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Neue Wege gehen!

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Seit ei­ni­gen Jah­ren ist klar, dass die Kapazität im Schie­nen­ver­kehr in Vie­len Be­rei­chen an ihre Gren­zen stösst. Der Be­darf sich möglichst fle­xi­bel be­we­gen zu können reisst nicht ab. Auch der Güterverkehr nimmt zu wenn auch nicht im glei­chen Mass wie von ei­ni­gen gewünscht.

Es ist daher wichtig die Infrastruktur langfristig zu erhalten und wo möglich auch zu erweitern. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass eben auch der Bedarf gedeckt werden kann. In den Dokumenten zur  aktuellen Vernehmlassung zur Zukunft der Finanzierung der Bahninfrastruktur werden gute Lösungsansätze aufgezeigt.

Jedoch fehlt der Mut um eine Vision anzugehen welche seit einigen Jahren auf dem Tisch liegt. Eine Vision welche es ermöglichen würde den Pendlerverkehr und Lang Distanz Verkehr zu revolutionieren. Diese Vision verfolgt PRO Swissmetro.

Zwar war die Swissmetro auch im Nationalrat schon ein Thema, die Diskussion darum ist aber in den letzten Jahren eingeschlafen und leider nicht weiter verfolgt worden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Alex Schneider sagte August 2011

Die auf die bestehenden und die zu erwartenden Kapazitätsengpässe gestützten Ausbaubegehren bei der Bahninfrastruktur sind die Quittung für das ungehinderte Mobilitätswachstum in der Schweiz. Dieses wird verursacht durch die wegen der Personenfreizügigkeit​ übergrosse Zuwanderung, die zu tiefen Mobilitätskosten und den hohen Wohlstand in der Schweiz. Sollen jetzt die geplanten Tarif-, Gebühren- und Steuererhöhungen dazu dienen, dieses Mobilitätswachstum via Kapazitätsausbau der Verkehrsanlagen noch anzukurbeln? Sind das dadurch unterstützte quantitative Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) und die ungehinderte Mobilität für alle die wichtigsten Ziele der Verkehrspolitik? Sind die Sonntagsreden vom Energiesparen, Umweltschutz und vom Stabilisieren des Flächenverbrauchs bereits wieder vergessen? Wäre es nicht gescheiter, mit der Erhöhung der Mobilitätskosten primär den Betrieb und den Unterhalt der bestehenden Verkehrsinfrastruktur​ zu garantieren und den allfälligen Überschuss in die allgemeine Bundeskasse zu lenken statt mit neuen Verkehrskapazitäten neue Zuwanderungsströme auszulösen? Das Schweizer Mittelland soll nicht zu einem Hongkong vom Genfer- bis zum Bodensee verkommen. Dem rein quantitativen Wachstum von Bevölkerung und Wirtschaft muss ein Ende gesetzt werden. Nur mit einem qualitativen Wachstum und einer gerechteren Einkommensverteilung kann das BIP pro Kopf für die meisten Leute in der Schweiz gesteigert und die Lebensqualität erhalten werden.


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Roland Steiner sagte August 2011

Herr Haller, beim Ausbau der Infrastruktur wurde die letzten Jahre immer in die Zukunft geschaut. Leider wurden die getroffenen Annahmen immer durch die viel rasantere Entwicklung relativiert.
Das Problem der Infrastruktur kann nur gelöst werden, wenn die Bevölkerung in der Schweiz nicht weiter wächst. Dann kann diese für eine klar definierte Menge geplant und gebaut werden.

Zur Swissmetro: Ich war immer ein Befürworter dieser Idee. Leider wurde sie nicht verwirklicht. Man hat das Geld anderweitig in den Ausbau der Transportinfrastruktu​ren investiert. Heute glaube ich, dass es zu spät ist dieses Grossprojekt zu realisieren.

Es sind jetzt mehrere Initativen zur Bevölkerungsmenge in der Schweiz aktuell. Ich rechne damit, dass alle die nötigen Unterschriftenzahl erreichen. Falls sich bezüglich Bevölkerung die aktuelle Politik in unserem Lande nicht ändert, wird das Schweizervolk den Politikern wieder mal zeigen in welche Richtung es gehen soll. Es ist dann damit zu rechnen, dass die Initiative der Schweizer Demokraten zum Zuge kommt.

Auch ist schone ein langsames Umdenken in der Bevölkerung und auch bei den Arbeitgebern zu erkennen. Ich rechne damit, dass in vielen Bereichen in Zukunft vermehrt von zu Hause aus gearbeitet werden wird.

Auch ihre Idee mit dem verdichteten Bauen ist meines Erachtens bezüglich Verkehr die falsche Lösung. Schauen sie sich an den Wochenenden den Verkehr an! Für viele ist das Leben in der Stadt nicht attraktiv. Sie nehmen es lieber auf sich, Stundenlang in Staus zu stehen, damit sie aufs Land fahren können. Die Leute haben andere Bedürfnisse und Wünsche als in Kaninchenställen in einer Stadt zu leben.



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J. Nyffeler sagte August 2011

Sehr geehrter Herr Haller
Das glaube ich Ihnen gerne.
Nur das Problem liegt ja in der Denkweise der 2 Millionen Menschen. Keinem wird es gelingen von einem armen Land in ein reiches zu ziehen um zu arbeiten und Reich zu werden.
Das wäre genau so stupid wenn ich als kleiner Bürger,in Cannes oder in Dubai Leben und arbeiten würde. Auch ich müsste mir ein ärmeres Land suchen.Also kann ich ja da bleiben wo ich geboren bin und mir selber etwas versuchen aufzubauen.
Ausserde​m wird unser Land Flächenmässig nicht grösser, auch wenn wir noch 3Millionen Menschen mehr hätten!
Beim Tierschutz gibt es wenigstens eine Vorschrift wie Gross ein Gehege pro Tier sein darf, damit es seine Lebensqualität nicht einschränken muss.


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(2 Stimmen)
J. Nyffeler sagte August 2011

Sehr geehrter Herr Haller
Unser Land hat vor lauter Visionären bereits schon einen Tumor.Wie weit möchte Ihre Partei nun gehen?
ich denke eher man sollte zuerst mal zu den Wurzeln zurückkehren und sich auf die Zukunft vorbereiten.


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