Sprache: F
Gesellschaft > Kultur,

Kasernenareal und Zeughäuser: Ja, aber

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Kasernenareal und Zeughäu­ser: Zu­gang der Öf­fent­lich­keit ja, aber für wel­che Nut­zun­gen und zu wel­chen Kosten?

Die Stadt Zürich möchte die Zeughäuser im Baurecht übernehmen und die zukünftige Nutzung bestimmen. Die Leitidee für die Nutzung, welche dem Objektkredit zugrunde liegt, ist so allgemein formuliert, dass befürchtet werden muss, die rot-grüne Zürcher Stadtregierung bedient wieder nur ihre eigene Klientel - auf Kosten der gesamten Stadt- und Kantonsbevölkerung, welche auch die Baurechtszinsen mit Fr. 18‘000‘000.00 hätte subventionieren sollen. Wenn die Stadt Zürich die konkrete Nutzung ausschliesslich bestimmen will, dann soll sie auch allein oder zu einem höheren Anteil für die Kosten aufkommen.

Soll aber der Kanton die Kosten für die Instandsetzung der Zeughäuser in der Höhe von Fr. 30‘000‘000.00 übernehmen, so erwarten wir eine konkrete Zusicherung und Vorgaben, dass nicht nur (Zürich-)städtische Kultur gefördert wird, sondern auch Private eingeladen werden zu investieren. Auch kleinere Gewerbebetriebe und Start Ups sollen sich entwickeln und einbringen können. Das Kasernenareal und die Zeughäuser an einer Toplage in der Stadt Zürich sollen der breiten Öffentlichkeit zugänglich sein und von dieser genutzt werden können!

 

Die FDP Kanton Zürich will Entwicklung auf dem Kasernenareal, so haben wir mit der PI Vogel auch erreicht, dass das gesamte Areal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Die zeitliche Verzögerung kann angesichts der langen Vergangenheit in Kauf genommen werden, um unsere Befürchtungen aufzunehmen und die Vorlage für den Objektkredit zu überarbeiten.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.