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Mutter von Kleinkind im Bundesrat?

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2017 ist es wie­der so weit. Isa­belle Moret kan­di­diert er­neut für den Bun­des­rat. 2009 wollte sie schon ein­mal in den Bun­des­rat, da war ihre Toch­ter ge­rade mal 3 Jahre alt. Frau Moret ist in­zwi­schen zwei­fa­che Mut­ter: Ihre Toch­ter ist jetzt 11 Jahre alt, ihr Sohn 6. Und sie lebt ge­trennt von ihrem Mann. Sie wäre damit die erste Bun­des­rätin mit schul­pflich­ti­gen Kin­dern. Die Kin­der von Eli­sa­beth Kopp, Mi­che­line Cal­my-Rey und Eve­line Wid­mer-­Schlumpf waren be­reits voll­jäh­rig. Und Ruth Drei­fuss, Ruth Metz­ler, Doris Leuthard und Si­mo­netta Som­ma­ruga haben keine Kinder.

 

 

Mit Sicherheit wäre Frau Moret eine bessere Bundesrätin wie kinderlose Bundesrätinnen es sind. Sie hätte wenigstens eine praktische Ahnung um die alltäglichen Sorgen der Kinder und deren richtige Erziehung. Die Mutterrolle ist etwas vom annspruchsvollsten aber auch vom schönsten die (leider) naturgemäss dem Weibe vorbehalten ist.Auch eine Alice Schwarzer kann die naturgemässe Tatsache nicht beseitigen, dass Kinder in erster Linie die FÜRsorge einer liebevollen Mutter dringend brauchen beim heranreifen zum eigenständigen Erwachsenen. Für die leibliche Mutter gibt es keinen adäquaten Ersatz, auch wenn dies eine Mehrzahl der Parlamentarier/Innen meinen. Für Kinder ist die leibliche Mutter unersetzlich, auch wenn die Kinderkrippe noch so durchorganisiert ist. Die Gesellschaft habe sich seither stark entwickelt sagte Frau Moret, ja aber in die genau ganz falsche Richtung, ganz speziell in den Ehen und der Kinderbetreuung. Und Bundesräte/Innen die schon nicht mal die Herausforderungen einer EHE schaffen, sind ganz einfach zum "Häuptling" einer Regierungsperson auch nicht fähig. Punkt.


Denn dieser "Häuptling" hat in allen Belangen der Fähigste & am besten, ein wirkliches Vorbild für alle Menschen in ALLEM zu sein. Oder will Jemand behaupten das scheitern einer EHE sei keine persönliche Niederlage in den weit aus meisten Fällen?. Fehler dürfen die einfachen Menschen haben, nicht aber wer sich anmasst die Menschen  regieren zu können. Die Indianerstämme wussten sehr viel und lebten das auch, insofern sind nicht die Indianer die "Wilden", sondern wir Weissen. Stärkstes & wichtigstes Fundament eines jeden Staates ist die gesunde intakte Familie. Die Zersetzung & der Zerfall eines jeden Staates lässt sich geschichtlich gut belegen, dass Voraussetzung dazu immer die zerfallenden Familien waren. Die Kinder müssen diesbezügliche Fehler der Eltern später auf brutalste Weise dann ausbaden. Schon ein Scheidungskind welches die Leiden/Streitereien der Eltern bewusst miterlebte, hat z.B. - wenn auch unbewusst - lebenslang eine Bindungshemmung. Sie alle gehen eine EHE später ganz offiziell nicht mehr ein, unverbindliche Konkubinate belegen dies doch deutlich genug, weil man unbewusst nicht mehr an eine gut gehende Ehe glaubt, solch einen Terror nicht selber nochmals erleben will.

 

 
 
Isabelle Moret mit ihrer Tochter Maëlys vor 2 Jahren vor dem Bundeshaus.
Isabelle Moret mit ihrer Tochter Maëlys vor 2 Jahren vor dem Bundeshaus. Peter Gerber

 


 

»Der Mensch bedarf des Menschen sehr
Zu seinem großen Ziele,
Nur in dem Ganzen wirket er,
Viel Tropfen geben erst das Meer,
Viel Wasser treibt die Mühle.
Drum flieht der wilden Wölfe Stand
Und knüpft des Staates daurend Band.«
So lehren vom Katheder
Herr Pufendorf und Feder.

