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Ausländer-, Migrationspolitik,

Italien übersteht jede Regierung. Und die Schweiz?

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Roma, Isti­tuto Sviz­ze­ro, 3. Ok­to­ber 2011. Nach einem aus­ge­dehn­ten Aper­ti­tivo im wunderschönen Isti­tuto Sviz­zero (Schwei­zer In­sti­tut, dient dem kul­tu­rel­len Aus­tausch und der Pflege der hei­mat­li­chen Be­zie­hun­gen der rund 6‘000 Aus­land­schwei­zer in Rom) folgt eine lang­at­mige De­batte zwischen  Ver­tre­tern der gros­sen Schwei­zer Par­teien als Wahl­hilfe für die Aus­land­schwei­zer. Ful­vio Pel­li, FDP, Fil­ippo Lom­bar­di, CVP, Carlo Som­ma­ru­ga, SP, und ich, SVP, de­bat­tie­ren über ak­tu­elle Po­li­tik, über die Schweiz und die EU, über die (von den an­dern schöngeredete) Mas­sen­zu­wan­de­run​g, die Frankenstärke und die Euro-Schwäche, das Bank­kun­den­ge­heim­​nis und den Ein­satz der Par­teien für das Wohl­er­ge­hen der Aus­land­schwei­zer.

Vor allem Sommaruga und Lombardi reden so lange, als würde das Sprechen demnächst verboten. Immer wenn die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer dankbar aufatmen und annehmen, die Monologe seien nun zu Ende, holen die Vielredner Luft und bringen noch „un altro punto importante “ zur Sprache. Bei der Frage nach dem Einsatz der Parteien für die Auslandschweizer überbieten sich meine Kollegen mit Versprechungen. Ich sage lediglich: „Auch in Ihrem Interesse kämpfen wir für eine starke, unabhängige Schweiz, für solide Sozialwerke, für günstige Steuern, für eine kontrollierte Zuwanderung, für eine Schweiz, in der das Volk in allen wesentlichen Fragen das letzte Wort behält.“ Wichtig für die Auslandschweizer sind auch intakte Schweizer Schulen. Und eine ärgerliche Tatsache ist es für sie, dass sie wegen der Personenfreizügigkeit​ nicht mehr in die freiwillige AHV einzahlen können. Erst nach einem weiteren Aperitivo und einem hervorragenden, interessanten und lustigen Nachtessen (die verschiedenen „Gänge“ wollen nicht mehr aufhören) verabschiedet sich die Runde – echt römisch eben – zu sehr später Stunde.

Anderntags, nach 24 Stunden im wunderschönen historischen und modernen Rom – nach vielen Gesprächen und Eindrücken und einer ausgedehnten Stadtrundfahrt – festigt sich mein Eindruck: Regierung, wirtschaftliche Probleme, Streiks, Camorra und Mafia hin oder her: Italien und den stolzen Italienern geht es erstaunlich gut. Trotz der 51 mal gestellten Vertrauensfrage stellt der zugleich geliebte und gehasste Berlusconi die längste Regierung der Nachkriegszeit. Das italienische Wesen, die Italianità und was dazu gehört, übersteht offensichtlich jede Situation und jede Flaute. Man ist kreativ, schlau, erfinderisch. Man ist EU-, Einheitswährungs-, Schengen- und Dublin-Mitglied, nimmt es aber mit den Bestimmungen nicht allzu genau. Man jammert über Zehntausende Immigranten  aus Nordafrika – und schickt sie weiter nach Norden. Denn Italien sei schliesslich kein Einwanderungsland, so der zuständige Minister. Evviva l’Italia!

