Abstimmungen, Initiativen > National,

NEIN zum EU Entwaffnungsgesetz!

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Dass die These ab­surd ist, der­nach durch die „­Ver­schär­fung des Waf­fen­rechts“ ein sich um jeg­li­ches Recht fou­tie­ren­der „Ter­ro­ris­mus“ ein­ge­schränkt wer­den könn­te, ist natür­lich jedem auch nur ein Biss­chen nach­den­ken­den Bür­ger klar. Es muss also an­dere Gründe haben.

 

Zu beachten gilt es, dass diese „Verschärfungen“ praktisch ausschliesslich die Schweiz betreffen, da in der EU sowieso längst ein grundsätzliches Waffenverbot für Normalbürger gilt. Wer dort eine Waffe legal besitzen will, muss von den Staatsobrigkeiten explizit dazu autorisiert werden.

 

Irreführend​ ist auch die Fixierung auf den Schiesssport, wenn es um Gegenargumente geht. Natürlich sind die Sportschützen davon betroffen, aber dies ist nicht der wirklich entscheidende Punkt dieses Entwaffnungsvorhabens​.

Die persönliche Waffe ist in der Schweiz das Symbol der Bürgerfreiheit und das Symbol der Macht in Bürgerhand! Dieses Symbol und damit auch das Vertrauen in unser freiheitliches System werden mit diesem „Waffenrecht“ ganz einfach VERBOTEN!

 

Wer also vortäuschen will, dass sich eigentlich „nichts ändern“ werde, ist ganz einfach nicht informiert. Denn das Sturmgewehr wir damit explizit als „verbotene Waffe“ eingestuft. Das heisst dass alle Sturmgewehrbesitzer umgehend nach Einführung der „Verschärfungen“ eine Waffe besitzen, die „VERBOTEN“ ist! Nur eine aufgrund von entsprechenden Gesuchen von der Obrigkeit erteilte „Ausnahmebewilligung“​ ermöglicht es den Waffenbesitzern, ihr Gewehr (vorerst) noch behalten zu können.

Das gilt sowohl für Sportschützen wie auch für alle anderen Militärdienstpflicht-​Absolventen oder privaten Waffenbesitzern der Schweiz.

 

Das Akzeptieren dieses EU-Entwaffnungsrechts​ ist keine Garantie dafür, dass dieses nicht in ein paar Jahren die für die Schweiz geltenden Regelungen kassiert und unser Land, respektive seine Bürger dann vollständig entwaffnen wird. Im Gegenteil. Die besondere Situation der Schweiz würde nach kurzer Zeit als „diskriminierend“ gegenüber den EU-Bürgern gewertet und mit denselben Argumenten als zwingend eingeführt, weil sonst auch andere „Verträge gefährdet seien.

 

Das zeigt wie schlecht unsere Verhandlungsführer ihre „Arbeit“ gemacht haben. Sie haben es zugelassen, dass per sogenannte Guillotineklausel Verträge miteinander verbunden worden sind, die sachlich nichts miteinander zu tun haben. In der Schweiz würde eine solche Verknüpfung in einer Initiative wegen der fehlenden Einheit der Materie gar nicht zugelassen. Unser Bundesrat und die Verwaltung haben also bereits in den Schengen-Verhandlunge​n Massstäbe angewendet, die in der Schweiz verboten wären. Sie haben es damit schon damals verunmöglicht, dass die Schweizer über ihre eigenen Angelegenheiten in Zukunft frei abstimmen können.

 

Ein „NEIN zur EU-Waffenverbotsiniti​ative“ ist der erste Schritt zur Entflechtung solcher bürgerfeindlichen Machtansprüche.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



50%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 18 Tagen

„Ein grauenhafter, eben beendeter Krieg hat unser liebes Schweizerland wiederum wie durch ein Wunder verschont, nicht zuletzt darum, weil wir im Jahre 1939 auf 300‘000 ausgebildete und gut schweizerisch gesinnte Schützen zählen konnten.

