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FÜR GEMÜSE, FRÜCHTE UND GEWÄSSER OHNE PESTIZIDE

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Der Bundesrat will mit einem "Aktionsplan zur Risikoreduktion und nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln​​​​​​​​​" die Pestizid-Risiken senken – leider nur sehr halbherzig. Der Aktionsplan definiere langfristige Ziele zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt, schreibt das Bundesamt für Landwirtschaft zum Start der Vernehmlassung. Der Plan lege für die nächsten zehn Jahre "ehrgeizige und messbare" Ziele fest – so beim Verbraucher- und beim Gewässerschutz. (Aktionsplan zur Ri­si­ko­re­duk­tion und nach­hal­ti­gen An­wen­dung von Pflanzenschutzmitteln​​​​​​​​​​​.pdf)

Für​​​ "Bio Suisse" ist der Aktionsplan nur ein längst fälliger erster Schritt. Der Verband bezweifelt aber, dass sich die Probleme längerfristig mit so kleinen Schritten lösen lassen, und bezeichnet den Entwurf als mutlos. Bio Suisse fordert den Ausstieg aus der Chemie-Landwirtschaft​​​​​​​​​​​ und verlangt eine viel stärkere Förderung von pestizidarmen und -freien Produktionsarten.

Gem​​​​​​​​äss "Kassensturz" nehmen wir mit​ einem Apfel (Bild) bis 4 Pestizide auf, die einzeln unter der als gesundheitlich nicht schädlichen Grenze liegen sollen, zusammen aber einen sehr gefährlichen Cocktail bilden. Auch die unterschiedlichen Pestizide in den Gewässern mögen einzeln unter den vorgeschriebenen Limiten liegen; zusammen sind sie aber für Flora und Fauna eine Zeitbombe.

Die Verwendung von Pestiziden sollte deshalb im Pflanzenschutz ganz verboten werden, und als erster Schritt muss die Subvention (!) von Pestiziden aus unseren Steuergeldern beendet werden. Sehen Sie das auch so? Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

 

Den 3449 Leserinnen* bis zum 3. Juli 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem aktuellen Thema. Ich werde Sie deshalb gerne weiter informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.

(* Männer sind mit gemeint; die maskuline Bezeichnung ist in der femininen ja bereits enthalten.)

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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18%
(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte July 2019

12. Juli 2019

Jährlich "gelangen" auch 5000 Tonnen Plastik in Boden und Wasser. Der Nationalrat will dieses Littering bekämpfen: Politikerinnen* von links bis rechts wollen mit einem Depot für PET-Flaschen das Littering stoppen. Das würde einen Aufpreis von bis zu einem Franken für Cola- oder Rivella-Flaschen bedeuten.

Mehr hier:
blick.ch/news/​politik/nationalrat-w​ill-littering-bekaemp​fen-1-franken-pfand-a​uf-pet-flaschen-id154​16937.html

Flasche​npfand JA; aber im Vordergrund muss die Wiederverwendung der ganzen Flaschen stehen, nicht das Schreddern.


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80%
(5 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte July 2019

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18%
(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte July 2019

2. Juli 2019

Das gefährliche Unkrautbekämpfungsmit​tel Glyphosat darf künftig in Österreich nicht mehr verwendet werden. Das beschloss das Parlament, der Nationalrat, am Dienstag.


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60%
(5 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte June 2019

Es soll sich aber bei diesen Pestizid-Rückständen um Mengen handeln von 0.00?? Promille und noch weniger!!
In keinem Land Europas werden die Menschen älter,als in der Schweiz!
Möchten da gewisse Leute überhaupt noch eine Landwirtschaft?
Es ist ratsam,sich einmal mit dem Fahrrad auf den Feldern und Aeckern zu erkundigen,wie ein Bio-Getreidefeld aussieht und eines,wo man das Unkraut aus den Getreidefeldern fernhält,damit giftige Unkrautsamen sich nicht mit dem sauberen,reinen Getreide vermischen kann!
Eben solches Bio-Getreide benötigt in den Mühlen noch zusätzliche Reinigungs-Prozesse,u​m es im "geniessbarem" Zustand zu Mehl zu verarbeiten!
Die heutige Landwirtschaft arbeitet schon längstens mit den staatlichen Chemikern zusammen,die ihre Böden permanent kontrollieren und notwendige Pflanzenschutzmittel den Bedürfnissen der Landwirtschaftlichen Produktion stetig anpassen.
Statt dass diese grünen Politiker nun in unsinnigen Aktionissmus verfallen und Dinge beschreiben und wollen,die schon längstens gesamtschweizerisch "aufgegleist" sind,wäre denen wohl mal ein Besuch in einer landwirtschaftlichen Schule zu empfehlen,wo das "Wohl" der Landwirtschaft schon 20 Jahre und mehr gelernt wird!Jedoch damals noch ohne unrealistische und sinnlose Initiativen über" saubere" Böden und Wasser,wo andere Länder nur träumen könnten,wenn sie nur annähernd mit derart sauberem Wasser und reinen Lebensmittel versorgt würden!