Wird auch die Schweiz ihre derzeitige Regierung, die vor ausländischem Druck immer wieder kapituliert, überstehen? Ja, sofern die Regierung, das Parlament und die grossen Parteien (aufgrund der Wahlen) in ihrer Mehrheit definitiv vom EU-Integrationskurs, von der Lobpreisung der Massenzuwanderung und der Personenfreizügigkeit​, von sozialistischen Experimenten, von energiepolitischen Abenteuern und anderen Irrwegen abrücken. Ja, sofern sich der Bundesrat nicht von den Vorstellungen der scheidenden Bundespräsidentin Calmy-Rey leiten lässt, die am 11. Oktober 2011 beim Treffen mit dem Europäischen Parlament wörtlich die „Bereitschaft der Schweiz“ unterstrichen hat, sich „auch in Zukunft für ihre bilaterale Integrationspolitik einzusetzen, die auf einem ganzheitlichen und koordinierten Ansatz beruht“. (Diese völlig widersprüchliche Politik würde bedeuten, dass wir automatisch fremdes Recht und fremde Richter übernehmen müssten). Und ja – wir werden unsere Regierung überstehen – sofern unsere Volksrechte und Volksentscheide wieder respektiert statt sabotiert werden. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt werden, steht es gut um die Zukunft unseres Landes. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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53%
(30 Stimmen)
Hansrudi Narr sagte November 2011

Herr Fehr Italien hat Ihre jetzige Regierung verloren also nicht jede èbersteht sie.

der narr sagt ist halt ein fakt und kein hirngespinst


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44%
(41 Stimmen)
Karl Müller sagte November 2011

Warum braucht die Schweiz ihre Partei?

In der Schweiz fehlen sehr viele Stellen. Es gibt nicht nur die stempelnden Arbeitslosen sondern auch Teilzeitbeschäftigte die mehr arbeiten möchten, in IV und Sozialhilfe abgeschobene Arbeitsfähige, Ehegatten, die sich vom Partner versorgen lassen, obwohl sie gerne selber arbeiten würden, Resignierte, usw.
In dieser Situation ist es unvernünftig wenn weiterhin Arbeitskräfte einwandern dürfen. Denn die Arbeitslosenzahlen werden schon sehr bald steigen. Erheblich! Denn die Krise hat bereits begonnen und sie wird sich noch verstärken. Dann werden die Neueinwanderer entweder selber arbeitslos werden oder eine Stelle besetzen, die von einem arbeitslosen Schweizer oder alteingesesenen Ausländer dringen gesucht wird.
An dieser Situation ist Ihre Partei mitschuldig, denn Ihr Wirtschaftsflügel möchte so viele billige ausländische Lohndrücker wie möglich.
Zur Erinnerung: Ihre Partei war seinerzeit für die Einführung der Personenfreizügigkeit​. Immerhin, es waren einige Kantonalparteien anderer Meinung. Aber die Mehrheit Ihrer Partei hat erfreulicherweise Ihre Einstellung zu dieser Frage geändert.
Ihre Partei war zwar für die 18%-Initiative (Beschränkung der Zuwanderung), leider waren aber viele Kantonalparteien für ein Nein. Schade! Eine verpasste Chance!

Für die meisten der durch die verfehlte Einwanderungspolitik arbeitslos gemachten Schweizer gäbe es eine von einem Ausländer besetzte Stelle. In der Schweiz leben also nicht nur sehr viele ausländische Arbeitslose sondern auch sehr viele Ausländer deren Stelle auch von einem Schweizer besetzt werden könnte. Dazu kommen noch die Familien dieser Ausländer.

Wie würde es in der Schweiz aussehen, wenn diese vom Arbeitsmarkt nicht benötigten Ausländer nicht in der Schweiz lebten?

Die Sozialausgaben wären wesentlich tiefer und der Umfang der Sozialindustrie entsprechend kleiner.
Auf den Strassen und in den Zügen hätte es wesentlich mehr Platz.
Die Mieten wären tiefer, weil die Nachfrage nach Wohnraum kleiner wäre.
Es müsste weniger Land für neue Wohnungen zubetoniert werden.
Der Energieverbrauch würde sinken.
Die Umwelt würde weniger verschmutzt.
An den Schulen wäre der Ausländeranteil kleiner. Wenn in einer Klasse mehr als die Hälfte der Schüler nicht richtig Deutsch kann, so ist das eine Katastrophe. Für die ganze Klasse.
Der Bedarf an gut qualifizierten ausländischen Lehrern, Aerzten usw. wäre kleiner, weil weniger arbeitslose Ausländer versorgt werden müssten.
...