Daran wollen wir immer denken, den es werden wieder Zeiten kommen, da man unsere Schützen mit der umgehängten Waffe scheel belächelt oder gar anpöbelt“

(Zitat General Henri Guisan, Mai 1945)


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



27%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Gottfreid Keller, Sonnett: Warnung.

Ja, du bist frei, mein Volk! – von Eisenketten;
Kein Fürst, kein Adel schmiedet dir die Bande;
Frei von der Hörigkeiten alter Schande;
Und fröhlich magst du deinen Wohlstand betten.

Doch nicht kann dies dich vor der Knechtschaft retten,
Der schwarzen – die im weißen Schafsgewande
An allen Türen lauscht im Schweizerlande,
Sich​ als Polyp an jedes Herz zu kletten!

Wenn du nicht tapfer magst den Geist entbinden
Von alles Dunsts erstickender Umhüllung,
Nicht tapfer um der Seele Freiheit ringen:

So wird der Feind stets offne Tore finden,
All deiner Hoffnung rauben die Erfüllung,
Und jede Knechtschaft schliesslich wiederbringen!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



33%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Wie offensichtlich ist, argumentieren die Befürworter des EU-Waffenverbots praktisch ausschliesslich mit der sachfremden Behauptung, es gehe dabei um den Erhalt des Schengen- oder des Dublinvertrages. Das ist falsch!

Denn am 19. Mai 2019 stimmen wir über ein Referendum zur Einführung eines neuen Waffenverbotsrechts ab. Die Frage wird lauten: Wollt Ihr die Änderungen der Verordnung über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffenverordnung, WV) vom 2. Juli 2008 annehmen? Ja oder Nein.
Die vorgesehenen Änderungen sind hier aufgeführt:
https://​www.ejpd.admin.ch/dam​/data/fedpol/sicherhe​it/waffen/schengen-be​sitzstand/2018-11-30/​vorentw-d.pdf

Es geht dabei um ein generelles Verbot von Handfeuerwaffen in der Schweiz und die Auflistung von möglichen Ausnahmebewilligungen​, welche den Bürgern nur noch unter ausufernden Auflagen erteilt werden. Der entscheidende Artikel lautet:

„Art. 9b Gültigkeit von Ausnahmebewilligungen​(Art. 5 Abs. 6 WG)
Soweit die Bestimmungen dieses Kapitels nichts anderes vorsehen, können Ausnahmebewilligungen​ nach Artikel 5 Absatz 6 WG nur in schriftlich begründeten Einzelfällen, für eine bestimmte Person und grundsätzlich nur für eine einzige Waffe, einen einzigen wesentlichen Waffenbestandteil, einen einzigen besonders konstruierten Waffenbestandteil oder ein einziges Waffenzubehör eines bestimmten Waffentyps erteilt werden. Sie sind zu befristen und können mit Auflagen verbunden werden.“

Wer das nicht will, stimmt „NEIN zum EU Waffenverbot“ am 19. Mai 2019!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

40%
(10 Stimmen)
Simon Matt sagte March 2019

JA zum Waffenrecht heisst JA zu Schengen/Dublin. Mit der Annahme verhindern wir, zwei Abkommen zu verlieren, die der Schweiz sehr viele Vorteile gebracht haben.

Schengen verbessert die grenzüberschreitende Polizeiarbeit massiv und erhöht so die Sicherheit in der Schweiz.

Dank Schengen können wir uns in Europa frei bewegen, ohne lange Staus und mühsame Kontrollen an den Grenzen.

https://w​affenrecht-schengen-j​a.ch/argumente/


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

46%
(13 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

Dass die Waffe ist in der Schweiz das Symbol der Bürgerfreiheit und das Symbol der Macht in Bürgerhand sein soll, wäre mir neu, Herr Knall. Zudem ist schleierhaft, was sie mit "persönlicher" Waffe meinen? Welche Waffe ist persönlich? Und welche unpersönlich? Der Grossteil der Schweizer Bevölkerung bekommt vom Staat nämlich gar nie eine Waffe ausgehändigt, weil er keinen Militärdienst leistet. Und auch viele Diensttuende behalten ihre Waffe nach Dienstende nicht.

