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Rahmenabkommen: Mit oder ohne in Geisel-Haft der EU

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Die sach­buch­schrei­ben­​​​​​​​​​den Fi­nanz­ex­per­ten Matt­hias Weik und Marc Fried­rich pos­tu­lie­ren in einem Kom­men­tar auf telepolis.de, dass die Schweiz pleite geht.

Grundlage ihrer Annahme ist, dass der überdimensionierte Eurobestand der Nationalbank ein schwer zu beherrschendes Klumpenrisiko ist. Wenn der Euro kollabiert, wovon die Matthias Weik und Marc Friedrich überzeugt sind, zieht er den Schweizerfranken mit sich.

"Aktuell hat man atemberaubende 90,65 % der Gesamtaktiva, das sind 793 Milliarden CHF, in Devisenanlagen investiert! Devisenanlagen sind Fremdwährungen, Anleihen und Aktien. Dies ist ein ungesundes Klumpenrisiko und wird den Schweizern unserer Ansicht nach auf die Füße fallen.

Die Bilanzsumme der SNB ist auf Grund dieser Investitionenauf enorme 840 Milliarden CHF angeschwollen. Sie liegt mittlerweile bei absurden 122,6 Prozent des nominalen Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP). Dies ist mehr als die Schweizer Wirtschaft in einem Jahr leistet!

... Um es plastisch auszudrücken: Für jeden Schweizer hat die SNB 100.000 Stutz gedruckt.

... Jetzt wird es bizarr: Die SNB schöpft aus dem Nichts mit der Hilfe des Giralgeldsystems CHF um den Franken künstlich zu schwächen. Mit dem frisch geschaffenen Geld kauft man Unmengen an Euro und Dollar, um damit Anleihen und Aktien zu kaufen.

... Entweder ist Thomas Jordan ein Genie und ihm werden Statuen gebaut oder er spielt das neue Spiel: Schweizerisches Roulette. "

In den vielen FANG-Aktien (Facebook, Amazone, Netflix, Google) der Nationalbank orten die Autoren ein zusätzliches Problem. Die FANG-Aktien haben ihren Zenit überschritten. Die Datenschutzprobleme von Facebook und Google, sind eine zusätzliche Gefahr für die Nationalbank.

"Warum der Absturz der FANG-Aktien der Schweiz besonders weh tut

Das Aktienportfolio der SNB umfasst über 2.500 Titel. Die SNB ist der größte Investor bei Apple (19 Millionen Aktien), Microsoft, Amazon, Alphabet und Starbucks. Sie besitzt mehr Facebook Aktien als deren Gründer Mark Zuckerberg!

... 2017 ging diese waghalsige Strategie gut und man hat damit einen gigantischen Gewinn von 54 Milliarden Franken eingefahren. Der enorme Gewinn 2017 wird sich so nicht mehr wiederholen. Dieser kam zustande durch eine Aufwertung des Euro und durch Aktiengewinne. Für 2018 wird die SNB einen Verlust einfahren! Wenn Sie am Euro weiter festhält bzw. wenn eine Rezession kommt und die Aktienmärkte weiter korrigieren sollten, wird es brenzlig für die Schweizer. telepolis.​​​de "

Wirtschaftsprognose​​​​​​​​​n sind Kaffeesatzleserei. Jeder Experte sagt etwas anders. Für die Einten brechen goldene Zeiten an, die Anderen sehen uns dem Untergang nahe. Am Ende bleibt alles wie es war. Die Einzigen die etwas gewinnen, sind die Sachbuchverlage und ihrer AutorInnen.

Wenn es stimmt das die Nationalbank die Schweiz mit ihren Eurokäufen der EU ausliefert hat, braucht man sich über SBI, Rahmenabkommen & Co keine Gedanken mehr zu machen. Mit dem gewaltigen Euro-Berg der SBN steht und fällt die Schweiz mit der EU. Die ganze Aufregung um SBI und Rahmenabkommen ist verlorene Energie. Das Spiel ist entschieden.

PS: Ich persönlich glaube nicht, dass die Schweiz pleite geht. Die SBN hat aus Luft Geld geschöpft. Heute besitzt sie gigantische Mengen Fake-Luftgeld. Wenn der faule EU-Zauber platzt, wird der Euro wieder zu Luft. Am Ende hat die SBN aus Luft, Luft produziert.

Dabei verliert niemand etwas. Die Bankster haben dann schon längstens neue Produkte entwickelt, mit denen sie aus dem Nichts Gold zaubern können.

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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43%
(7 Stimmen)
Walter Wobmann sagte December 2018

Ich sehe da noch ein anderes Problem, Hr. Kuske.
Mit der Ablehnung der Vollgeldinitiative haben wir eine grosse Chance vertan, dieses schädliche Kartenhaus abzubauen und etwas Stabileres aufzubauen.

Der faule Euro- EU Zauber wird platzen und die EU wird dann zusammenfallen. Die Schweiz wäre dann gut beraten, sofort eine Währungsreform mit neuer Währung auf anderer Grundlage auf die Beine zu stellen (mit teilweiser Golddeckung aus den Goldreserven, die wir noch haben), da der Schweizer Franken hoffnungslos in den Euro verwickelt ist und mit in den Abgrund gezogen würde.
Diesen gemeinsamen Absturz können und müssen wir vermeiden, wenn wir keine Masochisten sind.