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60%
(5 Stimmen)
jan eberhart sagte June 2019

Die heutige Weltvbevölkerung (erst recht die grössere in der Zukunkt) braucht die moderne Landwirtschaft, inkl. Pestizide.

Mit einer kleinbäuerlichen Öko-Landwirtschaft kann man die steigenden Bewohner in den Städten nicht ernähren. Dafür braucht man industrielle bearbeitet Grossflächen und auch Massenschlachtungen von Nutztieren für Fleisch.


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9%
(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte June 2019

21. Juni 2019

In der Schweiz enthalten 70% des Trinkwassers Pestizide ...

Frau NR Kathy Riklin (CVP): «Wir haben Handlungsbedarf!» Die zurückgehende Biodiversität und die sinkende Qualität des Grundwassers machten deutlich, dass dringend etwas gegen den Pestizidaustrag getan werden müsse.

blick.ch/ne​ws/politik/weil-die-b​auern-zu-viel-pestizi​de-verspruehen-bis-zu​-70-prozent-des-trink​wassers-sind-vergifte​t-id15382912.html


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6%
(16 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte June 2019

20. Juni 2019

Der Nationalrat hat am Donnerstag entschieden, beide Initiativen zur Ablehnung zu empfehlen: Zur Trinkwasser-Initiativ​e sagte er mit 130 (!) zu 58 Stimmen NEIN, zur Pestizidverbots-Initi​ative NEIN mit 131 (!) zu 54 Stimmen.

Die beiden Initiativen verfolgen auf unterschiedlichen Wegen das gleiche Ziel: Mehr Ökologie in der Landwirtschaft und Schutz der Gewässer. Auf dem Land verschwinden die Insekten und in den Bächen die Fische. Unser Trinkwasser enthält Pestizide.

Die Initiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» fordert ein Verbot synthetischer Pestizide in der landwirtschaftlichen Produktion, in der Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse und in der Boden- und Landschaftspflege. Verboten werden soll auch der Import von Lebensmitteln, die mit synthetischen Pestiziden hergestellt wurden oder die solche enthalten. Aber griffige Massnahmen wollen die "Bürgerlichen" ja nicht.

Auch in diesen Fällen: Entscheide zugunsten der Umwelt sind erst nach den Nationalratswahlen vom Oktober 2019 möglich, wenn die "bürgerliche" Mehrheit eine Minderheit ist. Gehen Sie bitte wählen! Danke.





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71%
(21 Stimmen)
Hans Knall sagte June 2017

Seit Oktober 2016 reiner Zumüll-Blog im Echoraum des Blogtrolls Oberli/Beck/--/Wilden​stein


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31%
(13 Stimmen)
Inge Votava sagte May 2017

Herr Beck, ich kann leider die Antwortfunktion nicht öffnen (liegt wohl an meinem alten Secondhand-Computer) deshalb möchte ich hier oben auf die Hornkuh-Initiative hinweisen, die mir sehr am Herzen liegt.


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79%
(19 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte May 2017

Herr Oberli wurde ihr Konto gesperrt, dass sie als Herr Beck auferstanden sind ?
Oder leiden sie an einer multiple Persönlichkeitsstörun​g (MPS), schliesslich war ihr Name ja bis Nov. 2014 Willibald von Wildenstein.



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10%
(20 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte December 2016

Die Landwirtschaft hat viele der Umweltziele, die ihr der Gesetzgeber vorgeschrieben hat, noch nicht erreicht, d, h., zu viele halten die Vorschriften nicht ein. Der Bundesrat ortet dies vor allem bei der Biodiversität, bei Treibhausgasen und Stickstoff swie bei der Bodenfruchtbarkeit.
​​
"Die Ammoniak-Stickstoff-E​​missionen beispielsweise betrugen 2014 48 000 Tonnen. Das Umweltziel liegt bei 25 000 Tonnen pro Jahr. Der Stickstoffeintrag in Gewässer beträgt das Doppelte des Zielwerts. Die Dieselrussemissionen liegen mehr als zehnmal höher als angepeilt. (...)"

http://www.​​nzz.ch/schweiz/landw​i​rtschaft-umweltziel​e-​mehr-als-nur-knapp​-ve​rfehlt-ld.133728


D​ie Schäden durch Pestizide werden nicht explizit erwähnt.