Hier​ hilft nur eine andere Ausländerpolitik. Eine sinnvollere Ausländerpolitik.
Ih​re Partei bemüht sich diese einzuführen.
Für die Versorgung der Schweizer gibt es eher zu wenig schweizer Arbeitskräfte. Eine Ergänzung durch Ausländer ist also sinnvoll, aber die Ausländerpolitik sollte so gestaltet werden, dass nur so viele Ausländer einwandern dürfen wie nötig. Während eines Wirtschaftsbooms wäre eine Arbeitslosenrate von 0.0% möglich! Davon waren wir in den Jahren seit der Einführung der Personenfreizügigkeit​ immer sehr weit entfernt. Ganz im Gegenteil die Arbeitslosenrate ist in den wirtschaftlich schlechten Jahren gestiegen und in den guten Jahren kaum zurück gegangen. Die Sockelarbeitslosigkei​t wurde und wird immer höher! Das ist eine grosse Gefahr für unseren Wohlstand. Die Personenfreizügigkeit​ muss gekündigt werden!

Viel Erfolg!


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48%
(25 Stimmen)
Karl Müller sagte November 2011

Was kann Ihre Partei tun?

Hier gilt es zu bedenken, dass die Ausländer Mitmenschen sind und von uns Schweizern gerufen wurden. Es muss jedoch betont werden: nicht von allen Schweizern! Es wäre unfair, die arbeitslos gewordenen Ausländer sofort an die Grenze zu stellen. Sie haben für eine beschränkte Zeit einen Anspruch auf die Versorgung durch den Sozialstaat. Später müssen jedoch ihre Heimatstaaten wieder für ihre Bürger sorgen. Viele Einwanderer waren in ihrer Heimat arbeitslos. Durch ihre Auswanderung wurde das Sozialsystem ihrer Heimatstaaten entlastet. Die anderen Staaten dürfen nicht erwarten, dass wir ewig für ihre Landeskinder sorgen.

Was kann Ihre Partei tun?

1. Ein vernünftiges Ausländerrecht:
Vora​ussetzung für die Einwanderung ist eine gute Bildung: Ingenieur, Naturwissenschaftler oder eine solide Berufsausbildung. Denn in der Schweiz haben wir bereits mehr als genug schlecht qualifizierte Arbeitslose. Hinzu kommen Grundkenntnisse der lokalen Amtssprache (Sprachportfolio Niveau A2 bereits bei der Einwanderung).
Diese​ beruflichen Voraussetzungen gelten auch für die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligun​g (die Sprachkentnisse müssen sich auf Niveau B1 verbessert haben), die Erteilung der Niederlassungsbewilli​gung (B2) und die Einbürgerung (C1).
Der Familiennachzug wird eingeschränkt.
Das geht nicht ohne Anpassung der Personenfreizügigkeit​.

Auch andere Staaten haben ein Ausländerproblem. Wie gehen sie damit um?
Das Ausländerrecht der skandinavischen Staaten ist in vielen Bereichen restriktiver als unseres. Vor einigen Tagen stand in den Zeitungen, dass die Niederlande ein sehr schnelles Asylverfahren haben. Wir sollten von ihnen lernen.
Es wird eine neue Arbeitsstelle beim Staat geschaffen. Eine Stelle genügt völlig, mehr Leute braucht es nicht. Der Stelleninhaber analysiert das Ausländerrecht der anderen Industriestaaten und sucht nach guten Ideen wie unser Ausländerrecht verbessert werden kann. Diese eine Stelle wird sich sehr schnell bezahlt machen!


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29%
(28 Stimmen)
Franziska Keller sagte November 2011

Guten Morgen!

