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Sonstige,

Ich bin über die bisigen Komentare erstaunt

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Ich staune wieviel Frustration und Aggression zwischen den Zeilen der Kommentare zu lesen ist, aber immerhin sind das Menschen, die sich mit dem System auseinandersetzen und Energie aufwenden.

Anfangs versuchte ich einfach jedem zu antworten. So nach dem Motto: Kritisieren und polarisieren ist schnell gemacht. Da ich in verschiedensten Projekten mitarbeite und eine Familie habe, schreibe ich jetzt einige Zeilen an alle die nicht sehr wohlwollend auf mich reagieren, obwohl ich ja nur einen Listenplatz habe und noch lange nicht gewählt bin.
Zu meiner Schande muss ich eingestehen, dass ich vor Jahren manchmal auch kritisierend und polarisieren reagiert habe. Inzwischen bin ich überzeugt, dass ich das Recht auf Kritik erst erworben habe, wenn es mir gelingt selber eine gleichwertige oder bessere Lösung zu präsentieren und umzusetzen. Wenn ich nach meiner Meinung gefragt werde, versuche ich konstruktives Feedback zu üben, ansonsten konzentriere ich mich lieber auf meine Lebensaufgaben.

An alle, die laut kritisieren, zeigt zuerst was ihr geleistet habt und dann nehme ich konstruktive Kritik sehr gerne auch persönlich entgegen.

Zu all jenen die mit überhöhten Werten und Idealen polarisieren, diese erinnere ich daran, dass wir eine Demokratie sind, welche in einem langen Dialog zwischen den Gruppierungen einen Weg sucht, der dann zu einer Gesetzesgrundlage werden kann. Letztlich nützen einfache linke oder rechte Parolen nur etwas, wenn sie auch einen Weg finden, um mehrheitsfähig zu werden.

Auch ich habe klare Vorstellungen und Werte, wenn es um die christlich geprägte Nächstenliebe, den Umgang mit den Sozialschwächeren, den Flüchtlingen und Migranten, der Biodiversität, wenn es um eine nachhaltige Wirtschaft und Landwirtschaft geht, wenn es um ein Steuersystem geht, wo nicht nur die Arbeit, sondern auch Finanzströme und Maschinen besteuert werden, dies gerade im Blick auf neue Wege für die Altersvorsorge. Ich hätte auch lieber eine Gesundheitskasse, in der das Gesundheitswesen an der Gesundheit verdient und nicht eine Industrie, die über die Krankheiten die Gewinne erzielen muss.  Letztlich ist mir aber bewusst, dass meine Vorstellungen, wenn überhaupt, dann nur in ganz kleinen Schritten in die richtige Richtung umgesetzt werden. Jedes dieser Themen ist so komplex, dass diese Aufgaben nur durch verschiedenste engagierte Menschen angegangen werden können. Viele konstruktive Schritte in die richtige Richtung wurden bereits gemacht, wenn auch noch viele herausfordernde Etappen vor uns stehen. Ohne die Vision einer bestmöglichen Zukunft, für die ich mich nach meinen Möglichkeiten einsetzen will, würde ich evtl. auch einfach polarisieren, kritisieren oder noch schlimmer resignieren und mich in meine gemütlichen vier Wände zurückziehen. Die Wahlbeteiligung zeigt, dass viele einfach den gewählten Politikern vertrauen oder sie haben resigniert und sich von der demokratischen Mitverantwortung verabschiedet.

So freue ich mich, dass ich bei meinem ersten öffentlichen Auftritt für die CVP am Bahnhof Eschlikon Dreikünigskuchen verteilen durfte.

Wer wählt ist König, stand auf den 300 Dreikönigskuchen. Um 05.15 Uhr standen wir von der CVP Bichelsee, Balterswil und Eschlikon am Bahnhof Eschlikon. Mit viel Charme verteilten wir die Kuchen und erinnerten an die Verantwortung der Wähler für unsere Demokratie. Manchmal ergaben sich spontane kurze Gespräche über den Slogan: "Wir halten den Thurgau zusammen". So präsentiert sich die CVP als Partei der Mitte, um immer wieder am konstruktiven Konsens zwischen den Parteien zu arbeiten. 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


17%
(6 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte March 2020

laberlaberlaber.... alles zu komplex um einfach das richtige zu tun?! Davon haben wir Bern wirklich schon mehr mehr als genug! Was sich dieser Tage ganz klar zeigt! Was dem Bund auch zu komplex genügend Schutzmasken und Desinfektionsmittel für eine Notsituation wie wir sie jetzt haben bereit zu stellen?

Da darf der Bürger staunen aber nicht kritisieren? Nönö, verantwortungslose möchtgern Staatsmänner brauche wir nicht. Wir brauchen Macher und keine Labberis die sich nur winden und Ausreden suchen.


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75%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2020

Ich beurteile eine Partei nach dem, was sie tut. Nicht wie sie Werbung macht oder redet. Taten sind gefragt. Ich will bei Produkten auch keine gute Werbung, sondern Gute Produkte in einem Akzeptablen Preis Leistungsverhältnis.



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67%
(24 Stimmen)
Hans Knall sagte January 2020

Um Ihre, Herr Kehl, nirgends definierten „klaren Vorstellungen und Werte“ bezüglich Umgang mit Sozialschwachen, Flüchtlingen, Migranten und Biodiversität und Nachhaltigkeit usw kritisieren zu dürfen, muss man also zuerst zeigen, was man geleistet hat?

