab im 13./14. Jahrhundert KEINE "Freiheitsbestrebunge​​n​ der alten Eidgenossen". Das Bestreben mancher Städte, "reichsfrei" zu werden, also nur dem König unterstellt zu sein, bezog sich nicht auf die Freiheit von Einzelpersonen.

De​r Gedanke der LIBERTE' des Einzelnen und sich von monarchistischen Regimes zu befreien kam in Europa erst im 18./19. Jahrhundert auf.

(Das sind wertfreie historische Tatsachenfeststellung​en, die nicht bewertet werden müssen.)


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63%
(19 Stimmen)
Roland Steiner sagte July 2014

Für die meisten Leute ist der 1.August und 1291 vermutlich wirklich der falsche Termin. Für mich ist es aber der einzig richtige. Ich komme aus einem der 3 Urkantone und für mich hat somit die Schweiz mit den Freiheitsbestrebungen​ der alten Eidgenossen angefangen.



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