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Ausländer-, Migrationspolitik > Integration & Einwanderung,

Ist unser Boot voll?

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Für die Einen ist es übervoll. Für die an­de­ren hat es gren­zen­los Platz in der Schweiz. Für wie­derum Dritte darf die Frage nach den Gren­zen des Bevölkerungswachstums​ nicht ein­mal ge­stellt wer­den, weil man so­fort befürchtet, in die Nähe von Frem­den­feind­lich­k​eit und Iso­la­tio­nis­mus ge­stellt zu wer­den.

Das ist falsch! Diese Frage muss sich ein kleines, offenes und demokratisches Land stellen. Denn Einwanderung verunsichert, fordert heraus und schafft nebst Vorteilen auch Verlierer. Wer die Probleme totschweigt, verursacht Fremdenfeindlichkeit.​ Die Frage ist für die Schweiz nicht neu. Faktisch  sind wir ein Einwanderungsland, obwohl wir es nie sein wollten. Obwohl wir es angesichts der räumlichen Enge auch gar nie sein können. Bisher beantworteten wir aber diese Frage weitgehend richtig: Kein anderes Land integriert Eingewanderte so gut wie die kleine Schweiz. Hier ist die Tellerwäscherkarriere​ möglich. Hier arbeiten sich die Kinder ausländischer Arbeiter zu wichtigen Führungspositionen hinauf. Auf unsere Integrationskraft sind wir stolz.

Es darf jedoch nicht übersehen werden, dass wir bisher viele Fehler gemacht haben. Davon  zeugt ein überdurchschnittlich hoher Anteil von ausländischen Tätern bei Kriminaldelikten. Um dies zu ändern, brauchen wir eine konsequentere Sanktionierung, einen besseren Strafvollzug und die konsequentere Durchsetzung unserer Gesetze.

Die Frage muss daher heute erneut gestellt werden. Bilaterale Verträge, hochqualifizierte Mitarbeiter und Familiennachzug aus Drittstaaten sowie mehr Asylsuchende haben eine Einwanderungswelle ausgelöst. Gleichzeitig fördern steigendes Raum- und Mobilitätsbedürfnis der Einheimischen Wohnungsnot, Zersiedelung und Engpässe in Zügen und auf Strassen. In der immer städtischeren Schweiz nimmt die soziale Kontrolle und damit auch die Bürgersicherheit ab. Die Qualität der Schulen macht Sorge. Mehr Jugendliche landen in der Sozialhilfe, an der Nadel, in der Gosse oder im Gefängnis. Traditionelle Parallelgesellschafte​n verhindern - insbesondere bei Mädchen - das selbstbestimmte Nutzen ihrer Möglichkeiten.

Nötig​ ist somit nicht nur eine intelligente  Einwanderungspolitik.​ Sie beantwortet nur die Frage: Wer darf kommen? Nötig sind auch Regeln für unser Zusammenleben: Sie beantworten die Frage: Wer darf bleiben? Nötig sind zudem Antworten für die Sorgen der Bürger in Bereichen wie Bürgersicherheit, Infrastruktur, Wohnungsknappheit, Landschaftsschutz und Schule. Sie beantworten die Frage: Wie gestalten wir unsere Heimat? Antworten sind dringend, denn auf dem Spiel steht der nationale Zusammenhalt.

Eine neue Einwanderungspolitik muss aber aus früheren Fehlern lernen. Diese sind bekannt: Früher wurden alle Ausländer über den gleichen Leisten geschlagen. Die Anforderungen lagen für alle gleich hoch. Ob sich jemand für unser Land engagiert und integriert, war egal. Wie üblich bei Einwanderungsprobleme​n, wollen nun die Einen die Anforderungen für alle senken, die Anderen wollen sie für alle erhöhen.

Gefordert wäre aber eine Migrationspolitik im Interesse der Schweiz. Wer zum Erfolg, Wohlstand und Zusammenhalt unseres Landes beiträgt, ist willkommen. Wer sich nicht an Gesetze und Regeln hält, verdient kein Gastrecht. Damit wird aus vergangenen Fehlern gelernt. Denn ob das Boot voll ist, hängt nicht nur von der Zahl der Einwohner ab. Genau so wichtig ist, dass alle zusammen und in die gleiche Richtung rudern, damit niemand das Boot leck schlägt.

