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Nein zur 2 Mia Giesskanne – Ja zu Beitrittverhandlungen​!

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Die Schweiz ist mit ihrem Fran­ken un­wei­ger­lich vom Euro abhängig. Das hat sich in den ver­gan­ge­nen Wo­chen deut­lich ge­zeigt.

Schwächelt der Euro, leidet offenbar die gesamte Wirtschaft. So klagt es jedenfalls durchs ganze Land. Fällt (zerfällt) der Euro als Währung, geht es keine Woche und der Franken wird auch (zer)fallen, und im Anschluss der Dollar. Die Weltkrise wäre da. Davor fürchten sich heute zu recht Alle.

Die Konsequenz ist klar: der Euro muss bleiben. Logische Folge: die EU bleibt ebenfalls bestehen, allen Unkenrufen zum Trotz. Schon aus geopolitischen Gründen wird sie nicht untergehen. Diese Tatsache ist Grund für die Wandlungsbereitschaft​ innerhalb der EU. Die EU wird gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dazu muss sie sich umformen. Zu einem klareren und starken Staatenbund werden. Merkels Vorschläge einer Transaktionssteuer, Eurobonds und auch einer möglichen Fiskalunion sind klare Zeichen für eine stärkere wirtschaftliche und politische Einheit in Europa. Der Vertrag von Lissabon garantiert die zunehmenden demokratischen Rechte.

 

Eine der Herausforderungen wird sein, die Volkswirtschaften der einzelnen Mitgliedstaaten besser aufeinander abzustimmen. Die Handelsbilanzüberschü​sse der Einen nicht zu den langjährigen Handelsbilanzdefizite​n der Anderen werden zu lassen.

Die EU wird aus einem reinen Überlebensdrang Mittel und Wege finden hin zu dieser Entwicklung.

 

Und die Schweiz? Je stärker, auch geopolitisch stärker die EU, umso marginaler wird die Schweiz mit ihren Ansprüchen gegenüber der EU. Irgendwann erübrigt sich auch die Rolle des Frankens als Fluchtwährung. Einerseits wegen der Erstarkung der EU, andrerseits aber auch wegen der eingeführten Finanzmarktregeln, namentlich der Transaktionssteuer.

 

Marginalisiert werden liegt in keiner Art und Weise im Interesse der Schweiz. Im Gegenteil, sinnvollerweise suchen wir nach Mitteln und Wegen, die EU bei ihrem Wandlungsprozess zu unterstützen. Je schneller sie zu einer neuen Stärke findet, umso besser für uns und unser Land.

 

Wie unterstützt die Schweiz diese sinnvolle, aus Sicht der Schweiz absolut notwendige Entwicklung heute? Zur Zeit gar nicht. Der Lösungsansatz des Bundesrates: Milliarden Giesskanne für die Schweizer Wirtschaft, keinerlei Einschränkung der diffusen „Märkte“, auch wenn Milliarden gewettet und gewonnen werden auf den Niedergang des Euro oder Griechenlands. Nein, die Nationalbank füttert den Markt sogar mit zusätzlichen 100 Milliarden Franken!

 

Die Schweiz braucht auch eine Vorwärtsstrategie. Ich plädiere für Die Aufnahme von Beitrittsverhandlunge​n zur EU. Illusorisch? Weit gefehlt. Die Märkte würden den Euro nach so einer Ankündigung in den Himmel loben. Der Franken würde massiv geschwächt. Die Beitrittsverhandlunge​n würden eine Diskussion in der Bevölkerung auslösen über unser Verhältnis zur EU und die neuen Möglichkeiten der Mitsprache, die wir hätten als Vollmitglied, anstelle des stillen Zahlers, der wir heute sind!

 

Beitrittsve​rhandlungen sind ausserdem immer Ergebnis offen. Das Ergebnis ist immer abhängig von den Verhandlungen. Darin sind wir Schweizerinnen und Schweizer gut. Unsere Diplomaten sogar ausgezeichnet. Und am Schluss bleibt die Volksabstimmung vorbehalten. Beweisen wir also den Mut zur Vorwärtsstrategie!