Die Waffe taucht auch nicht in der Schweizer Flagge, nicht im Schweizer Wappen, nicht im Schweizer Psalm und als Symbol auch nicht in der Bundesverfassung auf. Letzte besagt einzig, dass der Bund "Vorschriften gegen den Missbrauch von Waffen, Waffenzubehör und Munition" erlässt. Das ist gemäss dem Schweizer Volkswillen also der Auftrag des Bundes in punkto Waffen. Nichts anderes.

Als Andenken an die Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist eine Halbautomatik zudem sowieso gänzlich ungeeignet. Eine Hellebarde wäre da schon die bessere Wahl. Der geschichtsbewusste Eidgenosse weiss das. Sie nicht?

Falls Sie am Ende für Ihr persönliches Glück trotzdem weiter ein Sturmgewehr zuhause aufbewahren wollen, dürfen Sie das auch weiterhin. Falls Sie Ihres aus dem Militärdienst übernommen haben, müssen Sie dafür auch gar nichts tun. Ansonsten müssen Sie es (abhängig von der Magazingrösse) lediglich melden. Das war's dann auch schon.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Antworten auf diesen Beitrag



46%
(13 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Dass, Herr Vaucanson, „die Waffe in Bürgerhand“ sehr wohl ein Symbol für die Freiheit der Bürger ist, können Sie in der Schweizer Geschichte überall nachlesen. So war zum Beispiel an Landsgemeinden das Mitbringen des symbolischen Landsgemeinde-Säbels obligatorisch um abstimmen zu dürfen. Denn nur ein Bürger der sich selber verteidigen kann ist in der Lage aus freien Stücken seine Stimme abzugeben.

Heute haben wir, wie Sie richtig erwähnen, eine Mehrheit von Bürger(innen) die ihre Freiheit nicht mehr selber verteidigen können. Sie sind deshalb gezwungen alle Direktiven zu akzeptieren, welche von einer Obrigkeit verlangt werden, welcher sie die Verantwortung für die eigene Sicherheit übertragen haben. Dafür sind sie bereit, mit der Einschränkung ihrer persönlichen Freiheit zu bezahlen. Auch bis zum völligen Verlust derselben.

Erschreckend ist, dass sich diese selbstgewählten Untertanen nun auch noch berufen sehen, diesen Status auch von all jenen zu verlangen, die im Ernstfall dazu bereit wären, die Freiheit der Schweiz tatsächlich zu verteidigen. Nötigenfalls mit ihrer Waffe. Und sie vergessen, dass diese Bürger ihren Einsatz auch für Frauen, Schwule, Zivilschützler oder Bedürftige leisten würden, welche selber nicht dazu in der Lage sind, oder den entsprechenden Mumm nicht aufbringen.

Die Befürworter der Bürgerentwaffnung wollen mit ihren unsinnigen Beteuerungen von wegen „Terroristenbekämpfun​g“ nur von ihrer eigennen Feigheit ablenken.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(10 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

Ein paar historische Fun Facts:

Die Landsgemeinde gibt es heute nur noch in den Kantonen Appenzell Innerrhoden und Glarus. Die übrigen Kantone stimmen an der Urne ab - ganz ohne Waffen.

Das Seitengewehr oder der Degen galt früher an der Landsgemeinde von Appenzell Innerrhoden tatsächlich als Symbol der waffenfähigen, ehrbaren Mannen und damit als Stimmrechtsausweis. Schon seit längerem ist dies aber nur noch Brauchtum. Männer und Frauen brauchen schon lange keine Waffe mehr, um stimmen zu dürfen.

Eine Halbautomatik bring auch an der Landsgemeinde im Kanton Appenzell Innerrhoden keiner mit.

Die die beiden Schwerter, die am Appenzell Innerrhodischen Landsgemeindestuhl hängen, haben demgegenüber eine ganz andere Bedeutung als die Bürgerfreiheit: Sie symbolisieren Macht und Hoheit des Staatswesens.

An der Landsgemeinde im Kanton Glarus gibt es den Brauch mit der Waffe nicht. Irgendwie haben die ihre Freiheit schon immer anders symbolisiert.