Notwendig ist somit eine wohldurchdachte  Migrationspolitik . Handlungsbedarf ist gegeben. Daher hat die FDP ein ganz neues Positionspapier entworfen, das von der Delegiertenversammlun​g am 12. Februar 2011 beschlossen worden ist. Parallel dazu werden entsprechende Vorstösse im Parlament eingereicht. Für eine pragmatische, an den Interessen der Schweiz ausgerichtete neue Migrationspolitik werden sich auch Mehrheiten finden. Die Schweiz ist unsere Heimat. Wir haben diese Heimat geschaffen. Ihr tragen wir Sorge. Das verlangt nach harten, aber fairen Regeln. Deren Einhaltung verlangen wir von Allen: Schweizern und Ausländern – im Interesse unseres Landes!


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




93%
(15 Stimmen)
Alex Schneider sagte June 2011

Ecopop-Initiative: Unterschreiben Sie jetzt!

Die Ecopop-Initiative will den Nachhaltigkeitsartike​l 73 in der Bundesverfassung ergänzen. Sie will nicht nur eine Stabilisierung der Bevölkerungszahl wie die geplante SD-Initiative, sondern einen ökologischen Fussabdruck entsprechend der Kapazität der Schweiz erreichen. Dazu ist nach heutigem Wissensstand langfristig eine Bevölkerungszahl von deutlich unter 8 Mio nötig. Nur die Ecopop-Initiative macht auch einen Schritt zur Lösung der globalen Ursachen unserer Nachhaltigkeitsproble​me, indem in den geburtenstarken ärmsten Ländern freiwillige Familienplanung unterstützt wird.

Die geplante SVP-Initiative orientiert sich bei der Zuwanderung nur am jeweils aktuellen Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft. Damit vernachlässigt sie aber die gesellschaftliche und ökologische Dimension der nachhaltigen Entwicklung der Schweiz. Sie kann aber in einem eingeschränkten Sinn als mögliche Ergänzung der Ecopop-Initiative angesehen werden. Um die Nettozuwanderungsgren​ze von 0,2% einzuhalten, müssen Steuerungsmechanismen​ eingeführt werden. Ein Punktesystem ist eine Möglichkeit, welche auch in den klassischen Immigrationsländern erfolgreich angewendet wird („Green Card“). Ob es den Zielen der Nachhaltigkeit gerecht wird, hängt entscheidend von der Detailgestaltung ab. Ecopop fordert deshalb alle Parteien und Organisationen auf, aktiv an der Ausgestaltung der Steuerungsmechanismen​ mitzuarbeiten.

Nur​ die Ecopop-Initiative fordert die konkrete, quantitative Einwanderungslimite. Sie bietet Flexibilität, da einzelne überschiessende Jahre in Folgejahren kompensiert werden können, aber die 0,2% Nettozuwanderungslimi​te verhindert ein Kneifen des Gesetzgebers. Zusätzlich dämpfen die Übergangsbestimmungen​ die Lust auf langes politisches Gezänke, da sonst rückwirkend kompensiert werden müsste.

Unterschre​iben Sie jetzt die Ecopop-Initiative. Unterschriftenbogen unter www.ecopop.ch herunterladen!



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88%
(17 Stimmen)
Alex Schneider sagte May 2011

Zuwanderung über Anpassung des EU-Vertrags zur Personenfreizügigkeit​ reduzieren!

Die SP will die Personenfreizügigkeit​ über eine Verschärfung von Kontrollen in den Griff bekommen. Wer den Schweizer Rechtsvollzug kennt weiss, dass Kontrollen hier immer nur stichprobenweise vorgenommen werden und dabei immer neue Schlupflöcher entstehen. Nur über eine Anpassung des Vertrags zur Personenfreizügigkeit​ mit der EU kann die heute zu hohe Zuwanderung wirksam reduziert werden. Das ist der vernünftige Vorschlag der SVP. Die Schweiz ist keine Maus, die vor der Schlange EU Angst haben muss. Wir haben bei den Neuverhandlungen diverse Trümpfe in der Hand.



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86%
(22 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte April 2011

FLANKIERENDE MASSNAHMEN: MEDIENKONFERENZ AM 3. MAI 2011

Der Verdacht für eine nicht nachvollziehbare Informationsauswahl in der Vorbereitung zur Medienkonferenz über die flankierenden Massnahmen der Personenfreizügigkeit​ besteht bereits im Voraus. In den vergangenen Jahren wurden zu VIELE UNANGENEHME REALITÄTEN VERSCHWIEGEN. Realitätsentsprechend​e Grundlagen und eine massive Korrektur in der Einwanderungspolitik sind notwendig.

