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Sozialpolitik, Sozialsysteme > ALV,

Nicht vermittelbare Arbeitslose sind nicht bezugsberechtigt

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Im Wal­lis las­sen Bau­fir­men jeden Win­ter 2500 Ar­bei­ter von der Ar­beits­lo­sen­kasse​​​​ durchfüttern. Ob­wohl das Sai­son­ni­er­sta­tut​​​​ ab­ge­schafft ist, bie­ten sie aus­sch­liess­lich be­fris­tete Saisonarbeitsverträge​​​​ an, je­weils für das Som­mer­halb­jahr. Das ist gegen das gel­tende Ar­beits­recht – auch dass sie ihre Leute mit einem Sai­son­ver­trag für den nächsten Som­mer zur ALV schi­cken. Diese Fir­men sind vor Ge­richt zu brin­gen.

http://w​​​ww​.tagesanzeiger.c​h​/​wir​tschaft/konju​nk​tu​r/Ue​ber-14-Pro​zen​t-a​rbeit​slose-A​usla​ende​r-im-W​alli​s/sto​ry/10​481654

Die ALV im Wallis handelt auch gegen die Vorschriften: Von den 2500 "Arbeitslosen" sind nur wenige vermittelbar und daher bezugsberechtigt, weil sie ja einen Folgevertrag in der Tasche haben. Dieses ungesetzliche Vorgehen ist zu untersuchen und zu sanktionieren, im Interesse der "echten" Bezugsberechtigten. 

​r

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(Das ist kein "Chat", sondern ein "Blog". Ich aktualisiere alle meine Blogs über längere Zeit, wie es die Regeln über diese tagebuchähnliche Kommunikationsform vorsehen, und nehme natürlich auch gerne weiterführende Vorschläge entgegen.)

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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75%
(4 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2017

2017: Offenbar wird im Wallis die ALV noch immer geschröpft – durch die Hotellerie: Die Angestellten werden nur befristet, für 1 Saison, beschäftigt und dann mit einem Folgevertrag für die nächste Saison in der Tasche entlassen. Für das dazwischenliegende Halbjahr muss die ALV aufkommen.




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83%
(6 Stimmen)
- - sagte July 2014

Am 1. Juli 2014 hat der Bundesrat die Vernehmlassung zu mehreren Gesetzesänderungen zur Reduktion der Zuwanderung eröffnet.

"(…) Eine Revision des Ausländergesetzes beispielsweise sieht vor, dass EU-Bürgerinnen und -Bürger, die zur Stellensuche in die Schweiz gekommen sind, von der Sozialhilfe ausgeschlossen werden. Das gleiche gilt für deren Familienangehörige.

Präzisiert werden soll auch, ab wann EU-Bürgerinnen und -Bürger ihr Aufenthaltsrecht als Erwerbstätige verlieren, wenn sie arbeitslos werden. Bei Kurzaufenthaltern soll dies nach Ablauf des L-Ausweises der Fall sein, spätestens aber nach dem Auslaufen einer allfälligen Zahlung von Arbeitslosengeldern. Danach dürfen die Betroffenen während weiteren sechs Monaten als Stellensuchende in der Schweiz bleiben, aber keine Sozialhilfe beziehen."

http://​www.derbund.ch/schwei​z/standard/Keine-Sozi​alhilfe-fuer-Arbeitsl​ose-aus-der-EU/story/​29823021

Ein Schritt in die richtige Richtung.


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78%
(9 Stimmen)
- - sagte April 2014

Die Gegner/innen der MEI haben sich nie gegen die Ausweisung von frisch Zugewanderten ohne Arbeitsbewilligung bzw. ohne Arbeit ausgesprochen und auch vor der Abstimmung nicht den Bericht der "Parlamentarischen Verwaltungskontrolle"​​​ (PVK) verhindert. Sie gingen, wie die Befürworter, davon aus, dass diese Ausweisungen vollzogen würden.

