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No-Billag Initiative: NEIN, aber Programmrevision nötig!

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No-Billag In­itia­ti­ve: NEIN, aber Pro­gramm­re­vi­sion nötig!

Nach dem vernünftigen Gebührenentscheid im revidierten Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) muss als zweiter Schritt die Überprüfung der SRG-Programme folgen. Es stellen sich insbesondere folgende Fragen:

  1. Warum gehören das permanente Ausstrahlen von Kriminal-, Gewalt- oder Horrorfilmen und die Raser-Animation Formel-1 zum Service public?
  2. Warum kann man die Ausstrahlung von Klamauk-Formaten (zum Beispiel Reality-TV) und von seichten, synchronisierten US-Unterhaltungsfilme​n nicht einfach den privaten Fernsehkanälen überlassen werden?
  3. Wo liegt die Schmerzgrenze bei Sendungen für kleinste Minderheiten? Sollte man solche Minderheiteninteresse​n nicht besser durch Printmedien abdecken lassen?
  4. Warum brauchen wir mehrere Vollprogramme von 6 bis 24 Uhr? Könnte man nicht mehr Wiederholungen ausstrahlen?

Mit Sparmassnahmen an der richtigen Stelle könnten Gebühren gesenkt, die Werbefenster verkleinert oder mehr und bessere eigenständige Sendungen produziert werden.

 

Übrigens: Die Politik hätte sich schon lange um den konkreten Programmauftrag kümmern können, tat sie aber nicht.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(2 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Vor 30 Tagen

Ich werde JA stimmen, die Hälfte reicht auch.


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100%
(4 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2017

Fr. 451.10 bezahlen für etwas was man möglicherweise selten oder gar nie benutzt sind einfach zu viel.
Die Hälfte sollte genügen. Eine so hohe Anzahl staatlicher Radio- und Fernsehsender braucht es nicht, früher gab es pro Sprache je 1 Fernsehsender und es ging auch. Auch Sponsoren & Werbung sollten die Frage aufwerfen, ob diese Anstalten wirklich noch neutral und so unabhängig berichten, wie es dargestellt wird. Vielfach ist Manipulation statt sachlicher Information im Spiel.

Daher 3 TV Sender und vielleicht 9 Radiosender alleine rein über die Gebühren finanziert ohne Werbung und der Rest alleine über Werbung finanziert.

Oder einfach PayTV, man bezahlt was man sieht bzw. hört.


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63%
(8 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte September 2017

In den Ferien im Tessin konnte ich mal das SRF Programm "geniessen", da ich leider nur Deutsch spreche gibt es dann nur noch SRF 1. Das ganze besteht aus Wiederholungen der eigenen Sendeformate ( mini Beiz dini Beiz, Donnstigs Jass usw.) und der Wiederholungen alter Serien und mit etwas Glück einem Spielfilm und das noch mit Unterbrecherwerbung. Das ist nun kein Service public.
Der einzige Sender der eigentlich den Service public erfüllt ist SRF info.

Für mich ist das SRF weder "Fisch noch Vogel" und wieder zu hause vermisse ich die SRF Programme nicht. Ich bleibe meinem Satellitenempfang ohne Empfangsmöglichkeit für SRF Programme treu.

Die SRF soll sich dem Wettbewerb stellen und wenn alle Gegner der No BILLAG nachher brav ein Abo lösen wird die SRF auch ohne "Zwangsgebühr* weiterbestehen.


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13%
(8 Stimmen)
Alex Müller sagte September 2017

Ich habe vom SRF nicht gehört , dass es auch ins Zeitungsgeschäft einsteigen will. Das tat sie auch früher nie.
Was an der Debatte in Bern aber stört, ist die Tonart. Wie kommt man auf die Idee, einen gut laufenden Betrieb mit einem viersprachigen Angebot, vorschreiben zu wollen, es solle jetzt "stehen bleiben" und sich nicht mehr weiterentwickeln. so macht doch auf der Welt niemand Fernsehen. so entsteht keine Information, keine Hintergrundberichte, keine Auslandberichterstatt​ung, keine wissenschaftliche Sendungen keine Spielfilme und keine modernen Übertragungen von Ski-Weltmeisterschaft​en. Und - keine Werbung mehr machen zu dürfen entspricht nicht der Marketingstrategien der jetzigen Zeit.
Oder glaubt jemand, dass z.B. "Tele-Biel" personell und technisch in der Lage wäre, ein "Leichtatletik-Meetin​g- Zürich" zu übernehmen oder die Skiweltmeisterschaft in St.Moritz?
Die privaten Radio- und TV-Sender der Schweiz möchten natürlich mehr Anteile. Aber durch die wachsende Anzahl machen sie einander - mit gleichem Angebot - Konkurrenz. Manchmal scheint es mir, es ist wie mit den Pizzalieferanten. sobald es einer macht machen es andere genau gleich nach. Wenn man die Programme der Privatsender überblickt, gibt es nur unbedeutende Unterschiede im Angebot.
Als Konsument schätze ich das Angebot von SFR, Radio wie Fernsehen. Es zu beschneiden, wäre nicht im Sinn des Kunden.



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67%
(6 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2017

Herr Alex Schneider,
Sie glauben ja wohl selber nicht, dass Medien Verantwortliche etwas an Ihren Konzepten ändern, so lange sie Geld bekommen, so viel sie wollen.
Auch bei den Medien gilt, Angebot und Nachfrage. Medien hätten eigentlich eine Neutrale Stellung in der Gesellschaft, sollten unpolitisch aber kritisch berichten.
Medien sollten nicht käuflich sein durch die Wirtschaft, oder Politische Parteien.

Schweize​r TV, aber auch Radio hatten, hätten die Möglichkeit gehabt, bezahlt durch eben diese Billag Gebühr, wirklich neutrale gute Sendungen auszustrahlen.
Stattdessen wurde es ein Tummelplatz von ???? ja was halt Medienschaffende sind, Träumer...


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83%
(6 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2017

Es ist, wie es immer war: Die SRG-Lobby hat Bundesbern voll im Griff. Der Ständerat wollte die Initiative erst gar nicht diskutieren, der NR wird weder der Initiative noch einem Gegenvorschlag zustimmen.

Damit wrid das Volk über die Initiative im 2019 abstimmen, da die Initiative nicht zurückgezogen wird.

Genau das gleiche wie 2015 , wo gerade mal 50.08% ein Ja für die Mediensteuer einlegten. Für die klaren Mehrheitsverhältnisse​ wie in Bundesbern eine sehr geringe Zustimming.

Derwei​l wird offen diskustiert, das Regime der Mediensteuer auch auf andere Bereiche zu übertragen, um NZZ, Tagesanzeiger und co mit Steuergeld zu beglücken.

Weiterh​in gibt es keine Einsicht, dass man der Marktmacht der SRG enge Grenzen setzen muss. Die SRG hat weiter freie Hand, die Konkurenz zu zerschmettern.

Die​ Almosen von 6% zu Gunsten der Konkurenz sind absolut lächerlich.

Es ist zu befürchen, dass die SRG ihre Rolle offensiv ausleben wird und sich im Online- und Printbereich ausbreiten wird. Der BR hat es mit der kommenden Konzession 2019 bereits angekündigt, dass die SRG ihren Kraken auch im Onlineberich ausbreiten soll.

Deshalb ein Ja zur No-Billag-Initiative.​




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