Allgemeines: Beobachtungen von Wiederholungsaktivitä​ten führen oft zu Erklärungen in personellen und technischen Vorgängen.


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82%
(22 Stimmen)
Alex Schneider sagte April 2011

Zuwanderung: Keine Überraschung oder Täuschung der Stimmbürgerschaft?


Ist naiv, wer geglaubt hat, dass uns die Personenfreizügigkeit​ nicht eine massive Zuwanderung beschert? Mitnichten: Lesen Sie die Prognosen der Experten, die Meinungsäusserungen von Politikerinnen und Politikern und vor allem die Abstimmungsbroschüren​ des Bundesrats im Vorfeld zu den Abstimmungen zur Personenfreizügigkeit​ und zur Initiative für eine Regelung der Zuwanderung. Die meisten gingen nicht von einem grossen Zuwanderungsstrom aus. Es kämen nur noch Hochqualifizierte. Ein grosser Irrtum: Nur 10% der in den letzten Jahren zugewanderten Personen waren Hochqualifizierte. Unser reales Bruttoinlandprodukt (BIP) ist zwar insgesamt gewachsen, hat aber pro Kopf stagniert. Die realen Löhne des Mittelstandes sind sogar gesunken.
Die Stimmbürgerschaft lässt sich ein- oder zweimal vom Bundesrat, von den Politikerinnen und Politiker sowie den Medien hinters Licht führen, aber auf Dauer wird sie sich nicht anlügen lassen.


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79%
(19 Stimmen)
Alex Schneider sagte April 2011

Warum haben wir so viele Zuwanderer?
Wenn die Ausbildungs- und Lohnstrukturen sowie die übrigen Arbeitsbedingungen für diejenigen Berufe, welche die neuen Zuwanderer besetzen, in der Schweiz besser wären, könnten viele Stellen auch mit in der Schweiz bereits ansässigen Personen besetzt werden. Das heisst konkret: Mehr Fachkräfte- als Akademikerausbildung,​ höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für Fachkräfte, Mindestlöhne einführen und wirksam kontrollieren.


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82%
(22 Stimmen)
Alex Schneider sagte April 2011

Initiative von Ecopop: Nur eine Zuwanderungsbremse ist wirksam!

Es ist einfach nur peinlich, wie sich diverse Politiker um das Thema „Zuwanderung“ herumdrucksen. Müller (FDP/AG) befürchtet das Aus für Personenfreizügigkeit​ und bilaterale Verträge. Wenn man der EU nicht erklären kann, dass die Schweiz zurzeit mit einer fünfmal höheren Zuwachsrate der Bevölkerung zurechtkommen muss als der Durchschnitt der europäischen Länder und deshalb Vertragsanpassungen nötig sind, dann gute Nacht. Flankierende Massnahmen fordern Girod und Gilli von den Grünen. Was diese taugen, zeigen die schlechten Erfahrungen bei der Personenfreizügigkeit​: Die Zuwachsraten bei der Einwanderung aus den EU-Staaten übersteigen alle Prognosen der renommierten Sozialwissenschafter.​ Bäumle/GLP will beim Energie- und Ressourcenverbrauch ansetzen. Was nützt das aber, wenn die Verbrauchsersparnisse​ einfach über die Zuwanderung kompensiert werden? Nein, wir müssen absolute Grenzen setzen, sowohl bei der Zuwanderung via Ecopop-Initiative wie auch beim Siedlungsflächenwachs​tum via Landschaftsschutzinit​iative. Alles andere sind Scheinlösungen.



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84%
(19 Stimmen)
Alex Schneider sagte April 2011

Zuwanderungsbremse: Ecopop hat das richtige Rezept!

Auch wenn es der Raumplanungspolitik gelingen sollte, den städtischen Lebensraum nach innen zu verdichten und der Bevölkerung die verdichteten Bauformen schmackhaft zu machen, beschert uns die gegenwärtig ablaufende masslose Zuwanderung Verkehrs-, Energie- und Umweltprobleme. Nur mit einer Zuwanderungsbremse, wie sie der Verein Ecopop vorschlägt, bekommen wir die Probleme in den Griff.