 ​

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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51%
(69 Stimmen)
Bernadette Sonderegger sagte August 2011

Dieser Beitrag von Frau Bänziger stimmt mich wirklich sehr nachdenklich! Soviel Blindheit,... man würde es wirklich nicht für möglich halten, gibts denn sowas?
Schenken wir Frau Bänziger am Besten einen Blindenstock, damit sie sich von ihren Fehltritten nicht allzu arge Beulen holt, und ihr hübsches Köpfchen von den "Rückschlägen" nicht allzu sehr Schaden nimmt.
Mir tun die Mitte-Rechts-Parlamen​tarier in Bern echt leid. Was diese sich in der grossen Kammer alles anhören müssen, .... soviel grüner Quatsch; und der grösste Schmarren ist, dass solche Leute in den NR gewählt worden sind.


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88%
(41 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte August 2011

Sehr geehrte Frau Bänziger,

In meinem letzten Beitrag schrieb ich: "Im Nationalrat genügen Ihre Kenntnisse in Volkswirtschaft und in technisch-naturwissen​schaftlichen Bereichen rund um die Energieversorgung nicht." Doch im Gegensatz zu Werner Nabulon freut es mich sehr, dass sie sich als Präsidentin der Organisation "Fussverkehr Schweiz" für die Bedürfnisse von uns Fussgängern einsetzen. Schon nur wenn ich die Bilder von Fussgängerzonen in ihrem Internet-Auftritt anschaue, komme ich ins Schwärmen. Etwa das Bild www.bernerschach.ch/S​chaffhausen.pdf zeigt mir eine Welt, wo ich mich wohl fühle. Wenn ich politisch aktiv oder eine bekannte Persönlichkeit wäre, würde ich sofort Mitglied Ihrer Organisation.

Meine politische Haltung passt leider in keine Partei. Als sozial gesinnter und umweltbewusster Mensch wollte ich Mitglied der SP werden. Vom damaligen Präsidenten Helmut Hubacher musste ich erfahren, dass nur willkommen ist, wer sich zu den "AKW Nein Danke"–Kämpfern zählt. Damit wird diese Haltung zur Ideologie. Doch die SP und die Grünen haben noch nicht begriffen, dass die Trendwende im weltweit stark wachsenden Verbrauch von fossilen Brennstoffen nur denkbar ist, wenn wir die Weiterentwicklung der Nutzung von Energieeffizienz, erneuerbarer Energie und Kernenergie (inkl. Kernfusion) vorantreiben.



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73%
(33 Stimmen)
Franziska Keller sagte August 2011

Antwort an Hr. Schneider, s. seinen Kommentar von vor 2 Stunden:

"Ihr vergötterter Wirschaftsverband mit 500 Millionen stürzt gerade in zunehmendem Tempo ab, mein lieber Herr Schneider!

Und wenn er dann ins "Meer crasht und versinkt" wird er wirken wie die gute alte Titanic es tat.
Er wir mit dem Riesenstrudel der durch seinen Untergang im Meer entsteht alle was zu nahe dran ist einfach mitreissen.

So! Und weil die USA ebenfalls zunehmend mehr untergehen als sich zu erholen wird dort genau dasselbe passieren - und weil Europa extrem mit den Staaten verknüpft ist (inkl. CH!) und über alle Banken Europaweit mit den USA ineinander verfilzt und verschuldet sind (inkl.CH), lässt sich wohl die Katastrophe eh' nicht mehr verhindern gell?

Diese Riesenkähne haben eine extrem langen Bremsweg, um bei der Titanic zu bleiben. Das heisst, wenn es mal anfängt schiefzugehen ist es meist nicht mehr möglich etwas gegen die Katastrophe zu unternehmen!