Der Grossteil der Schweizer Bevölkerung hatte schon immer keine Waffe - und schon gar keine Halbautomatik. Das ist keine neue Entwicklung.

Fazit​: Die Waffe als Symbol der Bürgerfreiheit? Pustekuchen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



55%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Statt, Herr Vaucanson, nur immer Ihren Sermon über die nicht existierenden Schweizer Traditionen und abwertende Stümpereien über die direktdemokratischen Eigenheiten unseres Landes auszuwürgen, täten Sie gut daran, mal etwas über den Sinn dieses EU-Antiwaffengesetzes​ zu äussern. So zum Beispiel wie das zur Verhinderung von Terrorismus führen soll.

Das Einzige was bis jetzt hier angebracht wurde, ist die Angst vor der Kündigung des Schengenvertrages, welcher mit der Schweizer Landesverteidigung keinen Zusammenhang hat. Das aufzulösende Schweizer Waffengesetz aber schon.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(6 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

Nun, da es sich herausgestellt hat, dass es mit der Symbolträchtigkeit von Waffen im Allgemeinen und Halbautomatikwaffen im Besonderen in der Schweiz also doch nicht allzu weit her ist, können wir vielleicht doch auch mal die echten Argumente an sehen.

Für das neue Waffengesetz sprechen aus meiner Sicht:

Die Schweiz verbleibt ohne Weiteres im Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten, der uns Vorteile bringt wie die Erleichterung des Reiseverkehrs zwischen der Schweiz und der EU, eine engere internationale Justiz- und Polizeizusammenarbeit​ im Kampf gegen Kriminalität und die Koordination von Asylgesuchen.

Zude​m wird der Informationsaustausch​ mit den anderen Schengen-Staaten mit dem neuen Waffengesetz verbessert, etwa darüber, wem der Erwerb einer Waffe aus Sicherheitsgründen verweigert wurde.

Neu eingeführt wird auch eine Pflicht zur Markierung aller wesentlichen Bestandteile einer Waffe. Das erleichtert es der Polizei (z. B. bei Delikten), die Herkunft einer Waffe zu klären.

Kurz: Das neue Gesetz wirkt dem Waffenmissbrauch weiter entgegen. Gemäss der Bundesverfassung ist genau das auch der Auftrag des Bundes.

Dagegen spricht:

Für einige Besitzer von halbautomatischen Waffen entsteht ein geringer Zusatzaufwand, z. B. indem sie ihre Waffe (sofern sie es nicht schon sowieso getan haben) innerhalb von drei Jahren registrieren lassen müssen. Oder indem Besitzer, die eine halbautomatischen Waffe besitzen und nicht Mitglied der Armee oder eines Schützenvereins sind, nachweisen müssen, dass sie mit ihrer Waffe auch tatsächlich umgehen können.

Für alle anderen ändert sich gar nichts.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



38%
(8 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Da haben Sie nur teilweise Recht, Herr Vaucanson, wenn Sie anführen, das sich für alle die sowieso keine Waffe besitzen (wollen) nichts ändert. Denn was Sie nicht realisieren ist, dass die Waffenbesitzer jene Bürger sind, welche bereit wären, ihre Waffen für die Freiheit ALLER Schweizer einzusetzen, sollte dies nötig sein. Der Besitz einer persönlichen Militärwaffe dient eben auch dem Schutz unseres Landes, während Waffenlose nicht dazu in der Lage wären einen Beitrag zu leisten. Ein VERBOT dieser Waffen geht deshalb mit der Verringerung der Sicherheit der Schweiz einher.

• Ein VERBOT von persönlichen Militärwaffen ermöglicht uns also eine geringe Erleichterung des Reiseverkehrs, indem wir keinen Pass vorzeigen müssen (und ebenfalls eine Erleichterung für 500 Millionen EU-Bürger für die Einreise in die Schweiz)?

• Ein VERBOT von persönlichen Waffen verbessert das Wissen darüber, wer keine Waffe erwerben darf? Obschon jeder Waffenbesitzer in der Schweiz schon heute beweisen muss, dass er ein unbescholtener Bürger ist? (Waffenerwerbsschein)​

• Ein VERBOT von persönlichen Waffen soll also durch zusätzliche Markierungen eine einfachere Ermittlung der Herkunft einer Waffe klären helfen? Also Waffen, die nachweislich nie für kriminelle Zwecke verwendet werden?