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63%
(30 Stimmen)
Emil Huber sagte April 2011

Es gibt noch eine andere Seite:
Übertreibung der Hilfe bei der Integration.
Es stellt sich die Frage: Wieviel Hilfe vom Staat ist notwendig, ab wann wird sie schädlich.
Vor nicht so langer Zeit stand in der Tageszeitung "Blick" ein lesenswerter Beitrag über einen Mazedonier, welcher folgende Aussage machte:

«Zu uns Ausländern ist die Schweiz viel zu nett...»
«Die Schweizer sind selber schuld. Sie schmeissen uns alles hinterher», sagt er.
Ein Ausländer bekomme, «ohne auch nur einen Finger zu krümmen», eine Wohnung, einen Job – oder Sozialhilfe. «Hier kann sich ­jeder Teenager ein schnelles Auto leisten, ohne dafür je gearbeitet zu haben. Schon ein Lehrling bekommt doch locker ein Leasing, ­sogar für den teuersten Schlitten», sagt er.
Viele Ausländer hätten halt eine andere Mentalität. «Einen Stolz, den die Schweizer nicht kennen. Viele Albaner wollen sich von den Schweizern nichts sagen lassen.»
Ich meine diese Aussage trifft sicherlich nicht nur für Albaner zu sondern auch für andere Ausländer, welche stolz sind und Hilfe von unserem Staat mit Verachtung "belohnen"


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83%
(18 Stimmen)
Alex Schneider sagte April 2011

Eidg. Volksinitiative der Ecopop: „Stopp der Überbevölkerung zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen“

​Die Wohnbevölkerung der Schweiz soll im Dreijahresdurchschnit​t nur noch um 0,2 Prozent wachsen dürfen. Zweites Initiativziel ist eine Zweckbindung von 10% der Entwicklungshilfegeld​er für Projekte der freiwilligen Geburtenplanung. Mit dieser Initiative soll das bisherige Tabu-Thema „Überbevölkerung“ von neutraler Seite auf die politische Bühne gestellt werden. Das Initiativkomitee wehrt sich gegen die Vereinnahmung durch die politischen Parteien. Es sind denn auch keine prominenten Politikerinnen und Politiker im Initiativkomitee vertreten.

Die Begrenzung der Einwanderung in die Schweiz ist als Raumplanungsinitiativ​e zu verstehen und richtet sich nicht gegen Ausländerinnen und Ausländer. Aber das derzeitige Bevölkerungswachstum in der Schweiz liegt mit durchschnittlich 1,3 Prozent rund fünfmal höher als der europäische Durchschnitt und belastet das Land über Gebühr.


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83%
(24 Stimmen)
Alex Schneider sagte March 2011

Wanderungssaldo reduzieren – Wohlstand steigern!

Wird die Schweiz in 25 Jahren 1 Million Einwohner mehr zählen als heute? Ja, wenn wir die Zuwanderung als unabwendbar akzeptieren. Nein, wenn wir uns endlich zu einer absoluten Kontingentierung der Zuwanderung entschliessen könnten. Auch mit einem Einzonungsstopp bei den Bauzonen wäre etwas zu erreichen. Die Wohnbevölkerung der Schweiz hat von 1985 bis 2009 um fast 1,3 Mio Menschen, also um 20% zugenommen, dies vor allem durch Einwanderung. Zur Erhaltung einer lebenswerten Umwelt muss die Einwanderungspolitik mit dem Ziel, einen wesentlich reduzierten Wanderungssaldo zu erreichen, überdacht werden. Der Wohlstand pro Kopf könnte dadurch sogar gesteigert werden. Eine Erhöhung des Rentenalters ist ein Unsinn, haben die Jungen ja heute schon Mühe, eine Arbeitsstelle zu finden. Einwanderung zum Ausgleich der Rentnerquote verschiebt die Problematik nur weiter in die Zukunft; auch die neu Zugezogenen werden einmal alt!



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80%
(20 Stimmen)
Alex Schneider sagte March 2011

FDP-Migrationspapier:​ Einwanderung begrenzen, nicht nur gezielt steuern!