Es ist von da aus gesehen das beste so weit als möglich Distanz zu der Titanic zu halten, denn es wird uns nichts helfen und wir können den Crash nicht aufhalten, wenn wir drin sind!

Wer kommt überhaupt auf die Idee, es könnte hilfreich sein in einen absaufenden Riesenkahn einzuquecken. Wer kann annehmen, dass das noch irgendeine Verbesserung erwirken könnte?

Das müssen Menschen sein, die trotz aller Anzeichen die gegen ihr Vorhaben sprechen total realitätsfremd an etwas festhalten, dass sich schon vor geraumer Zeit als unmögliche Utopie erwiesen hat.

Die EU und das Banken-/Finanzystem und damit generell die Wirtschaft crashen gleichzeitig, parallel.
Damit kann überhaupt keiner mehr irgendwelche Prognosen darüber abgeben was die Anbindung an das Experiment Europa noch bringen soll.
Und das soll man endlich zugeben, statt ewig, leer und langweilig, destruktiv irgendwelches Zeug's zu propagieren, dass niemand mehr unterschreiben kann, der wirklich in einer Demokratie leben will!"

Mich nimmt es wirklich wunder, was die WAHREN MOTIVE der immer noch unbelehrbaren Euro-turbos sind???? Dieser verbissene Beitrittswillen ist mir unbegreiflich. Seit Jahrzehnten sprechen alle Zeichen dagegen, gar nicht zu reden von den letzten Jahren. Die Lage in der EU und USA wird immer prekärer und trotzdem hören diese Leute nicht auf uns mit ihrem irratonalen Drang sich auf einem sinkenden Schiff einquartieren zu wollen zu nerven und leider auch zu bedrohen.
Vernunftdo​miniertes und verantwortungsvolles Denken und Handeln kann das nicht sein - aber was dann?


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59%
(27 Stimmen)
Werner Nabulon sagte August 2011

Der Auftritt von Frau Marlis Bänziger Grüne, hier im Vimentis hat mich dazu bewogen, einmal via ihren Blog genauer hinzusehen, was für politische Ziele von Ihr als Politikerin verfolgt werden. Weil die Ansichten hier zu Europa machen irgendwie Angst.

Ich bin dann bei www.fussgänger.ch gelandet, wo Frau Marlies Bänziger, Präsidentin ist. Und dann habe ich weiter gelesen, was es mit den Geschäftsstellen so auf sich hat. Ich bin dann auf die sehr häufig widerkehrende Berufsbezeichnung dipl. Geograf, dipl. Geografin SVI gestossen.

Durch den Geschäftsleiter dipl. Geograf, Verkehrsplaner SVI, bin ich dann bei www.energiestadt.ch gelandet. Wer Lust und Zeit hat kann ja weiter den Links folgen. Auf alle Fälle weiss ich jetzt, warum im Strassenverkehr nichts mehr fährt. Es sind definitiv die falschen Verkehrsplaner am Werk. Und das bezahlen wir noch durch Steuergelder, und Strassenabgaben.

E​s heisst, zu Fuss gehen ist Lebensqualität und ein Grundrecht. Gut, dem kann man kaum widersprechen, soll man doch froh darüber sein und glücklich, dass man gesund ist.
Es heisst weiter, zu Fuss gehen ist Verkehr, und dann darf es noch menschlicher Verkehr sein.
Muss ich jetzt nicht ganz verstehen, da fehlt mir irgendwie der Zugang dazu. Nebst der Angst oder meinem Unbehagen kommt jetzt noch etwas Ärger auf.



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94%
(16 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte August 2011

Sehr geehrte Frau Bänziger,

Im Gemeinderat und im Bezirksrat von Winterthur kann ich mir Ihre Mitarbeit sehr gut vorstellen. Doch im Nationalrat genügen Ihre Kenntnisse in Volkswirtschaft und in technisch-naturwissen​schaftlichen Bereichen rund um die Energieversorgung nicht. Es sind weniger Ihre durchs Bauchgefühl geprägten politischen Haltungen als die von Ihnen dargestellten Gedankengänge, welche uns Ihre leider nicht genügenden Kenntnisse zeigen.