Informatio​nen zu "Europa", zur "EU", zu "Regierungen" und "Währungen":

htt​p://www.tagesanzeiger​.ch/wirtschaft/konjun​ktur/Wikileaks-enthue​llt-Zwist-um-Eurorett​ung/story/27233090#ko​mmentar

http://www​.tagesschau.sf.tv/Nac​hrichten/Archiv/2011/​11/09/Schweiz/EU-wuen​scht-sich-engere-Bezi​ehungen-zur-Schweiz


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26%
(38 Stimmen)
Urs Lauber sagte November 2011

Ich sehe das persönlich so: In Europa machen Berufspolitikerinnen und Berufspolitiker absolut Zielgerichtete Politik.
Für den Berufspolitiker heisst das, am Ball bleiben für seine Partei seine Ideologie, das gibt Macht, und ist verbunden mit einem für den Politiker(in) gesichertem Einkommen und was es sonst noch so gibt.
Das heisst, der Berufspolitiker(in) macht absolut Zielgerichtete Politik.

Hier muss ich die Schwäche der Milizpolitiker(innen)​ eingestehen, oftmals sind die heillos überfordert und zu sehr Ideologisch eingefärbt, fast könnte man das naiv nennen, aber so weit wollen wir ja nicht gehen.

Auch was Religions- und Glaubens- Ausdehnung anbelangt, auch da wird Zielgerichtet vorangegangen. Wer jetzt als Kath. Christ glaubt, Rom sei einfach so ein Club von netten Männern, der muss dahingehend belehrt werden, dass auch da von Professionellen Ordensträgern, BerufsReligiösen zielgerichte Arbeit geführt wird.

Den mit der Schwäche der Miliz Politiker (innen) und weiteren Netten, welche dann glauben, andere Religionen oder eben auch Politsysteme hätten keine Ziele, der Irrt gewaltig.

Und das ist das schlimme an der Sache eigentlich, eine Sisyphusarbeit, den Milizlern zu erklären, dass weder Europa noch welche Religionen die Schweiz als in dieser Form erhaltenswert betrachten.

Die (wer auch immer das ist) verfolgen Ihre Ziele, (was auch immer für welche) und kriegten es bis vor kurzem hin, mittels Schwätzen und eigene Gesetze missachtend, Europa in den Ruin zu fahren.

Will man Herr Andreas Willener, dagegenhalten, was leider nur die SVP getan hat, sich strikte gegen Eu und Euro gewehrt, kann es aus „Verzweiflung“ schon mal etwas lauter und unschön werden.

Heute kann ja niemand behaupten, was 1990ger Jahren begonnen hat an Protesten, 2011 nicht eingetroffen ist.
Wären die Eu Verantwortlichen Ehrlich gewesen, denn diese Schuldenlasten und all das entsteht nicht von heute auf Morgen, …Eu Lügen haben einfach etwas längere Beine.

Darf man das nicht so nennen? Ist das beleidigend, Fakten und Tatsachen zu nennen!


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54%
(50 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Wenn man diesen Beitrag von Herrn Fehr liest, kann man nur froh sein, dass das Lager der Isolationisten im Nationalrat massiv verloren hat.

Natürlich hat auch das linke Lager verloren (ich greife hiermit nur den zu erwartenden Einwänden aus dem Rechtsaussen-Lager vor). Was mich als Liberaler auch nicht gross stört!

Fakt ist aber, dass die SVP mit 8(!!!) Sitzverlusten die grosse Verliererin der Wahlen ist. Währenddem das linke Lager insgesamt nur 3 Sitze verloren hat.

Das neue Parlament ist im Grossen und Ganzen europa-freundlicher eingestellt und das ist gut so!




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35%
(57 Stimmen)
Josef Bachmann sagte November 2011

Herr Fehr danke für diesen Blog. Es amüsiert einem köstlich wie die Linken immer noch meinen sie seien im Wahlkampf und müssen gegen die SVP schreiben..ach lustig. Und wussten sie, dass Lohmann voausgesehen hat, wie eine Nationl gesehen 0% Partei welche zum ersten Mal zu nationalen Wahlen antritt zulegen wird, weil sie ja auch Kantonal schon verankert und Wähleranteile hatte. Da sind wir alle dermassen stolz.

Natürlich haben sie Recht Herr Fehr. Auch die Schweiz übersteht diese Linksmehrheitliche Regierung. Aber nicht ohne schweren Schaden mitzunehmen. Denn es kommen viele Schwierigkeiten auf die Schweiz zu. Vielleicht wäre da noch mehr Opposition gefragt. Auf jeden Fall gratuliere ich der SVP zu satten 27% Wähleranteil und dies trozt Abspaltung, was Angesichts diesem Umstand ein sehr sehr lobenswertes Ergebnis ist.