• Ein VERBOT von persönlichen Waffen wirkt also dem Missbrauch entgegen, der nachweislich mit solchen nie stattfindet?

Und es geht nicht um die „Registrierung“ der persönlichen Waffe, sondern um die untertänigste Nachfrage nach einer AUSNAHMEBEWILLIGUNG für die Aufbewahrung einer VERBOTENEN Waffe.
Und wer eine Militärwaffe besitzt, hat längst bewiesen, dass er mit dieser umgehen kann. Eine erneute und jährlich wiederholte Überprüfung mit Drohung des Entzugs ohne Mitgliedschaft in Vereinen ist kein „geringer Zeitaufwand“, sondern ein permanentes Misstrauensvotum des Staates gegenüber seinen Bürgern.

Und immer noch nicht haben Sie dargelegt, wie diese „Massnahmen“ den Terrorismus verhindern sollen. Das ist ja schliesslich das einzige Argument, welches die EU als Begründung der „Verschärfung“ anführen mag. Ihre Aufzählungen betreffen aber ganz andere Ziele.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(4 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

Mit "allen anderen" meinte ich oben eigentlich nicht diejenigen, die keine Waffe besitzen, sondern diejenigen, die eine besitzen. Für die ändert sich, abgesehen von den aufgeführten Änderungen, nämlich auch nichts.

Soldaten dürfen ihre Waffe nach Ende der Dienstpflicht weiter behalten, wenn sie wollen. Auch Sportschützen, Jäger, Sammler und andere Besitzer von halbautomatischen Waffen, dürfen diese behalten. Sie müssen die Waffe aber (wie grösstenteils bereits bisher) registrieren und unter Umständen nachweisen, dass sie damit umgehen können. Was soll daran nun falsch sein?

Sie sehen, ihr Verbot, dass Sie gerne und gross schreiben bedeutet keinesfalls, das irgendjemand "entwaffnet" wird. Es ist lediglich eine Ausdehnung de heute bereits bestehenden (!) Verbots um die Kategorie Halbautomatikwaffen mit grossem Magazin. Es bedeutet - gleich wie heute - dass man solche Waffen nicht einfach im Supermarkt verkaufen darf, sondern für den Erwerb und den Gebrauch gewisse Voraussetzungen, wie den sicheren Umgang damit, erfüllen muss.

Inwiefern dieser kleine administrative Mehraufwand für gewisse (längst nicht alle) Waffenbesitzer die genannten Vorteile überwiegen soll, erschliesst sich mir nicht.

Und im übrigen finde ich es total daneben, dass Sie behaupten, nur Bürger mit einer Waffe zuhause würden einen Beitrag zum Schutz unseres Landes leisten. Ein echter Eidgenosse würde sich zu so einer idiotischen Aussage nie hinreissen lassen, weil er weiss, dass die Sicherheit der Schweiz nicht auf Waffengewalt sondern auf der direkten Demokratie und der Rechtssicherheit ruht und jeder Bürger dieses Landes sein Beitrag dazu leistet.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



40%
(5 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Das, Herr Vuacanson, Gebrünzel, von wegen es gehe darum, dass Sturmgewehre nicht in Supermärkten verkauft werden sollten (was beim aktuellen Waffenrecht ja wohl erlaubt sein müsste), ist ein hilfloses Verharmlosen der tatsächlichen Absichten des EU-Waffenrechts, das die Bürger eindeutig entwaffnen will.