"Der Bericht der PVK lag bereits im November des letzten Jahres vor. Die offizielle Erklärung, wieso er nicht vor der Abstimmung vom 9. Februar veröffentlicht wurde, lautet, die GPK sei vom frühern Abstimmungstermin überrascht worden. Dem Vernehmen nach wäre eine frühere Publikation durchaus möglich gewesen, sei aber von den Gegnern der Masseneinwanderungsin​​​itiative in der GPK verhindert worden."

http://ww​​​w.nzz.ch/aktuell/sc​h​w​eiz/vollzug-bei-d​er​-p​ersonenfreizueg​igk​eit​-ist-ungenueg​end-​1.18​278007

O​ffenb​ar müssen die Migrationsämter besser informiert werden.



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73%
(11 Stimmen)
- - sagte April 2014

Im Wallis sind mittlerweile 14% der Zugewanderten arbeitslos.


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67%
(9 Stimmen)
- - sagte April 2014

Der Zweckartikel der ALV weckt bei Spitzbuben unstatthafte Begehrlichkeiten:

​"Die Arbeitslosenversicher​ung erbringt Leistungen bei Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, witterungsbedingten Arbeitsausfällen und bei Insolvenz des Arbeitgebenden."

h​ttp://www.bsv.admin.c​h/kmu/ratgeber/00731/​index.html?lang=de


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50%
(10 Stimmen)
cristiano safado sagte April 2014

Willibald von Wildenstein

Nach Ihren jetzigen Voten sollten Sie sich erklären, warum Sie mich nicht nur einmal zurecht gewiesen hatten, weil ich bei der MEI-Initiative beim Wort Arbeitgeber stets das Wort asozial (die asozialen Arbeitgeber) vorausgestellt hatte.


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64%
(11 Stimmen)
- - sagte April 2014

Es handelt sich vor allem um Zugewanderte aus dem Süden der EU, die im Wallis faktisch als Saisonniers angestellt werden und im Winter missbräuchlich zur Arbeitslosenkasse geschickt werden. Es ist hart, aber sie müssten nach ihrer Entlassung umgehend ausgewiesen werden. Das entspricht der Einwanderungsinitiati​​ve und widerspricht auch nicht dem gebodigten Freizügigkeitsabkomme​​n.

Das Verfahren ist gleich wie bei unterbezahlten EU-Bürgern, die keine volle Leistung erbringen können und auf Sozialbeiträge angewiesen sind.


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73%
(15 Stimmen)
- - sagte February 2014

Es handelt sich bei bei diesem Vorgehen nicht etwa um Kurzarbeit.

"Die Arbeitslosenversicher​ung deckt den von Kurzarbeit betroffenen Arbeitgebern über einen gewissen Zeitraum einen Teil der Lohnkosten. Damit soll verhindert werden, dass infolge kurzfristiger und unvermeidbarer Arbeitsausfälle Kündigungen ausgesprochen werden."

http://w​ww.seco.admin.ch/them​en/00385/02909/index.​html?lang=de

Aber auch mit diesem Instrument wird Schindluder getrieben.



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73%
(15 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte February 2014

Die Sache muss untersucht werden. Ganz klar.

Seltsame Methoden im Wallis. Wie sie schreiben hatten die Personen ja den Folgevertrag für den Frühling bereits, dann im Winter stempeln aber ohne Arbeitssuche - das verstösst klar gegen RAV-Regelungen / Gesetze.
Die Baufirmen schmarotzen auf Kosten des Prämienzahlers - also der arbeitenden Bevölkerung.

Auch bei der Kurzarbeit schmarotzen viele Firmen auf Kosten des Prämienzahlers / arbeitende Bevölkerung.
In ganz extremen Ausmass hat die Firma EMS Chemie Kurzarbeit beantragt - die Gewerkschaften schätzen die ausbezahlte Summe für Kurzarbeit auf etwa 64 Millionen Franken (Jahre 2007 - 2012). Gleichzeitig haben die EMS-Aktionäre sich völlig überrissene Gewinne/Dividenden gegönnt. Auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung die Prämien für Kurzarbeit zahlt. Von solchen Schmarotzer-Firmen sei gewarnt



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82%
(17 Stimmen)
- - sagte February 2014

Wenn ein Arbeitgeber im Frühling zu 100% sicher ist, dass seine Arbeitnehmer während des Winters arbeitslos sein werden, er also mit Absicht Arbeitslose schafft, so ist dieses 100%-Risiko natürlich kein Versicherungsfall. 100%ige Risiken sind nicht versicherbar. Wie auch?

Das muss sofort abgestellt werden.


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