Hier nur kurz einige Gedanken zu Ihrem Beitrag über die von den Bundesräten Widmer-Schlumpf und Schneider-Ammann propagierten "2 Mia Giesskanne":

"Ei​ne der Herausforderungen wird sein, die Volkswirtschaften der einzelnen Mitgliedstaaten besser aufeinander abzustimmen. Die Handelsbilanzüberschü​sse der Einen nicht zu den langjährigen Handelsbilanzdefizite​n der Anderen werden zu lassen."

Es geht hier um die Leistungsbilanz. Die Handelsbilanz ist nur ein Teil davon. (Siehe z.B. Wikipedia.) Der Überschuss der Einen ist nur möglich mit dem gleichzeitigen Defizit der Anderen. Langfristig brauchen wir ausgeglichene Bilanzen. Die EU hat insgesamt beispielsweise eine ungefähr ausgeglichene Leistungsbilanz. Siehe www.bernerschach.ch/L​eistungsbilanz-EU.pdf​ Das Problem in der EU sind die riesigen Unterschiede der einzelnen Staaten, welche tendenziell bisher sogar noch wuchsen. Durch einen in Zukunft starken Einfluss der Gemeinschaft auf die Finanz- und die Wirtschaftspolitik ihrer Mitglieder sind in einigen Staaten die notwendigen Korrekturen vielleicht noch möglich. In Griechenland fehlt offenbar die Bereitschaft des Volkes dazu. Bis heute will man wegen dem Ruf des Euros das Land noch nicht zur Wiedereinführung der Drachme zwingen. Diese hätte ganz klar wenig Wert. Die Griechen könnten ausländische Ware nur teuer kaufen, der Lebensstandard ginge zurück, die Staatsausgaben müssten stark gekürzt werden. Doch Griechenland wäre ein Billig-Lohn-Land und die touristischen Angebote wären verlockend günstig. Die katastrophal schlechte Leistungsbilanz Griechenlands würde sich in wenigen Jahren verbessern und seine Volkswirtschaft würde wieder gesund. Allerdings wäre es eine harte Zeit für die Griechen. Ihre Gürtel müssten sie sehr eng schnallen und sie wären wohl etwas weniger häufig im Kafenio zu treffen.

"Milliar​den Giesskanne für die Schweizer Wirtschaft, keinerlei Einschränkung der diffusen Märkte, auch wenn Milliarden gewettet und gewonnen werden auf den Niedergang des Euro oder Griechenlands. Nein, die Nationalbank füttert den Markt sogar mit zusätzlichen 100 Milliarden Franken!"

Frau Bänziger, Sie vergleichen da Dinge, die wirklich nichts miteinander zu tun haben. Unser Nationalbank-Präsiden​t wüsste wohl nicht so recht, ob er beim Lesen Ihrer Aussagen lachen oder sich ärgern sollte. Da Sie Nationalrätin sind, wäre wahrscheinlich eher das Zweite der Fall. Mit den 100 Mia Franken will die Nationalbank die Geldmenge in der Schweiz vergrössern. Allerdings erst, wenn diese dann tatsächlich in Umlauf kommt und die Devisenhändler das erkennen, wird mit einiger Verzögerung der Frankenkurs sinken.



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91%
(35 Stimmen)
Bea Zbinden sagte August 2011

Frau Wulkow;Um ein Schiff in die richtige Richtung zu lenken brauchts eine Mannschaft und keine einzelne Piraten.Im Oktober die richtige Mannschaft wählen,dann wird das Schiff wieder in die rchtige Richtung gelenkt.Die derzeitige Mannschaft kann sich der Souverän nicht mehr leisten,es gibt zu viele Piraten,die vom Souverän aufgetragene Arbeit wird nicht gemacht sondern topediert.Kein Arbeitgeber würde Arbeiter behalten di,die Arbeit nicht erledigen,sondern das Unternehmen in Gefahr bringen.Neulich las ich in einem Kommentar das nach den Wahlen ca.2 Drittel der derzeitigen Amtsinhaber ihr Amt nicht mehr innehaben werden.Dieses Szenario ist durchaus realistisch,den das Volk hat die Nase voll vom derzeitign Parlament.Also RICHTIGE MANNSCHAFT WÄHLEN!