Die „Ausnahmebewilligunge​n“ die der Schweiz (noch) zugestanden werden, sind nur die Köder, welche die Bürger in die Falle locken sollen. Denn nach kurzer Zeit wird die EU, gemäss den dann geltenden Regeln der vollständigen Übernahme des EU-Rechts, solche Ausnahmen nicht mehr dulden. Ohne dass die Schweizer darauf Einfluss nehmen könnten.
Auch die Schweizer sollen, wie alle EU-Bürger, entwaffnet werden. Nur ein „NEIN zum EU Entwaffnungsgesetz“ verschont uns davor.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

33%
(3 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

Wir stimmen über die aktuelle Änderung des Waffengesetzes ab, nicht über Ihre Theorien möglicher künftiger Entwaffnungen durch die "böse" EU. Mit der Annahme des angepassten Waffengesetztes geht die Schweiz keine Verpflichtung ein, künftige Änderungen des europäische Waffenrechts einfach übernehmen zu müssen. Das ist kompletter Unfug.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



40%
(5 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Tatsache, Herr Vaucanson, ist, dass die anstehende „Verschärfung des Schweizerischen Waffenrechts“ ausschliesslich dem Nachvollzug von EU-Gesetzen „geschuldet“ wird.
Kein Schweizer Bürger und auch kein Parlament oder gar der Bundesrat hat diese „Verschärfungen“ von sich aus beantragt.

Die tatsächliche Frage an die Schweizer bei diesem Referendum ist also nicht, ob der Waffenbesitz der Bürger eingeschränkt werden sollte oder nicht. Das haben die Schweizer wie gesagt, nämlich gar nicht zur Debatte gestellt. Im Gegenteil, die Schweiz hat in den letzten zehn Jahren zweimal entsprechende Initiativen massiv abgelehnt (2012 Aufhebung der Wehrpflicht, 2009 Schutz vor Waffengewalt).

Die​ Frage, die in Wahrheit zu beantworten ist, heisst: „Wollt ihr die Schweizerische Souveränität über das Waffenrecht an die EU delegieren, auch wenn diese nachweislich Entscheide fällt, welche die Schweizer nicht wollen?“

Und wenn wir dies befürworten sollten, ist es illusorisch, davon zu sprechen, dass wir künftig bei neuen „Verschärfungen“ bis zur Entwaffnung (wie sie in der EU längst gelten) noch nein sagen könnten.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

33%
(3 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

Es stimmt, dass der Anstoss für die Gesetzesrevision vom Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten kommt, in dem die Schweiz Mitglied ist. Die Schweiz muss sich nun entscheiden, ob sie ihr Waffengesetz den Vorgaben des Verbunds anpassen will oder nicht.

Wir stimmen aber nicht über das Schengen/Dublin-Abkom​men bzw. über irgendwelche Bestimmungen darin ab, sondern über das SCHWEIZERISCHE Waffengesetz. Man kann das neue Gesetz annehmen oder ablehnen. Lehnt man es ab, ist jedoch die Wahrscheinlichkeit gross, dass die Schweiz aus dem Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten ausscheiden muss. Nimmt man es an, passiert das nicht.

Die Schweiz delegiert aber in keiner Art und Weise die Souveränität über ihr Waffengesetz an den Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten oder an die EU. Die Schweiz kann auch künftig selbst über ihr Waffengesetz befinden und eine allfällige nächste Anpassung annehmen oder ablehnen.

Von einem Schweizer Stimmbürger würde ich schon erwartet, dass er das differenzieren kann.

Wie ich gesagt habe, werte ich die Vorteile eines Verbleibs im Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten höher als der geringfügige administrative Aufwand der sich für einen kleinen Teil der Schweizer Waffenbesitzer ergibt.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Wie schizophren Ihre „Argumente“ sind, Herr Vaucanson, sieht man daran, dass Sie in einem Satz belehren, wir stimmten nicht über das Schengen/Dublin Abkommen, sondern über das „SCHWEIZERISCHE Waffengesetz“ ab und gleich im nächsten Satz erklären, es gehe dabei um den Verbleib in Schengen-Dublin.

Sie nennen sowas „differenzieren“. Ich nenne es sowas von verlogen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

33%
(3 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

Ob wir unser Waffengesetz dem Vorgaben des Verbunds der Schengen- und Dublin-Staaten anpassen oder nicht, hat Auswirkungen, ob oder inwiefern wir in diesem Verbund weiter willkommen sind oder nicht. Ist das so schwer zu verstehen?

