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GEGEN STEUERERLEICHTERUNGEN​​ FÜR REICHE ELTERN

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Höhere Steu­er­ab­züge für Fa­mi­lien bei der di­rek­ten Bun­des­steu­er? Das tönt  ­ver­heis­sungs­voll​​. ­Doch was SVP, FDP und CVP als "Fa­mi­li­en­för­de­r​​ung" ver­kau­fen, ist ein Steu­er­bo­nus für Top­ver­die­nen­de. Die SP Schweiz er­greift des­halb das Re­fe­ren­dum gegen diese Steu­erer­leich­te­ru​​ng für rei­che El­tern, wel­che ­der nur zwei Wo­chen "bür­ger­lich" do­mi­nierte Na­tio­nal­rat am letz­ten Tag der Herbst­ses­sion 2019 noch schnell be­schlos­sen hat, näm­lich den ­Ab­zug von 6500 CHF pro Kind auf 10000 CHF zu erhöhen.

1. Es profitieren vor allem Eltern ab 150000 CHF zu versteuerndes Einkommen aufwärts.

2. Der Steuerbonus kostet 350 Mio CHF pro Jahr, für die der Mittelstand aufkommen muss.

3. Die Hälfte der Familien geht leer aus, weil sie keine Bundessteuern entrichtet und keine Abzüge machen kann.

Kurz: Ein fettes Steuergeschenk für Eltern, die es nicht benötigen. Helfen Sie bitte diesen unsozialen Steuerbonus für Eltern zu verhindern, liebe Leserinnen*! Hier könnenSie das Referendum unterschreiben:

https​​://reichen-bonus-nei​n​.ch


Kommentare von Lesern zum Artikel

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22%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 4 Tagen

8. November 2019

Die Unterschriftensammlun​​g für das Referendum „NEIN zum Steuerbonus für reiche Eltern“ ist in vollem Gange.

Der Bonus führt zu einem Steuerloch von 350 Millionen Franken u. a. auf Kosten der Mittelschicht. Familien mit mittleren und tiefen Einkommen leiden als erste, wenn das Geld für Prämienverbilligungen​​, Kita-Plätze und Bildung fehlt. 70% des Steuerbonus gehen an Eltern ab 150‘000 Franken Einkommen aufwärts. Am meisten profitieren Einkommen ab 300‘000 Franken – Topmanager, Chefärztinnen, Banker. Etwa die Hälfte der Familien geht leer aus. 45% der Familien verdienen zu wenig, um Bundessteuern zu bezahlen, und profitieren darum nicht von den Abzügen.

Fazit: Es profitieren nur jene, die es nicht nötig haben.

Unterschrei​ben Sie bitte hier das Referendum:
https://​sp-​ps.us4.list-manag​e.co​m/track/click?u=​1be79​0453b62eb9f7bb5​57a18&​id=18a5c8c1ca&​e=71077​888db $
Danke.


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8%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 25 Tagen

27. September 2019

Die originalgrüne SP und die Grünen lehnten den höheren Kinderabzug vom zu versteuernden Einkommen entschieden ab. Keine Bauernfamilie, keine Handwerkerfamilie, keine Familie aus dem Pflegebereich wird durch dieses Steuergeschenk entlastet. Der grösste Teil davon fliesst in die Taschen der reichsten 15 Prozent.

Mehr hier:
nzz.ch/schweiz​/sp-bekaempft-hoehere​n-kinderabzug-mit-dem​-referendum-ld.151179​6

Sozialbeiträge müssen direkt geleistet werden, nicht über Steuerabzüge.




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79%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2019

Man muss schon ziemlich tief in der sozialistischen Denke stecken um zu argumentieren, wer sowieso keine Steuern zahle „gehe leer aus“ weil er keine Steuerabzüge machen könne…
Und wer dann noch davon ausgeht, dass die durch Kinderabzüge für Familien weniger in die Bundeskassen fliessenden 350 Millionen von ebenjenen bezahlt werden müssten die keine Steuern zahlen, ist erst recht in der linksversifften Pampa steckengeblieben.

