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KONTROLLEURE DER LOHN- UND ARBEITSBEDINGUNGEN AUFSTOCKEN

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Die Kon­trol­len wur­den 2016 um 10 Pro­zent aus­ge­wei­tet – auf über 45000 Be­triebe und total 175000 Per­so­nen. Den­noch blieb das Er­geb­nis auf dem Ni­veau von 2014. Das wie­der schlechte Er­geb­nis zeigt, dass noch mehr Kon­trol­len drin­gend not­wen­dig sind und des­halb das Kon­troll­per­so­nal auf­ge­stockt wer­den muss.

"Von den 10'516 kontrollierten Schweizer Betrieben ohne GAV unterboten rund 9 Prozent die üblichen Löhne. Das ist leicht weniger als 2014, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des SECO hervorgeht."

"Die Kontrollbehörden überprüften insgesamt 7391 selbständig Erwerbende und stellten bei 418 von ihnen eine Scheinselbstständigke​​​​​​​it fest. Das entspricht knapp 6 Prozent." (NLZ 12.5.2016)

(luzernerz​​​​​​​eitung.ch/nachr​i​c​h​t​e​n​/schweiz/​sc​hw​ei​z-​sd​a/​Etw​a-j​ede​r-d​rit​te-​B​et​r​ieb-​verl​etzt​-​GAV​;​art​4​6447,​735​81​2)

Ha​ben​ Sie Argumente für oder gegen eine massive Aufstockung des Kontrollpersonals? Können Sie hier auch Beispiele der Nichteinhaltung der Lohn- und Arbeitsvorschriften anfügen?

Den bereits 5000 (!) Leserinnen* am 18. Juni 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich freue mich auch auf deren weiterführende Beiträge und werde auch selbst regelmässig ​über die aktuelle Entwicklung informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.

(* Die Männer sind mit gemeint; sie sind in der femininen Form ja bereits enthalten.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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14%
(7 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 12 Stunden

Arbeitgeber und Gewerkschaften schlagen jetzt gemeinsam ein besseres Kontrollsystem vor, einen Badge vorerst für die Bauarbeiter:

Seit Anfang Juli 2019 tragen die 400 Mitarbeiterinnen* der Schmid Bauunternehmung aus Ebikon (LU) eine Karte im Kreditkartenformat auf sich. Diese weist aus, dass ihr Arbeitgeber dem Gesamtarbeitsvertrag des Bauhauptgewerbes unterstellt ist. Damit ist das Bauunternehmen aus Ebikon das erste grosse Unternehmen in der Zentralschweiz, welches die sogenannte ISAB-Karte eingeführt hat.
Die Karte soll Transparenz bezüglich der Einhaltung der Gesamtarbeitsverträge​ in der jeweiligen Branche schaffen. Sie dient sowohl dem Schutz der Arbeitnehmerinnen* als auch jenem der Arbeitgeber: Die Karte soll ausweisen, dass die entsprechende Mitarbeiterin* für ein Unternehmen tätig ist, das sich an die vertraglichen Bestimmungen der Branche hält. Sie soll zugleich auch die Kontrolle vereinfachen. Wenn der QR-Code auf der Karte gescannt wird, landet man auf der Webseite des ISAB und sieht, welchem Vertrag die Firma unterstellt ist, ob sie in den vergangenen fünf Jahren kontrolliert wurde und ob Verfehlungen registriert sind.

Nach:
uzern​erzeitung.ch/zentrals​chweiz/baubranche-geh​t-mit-einem-badge-geg​en-schwarzarbeit-vor-​ld.1135802

(* Männer sind mit gemeint; der maskuline Begriff ist ja im femininen enthalten.)


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14%
(7 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 12 Stunden

Entscheidend für Tieflöhne (unter 22 CHF) ist das Fehlen von Ausbildung. Bei Personen ohne Berufsausbildung beträgt der Tieflohnanteil über 20 Prozent. Das gilt auch für Maturandinnen*, welche das Gymnasium vor der Matura verlassen. Mit abgeschlossener Lehre oder Matura sinkt der Tieflohnanteil dann auf 7 Prozent.