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59%
(29 Stimmen)
Urs Gassmann sagte August 2011

Hier macht sich Frau Bänziger natürlich für einmal lustig
über ihre Leserschaft, und sie freut sich diabolisch auf
die Kommentare, die ernsthaft auf ihren als blossen Witz
gedachten Blog eingehen. Mit fairem Sportgeist hat sie
dabei dem Leser mehrere Chancen zur Erkennung gegeben,
vor allem z.B. mit ihrer Äusserung, die EU würde schon
aus geopolitischen Gründen nicht untergehen, dieweil
ganz klar vorgezeichnet ist, dass die EU eben gerade aus
geopolitischen Gründen krepieren oder sich mindestens zu
einer Rumpfkorporation dezimieren wird.

Aber gell, Frau Bänziger, es gibt schon noch welche, die
auf den mir an sich noch ganz sympathischen Scherz nicht
hereinfallen.



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86%
(22 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Meine Damen und Herren
Würden sich mal alle Parteien an einen Tisch setzten und mal überlegen,
Wie man diese Fehler wieder bereinigen kann, kommen sicher auch gute Lösungen zu Tage.
Um ein Schiff in die richtige Richtung zu lenken, braucht es eine Mannschaft und keine einzelne Piraten. Hiermit spreche ich sämtliche Parteien an.



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64%
(22 Stimmen)
Hans Meier sagte August 2011

Dem kann ich wohl als einer der wenigen hier und in der Bevölkerung nur zustimmen. Vielleicht werden hier in nicht allzu ferner Zukunft die Löhne in Euro bezahlt und so das Wechselkursrisiko abgeschoben.


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89%
(19 Stimmen)
Willy Burgermeister sagte August 2011

Sehr geehrte Frau Bänziger,

Darf ich Sie mit einigen kritischen Fragen belästigen? Sie schreiben: „Der Euro muss bleiben.“

Warum eigentlich?

Weil der Euro bleiben muss, ziehen Sie die „logische Folge“, dass die EU bleiben muss.

Warum eigentlich?

Die uns Schweizer interessierende Frage lautet doch: Wie geht es weiter mit der Euro-Zone? Driftet sie ab zu einer Fiskalunion oder zerbricht sie?

Europa steckt in einer tiefen wirtschaftlichen und politischen Krise. Von aussen betrachtet, müssen wir doch unumwunden feststellen, dass es der EU an strategischen Perspektiven fehlt.
Die EU taumelt in ihrer Ratlosigkeit dahin. Der grosse Machtapparat wird – mit einer drängenden Intensität wie nie zuvor – mit der Frage nach seiner Legitimation konfrontiert.

Soll​, ja darf Europe essentielle Entscheidungen fällen, ohne die Zustimmung seiner rund 500 Millionen Bürger abzurufen? Darf Europa handeln, ohne die Volkssouveränität voll eingebunden zu haben?

Die Distanz der Menschen zur Politik muss entschieden verringert werden – nicht nur in Europa, auch in der Schweiz. In der EU sind die Bürger dabei, der Politik ihr Vertrauen zu entziehen. Europa verkommt zur Misstrauensgesellscha​ft!

Wollen wir da wirklich mitmischen?