Nein, denn diese 350 Millionen braucht der Staat gar nicht. Also müssen sie auch nicht ersetzt werden. Schon mal was von „zuviel Steuern“ gehört?


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17%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2019

Und wieder wird ein Spielzeug der Regierenden, ohne mit der Wimpern zu zucken, in Stellung gebracht!

Es ist doch nur logisch, dass man selbst keine Ausgaben leisten kann, wenn es vorher kein Dritter getan hat! Somit ist die Pflichtpreis - Zuordnung der anteiligen Wirtschaftseinnahmen aus Staats-, Sozial- und Gesundheitsausgaben, zur Weiterleitung an die Berechtigten, schlicht und einfach Betrug!

Die Umlage zwischen Staat und Wirtschaft über branchendefinierte Tarife und Umsätze an den Endbenutzer, wäre korrekt und erst noch direkt! Arbeitsplatzumbau in den Steuerbehörden von Administrativ zur Kontrolle und mit dem Paradigma Wechsel von Wohnort zur Quelle, würde die Steueroasen fast trockenlegen!

Die Synapsen der Regierenden würde es vor allem freuen, im Einklang mit dem Geldsystem, spielen zu dürfen! Und die Bevölkerung?

Eine zusätzliche Rückgabe über eine Geldvermögenshortung (im Gegensatz dazu sind die Sachwertvermögen aus Ausgaben entstanden) kann man jedoch umsetzen. Die Erbschaftssteuer ist reinster Betrug, denn Geschenke gehen den Staat einen feuchten Lappen an!

Stellt endlich die Betrügereien ab; denn auch die Banken können die geschöpften Kundenguthaben, weder für eigene Aktivgeschäfte verwenden noch auf ihren Konten bei der Zentralbank parken! Der Gesetzgeber und die Justiz müssten längst Anklage erheben. Selbstanzeige vielleicht?





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64%
(11 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2019

> Die Hälfte der Familien geht leer aus, weil sie keine Bundessteuern entrichtet und keine Abzüge machen kann.

Da sieht man wie sozial die Bundessteuern sind !

Komischerweise hab ich immer eine Rechnung für die Bundessteuer erhalten, obwohl ich mit 2 Kids und Geringverdiener !



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67%
(18 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte October 2019

Klar doch das SP Klientel das schon keine Bundessteuer bezahlt wird nicht berücksichtige. Da muss die SP eingreifen.. Neidpolitik funktioniert so...


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71%
(14 Stimmen)
Ernst Jacob sagte October 2019

> Die Hälfte der Familien geht leer aus, weil sie keine Bundessteuern entrichtet und keine Abzüge machen kann.

Eigentlich logisch, dass, wer schon keine Bundessteuern zahlen muss, auch keine Abzüge machen kann....
Wie sollte denn sowas überhaupt funktioinieren ???



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11%
(19 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

Direkte Steuern müssen nach Einkommen und Vermögen erhoben werden. Damit diese sozial abgestufte Besteuerung nicht verfälscht wird, dürfen vom Gesetz her nur die Gewinnungskosten abgezogen werden.

Die Eidgenössische Steuerverwaltung listet für die direkte Bundessteuer jedoch über dreissig besteuerungsfremde Steuervergünstigungen​ auf – Abzüge und Steuerprivilegien. Ohne diese Abzüge könnte der Bund die Steuersätze halbieren, um netto auf den gleichen Steuerertrag zu kommen. Dasselbe Bild bieten die Kantone: Im Kanton Zug reduzieren solche Steuervergünstigungen​ die Steuereinnahmen um ganze zwei Drittel.

Mehr hier:
nzz.ch/wirtsch​aft/etikettenschwinde​l-mit-steuerabzuegen-​ld.1465647

Politis​chen Anliegen wie Familienförderung, Krankenkassenbeiträge​, Förderung der Landwirtschaft müssen von Bund und Kantonen durch Direktzahlungen nachgekommen werden.



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