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31%
(49 Stimmen)
Josef Bachmann sagte November 2011

Die EU ist vollkommen ausser Rand und Band geraten. Die EU Politiker basteln an immer höheren Summen in Brüssel und die Völker erscheinen desinteressiert.

Einzig Cameron hat deutliche Worte gesprochen. Aber der ist ja nicht in der EUR Zone, weshalb man ihn als 'Populisten' abtut.

Und es wundert auch nicht, dass die meisten EU Politiker sich in Brüssel ruhig verhalten: WEIL SIE ALLE DIE HAND AUFHALTEN! Sie sind so pleite, dass sie auf Schirmchen-Zustupf hoffen. Nur: wer bezahlt das alles?

Man kann über die Machenschaften der Banken verschiedene Meinungen haben. Klar ist m. E. dass die von denen gewünscht 100 mia nicht aus der Luft kommen, sondern von den Einlagen der Bankkunden. Damit wird dann eine Geldverknappung einhergehen und ein rasanter Zinsanstieg folgen. Parallel dazu wir die Teuerung anziehen. Welche Aussichten, sofern nicht sogar Banken pleite gehen.

Aufhorchen lässt das Angebot von heute der norweg. Regierung (die sind im EWR), man wolle aus dem eigenen 440 mia. Pensionskassenfond der EU helfen. Das ist weitgehend Geld aus Öleinnahmen. Ob die Norweger damit einverstanden sind?

Man darf also bereits gespannt sein, welche Leistungen denn unsere PK Fonds (kein Öl, aber hart erarbeitet!!) dann kohäsionsmässig geben dürfen.... Undhier hört dieser dümmliche Solidaritätsgedanke sofort auf.

Die Italiener werden so lange dolce vita feiern, bis ihnen der Rubel abgeklemmt wird und dann geht es wirklich rund.

Die Billionenschulden der EU sind kein Zufallsprodukt. Sie sind selbst verschuldet.

Und dass es andere EU Länder mit den EU Verträgen nicht so genau nehmen (vor allem Deutschland), ist mehr als bekannt (3% Budgetklaus gebrochen, Bailoutklausel gebrochen). Und nun wollen ausgerechnet die Deutschen 'Anpassungen' bei den EU Verträgen. Anpassungem, die mit Sicherheit auch nie vom deutschen Volk abgestimmt sein werden. Und flugs werden dann auch die gebrochen.

Wir müssen uns überhaupt nicht den Kopf zerbrechen, was wir von einer EU zu erwarten haben: nichts, kaum Mitsprache, aber massives Mitzahlen an ein Fass ohne Boden.

Indessen sollten wir uns auf massive bürgerkriegsähnliche Zustände in der EU vorbereiten. Griechenland ist nur der Anfang einer solchen Entwicklung. Dass dort die PASOK (Sozialdemokraten) die eigenen Leute so gängelt, ist schon ein ausgemachtes Pleitestück!


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62%
(47 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Die SVP politisiert heute in der äussersten rechten und erzkonservativen Ecke!

Kein Wunder, dass alle anderen Rechtsaussenparteien verschwunden sind (mit Ausnahme von ein paar lokalen Parteien). EDU, SD, FPS sind alle aus dem Parlament verschwunden und wurden inkl. politisches Personal von der SVP aufgesogen (siehe Giezendanner, Schlüer, Borer,...)!

Der Gewinn der SVP von 1991 bis 2007 ging vor allem auf Kosten von kleinen Rechtsparteien, die in diesem Zeitraum über 10% Wähleranteil verloren haben!

Viele bürgerliche SVP-Wähler wenden sich jetzt von der SVP ab. Ein Grund für den Erfolg der BDP!