Meine diesbezügliche Leistung besteht darin, einer inzwischen auf 28 Personen angewachsenen Familie anzugehören, die während den letzten 65 Jahren in sämtlichen Bereichen ohne einen einzigen Staatsgeldfranken entgegengenommen zu haben, bestens prosperiert hat. Dabei sind andererseits über die Jahre auch mehrere Millionen an Steuergeldern abgeliefert worden.

Ich fühle mich also ohne weiteres legitimiert zu kritisieren, wenn sich angehende Politiker mit „Visionen“ für mehr Staat und mehr Staatsumverteilung profilieren wollen. Schliesslich geht es auch um Staatsgeld, das mir und meinen Familienmitgliedern zwangsmässig abgenommen wird und das uns deshalb für die innerfamiliäre soziale, bildende und berufliche Unterstützung nicht mehr zur Verfügung steht.


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67%
(15 Stimmen)
Phil A. sagte January 2020

In welche Richtung die CVP sich entwickelt ist kein Geheimnis, ob die Formlosigkeit und das Anbiedern der richtige Weg ist wage ich zu bezweifeln. Der Trend in Richtung Bedeutungslosigkeit ist ersichtlich und war nur Temporär durch die Zusage an die Klimaretter-Ersatzrel​igion aufzuhalten, aber wieso sollte man eine billige Kopie wählen wenn das dogmatische Original einiges attraktiver ist?

https://www.s​rf.ch/news/schweiz/wa​hlen-2019/parteienlan​dschaft-in-bewegung-e​in-linksrutsch-wie-se​it-16-jahren-nicht-me​hr

Außerdem stellt sich für mich die Frage ob man als Mittelläufer auf so vielen Hochzeiten noch ein eigenes Profil hat.
Auch ist es nicht unbedingt förderlich seine Versprechen an den Souverän nicht einzuhalten:

https​://www.cvp.ch/de/news​/2017-07-04/ablehnung​-der-schaedlichen-no-​billag-initiative
(D​ank des neu revidierten RTVG werden die Radio- und Fernsehgebühren, voraussichtlich per 1.1.2019, für Privathaushalte, wie im Abstimmungskampf versprochen, von heute jährlich 450 auf unter 400 Franken sinken.)

Daraus wird:

https://www.​20min.ch/schweiz/news​/story/Sinkt-die-Sera​fe---oder-kriegt-die-​SRG-mehr-Geld--235346​22
( «Wenn sich das Umfeld ändert, darf ein Entscheid auch revidiert werden. Das ist im Sinne des Stimmvolkes.»)

Ob die Stimmbürger mit dieser Interpretation des Abstimmungsresultates​ durch Herr Candinas einverstanden sind, wird die Zukunft zeigen. Ich denke eher nicht......



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68%
(22 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte January 2020

Statt erstaunt zu sein sollten sie sich direkt mit den Kommentaren auseinandersetzten, vorausgesetzt sie interessieren andere Meinungen überhaupt.
Aber auf einem neuen Blog sich über die Kommentare des ersten Blogs auszulassen, spricht nicht gerade für Kommunikationsfähigek​eit.

Ich jedenfalls bin immer wieder erstaunt, wie viel Möchtegern Politiker hier den Blog mit einer Werbeplattform verwechseln.



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39%
(18 Stimmen)
Benno Kehl sagte January 2020

Keine Ahnung was von mir auf dieser Plattform genau erwartet wird, Aber das Leben ist Werben... für dies und für das.
Es gibt zu viele Menschen die eine Art "Zeitvampiere" sind, Gewisse Kritiker muss man einfach nicht zu Fest beachten... dann merken vielleicht, das Handlungsfähigkeit mehr ist als nur zu schreiben.



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60%
(20 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte January 2020

Keine Ahnung, ja ich glaube dass passt, denn Eindruck hatte ich auch.


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40%
(10 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2020

Herr Benno Kehl
Wenn Sie den folgenden Dialog für sich korrekt beantworten, so ist es Hans wie Heiri, welche Partei man wählt, man muss die Betrügereien beenden!
Brandaktuel​ler Dialog aus längst vergangenen Zeiten:

Henry Ford, jun. zum damaligen Arbeitsminister der USA:
«Wer bezahlt Deine Sozialkosten, wenn die meiste Arbeit vom Roboter erledigt wird?
Antwort: Wer kauft die Autos, wenn die Kaufkraft fehlt?»

Beide Kontrahenten begreifen die Auswirkung der Geldschöpfung nicht. Beide meinen die Kaufkraft zur Geldumlage basiere nur auf dem Erwerbseinkommen. Damit wird klar aufgezeigt, dass weder die Entstehung des Geldvolumens aus dem Nichts noch die Auswirkung zur Abdeckung der gegenseitigen Bedürfnisse, mittels gegenseitiger Leistung, ob mit oder ohne Erwerbsarbeit, begriffen wird.

Welche Schlussfolgerung ist richtig?
Genau, die Umlage der anteiligen Geldschöpfung als Wirtschaftseinnahmen aus den Ausgaben (Preis der Pflichtleistung) des Staates, Soziales und Gesundheit verbucht, muss zwingend aus den branchendefinierten Umsätzen und Tarifen an den Endkunden (Kaufkraft aus Geldschöpfung), vorgenommen werden.
Die praktizierte Betrugsumlage über das Erwerbseinkommen, füttert den Virus Zahler, dient den Regierenden, weltweit als Führungsinstrument Unterdrückung, mittels Existenzkämpfe und Armut. Die Justiz in verordneter Agonie und die Menschen mit vernebeltem Denkvermögen!

Soll​te meine Einschätzung nicht korrekt sein, so bitte ich Sie, mir die Denkfehler aufzuzeigen. Wenn sie, was ich annehme stimmt, so bitte ich den Druck auf die Politik, entsprechend zu erhöhen, um der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen.




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