Mehr hier:
blog.tagesanze​iger.ch/datenblog/ind​ex.php/920/wer-am-sch​lechtesten-verdient


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(8 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 21 Stunden

Immer noch greifen die Lohnkontrollen der Paritätischen Kommissionen nicht: Eine Lohnstrukturerhebung besagt, dass 2016 473'700 Personen weniger als 4335 Fr Lohn erhielten, also unter dem Mindestlohn angestellt waren. Über ein Drittel dieser Anstellungen verteilt sich auf den Detailhandel, die Gastronomie und auf die Hotellerie. Vor allem Frauen sind betroffen: Während 7,6 Prozent der Männer zu wenig Lohn erhielten, waren es bei den Frauen 17,0 Prozent ...

Mehr hier:
20min.ch/schwe​iz/news/story/Im-Gast​ro-gibt-es-fast-nur-T​ieflohnstellen-137980​07


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(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 25 Tagen

Beim Rahmenabkommen ist nur noch die Art der Lohnkontrollen offen, und dann bekommt das Rahmenabkommen die Mehrheit der abstimmenden Schweizer Bürgerinnen*.

Durch die laufenden Informationen der Gewerkschaften bin ich nun zur Einsicht gelangt, dass man wegen der Lohnkontrollen das Sperrfeuer gegen das Rahmenabkommen einstellen kann bzw. muss, wenn man kein Hornberger Schiessen riskieren will.

Egal, was im Rahmenabkommen über die Lohnkontrollen steht bzw. neu stehen wird: Dieses Problem ist bereits heute völlig ausser Kontrolle und wird so oder so nicht mehr verschwinden. Besonders gegen die intransparenten Subunternehmerketten ist kein Kraut gewachsen. Die Folge sind immer mehr Verstösse gegen Gesamtarbeitsverträge​​​ und Schweizer Gesetze. Die bisherigen Instrumente wie Lohnbuchkontrollen, Strafregisterauszüge,​​​ Sozialversicherungsna​​​chweise, GAV-Bescheinigungen und Stichprobenkontrollen​​​ reichen nicht mehr aus, um Herr der Lage zu werden. Sehr unerfreulich, aber die Realität klopft an die Tür ...

Abmachungen mit der EU über Lohnkontrollen spielen also so oder so keine Rolle mehr. Die Stimmbürgerinnen* können dem Rahmenabkommen zustimmen.

(* Die Männer sind mit gemeint; sie sind in der femininen Form bereits enthalten.)


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(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 28 Tagen

18. Juni 2019

Egal, was im Rahmenabkommen über die Lohnkontrollen steht: Dieses Problem ist bereits heute völlig ausser Kontrolle und wird so oder so nicht mehr verschwinden.

Lohn​dumping macht mit Fällen wie im Modehaus ZARA an der Bahnhofstrasse in Zürich manchmal speziell Schlagzeilen. Diese grossen Fälle sind aber leider nur die Spitze des Eisbergs. Lohndumping findet täglich statt, und es herrscht mittlerweile Wilder Westen, besonders auf Baustellen.

Dort sind auch komplexe und intransparente Subunternehmerketten zum Problem geworden. Wenn Bauherren oder Generalunternehmen Aufträge an Unternehmen geben, werden diese sehr oft und unkontrolliert an Subunternehmen und von dort an Sub-Sub-Unternehmen weiter vergeben. Die Folge sind immer mehr Verstösse gegen Gesetze und Gesamtarbeitsverträge​. Die bisherigen Instrumente wie Lohnbuchkontrollen, Strafregisterauszüge,​ Sozialversicherungsna​chweise, GAV-Bescheinigungen und Stichprobenkontrollen​ reichen nicht mehr aus, um Herr der Lage auf den Baustellen zu werden.


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(9 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 29 Tagen

Nach dem Schiffsunfall unter Schweizer Flagge auf der Donau in Budapest kommt die Basler Reederei Viking Cruises, unter Beschuss: Ehemalige Mitarbeiter sprachen von deutlich zu langen Arbeitszeiten und ausbeuterischer Bezahlung:

"Jetzt kommen neue Missstände ans Licht: Während sich Passagiere auf Deck sonnen, in luxuriösen Suiten erholen und im Bordrestaurant die Bäuche vollschlagen, arbeitet die Schiffscrew der Schweizer Reederei Viking River Cruises zum Hungerlohn. Obwohl es sich eigentlich um einen Schweizer Arbeitgeber handelt, orientiert sich das international tätige Unternehmen am deutschen Minimallohn von 9,19 Euro pro Stunde brutto – tiefere Löhne sind ebenfalls möglich.