Darüber​ hinaus habe ich Ihre lächerliche Aussage widerlegt, dass wir mit der Annahme des neuen Waffengesetzes Souveränität über unser Waffengesetz abgeben. Wir stimmen definitiv nicht darüber ab, ob der Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten künftig über unser Waffenrecht entscheidet.

Nennen Sie es "verlogen" oder "schizophren", wenn es Sie glücklich macht. Argumente bleiben Ihnen aber offenbar keine mehr.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(4 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Wir stimmen, Herr Vaucanson, zwar nicht darüber ab, ob wir neu die Souveränität über unser Waffengesetz an die EU abgeben, denn das haben wir mit dem unsäglichen Schengenvertrag bereits getan! Sonst wäre es ja gar nicht möglich, dass uns die EU diesbezüglich neue „Verschärfungen“ vorschreiben könnte, wie sie es im aktuellen Fall tut.

Worüber wir abstimmen ist in Wahrheit die Frage, ob wir die Souveränität über unser Waffenrecht auch zukünftig bei der EU einlagern wollen.
Dagegen spricht, dass die EU ein sogenanntes „Waffenrecht“ durchsetzen will, das eigentlich ein „kein Recht auf Waffen für die Bürger“ ist.

Nennen Sie es „lächerlich“ oder „widerlegt“ wenn es Sie glücklich macht.
Freien Schweizer Bürgern allerdings, vergeht bei solchen Aussichten das Lachen...


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

33%
(3 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

"Worüber wir abstimmen ist in Wahrheit die Frage, ob wir die Souveränität über unser Waffenrecht auch zukünftig bei der EU einlagern wollen."

Wieso? Inwiefern? Können Sie diese Behauptung irgendwie erläutern oder einfach nur immer und immer wieder wiederholen wie eine defekte Schallplatte?

"Dag​egen spricht, dass die EU ein sogenanntes „Waffenrecht“ durchsetzen will, das eigentlich ein „kein Recht auf Waffen für die Bürger“ ist."

Kein Recht auf Waffen? Ausser für Soldaten, ehemalige Soldaten, Schützen, Jäger, staatliche Ordnungskräfte, Sammler und alle anderen, die gerne eine Waffe haben wollen? Mit diesem "kein Recht", das allen weiterhin das Recht gibt, Waffen zu kaufen und zu benützen, kann ich gut leben.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



60%
(5 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

In der EU, Herr Vaucanson, gibt es eben kein „Recht“ Waffen zu kaufen und zu benützen. Dort gibt es höchstens ein „Recht“ eine Ausnahmebewilligung zu beantragen. Nirgendwo gibt es aber eine Pflicht der EU, solche Ausnahmebewilligungen​ zu erteilen.
Die EU-Bürger sind also abhängig vom willkürlichen Entscheid der EU-Obrigkeit, ob ihnen eine (immer beschränkte und jederzeit widerrufbare) Erlaubnis zum befristeten Waffenbesitz gnädigst erlaubt wird.

Wir Schweizer haben solche Bevormundung nicht nötig. Deshalb „NEIN zum EU-Entwaffnungsgesetz​“!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 2 | 1 2

Neue Antwort verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
 





45%
(11 Stimmen)
Simon Matt sagte March 2019

Ein Nein zum revidierten Waffenrecht am 19. Mai würde den Tourismus in der Schweiz hart treffen. Für viele Gastbetriebe waren die Vorteile der Schengen-Mitgliedscha​ft in den letzten Jahren überlebenswichtig.
W​enn die Schweiz am 19. Mai Nein sagt zur Änderung des Waffenrechts, fällt sie automatisch aus dem Schengener Visa-Verbund. Auf ihrem Europatrip müssten indische, chinesische und arabische Reisende fortan wieder ein separates Visum für die Schweiz lösen – ein Zusatzaufwand, den wahrscheinlich viele nicht auf sich nehmen werden. Schliesslich gibt es ja auch in unseren Nachbarländern schöne Städte und verschneite Alpengipfel. Gemäss hotelleriesuisse drohen der Branche damit Verluste von bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr.

https://waffenrec​ht-schengen-ja.ch


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?