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66%
(41 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Ich habe schon immer klar vorausgesagt, dass Grünliberale und BDP die Wahlen gewinnen werden. Wers nicht glaubt kanns gerne nachlesen:

"Diete​r Lohmann sagte Vor 17 Tagen

Die Grünliberalen und die BDP werden die grossen Gewinner der Wahlen sein. Dank diesen Listenverbindungen könnten sie das auch in Sitze ummünden!"


http​://az.www.vimentis.ch/d/​dialog/readarticle/mi​tte-sitzgewinne-dank-​geschickten-listenver​bindungen/


Im Gegensatz zu den SVP-Anhängern, die hier von grossen SVP-Siegen (über 30%) und Ständeratsstitzen in AR, BL und FR für die SVP sprachen (siehe Anderegg) kann ich zu meinen Prognosen stehen!




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34%
(53 Stimmen)
Josef Bachmann sagte November 2011

Es ist äusserst amüsant wie die SP und Grünen-Politiker und ihre linksextremen Anhänger versuchen die Wahlschlappe schönzureden.

Die Grüne Partei hat kein einziges ihrer Wahlziele erreicht, ja im Gegenteil, sie hat alle kläglich verpasst.

Grüne-Ch​efstratege Leuenberger sprach ja sogar von 12% Wähleranteil.

Zude​m ist der gross angekündigte Versuch eines Bundesratssitzes jetzt schon kläglich gescheitert, haben die Grünen doch so keinen Anspruch mehr.

Zur Erinnerung: Wir haben zwei gleichberechtigte Parlamentskammern. Und im Nationalrat ist die SVP abgeschlagen nur die stärkste Partei!

natürlich haben die Grünen aber noch einen höheren Wählanteil als etwa

die Grünliberalen!!! oder BDP mit mickrigen 5,4% Wähleranteil

Ganz anders die SVP mit einem Wähleranteil von 26%!


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65%
(51 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Hinzu kam bei der SVP eine unglaubliche Überheblichkeit und auch eine (teilweise aus der Überheblichkeit bedingte) Unwissenheit!

So hat beispielsweise SVP-Anhänger Rolli Anderegg unmittelbar vor den Wahlen behauptet, die SVP werde im Kanton AR einen Ständeratssitz holen und die Herren Baader und Rime hätten ausgezeichnete Wahlchancen für den Ständerat.

Wie weit daneben er mit diesen Behauptungen lag, zeigen die Resultate!


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62%
(50 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte November 2011

Es ist äusserst amüsant wie die SVP-Politiker und ihre rechtskonservativen Anhänger versuchen die Wahlschlappe schönzureden.

Die SVP hat kein einziges ihrer Wahlziele erreicht, ja im Gegenteil, sie hat alle kläglich verpasst.

SVP-Chef​stratege Mörgeli sprach ja sogar von 40% Wähleranteil.

Zude​m ist der gross angekündigte "Sturm aufs Stöckli" kläglich gescheitert!!! Anstatt zuzulegen wird die ohnehin schon schwache SVP noch weiter verlieren!

Zur Erinnerung: Wir haben zwei gleichberechtigte Parlamentskammern. Und im Ständerat ist die SVP abgeschlagen nur die viertstärkste Partei!


Ganz anders die Grünliberalen!!! Sie haben ihr Wahlziel weit übertroffen! Wähleranteil und Sitzzahl vervierfacht!!!

Un​d auch die BDP hat eine historische Marke gesetzt: Von 0% auf 5,4% das hat noch niemand geschafft!!!


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25%
(36 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2011

Herr Andreas Willener,

Ich sehe das persönlich so: In Europa machen Berufspolitikerinnen und Berufspolitiker absolut Zielgerichtete Politik.
Für den Berufspolitiker heisst das, am Ball bleiben für seine Partei seine Ideologie, das gibt Macht, und ist verbunden mit einem für den Politiker(in) gesichertem Einkommen und was es sonst noch so gibt.
Das heisst, der Berufspolitiker(in) macht absolut Zielgerichtete Politik.

Hier muss ich die Schwäche der Milizpolitiker(innen)​ eingestehen, oftmals sind die heillos überfordert und zu sehr Ideologisch eingefärbt, fast könnte man das naiv nennen, aber so weit wollen wir ja nicht gehen.