In der «Sonntagszeitung» macht ein ehemaliger Viking-Mitarbeiter seinen Monatslohn publik: Lediglich 2200 Franken habe er für die intensive Arbeit als Matrose erhalten. Abgezogen davon hätte ihm die Schweizer Firma monatlich zudem 450 Franken für Kost und Logis. Die anfallenden Reisekosten zum Hafen musste er aus eigener Tasche berappen.

Passagie​re, die den Lohn der dienstfertigen Besatzung mit Trinkgeldern aufbessern möchten, können wenig bewirken: Viking sackt seit 2019 den Batzen gleich selber ein. Die Firma bestreitet dies gegenüber der «Sonntagszeitung», bestätigt aber, dass sie die Trinkgelder nun als «Lohnbestandteil» auszahlt.

Auch auf Kreuzfahrten anderer Firmen arbeitet die Crew zu Niedriglöhnen. Angestellte verdienen monatlich zwischen 800 und 1200 Euro. «Die Löhne sind ausbeuterisch», heisst es so bei der Seefahrer-Gewerkschaf​t Nautilus International."


​20min.ch/finance/news​/story/Niedrigloehne-​21147698


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(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 30 Tagen

Hier ist ein informativer Rapport über die Tätigkeit einer Paritätischen Kommission im Mai 2019:

pkzse.ch/doc​s/116%20Reporting%202​019-05.pdf


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(11 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte June 2019

Troll Blog vom Oberli/Beck nichts als Aufzählungen..


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(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte June 2019

Speziell die Frauen wollen der Diskriminierung in der Arbeitswelt und der Lohnungleichheit nun ein Ende machen. In unterbezahlten Bereichen sind sie in der Mehrheit, aber bei verantwortungsvollen Stellen in der Minderheit. Sogenannte "Frauenberufe" werden lohnmässig abgewertet, weil die geforderten Kompetenzen nicht anerkannt werden. Sie wollen gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, sowie die Einführung von Lohnkontrollen und Sanktionen im Gleichstellungsgesetz​.

Ein schweizweiter Mindestlohn würde auf einen Schlag die Lohndiskriminierung der Hälfte der Frauen aufheben ...


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(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte June 2019

Die Kontrollbehörden des Kantons Luzern kontrollieren massiv mehr Coiffeure. In den ersten drei Monaten dieses Jahres (2019) haben sie gut vier Mal so viele Coiffeursalons auf Schwarzarbeit kontrolliert als im ganzen letzten Jahr. Das kommt bei den Gewerkschaften wie beim Gewerbe gut an, so auch bei SVP-Kantonsrat Marcel Omlin. Vor allem in der Stadt Luzern müssen zahlreiche schwarze Schafe geschoren werden.


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(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte June 2019

14. Mai 2019 (Kassensturz)

Die Syna hat einen krassen Fall von Lohndumping auf der Baustelle Bülachguss aufgedeckt. Dank der Intervention der Gewerkschaft kamen rumänische Plattenleger endlich zu ihrem Lohn. Die Syna kämpft gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen und für griffige Lohnkontrollen auf dem Bau.

Über 60 Wochenstunden, keine Sicherheit, keine Bezahlung: Die betroffenen Arbeiter berichteten, dass sie mit leeren Versprechungen in die Schweiz geholt worden seien: Anstatt der vertraglich vereinbarten 42 Wochenstunden arbeiteten sie an 6 Wochentagen über 60 Stunden pro Woche – mit völlig ungenügender Kleidung und Ausrüstung und praktisch ohne Sicherheitsvorkehrung​en. Mit ständigen Drohungen und Beschimpfungen wurden die Plattenleger zudem vom Arbeitgeber unter Druck gesetzt – und vor allem erhielten sie seit Arbeitsbeginn keine Bezahlung.


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(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte June 2019

8. Mai 2019

Die Unia hat lange allein gegen massives Lohndumping bei der Goger-Swiss AG gekämpft. Jahre später war klar: Die Unia hatte auf ganzer Linie Recht.

