Abstimmungen, Initiativen > National > Volksabstimmung vom 10. Juni 2018: Bundesgesetz über Geldspiele (Geldspielgesetz),

Geldspiele: Unbedarfte Bevölkerung aufklären!

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Geldspielgesetz: Könnte für Auf­klärung über die klei­nen Gross­ge­winn­chan­ce​n ge­nutzt werden!

Da kämpfen wir politisch für eine gerechtere Einkommensverteilung.​ Dann bejubeln wir die grossen Geldspielgewinner! Wir sollten die meist unbedarfte Bevölkerung, welche auf Geldspiele setzt, um rasch und ohne Arbeit zu einem Vermögen zu kommen, über die geringen Chancen aufklären, einen Hauptgewinn zu erzielen. Wer Nervenkitzel mit grösseren Chancen sucht, kann auch mit kleinen Beträgen in den Aktienmarkt investieren. Über diese Chancen/Risiko Diskrepanz gibt es leider bisher keine öffentliche Aufklärung. Die Abstimmung über das Geldspielgesetz könnte dafür genutzt werden.

Immerhin: Spielerinnen und Spieler können bei einem Ja zum Geldspielgesetz umfassender geschützt werden. Nur wer bei lizenzierten Anbietern spielt, ist vom Schweizer Gesetz geschützt, das alle Anbieter zu einem Sozialkonzept verpflichtet.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte Vor 13 Tagen

Natürlich habe ich ebenfalls mit JA zugestimmt.Nicht,weil​ dadurch niemand mehr auch bei auswärtigen Wettspielanbietern "zocken" kann!Clevere Internet-Freaks können ja offenbar alles "knacken"!Immerhin kann man jedoch allen hier lebenden klar machen,dass,wenn sie sowas tun,es eben ILLEGAL ist!Teilweise schützt sich so der Staat auch vor allfälligen Klagen,die diesem vorwerfen könnten,nichts gegen diese Wettspiel-Piraterie getan zu haben.(Geldwäscherei usf.!)So gesehen,müsste es eigentlich für alle so in Ordnung sein.Dass nun weitere allfällige Netzsperren gegen irgendwas erfolgen könnten,dass dem Staate oder einer Organisation nicht passt,ist kaum zu befürchten,da es ja erneut einer Abstimmung "vorgelegt" werden müsste.Die Tragweite für irgendwelche weitere Netzsperren,denke ich,würde eine andere sein und dementsprechend auch vom Stimmbürger nicht gleich bewertet werden.Es wird interessant sein,ob es nun auch tatsächlich zu einer Hemmschwelle wird,sich weiter "auswärtig " einzuloggen,oder oder ob tatsächlich wieder Schlupflöcher gefunden werden,die Netzsperren zu umgehen! "Kommt Zeit ...kommt Rat...kommt Bundesrat...!!


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40%
(5 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 13 Tagen

Hurra, ein klares JA zum Geldspielgesetz.
Die​ Schweizerbürgerinnen und Schweizerbürger haben klar erkannt, dass sie keine illegalen Mafiaabzocker aus dem Ausland dulden müssen, die erst noch in unseren Abstimmungskampf eingegriffen haben.

Somit haben nur noch Anbieter hier in der Schweiz, die auch Steuern und Abgaben zahlen, eine Chance zu einer Konzession. Die Unterwelts-Kraken aus dem Ausland müssen nun andere Länder suchen, die sie absaugen können.
Das ist richtig so!


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60%
(5 Stimmen)
Dany Schweizer sagte Vor 17 Tagen

Zu Glauben, dass man Spieler schützen kann, wenn man das Internet sperrt, ist vermutlich ein Irrglaube.

Als man in der USA Alkohol verboten hat, wurde in der Verbotszeit ein vielfaches an Alkohol konsumiert. Oder glaubt irgendwer tatsächlich, dass man einen Spieler schützen kann? Entwerder er lernt seine Eigenverantwortung zu tragen, oder wird immer spielen.

So auch Waffen - Man kann sie verbieten, es wird sie aber immer geben. Und es wird auch immer Menschen geben, die sie falsch nutzen. Ob das nun eine Pistole ein Messer oder eine starke Faust ist.

Man sollte endlich aufhören, den Menschen alles "vorzukauen". Der Mensch sollte wieder lernen Eigenverantwortung tragen zu lernen. Verantwortung gegenüber Dritten/Tieren usw. Oder glaubt man auch, dass man mit Tötungsverboten an Elefanten etwas erreicht hat? Sie werden trotzdem geschossen und umso mehr man es verbietet, umso grösser ist der Anreiz und Gewinn für soche Menschen die nicht gelernt haben Verantwortung für sich und die Umgebung zu tragen.

Es wird immer schneller "gerast" auf useren Strassen, die Autos werden immer schneller, damit man immer noch schneller fahren kann (Trotz Verboten). Es wird immer gemacht und die Raser werden auch nicht weniger.... im Gegenteil. Immer unvernünfiger und hirnloser, ohne Rücksicht auf Andere.