Doch weil, was ein Professor spricht,
Nicht gleich zu allen dringet,
So übt Natur die Mutterpflicht
Und sorgt, daß nie die Kette bricht
Und daß der Reif nie springet.
Einstweilen, bis den Bau der Welt
Philosophie zusammenhält,
Erhält sie das Getriebe
Durch Hunger und durch Liebe.

 

Friedrich von Schiller
(1759 - 1805), Johann Christoph Friedrich, deutscher Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker; gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dramatiker und Lyriker

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(6 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte August 2017

Hans-Joachim Maaz:

Das falsche Leben,

unsere normopathische Gesellschaft - ein Vortrag der es in sich hat, ein geschliffener Diamant sozusagen für all Jene die sich die Zeit dazu nehmen wollen.

Viele Einsichten und viel Vergnügen.

https:/​/www.youtube.com/watc​h?v=tJlZNmqMcD4


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50%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte August 2017

Für mich ist unerheblich, ob jemand in einer Machtposition Kinder hat oder nicht.

May, Merkel sind kinderlos und dennoch qualiifiert für ihr Amt. Elisabeth I hat England zur Grosmacht gemacht ohne verheiratet oder Kinder gehabt zu haben.

Für mich ist diese Frage nicht entscheiden, wie qualifiziert man für seine Machtposition ist.


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63%
(8 Stimmen)
Thomas Müller sagte August 2017

Diese Kinderlosigkeit von Frau Merkel kritisiert Herr Hottinger ja andernorts ebenfalls. Das Patriarchat lebt halt in den Köpfen weiter. Und leider auch noch im System. Am deutlichsten sichtbar in der Benachteiligung der Frauen bei Löhnen. Die Männer bekommen die Schattenseiten dieses Systems dafür bei der Wehrpflicht zu spüren. Gleichberechtigung ist noch nicht erreicht.


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54%
(13 Stimmen)
J. Wolf sagte August 2017

Hallo Herr Hottinger

Sie stellen hier die "Charakterfrage". Und beantworten sie natürlich auch noch gleich. Und das mit einer Absolutheit, als gäbe es gar keine Möglichkeit, anderer Meinung zu sein.

Und diese Frage stellen Sie in dem Jahr, in dem der charakterloseste Präsident der gesamten Geschichte ins Amt gesetzt wurde. Und Sie stellen diese Frage in dem Land, in dem eine Abwahl aus dem Bundesrat nicht als persönliche Niederlage sondern nur als Affront verstanden wird.

Aber klar - Schuld sind immer die anderen. Umso mehr, wenn sie nicht der selben Meinung sind. Und bei Anderen ist jeder noch so kleine Makel ein absolutes No-Go - während bei Menschen, die gleicher Meinung sind, die selben Makel nur "Nebenschauplätze" sind.

Kinder im schulpflichtigen Alter bei einem Mann: kein Problem, denn seine Frau zu Hause schaut ja.
Kinder im schulpflichtigen Alter bei einer Frau: ein Skandal, weil diese "die FÜRsorge einer liebevollen Mutter dringend brauchen".

Herr Hottinger - und was ist mit der fürsorglichen Liebe des Vaters? Braucht ein Kind diese nicht? Wissen Sie nicht, wie viele Psychopathen entstanden sind, nur weil sie die Liebe und Anerkennung des Vaters nicht erhalten haben (Einen davon habe ich weiter oben genannt..!) ?
Aber eben - an solche Probleme haben Sie sich scheinbar gewöhnt, weil das so weit verbreitet ist, dass es "Normal" ist, während "die fehlende Mutterliebe" gleich ein riesiges Hallo auslöst....

Merken​ Sie nicht Herr Hottinger, wie Sie hier mit zwei verschiednen Ellen messen?