Die Schweiz wurde nicht zum Einwanderungsland wegen des ungenügenden Angebots an Arbeitskräften, sondern weil die Schweiz reich und zentral gelegen ist und unsere Einwanderungsbestimmu​ngen seit Jahrzehnten lasch waren und zum Teil noch sind. Durch die EU-Personenfreizügigk​eit und den hohen Familiennachzug aus Drittstaaten ist der Einwanderungsdruck noch angestiegen. Auch die Einwanderung von gut qualifizierten und gesuchten Arbeitskräften mit ihren Familien belastet unsere Umwelt, den Lebensraum und die Infrastrukturen. Die Grenzen des Wachstums sind in der Schweiz bereits überschritten. Es ist Zeit, die Schweizer Bevölkerung auf geringere absolute wirtschaftliche Wachstumsraten vorzubereiten. Das Volkseinkommen pro Kopf muss deswegen nicht sinken; allenfalls wird die Auseinandersetzung um die Verteilung des Einkommens härter. Wir wollen aber nicht in Wohnsilos leben und auf verstopften Verkehrswegen zirkulieren, nur weil die Wirtschaft nach immer mehr ausländischen Arbeitskräften ruft. Wir wollen weder Manhatten- noch Hongkong-Verhältnisse​ in der Schweiz. Auch die Verstrassung der Schweiz ist schon genügend fortgeschritten. Wenn die FDP wie bisher immer nur die Wirtschaftsinteressen​ in den Vordergrund stellt, wird die Schweiz nie zu einer nachhaltigen Entwicklung finden.


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61%
(23 Stimmen)
Emil Huber sagte March 2011

Es ist natürlich auch günstiger ausgebildete Fachleute aus dem Ausland zu rekrutieren als selbst welche auszubilden.
Gleichz​eitig hört man Klagen wegen fehlender Lehrstellen.
Die Zuwanderungsproblemat​ik ist komplex, leider wollen das Viele immer noch nicht einsehen.
Ein Teil, Wohnungsknappheit, Kriminalität und Schulen wurden schon angesprochen.
Es gibt jedoch noch viele andere Punkte.
Der Energieverbrauch und die Umweltbelastung steigt nicht zuletzt durch die enorme Zuwanderung.
Der Druck am Arbeitsplatz steigt je mehr Bewerber kommen. Leistungs- und Lohndruck steigen.
Ich weiss von Fällen wo Bewerber auf eine Stelle Absagen erhielten mit der Begründung "Mehr kann ich Ihnen nicht zahlen, ich bekomme Tamilen die machen den Job für so und so viel"
Auch weiss ich von ganzen Firmen die von Zuwandern "übernommen" wurden und die ehemaligen Schweizer wurden verdrängt, ebenso im Wohnbereich, wo ganze Quartiere ausländisch wurden.
Zudem fehlt es vielen Zuwanderern schlicht und einfach an Rücksichtnahme und Anstand, sie führen sich wie "Eroberer" auf und behandeln Schweizer wie ihre Untertanen.
Ein anderer Punkt sind die Sozialleistungen.
Ei​n Zuwanderer bekommt letztendlich gemäss SKOS ja ein Mindesteinkommen, wenn nicht aus Sozialversicherungen von Sozialämtern, genauso wie der einheimische Schweizer, der schon jahrzehntelang, wenn nicht seit Generationen hier lebt. Aber dieser soll sich wenn er in eine Notlage kommt bis auf's Hemd, sprich ein Vermögen von Fr.4000-. ausziehen , hat er ein bescheidenes Eigenheim muss er dies auch noch verkaufen. Was der Ausländer in seinem Herkunftsland alles hat wird nicht kontrolliert.

Oft wird dem Ausländer vom Sozialamt eine Wohnung,eine Arbeit und Ausbildung für die Kinder gesucht, es werden Computer- und Sprachkurse bezahlt und an Infrastruktur Beiträge geleistet, damit die Ausländer "ja gut integriert werden" während der Einheimsche für alles selbst besorgt sein muss.
Dass dieses bisweilen für böses Blut sorgt liegt auf der Hand!

Ich finde man sollte unbedingt zukünftig die Herkunftsländer mehr in die Pflicht nehmen.
Auch wäre es höchste Zeit garantierte Mindestlöhne einzuführen doch dagegen sträubt sich genau die FDP als Wirtschaftspartei am stärksten!

Statt Fremdenfeindlichkeit anzuprangern sollte man nach den Ursachen forschen, eigentlich liegen sie auf der Hand!



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68%
(19 Stimmen)
Paul Emmenegger sagte March 2011

Frau Rickli (SVP ZH) hat heute im Nationalrat definiert, dass der Massstab unserer Humanitätspolitik nicht die schweizerische, sondern die europäische Messlatte ist (Immigrationsdebatte)​.