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80%
(10 Stimmen)
paulo bernasconi sagte Vor 18 Tagen

Eine Internetsperre aus wirtschaftlichen Grünen (und nicht aus ethischen), wie im Geldspielgesetz vorgesehen, ist ein Präjudiz für die Zukunft. Das Suchtpräventionsargum​ent ist lächerlich, das mit den Sozialabgaben und dem Geld, die im Land bleiben, stimmt. Allerding: Mit jedem Produkt, jeder Dienstleistung, die wir im Ausland kaufen (Miele, Audi, BMW, Mercedes, Siemens usw., usw. lassen grüssen) fliesst solches ins Ausland ab. Und was ist mit den geliebten Ferien dort ? Das Gesetz ist Heimatschutz pur. Es würde nicht mal verwundern, wenn es internationalem Recht (EU-Marktregeln, WTO-Bestimmungen ?) widersprechen würde.
Georg Stamm im Tagesanzeiger


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88%
(8 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 18 Tagen

https://www.asut.ch/a​sut/media/id/80/type/​document/stn_geldspie​lgesetz_bgs_20140820.​pdf


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12%
(17 Stimmen)
Walter Wobmann sagte Vor 26 Tagen

Hr. Schneider, Sie haben Recht, das Geldspielgesetz schützt die lizenzierten Anbieter, die einen sozialen Beitrag für die Allgemeinheit leisten;
Die ausländsche Geldspielbetrugs- Mafia tut dies nicht und deshalb muss man sie vom einheimischen Markt fernhalten! Ansonsten wir eine Marktverzerrung im Geldspielbereich zu Gunsten der ausländischen Abzocker haben.

Darum JA am 10.Juni zum Geldspielgesetz.


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76%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 28 Tagen

Bisher unveröffentlichte Dokumente zeigen: Die Casino-Lobby hat über die Jahre nichts dem Zufall überlassen. Schon seit 2010 arbeitet sie zielstrebig auf die Ausschliessung der Ausländischen Online-Konkurrenz hin.
Die Papiere stellen infrage, inwiefern es sich beim Geldspielgesetz um den breit abgestützten Kompromiss handelt, von dem Bundesrätin Simonetta Sommaruga diesen Freitag in einem Interview mit der «Nordwestschweiz» sprach.
https://www.​aargauerzeitung.ch/wi​rtschaft/neue-dokumen​te-zeigen-so-beeinflu​sste-die-casino-lobby​-das-geldspielgesetz-​132611347


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78%
(18 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 29 Tagen

«Unbestechliche Politiker von links bis rechts sagen Nein zum Geldspielgesetz»
Luk​as Reimann


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78%
(18 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 29 Tagen

Das Schweizer Fernsehen hat IT-Unternehmer Andreas von Gunten aus seiner Diskussionssendung ausgeladen.

Hat die nationale SP-Führung oder sogar das Eidgenössische Justizdepartement beim Fernsehen interveniert? Das Schweizer Fernsehen verneint dies.

Von Gunten lässt sich vom ausgebliebenen TV-Auftritt nicht entmutigen. Er will weiter gegen die Vorlage von Bundesrätin Sommaruga kämpfen: «Das Gesetz ist eine absurde Speziallösung für die Casino-Lobby. Die Vorlage kann nicht halten, was der Bundesrat verspricht. Man wird damit nicht mehr Geld für gemeinnützige Zwecke generieren können.» Er glaube, dass an der SP-Basis viele denken wie er. «Aber es ist klar: Das Gesetz kommt vom Departement Sommaruga – der eigenen Bundesrätin will man nicht an den Karren fahren.»


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72%
(18 Stimmen)
Werner Nabulon sagte Vor 30 Tagen

Herr Alex Schneider,
Vor Jahrzehnten im letzten Jahrtausend wurden im Kanton Zürich die Geldspielautomaten verboten. Die hingen ja in jeder Beiz, damals. Und es gab die Spiel ?? Betreiber, die noch Flipper usw Angebote hatten.

Wie man das schlussendlich hingekriegt hatte, dass sogar Spielkasino in der Schweiz den Betrieb eröffneten, keine Ahnung.
Nun aber gegen das Internet vorgehen, Sperren einrichten die nutzlos sind, (Zensur) halte ich für falsch. Darum Nein.

Wollen wir etwas tun, dann verbieten wir die Casino, und alle Glück spiele die im Land selber angeboten werden. Was aber nichts bringen wird, weil es dann ins Illegale abschweift, dort gespielt wird.
Also, aufhören mit dem heuchlerischen Getue, die Menschen sind Erwachsen wissen was sie tun.


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71%
(17 Stimmen)
Otto Jossi sagte Vor 30 Tagen

Herr Schneider: " Die Abstimmung über das Geldspielgesetz könnte dafür (für Aufklärung der Bevälkerung/ jo) genutzt werden."
Das ist ein frommer Wunsch. Ich habe früher in der Suchtbetreuung gearbeitet, die Suchtprävention der Schweizer Kasinos ist nicht vorhanden, ausser dass es Geld kostet. Zudem gibt es auch die Shoppingsucht, die müsste dann also auch bekämpft werden und nur Schweizer Anbieter zulassen, die eine Suchtprävention garantieren. Was sicher zur grösseren Sucht beiträgt ist ein Verbot von bestimmten Angeboten, denn dann werden Personen kriminalisiert.
Die erste Suchtprävention in der Schweiz wäre ein Verbot der Werbung mit Jackpots. Bei den Anbietern von Sportwetten geht es um weniger Geld und das Risiko ist klarer. Ich wette zum Beispiel auf Sieg einer Mannschaft und bekomme einen Mehrwert von 1.5 (bei 10 Franken, Einsatz 15 Franken Auszahlung). Ich habe mich etwas mit diesen Spielen auseinandergesetzt. Gespielt habe ich nie.
Aufklärung geht nie über ein Gesetz, siehe Raucherkampagne ein Erfolg ohne Verbote.

Bevor man ein Gesetz macht, sollte man im Klaren sein, wie das überprüft wird. Wenn es darum geht Steuern einzuziehen, dass bitte alle solchen Angebote aus dem Ausland (Internetshops, die Steuern nicht in der Schweiz bezahlen) Zudem die grossen Betriebe wie Google und Konsorte zu Steuern verpflichten.

Ich bin nicht gegen Massnahmen, aber bitte kein Gesetz, das dasGanze schwieriger macht, nicht zu kontrollieren ist und mehr kostet als es einbringt.


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