Aber das machen Sie ja nicht nur beim Thema Mann - Frau, sondern auch bei allen anderen Themen, die Sie hier immer und immer hervorholen: Schweizer - Ausländer, "gute Schweiz" - "böse EU", "richtige SVP" - "alle anderen linken Parteien".

Sie dürfen gerne weiter für Ihr Weltbild aus dem 18. Jahrhundert Werbung machen - aber es ist definitiv nicht dasjenige, das die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung lebt. Und schon gar nicht das Weltbild, das den Platz der Schweiz in der Welt des 21. Jahrhunderts sichert. Wirtschaftlich, gesellschaftlich und moralisch.



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64%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte August 2017

Unabhängig davon, ob man mit den von Ihnen skizzierten Vor- und Nachteilen für ein Bundesrats-Kind einverstanden ist oder nicht, Herr Hottinger, ich möchte da einen anderen Aspekt in Ihrem Beitrag, hinterfragen: Es ist die Auffassung, dass „Regierungspersonen wie Bundesräte u.ä. ein wirkliches Vorbild für die Menschen in ALLEM sein sollten“.

Diese Haltung impliziert eine für die Schweiz unnötige Obrigkeitsgläubigkeit​. Es unterstellt quasi, dass Bundes- Regierungs- oder für sonstige Aufgaben gewählte Räte quasi bessere Menschen wären und sie auch deshalb gewählt würden.

Im Schweizerischen System aber, ist bei Regierungspersonen vor allem die Fähigkeit gefragt, relativ grosse Verwaltungsdepartemen​te zu führen und dafür zu sorgen, dass diese Beamtenapparate von der vorgesetzten Legislative beschlossene Änderungen oder Erweiterungen der gemeinsamen Regeln möglichst zielgenau umsetzen.

Eine Überhöhung der ethischen Ansprüche an eine Regierungsperson birgt im Umkehrschluss auch den Anspruch der Regierungsperson, sich tatsächlich selber als „Vorbild für die Menschen in ALLEM“ zu verstehen.

Genau diese Erkenntnis haben wir gerade in den letzten Monaten erneut auf schockierende Weise mehrmals vorgeführt bekommen.

• Bei der US-Wahl haben die „freien Amerikaner“ gerade darüber entschieden ob diese Vorbildperson, welche in den nächsten vier Jahren über „the Land oft he Free“ herrschen soll, eher von der verlogenen Hillary oder doch eher vom lügenden Donald repräsentiert wird.

• In Frankreich ist soeben der als „neuer Sonnenkönig“ bejubelte Macron von den „Egalité, Liberté, Fraternité – Franzosen“ mit seiner sexy-Alten in Macht und Ehren eingesetzt worden. In keinem anderen Land hat ein Präsident mehr Machtbefugnisse. Daraus folgt übrigens logischerweise, dass die Bürger entsprechend wenig davon haben.

• In der Türkei haben die „stolzen Türken“ dieser Tage, übrigens auch aus der Schweiz heraus, Ihrem „Vorbild in ALLEM“ die Kompetenzen übertragen, sich dieselben Machtansprüche anzueignen, wie sie der Französische Präsident hat.

Die relative Machtlosigkeit unserer Regierung bewirkt, dass deren Mitglieder nicht einfach mit „echten Machthabern“ ihre Absprachen über die Bürger hinweg treffen können.
Und genau diese Machtlosigkeit ärgert die Schweizer Regierungsmitglieder.​ Je mehr sie aber nach Macht dürsten, umso weniger taugen sie in unserem Land als ethische Vorbilder.

Dieser entscheidende Unterschied welcher die Schweizerische Demokratie im Vergleich zu allen anderen Politsystemen aufweist droht immer mehr übersehen und immer weniger beachtet zu werden. Die offizielle und mainstreamgestützte Propaganda versucht die ausschlaggebenden Befugnisgrenzen zu verwischen und einen allgemeinen Zeitgeist zu befeuern, welcher es idealisiert, irgendwelchen Idolen, Stars oder …Politstars nachzueifern.