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88%
(26 Stimmen)
Franziska Keller sagte August 2011

Zitat aus der Antwort von Frau Bänziger an Herr Mohler, siehe "von vor 3 Stunden" = 3 Antworten:

"Was die Schweiz alles "muss" das höre ich seit Jahren. geschehen tut gar nichts, ausser dass wir uns in einem ersten Bereich unter die Rechtssprechung des EuGH gestellt haben. Mit dem grossen Einverständnis des Parlamentes übrigens, FDP und SVP namentlich eingeschlossen.
Auch​ dass unsere Bundesgerichte gehalten sind, sich an die Rechtsspechung des EuGH zu halten, wird verschwiegen. genauso wie die Tatsache, dass unsere Rechtssprechung zu 60% abhängig ist von der Rechtssprechung der EU. Oder die Tatsache, dass unsere 120 Bilateralen Verträge von lauter Bilateralen (Verwaltungs-)Ausschü​ssen verwaltet werden, ohne jede Transparenz. Was dabei herauskommt: ad hoc Lösungen von Problemen, oder aber eine neue Richtlinie der EU, die dann bei uns im stillen Kämmerlein via Verordnungsänderung angepasst werden kann.

Also nichts als ein janusgesichtiges Lavieren. Eigenständigkeit postulieren, ausser es ist dann doch nicht so! In der Hoffnung, keiner merke es. Und wenn die öffentliche Diskussion gefordert wird, schnell Allgemeinplätze vorschieben."

Gen​au darum geht es! Vordergündig werden wir zweimal zur Urne gebeten lehnen einen Beitritt zur EU ab, die jetzigen Umfrageergebnisse zeigen über 80% der Bevölkerung sind gegen einen EU-Beitritt - und was macht unser BR unter Führung von MCR?
Da wird hintenherum die Unterwerfung unter das dynamische EU Recht klammheimlich installiert, verschachtelt und versteckt hinter irgendwelchen Verträgen die wir nicht kontrollieren können und Richter urteilen je länger je EU konformer - ohne das wir etwas dagegen tun können! Wir haben aber NEIN gesagt!
Und nur weil wir vom BR hintergangen werden Frau Bänziger, kann die Lösung NICHT der Beitritt zur EU sein.

Nocheinmal in Grossbuchstaben: WIR HABEN NEIN GESAGT!


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96%
(23 Stimmen)
Franziska Keller sagte August 2011

Ob die Schweizer den Beitritt zur EU wollen oder nicht interessiert schon länger nicht mehr! (Wenn ich könnte würde ich das in Leuchtschrift und fetten Buchstaben schreiben!)

Ich habe gerade die gestern erschienene Weltwoche gelesen - Nr. 34, 15. August 2011 - und empfehle allen sie unbedingt zu lesen. Nicht-Abonnenten wollen sich dafür bitte an den Quartierkiosk bemühen, die CHF 6.50 sind gut angelegt!

Lesen Sie bitte den Artikel von U.P. Engeler:
"KAPITULAT​ION HINTER DEN KULISSEN
Aussenminis​terin Micheline Calmy-Rey (SP) liefert die Schweiz der EU aus.
Ein professorales Gutachten malt den Theaterhimmel, um die Unterwerfung unters EU-Recht zu glorifizieren."

D​ie ganze Ausgabe enthält zu verschiedenen Themen (Euro, USA, Immigration etc.) sehr interessante Beiträge) aber der erwähnte Artikel ist für mich der Hammer.

Die Initiative der SVP "Bundesratswahl vors Volk" ist zustandegekommen und muss so schnell wie möglich vors Volk. Denn wenn wir die BR künftig selbst wählen können - und dazu sind wir ohne weiteres imstande! - dann gehören diese permanenten Versuche die Schweizer entgegen ihrem erklärten Willen aufs krasseste zu hintergehen wohl auf!

Ich bin jetzt wirklich stinksauer und mir reicht's!

(Allen linken Forenteilnehmern zur Information: Ich lese neben der Weltwoche auch den Beobachter (!) genauso wie den Tagi, die NZZ, den Spiegel, die FAZ, Welt etc. usw. ich sehe die News von Sfdrs genauso wie Euronews, ARD, ZDF, CNN
etc. usw... das heisst, Sie können das "SVP-Rechtsaussen-Br​andzeichen" wieder einpacken!)


