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Gesellschaft > Gleichstellung, Diskriminierung, Minderheiten,

Gedanken über den modernen Feminismus

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Ein Jour­na­list schrieb kürz­lich Die «al­ten weis­sen Män­ner» schla­gen zurück. Ich muss ehr­lich ge­ste­hen, dass es auch end­lich Zeit wird! In einer Zeit, in der von to­xi­scher Männ­lich­keit ge­re­det wird, ist es drin­gend not­wen­dig «­zurück­zu­schla­gen​», in einer Zeit, in der unter dem Titel MeToo Er­pres­sungs­ver­su­​che an Lauf­me­ter ge­sche­hen, müs­sen wir uns weh­ren. Aber Män­ner sind zum schwei­gen­den Ge­schlecht ge­wor­den und viele haben re­si­gniert und ge­trauen sich ihren Frust ge­genü­ber den stän­di­gen Be­lei­di­gun­gen durch die «­Gen­ders­tern-Ta­li​­ban­In­nen» nicht mehr öf­fent­lich zu äus­sern und neh­men schwei­gend zur Kennt­nis, dass sie sich als Mann ge­fäl­ligst schul­dig zu fühlen ha­ben. Die mi­li­tan­ten mo­der­nen Fe­mi­nis­tin­nen haben mei­ner An­sicht nach null Ah­nung, was sie für einen ge­sell­schaft­li­che​n Scha­den an­rich­ten und wie sie dazu bei­tra­gen, das Klima zu ver­gif­ten. Wenn sie so wei­ter ma­chen, wer­den sie noch Jahr­zehnte war­ten müs­sen, bis Mann und Frau sich auf Au­gen­höhe unter Ak­zep­tie­rung ihrer Ver­schie­den­hei­ten​ re­spekt­voll be­geg­nen und das ist ei­gent­lich scha­de. Liebe Män­ner lasst euch nicht ver­un­si­chern und ü­ber­legt sel­ber, wie ihr be­han­delt wer­den wollt und be­han­delt die Frauen auch so, aber wehrt euch, wenn sie Euch nicht ak­zep­tie­ren. Es ist keine Schuld ein Mann zu sein und es ist auch keine Schuld ein weis­ser alter Mann zu sei, aber da ist eine an­dere Ge­schichte und geht unter dem Thema Ras­sis­mus Ich auf jeden Fall bin stolz ein weis­ser äl­te­rer he­te­ro­se­xu­el­ler​ Mann zu sein und lasse mich von «Fa­na­ti­ke­rIn­nen»​ nicht ver­un­si­chern. Ich be­han­dele An­dere (Frauen an­dere Eth­nien oder «­ge­pol­te») re­spekt­voll aber nicht mit Samt­hand­schu­hen. Natür­lich ist alles eine Macht­frage und wir hat­ten die Macht lange in den Hän­den (We­nigs­tens gegen aus­sen). Aber in einer zi­vi­li­sier­ten Ge­sell­schaft än­dert man da Sys­tem und for­dert nicht, dass nun Jahr­hun­derte lang nur noch die Frauen die Macht ha­ben!  


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