Auch was Religions- und Glaubens- Ausdehnung anbelangt, auch da wird Zielgerichtet vorangegangen. Wer jetzt als Kath. Christ glaubt, Rom sei einfach so ein Club von netten Männern, der muss dahingehend belehrt werden, dass auch da von Professionellen Ordensträgern, BerufsReligiösen zielgerichte Arbeit geführt wird.

Den mit der Schwäche der Miliz Politiker (innen) und weiteren Netten, welche dann glauben, andere Religionen oder eben auch Politsysteme hätten keine Ziele, der Irrt gewaltig.

Und das ist das schlimme an der Sache eigentlich, eine Sisyphusarbeit, den Milizlern zu erklären, dass weder Europa noch welche Religionen die Schweiz als in dieser Form erhaltenswert betrachten.

Die (wer auch immer das ist) verfolgen Ihre Ziele, (was auch immer für welche) und kriegten es bis vor kurzem hin, mittels Schwätzen und eigene Gesetze missachtend, Europa in den Ruin zu fahren.

Will man Herr Andreas Willener, dagegenhalten, was leider nur die SVP getan hat, sich strikte gegen Eu und Euro gewehrt, kann es aus „Verzweiflung“ schon mal etwas lauter und unschön werden.

Heute kann ja niemand behaupten, was 1990ger Jahren begonnen hat an Protesten, 2011 nicht eingetroffen ist.
Wären die Eu Verantwortlichen Ehrlich gewesen, denn diese Schuldenlasten und all das entsteht nicht von heute auf Morgen, …Eu Lügen haben einfach etwas längere Beine.

Darf man das nicht so nennen? Ist das beleidigend, Fakten und Tatsachen zu nennen?



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26%
(53 Stimmen)
Stefan Arnet sagte November 2011

Ich belege hiermit die Aussage wie die SVP nicht die grosse Wahlverlierin ist im Gegensatz zu Grünen oder zur CVP

1. Wählerstärkste Partei geblieben zu sein, sei nicht schwierig gewesen hiess es von den Grünen Partei, brav übernommen von deren Wählerschaft....
Ach​ war es nicht schwierig...wenn eine Fussballmannschaft Meister wurde, muss sie es nächstes Jahr wieder bestätigen und fängt bei 0 an. Natürlich ist es ein grosses Sieg erneut für die SVP. Lustig wenn man denkt wie die SP (nicht seine Partei, er ist strammer Grüner Wähler) erneut Wählerverluste hinnehmen musste.

2. Thema Sitzverluste...Die Sitzverluste sind Aufgrund undemokratischer Listenverbindungen zusammengekommen. Weiss doch auch jedes Kind

3. WAhlziel verfehlt....Das stimmt. So wie die GRünen grosse Ziel von 10% Wähleranteil (Leuenberger sprach gar von 12%) haushoch gescheitert ist. Man setzt sich Wahlziele, ist ja logisch, und die kann man nicht immer erreichen. Wenigstens gab es nicht eine solche Schlappe wie für die Grünen oder die CVP

4. das alte Lieder der Linken wegen dem Wahlkampfbudget

ha​ ha ha die SVP hatte die ganze Medienlandschaft gegen sich, was ein Gegenwert von 2-stelliger Millionengrösse hat. Und die SVP ist mit Abstand Wählerstärkste Partei. Aber so ist der, macht sich nur Gedanken über die SVP.

Bravo Herr Fehr für ihre gute Arbeit fürs Land unnd wir müssen alle geben, damit die SVP in Zukunft wieder zulegen wird. Natürlich wurden Fehler gemacht. Da sind wir anders als die Grünen, welche selbst nach dieser schweren Niederlage nur wieder die ach so böse SVP im Blickpunkt haben und allen anderen die Schuld geben für die Niederlage

Weiters haben die Grünen also ihr Wahlziel nicht erreicht. Und ganz schlimme Wählerverluste trotz Fukushima hinnehmen musste. Genau so wie die CVP, mit dem Erdrutschartigen Verlusten.

Und da die SVP als Wahlverliererin zu sehen..ist..hmh..amüs​ant.


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