Dann sind wir auch der EU nicht mehr ausgeliefert!
Nach dem Zusammenbruch der EU wird sowiso alles neu beginnen und Europa wird dann "neu erfunden". Das heisst, dass die Nationalstaaten mit ihren eigenen Währungen wiederauferstehen werden, wie VOR der Gründung der EU. Allerdings mit dem Vorteil, dass wir die Alternative schon bereit haben, nämlich die EFTA.
Eine EFTA Handelszone, wo die souveränen Nationalstaaten respektiert werden und die Landwirtschaft ausgeklammert von zerstörerischem Freihandel ist, hat auch bessere Voraussetzungen für eine sichere und nachhaltige Zukunft.

Dann wird es auch Zeit, dass sich die Europäer auch vom militärischen US-Amerika- Joch (NATO) befreien und eine lockere Zusammenarbeit (von NUR europäischen Ländern ohne USA!) in Verteidigungsfragen aufbauen, in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls christlichen und europäischen Russland. Dieses ist wiederum in der eurasischen Union, wo auch Kasachstan, China und Andere dabei sind. So haben wir dann neue Partner, mit denen wir eine neue, mit weniger Zwängen verbundene Zusammenarbeit aufbauen können.

Den islamverseuchten nahen Osten und die Türkei sollten wir schlauerweise aussen Vor halten, damit diese uns ohnehin feindlich gesinnten Muslime uns nicht mehr erpressen können (Oel gegen Islamisierung). Da einerseits Russland und Zentralasien genug Oel- und Gasreserven haben und wir andererseits mit massiver Förderung der regenerierbaren Energieträger uns langsam von unserer einseitigen Oel- und Gasabhängigkeit lösen werden, wird sich das auf einem vernünftigen Bereich harmonisieren, da wir mit Russland auf kultureller Ebene die gleichen Christlich-Abendländi​schen Grundlagen haben.

Nun zu den FANG-Aktien: diese haben wahrlich den richtigen Namen, denn sie wollen uns einfangen für eine NWO-Weltdiktatur unter US-Vorherrschaft. Facebook, Amazon und Google sind Menschenverachtend auf Big- Brother-Basis aufgebaut mit Bürger- entmündigenden Pferdefüssen. Wenns nach deren Willen ginge, hätten wir schon morgen keine Privatsphere mehr und wären durch perfide Verträge in einen Konsumzwang von nur ihren Produkten eingebunden. Auch das Bargeld wäre dann abgeschafft und wir wären dann Sklaven dieser Machtimperien mittels RFID-Chip unter der Haut.

Nur schon deshalb sollte die SNB schon jetzt möglichst schnell sich von diesen Freiheits- und Bürgerfeindlichen Konzernaktien trennen und damit möglichst viel Edelmetalle und als Alternative zum Euro und Dollar, Währungen von diversen BRICS- Nationen kaufen, um so ein Klumpenrisiko zu minimieren und gute Grundlagen für die neuen Handels-Beziehungen zu den BRICS- Nationen aufzubauen.

Facebo​ok und Amazon brauchen wir nicht wirklich und die Google- Suchmaschine sollten wir ohnehin schleunigst mit der Startpage.com Suchmaschine ersetzen, welche unsere Privatsphere bei der Internetsuche respektiert. Und die SNB sollte schnell auf Linux und Startpage umsteigen, damit Google diese nicht mehr erpressen kann. Mit dieser Diversivikation würden wir uns schnell wieder neue Freiheiten (auch im Internet) erringen und könnten so wieder mit gestärkter Position neue Partnerschaften mit Ländern eingehen, welche unsere Souveränität respektieren.
Um aber dieses von mir gezeichnete Szenario der Souveränität und Freiheit fahren zu können, müssen wir uns von den alten SNB-Eliten a la Jordan lösen und neue Zentralbanker heranbilden, welche auf Basis des Vollgeldes agieren und die Interessen unseres Landes wieder wahrnehmen, statt diejenigen der Banksters.
Die Zukunft wird ohnehin wieder auf Realwirtschaft basieren, da Spekulationsprodukte der Banksters uns nicht von Nutzen sein werden.

Deshalb wundere ich mich, wenn Sie sich so krankhaft auf die Bankster verlassen und denen noch vertrauen und glauben, dass sie aus dem Nichts Gold zaubern können. Diese werden nämlich dann nur mit einem noch schlimmern Betrugsmodell (Blockchain und bargeldlose Welteinheitswährung) aufwarten und uns erneut versklaven wollen.
Wollen Sie das wirklich?
....
Dann​ lösen Sie sich doch auch von diesem alten Dogma der Hochfinanz-Plutokrate​n und schreiben in Zukunft lieber einen Artikel, wie man ein alternatives Geld- und Wirtschaftssystem machen könnte, ohne in die Fänge dieser Hochfinanzlobby zu geraten. Das würde ihrem "Parteifrei-Label" gerechter.


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