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10%
(20 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte December 2016

Der Bundesrat hat das Gentech-Moratorium verlängert. Nach dem Ablauf möchten viele Landwirte gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen. U. a. lautet eine Begründung, so könne der Pestizidverbrauch gesenkt werden.

Mir sind die Versuche mit Mais bekannt – gentechnisch veränderte Sorten, die gegen den Maiszünsler resistent sein sollen. Das ist mir immer noch sehr suspekt. Was meinen Sie dazu?



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11%
(19 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte November 2016

Weltweit hat sich die Agrarfläche verdoppelt, der Pflanzenschutzmittelv​​​​erbrauch hat sich aber vervierfacht.

Heut​​​​e werden weltweit jedes Jahr vier Millionen Tonnen Pflanzenschutzmittel auf den Feldern verteilt: Insektizide, Herbizide, Fungizide, die entwickelt wurden, um Pflanzen, Tiere oder Pilze zu vernichten. Sie sind Garant für eine gute Ernte. Allerdings landet von diesen vier Millionen Tonnen ein beträchtlicher Anteil auch in angrenzenden Flüssen. U. a. Krebs und Frühgeburten sind die Folge.

z. T. nach:
http://www.deu​​​​tschlandfunk.de/pe​s​t​i​zide-gift-fuer-​di​e-​ar​tenvielfalt.​676​.de​.ht​ml?dram:a​rtic​le_i​d=31​3368

Und offenbar machen die Landwirte und Gärtner/innen in der Schweiz da tüchtig mit; sie sind keine Musterknaben.

Liebe Leser/innen, welche Massnahmen könnten eine Umkehr ermöglichen bzw. erzwingen?



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10%
(20 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte November 2016

In früheren Tests von K-Tipp, «Saldo» und «Gesundheitstipp» entdeckten die Labors immer wieder Rückstände von Pestiziden und Schwermetallen. Bio-Gemüse ist nun offenbar frei von Pestiziden. Hingegen fand man in den Proben Spuren von ­Metallen (Kupfer) und Nitrat.

"Wer Bio-Gemüse kauft, will Ware ohne Pestizide und andere schäd­liche Stoffe. Das kostet in der Schweiz viel: Konsumenten müssen für Bio-Gemüse im Durchschnitt 60 Prozent mehr bezahlen. Das zeigt die Statistik des Bundesamts für Landwirtschaft. K-Tipp-Vergleiche zeigen: Der Preisunterschied zwischen Bio und Nicht-Bio bei Coop und Migros ist in den letzten Jahren sogar noch gewachsen (K-Tipp 18/2014). Doch ist der Mehrpreis für Bio-Gemüse gerechtfertigt? (...)"

https://www​.ktipp.ch/tests/tests​/detail/d/bio-gemuese​-gute-qualitaet-auch-​ohne-knospe/

Der Preis darf keine Rolle spielen. Wenn man Gesundheitsschäden vermeiden will, MUSS man Bio-Gemüse kaufen. Oder welche Vorschläge machen Sie?


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69%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte November 2016

"Haben Sie Vorschläge, wie man diesen Missstand beheben könnte?"

JA! Nur würden die Ihnen sicher nicht gefallen...


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10%
(20 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte November 2016

"Die Schweizer Landwirtschaft wird immer ökologischer. Das ist der Grundtenor, wenn man die offiziellen Papiere des Bundesamtes für Landwirtschaft studiert. Auch in Sachen Pestizidverbrauch wiesen die offiziellen Statistiken jahrelang kontinuierliche Fortschritte auf.

Im Jahr 2006 allerdings gibt es einen massiven Sprung nach oben. In Tonnen gerechnet brauchen die Schweizer Bauern heute gleichviele Pestizide wie in den 90er-Jahren."

http​://www.srf.ch/news/sc​hweiz/pestizid-verbra​uch-die-statistiken-z​eigen-nur-die-halbe-w​ahrheit

Und niemand kontrolliert die vorschriftsmässige Anwendung; die Verbraucher von Pestiziden machen, was sie wollen. Ich bin für regelmässige Kontrollen und die Ahndung nach dem Gesetz.

Haben Sie Vorschläge, wie man diesen Missstand beheben könnte?


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