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76%
(37 Stimmen)
Walter Wobmann sagte March 2011

Diejenigen Kreise, die eine möglichst liberale Einwanderungspolitik wollten, waren neben den linken und "grünen" auch die FDP, wo auch Herr Müller angehört. Innerhalb der FDP mag er eine löbliche Ausnahme sein; das ändert aber nichts daran, dass insbesondere Exponenten seiner Partei und deren Umfeld (Thomas Held von der AVENIR Suisse: "Im schweizer Mittellland hätte nochmals eine Stadt wie Tokio platz!) lauthals ein unbegrenztes Wachstum fordern!- Da die Fläche der Schweiz (41`280Km2) nicht mehr zunimmt, ist es auch nicht zu verantworten, dass in einem bereits übervölkerten Land (7.8 Mio. EW) noch mehr Leute hereingepumpt werden (im vergangenen Jahr waren`s 134 171 Zuwanderer), nur um eine "Wirtschaftspolitik der verbrannten Erde" weiterführen zu könnnen!

Die Antwort wäre: ein ca. 20jähriger Einwanderungsstop!- Dies würde der Schweiz und der noch wenigen intakten Natur eine nötige Verschnaufpause verschaffen und die Bevölkerung würde sich wieder auf ein einigermassen vernünftiges Mass reduzieren!
Die einzige Partei, die ernsthaft in diese Richtung politisiert, sind die Schweizer Demokraten SD (ehemals Nationale Aktion).

Alle Anderen verschleiern diese Zusammenhänge oder schweigen sich ganz darüber aus.
Alle Vorstösse (z.B. Schwarzenbach- Initiative), die wirklich etwas gebracht hätten, wurden von praktisch allen Parteien (inkl. SVP!) bekämpft.
Neben einem Einwanderungsstop bräuchte es auch eine griffige Raumplanungs- Politik (siehe Volksinitiative der SD gegen den Ausverkauf der Heimat, Landschaftsschutz- initiativen von Franz Weber) die dann von den oben genannten liberalen Parteien (FDP, SVP, CVP) wieder torpediert würde, da diese lieber die Spekulanten schützen und einer verantwortungslosen laisser faire Politik dienen wollen.

Genau so kommen wir eben nicht weiter!-- Es sei denn, die Wähler/innnen merken diesen Schwindel endlich und wählen Schweizer Demokraten SD (Liste 10) bei den kommenden Kantonsratswahlen ZH.


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82%
(28 Stimmen)
Bruno Bossert sagte March 2011

Ein wesentlicher, wenn nicht der Wesentlichste Pfeiler der Souveränität eines Landes ist ein guter Grenzschutz und damit eine griffige Kontrolle über die Einwanderung. Diesen Grenzschutz haben wir mit dem Schengen-Abkommen praktisch vollständig aus der Hand gegeben. Sind wir doch ehrlich: seit geraumer Zeit kann jeder und jede in unser Land kommen und hier ein paar Jahre aufgrund eines Asylantrages kostenfrei leben. Wird der Antrag abgelehnt, gibt es genügend Winkelanwälte, die mit Rekursen diesen Aufenthalt verlängern können. Mit grosser Mühe und exorbitanten Kosten probiert man dann diese Leute auszuschaffen. All dies geschieht unter der Maxime der sogenannten humanitären Tradition unseres Landes. Schengen ist meines Erachtens eines unabhängigen Staates (wollen wir doch noch sein,oder?)unwürdig. Von der Seite der Wirtschaft aus gesehen ist dieses Abkommen natürlich vorteilhaft. Es gestattet, die im EU-Raum vorhandenen Arbeitskräfte in die Schweiz zu holen. Man passt also die Bevölkerung der Wirtschaft an anstatt umgekehrt, die Wirtschaft der Bevölkerung. Da ja bekanntlich die Wirtschaft immer wachsen "muss", wird so die (ausländische) Bevölkerung auch weiter wachsen mit all den bekannten Begleiterscheinungen.​ Was unser Land jetzt brauchen würde, wäre ein rigoroser Einwanderungs-Stopp für etwa 5 Jahre. Während dieser Zeit könnte eine selektive Migrationspolitik ausgearbeitet werden, wie sie z.B. in Australien oder Kanada Anwendung findet. Nur so als Vergleich: Australien ist 186 mal grösser als die Schweiz, hat etwa 20 Mio. Einwohner und nimmt jährlich etwa gleich viel Einwanderer auf wie die Schweiz. Ich kann mich an eine Studie, die glaub ich, von der UNO in den frühern 90er Jahren verfasst wurde, erinnern. Darin war zu lesen, dass die optimale Einwohnerzahl für unser Land etwa 4.3 Mio. wäre. Wo sind wir heute?? Im Herbst sind Wahlen. Da können wir etwas zu korrigieren versuchen.


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