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Neue US-Strategie: Jetzt wird auch Russland und China gedroh

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In der neuen US-­Ver­tei­di­gungs­​stra­te­gie wer­den Russ­land und China of­fi­zi­ell als die neuen Feinde bezeichnet. US-­Ver­tei­di­gungs­​mi­nis­ter James Mat­tis ver­band die Vor­stel­lung der Stra­te­gie am ver­gan­ge­nen Frei­tag mit einer hap­pi­gen Dro­hung: «If you chal­lenge us, it will be your lon­gest and worst day.»

Dies ist ein direkter Verstoss gegen Art. 2 der UNO-Charta, welche die Androhung und Anwendung von Gewalt im Verkehr der Mitgliedstaaten untereinander verbietet.

Viele Menschen machen sich ernsthafte Sorgen um die die wiederholten und unwidersprochenen Verstösse gegen das Gewaltverbot der UNO, das sowohl die USA als auch die Schweiz unterzeichnet haben. Wann setzen sich unsere Regierung und ihre Diplomaten endlich für dieses Gewaltverbot ein und macht den USA (und vielen anderen Staaten) klar, dass die Schweiz von allen Mitgliedstaaten der UNO die Einhaltung der Charta erwartet?

Mehr dazu: Die neue US-Strategie nach dem Krieg gegen den Terror


Kommentare von Lesern zum Artikel

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17%
(6 Stimmen)
Jakob Speiser sagte January 2018

Die Araber, sagt man, haben die Angewohnheit einem, sobald man sich wendet den Dolch in den Rücken zu stossen. Die "Kuscheleuropäer" reden und reden jahrelang sirenenhaft, aber am Ende haben wir auch den Dolch (finanziell) im Rücken ! Ihr Wunschtraum, dass die Staaten der UNO wie der heutige (verlogene) Mainstream kuschelnd, herzig und nett verhalten und "sprechen" sollen, ist gemessen an den Tatsachen (!) ja ziemlich zynisch: Die UNO hat es noch nie geschafft, irgend einen Konflikt zu lösen !! Nein, sie verhindert ja zu oft sogar die Lösungen. Bei den vielen "Schurkenstaaten" die die UNO antreiben ist diese Adresse also gar nicht lobenswert. Ja, Trump ist nach aussen total "unüblich" mit seinen Kapriolen und Twittereien, aber die Strategie im Hintergrund ist zielsicher und nachdem sich die "öffentliche Masse" ein wenig abgeregt hat, sieht man sehr schnell das Resultat seiner "Aktionen", allesamt positiv für USA und damit eben auch für die Welt (Es gilt immer noch: Husten die USA (wirtschaftlich), lieg als Folge der Rest der Welt mit Grippe im Bett).
Ja die neue Wortwahl ist forsch, aber offenbar verstehen solche Staaten nur diese Sprache, denn diese selbst sind ja auch gar nicht zimperlich.


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29%
(7 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte January 2018

Die USA auf dem "absteigenden" Ast???Wenn man sieht,in welche Abhängigkeiten sich der Rest der Welt mit dieser neuen weltweiten Digitalisierung,die neuen Mittel der Nachrichtenübertragun​gen,die Kommunikationsmöglich​keiten über Facebook,Twitter, what`s app ,wo man sich von Angesicht zu Angesicht aus Europa nach Australien und überall sonst hin, über das Wetter unterhalten kann.Wo ein Staat allein beinahe alle Schalter für sich in Anspruch nimmt,darüber zu entscheiden,wer was wie und warum benutzen darf oder eben nicht....????Noch können da Russland und auch China das Wasser noch bei weitem nicht reichen!So gesehen besteht also kein Grund im Moment die USA als globaler "Wirtschaftsplayer" auf dem absteigenden Ast zu sehen.Ich denke,der neue Präsident wird alles daran setzen,dass wieder vermehrt Unternehmen im eigenen Land produzieren.Das bedingt jedoch dass die Billiglohnländer China und Indien daran gehen müssen,ihren Bürgern endlich anständige Löhne zu gewähren,damit diese Länder auch attraktiv werden für den Güteraustausch.Zu offensichtlich ist das nach wie vor eine Einbahnschiene,nämlic​h grösstenteils aus Asien nach Nordamerika und Europa.Eine solche Globalisierung ist leider zum Schaden aller,und wird dafür sorgen,dass in weiteren Jahrzehnten tatsächlich die USA aber auch Europa auf einem "absteigenden" Ast sitzen werden,wenn nicht Gegensteuer gegeben wird.


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44%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2018

Die USA sind auf dem absteigenden Ast und velieren unter Trump rasant an Macht und Einfluss.

Was unter Obama begann, beschleunigt sich unter Trump.

Die USA wollen den Status Quo, die anderen (China, Indien,....) wollen selber mehr Macht (auf Kosten der USA).

Es liegt an den Grossmächten, einen Krieg zu verhindern.


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