Wir Schweizer müssen aufpassen, dass wir nicht in diesen weltweiten Autoritätssog hineingerissen werden. Da gilt es, auch auf den ersten Blick unscheinbare Äusserungen in Frage zu stellen und die damit verbundenen Wirkungskreise sorgfältig herauszuschälen.


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42%
(12 Stimmen)
Karlos Gutier sagte August 2017

Menschen aus diesen Lohnklassen haben sowieso alle min. eine Haushaltshilfe und für die Kinder eine Kinderbetreuerin.
Al​s Anwältin wird sie sich schon organisiert haben, Klein-Kinder sind da kein Hinderungsgrund.


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47%
(15 Stimmen)
Martin Bracher sagte August 2017

Hier geht es doch nicht darum ob es eine Frau oder ein Mann wird, auch wenn uns dies die extremen linken Parteien es weissmachen wollen!
Es geht um knallharte Machpolitik! Mit dem Tessiner, wird der Bundesrat dem Parlament folgen und zukünftig bürgerlicher regieren. Mit der Frau wird der Bundesrat weiterhin wesentlich linker regieren als das Parlament!
Die extremen linken Parteien, mussten schon mit dem Verlust der SP-Marionette Schlumpf, einen Rechtsruck im Bundesrat verkraften! Die extremen linken Parteien wollen verhindern, dass der Bundesrat noch weiter Richtung politische Mitte wandert!



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56%
(16 Stimmen)
Emil Huber sagte August 2017

"Die Kinder müssen diesbezügliche Fehler der Eltern später auf brutale Weise ausbaden. Schon ein Scheidungskind welches die Leiden/Streitereien der Eltern bewusst miterlebte, hat lebenslang eine unbewusste Bindungshemmung."

​Dem kann ich als ehemaliges Scheidungskind nur beipflichten.
Ich dachte immer, so wie meine Eltern, nein danke!

Ich meine auch, die Mutter ist vor allem für das Kleinkind der wichtigere Teil.
Die Kinderkrippen dienen wohl zur frühzeitigen Hirnwäsche, damit sich möglichst pflegeleichte, staatskonforme Bürger daraus entwickeln ohne Ecken und Kanten welche später nichts hinterfragen am Status Quo und den geltenden Systemen.



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38%
(13 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte August 2017

solange Sie nicht auf die Idee kommt, mit Kind ins Büro zu gehen...

Herr Hottinger, die Kinder selbst aufgezogen, haben schon im 19 Jahrhundert im Fall nur die Büezer und Bauern, reiche Bürger und Aristokratien, geschweige den der Adel, liessen schon immer fremd betreuen. Von Amen und Kindermädchen, Lehrern und Internaten. Sooo viel hat sich da im Grunde also gar nicht geändert! Ausser das die Kinder ihre Eltern inzwischen nicht mehr mit "Sie" ansprechen müssen.

Und was das scheitern der Ehe von Frau Moret betrifft, man muss schon selbst in der Beziehung stecken, um sich irgend ein Urteil zu erlauben, Herr Hottinger!


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77%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte August 2017

Herr Hottinger

Gedicht mit Wissen aus dem 18. JH. Ist die Voraussetzung für das erzkonservative Gedankengut, die Nichtentwicklung des Geistes?

Ihre Bedenken bleiben Ihnen unbenommen, sie aber als Leitmotiv zu benennen ist aber schon etwas übertrieben?

Der Mensch braucht in erster Linie Leitplanken mit frei denkendem Gedankengut. Daraus wächst die Widerstandsfähigkeit gegenüber Obrigkeiten, welche unser Leben immer noch prägen. Mutter zuhause, Vater im Erwerbsleben und bestimmend. Aus diesem Denkvermögen erwachsen nur Kopien aber keine Reformen! Siehe Flickschusterei Rentenreform mit der Behauptung von Jungen finanzieren die Alten, Rentenalter sei massgebend für den Verlauf der Konjunktur.

Denkve​rmögen auf der Basis: "Grabe eine Grube, dann haben wir weniger Dreck"!




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