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94%
(17 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte August 2011

DIE AKTIVITÄTEN FÜR EINEN EU-BEITRITT BEINHALTEN MASSIVE WIDERSPRÜCHE

Sehr geehrte Frau Nationalrätin Bänziger

Das Ziel des EU-Betritts lässt verschiedene andere politische Standpunkte als zweitrangig erscheinen. So auch die flankierenden Massnahmen der Personenfreizügigkeit​, die mit jedem Jahr mehr zu «flanierenden» Massnahmen verkommen sind.

Der wahre Grund der beiden linken Parteien SPS und GPS für die Zusage zur Personenfreizügigkeit​ ist der Prozess zu einem EU-Beitritt. Die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit​ wurden gegenüber der Bevölkerung jahrelang mit Ausreden kommentiert. Eine wahrhaftige Umsetzung wurde mit den Vorstössen im Parlament nie ernsthaft angestrebt. Ein grosser Schritt zurück und eine umfangreiche Wiedergutmachung für dieses Verhalten sind nun angesagt.

Die Erfahrungen der Bevölkerung mit der Annäherung zur Europäischen Union sind ausgesprochen negativ. Die Entscheidungsfreiheit​en unseres Landes sind ANGEBLICH bereits jetzt massiv eingeschränkt. Mit einem möglichen EU-Beitritt würden weitere Freiheiten wegfallen und die Distanz der politischen Entscheidungen von der Bevölkerung würde noch grösser.
http://www.vimentis​.ch/d/dialog/readarti​cle/bilateralen-weg-f​ortfuehren/?jumpto=11​325


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100%
(18 Stimmen)
David Mayer sagte August 2011

Sehr geehrte Frau Bänziger

Sie kritisieren die Subventionen und die Fütterung des Marktes. Wie sieht es denn mit den Milliardenzahlungen an den IWF aus? Wie stehen Sie dazu?

Angenommen die Schweiz tritt der EU bei:
Was heisst das für den Steuerzahler, wenn EUROBONDs eingeführt wird?
Was heisst das für den Steuerzahler, wenn ärmere Länder finanziell unterstützt werden müssen, z.B. Italien mit einer Verschuldung von rund 1800 Milliarden Euro?

Besten Dank für die Beantwortung meiner Fragen


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75%
(16 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Sehr geehrte Frau Bänzinger
Würde auch noch gerne Ihre Meinung Dazu erhalten,wenn Sie so Freundlich wären.

Die Fläche von 42285 KM2 der Schweiz mit all unseren Problemen
wird nicht grösser.
Sollen wir nun Lichtenstein, Elsass und so weiter aufkaufen????
Diese Partner würden sich gerne als Schweizer bezeichnen.
Fragen Sie Sie selber.

8 Mio Einwohner sind zuviel für unser kleines Land
Da wird es in Zukunft auch mit der AHV und IV nicht klappen.
Und es wird auch noch mehr Arbeitslose geben.

Solange die „Wirklichen Zahlen „ unserer Statistik nicht veröffentlicht wird, alle glauben, dass wir nur 2,8% Arbeitslose Menschen in der Schweiz besitzen werden auch immer mehr Leute hier einreisen. Jeder will ja schliesslich arbeiten und seine Pension später geniessen.
Meiner Meinung nach gehören auch die ““Ausgesteuerten Menschen und IV Bezüger zu den Arbeitslosen Menschen zu unserer Gesellschaft.“““ Oder existieren diese Menschen hier nicht für Sie????

Wenn man diese Statistiken gesamthaft mal erfahren würde, ergäbe sich schon ein Problem weniger. (Ich denke es werden Mittlerweilen gegen 30 % Arbeitslose Menschen sein.)

Würde Ihnen in denn Sinn kommen in ein reiches Land einzureisen wo man nichts verdienen kann??






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