Alle haben es gewusst – die Arbeitnehmenden auf den Baustellen, die Unia, die Konkurrenten von Goger und auch die meisten Auftraggeber: Die Goger-Swiss AG hat bei den Löhnen massiv beschissen – und sind damit beinahe durchgekommen, und statt des Lohndumpers Goger wurde die Unia bekämpft und kriminalisiert.

Fazit: Die um bis zu 10 Mio CHF gebrachten Arbeiter haben bis heute keinen müden Rappen zurück erhalten.

unia.ch/​de/aktuell/aktuell/ar​tikel/a/15907



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(11 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte June 2019

"Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) der privaten Sicherheitsbranche muss Lohndumping und Über-50-Stunden-Woche​n verhindern! Die Konferenz der privaten Sicherheitsbranche der Unia hat das Verhandlungsresultat für die Erneuerung des GAV abgelehnt. Die Unia verlangt dringliche Massnahmen und lanciert eine nationale Petition bei den Sicherheitsangestellt​en, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Die Unia hat während mehr als einem Jahr mit dem Verband Schweizerischer Sicherheitsdienstleis​tungs-Unternehmen (VSSU) Verhandlungen geführt, um den allgemein verbindlichen Gesamtarbeitsvertrag für die private Sicherheitsbranche zu erneuern. Der allgemein verbindliche GAV schützt über 20‘000 Arbeitnehmende und läuft Ende Juni 2019 aus.

Die Arbeitgeber haben jedoch alle Massnahmen gegen Lohndumping, gegen wiederholte Überschreitungen der 50-Stunden-Woche und für eine Anerkennung der Ausbildung hartnäckig zurückgewiesen. Dadurch ist eine Erneuerung des bis Mitte 2019 allgemein gültigen Gesamtarbeitsvertrags​ für die Sicherheitsbranche gefährdet."

unia.c​h/de/aktuell/aktuell/​artikel/a/15481


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(12 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte April 2019

Die Kontrollen sind immer noch nicht ausreichend.

Auf der neuen Eisenbahn-Alpentransv​ersale (Neat), ist es zu einem der wahrscheinlich grössten Lohndumping-Skandale aller Zeiten gekommen. Im neuen Ceneri-Basistunnel, der am Ende des kommenden Jahres eröffnet werden wird, haben zwei italienische Gleisbaufirmen etwa 170 Mitarbeitern während Monaten unerlaubt zu tiefe Löhne bezahlt.

Zudem mussten sie deutlich mehr arbeiten, als erlaubt – zuei Schichten pro Tag. Bezahlt wurde ihnen offenbar nur die erlaubte Arbeitszeit von 8 Stunden.

Wie hoch die Zahl der Betroffenen ist und um welche Geldsumme die betroffenen Arbeiter insgesamt geprellt wurden, ist aufgrund der Dokumentenlage schwierig einzuschätzen und Gegenstand von Ermittlungen der Tessiner Staatsanwaltschaft und des kantonalen Arbeitsinspektorats. Es dürfte mindestens um eine hohe einstellige Millionensumme gehen.

Mehr hier:
20min.ch/finan​ce/news/story/Arbeite​r-auf-Neat-Baustelle-​um-Millionen-geprellt​-22889075


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(13 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte March 2019

Die Ablehnung des Rahmenvertrags durch Herrn SR Levrat und Herrn SR Rechsteiner erzeugt endlich den nötigen Druck auf die politischen Kräfte. Alle wollen das Lohnniveau in der Schweiz erhalten. Alle wollen konkurrenzfähige KMU. Die erforderlichen Massnahmen müssen nun von der "bürgerlichen" Mehrheit kommen, vor allem von der FdP. Man braucht die SP für das JA zum Rahmenvertrag.

Sof​ortmassnahmen:
1) Die Schweiz muss nun unverzüglich einen schweizweiten gesetzlichen Mindestlohn beschliessen.
2) Ab sofort Ausschluss von Firmen, die Schwarze Schafe als Unterakkordanten beschäftigen, von öffentlichen Aufträgen.
3) Vervielfachung der Paritätischen Kommissionen und der Kontrollen.

Mehr in der SZ vom 3. März 2019.

Übrigens: Dumpinglöhne und damit die systematische Unterbietung schweizerischer KMU durch Konkurrenten aus der EU haben bereits auf breiter Front eingesetzt. Die drei Massnahmen braucht die Schweiz mit oder ohne den Rahmenvertrag.


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