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Personenfreizügigkeit​: Erfolgsgeschichte für die Schweiz!!!

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Eine Stu­die des Staats­se­kre­ta­ri­a​ts für Wirt­schaft seco zeigt: Das Personenfreizügigkeit​sabkommen zwi­schen der Schweiz und der EU er­leich­terte es den Schwei­zer Un­ter­neh­men, Fachkräfte im EU/EFTA-Raum zu re­kru­tie­ren. Damit trug es in den letz­ten elf Jah­ren mass­ge­blich zum Wirt­schafts- und Beschäftigungswachstu​m bei. Der Schwei­zer Ar­beits­markt er­wies sich dabei als aufnahmefähig und Verdrängungseffekte oder ne­ga­tive Loh­n­ef­fekte blie­ben auch gemäss neue­ren em­pi­ri­schen Er­kennt­nis­sen weit­ge­hend aus.

Peter Schlemihls Politblog

 

Das Märchen von der schädlichen “Masseneinwanderung”
Bereits im Herbst 2011 hatte ich in meiner Artikel-Serie “Das Märchen von der schädlichen “Masseneinwanderung”​" aufgezeigt, dass das Personenfreizügigkeit​sabkommen mit der EU durchwegs positive Auswirkungen auf die Schweizer Volkswirtschaft hatte. Nun bestätigt dies auch eine Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft seco (wie auch zahlreiche andere Studien vorher). Die angesprochenen Artikel finden Sie hier:

Teil 1: Bevölkerungswachstum

Teil 2: Wirtschaftswachstum und Beschäftigung

Teil 3: Raumplanung und Verkehr

Teil 4: Sozialversicherungen und Kriminalität

 

Posi​tive Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung
Die Studie des seco bestätigt nun, dass sich die Personenfreizügigkeit​ positiv auf die Wirtschafts- und Beschäftigungslage aus. Die Erwerbsquote ist von 2002 bis 2012 sowohl bei Schweizern wie auch bei Ausländern gestiegen. Konkret heisst das: Auch für Schweizer wurden viele neue Arbeitsplätze geschaffen! Auch die vielerorts befürchteten Verdrändungseffekte sind weitgehend ausgeblieben.

"Die Zahl der Erwerbstätigen stieg zwischen 2002 und 2012 um insgesamt 565’000, wobei die eine Hälfte dieses Zuwachses auf Schweizerinnen und Schweizer sowie niedergelassene Ausländer und die andere Hälfte auf Jahres- und Kurzaufenthalter sowie Grenzgänger entfiel. Sowohl Schweizerinnen und Schweizer als auch EU/EFTA-Staatsangehör​ige vermochten ihre Erwerbstätigenquoten im Zeitraum 2003-2012 leicht zu steigern, während jene von Drittstaatsangehörige​n auf tieferem Niveau konstant blieb."

Es kommt hinzu, dass die Personenfreizügigkeit​ den Fachkräftemangel (z.B. bei Informatiker, Ingenieuren oder beim Pflegepersonal) massiv abgeschwächt hat.

 

Kein Lohndumping
Im Auftrag des seco hat zudem die Universität Genf die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit​ auf die Löhne untersucht. Das Ergebnis:

"Es konnte kein genereller Lohndruck bei Schweizer Arbeitnehmenden infolge der Personenfreizügigkeit​ festgestellt werden."

Im Gegenteil: Die Reallöhne sind in den letzten vier Jahren insgesamt durchschnittlich um über 5% gestiegen. Ein derart starkes Wachstum bei den Reallöhnen gab es in der Schweiz seit Jahrzehnten nicht mehr. Insbesonder in der Zeit nach dem fatalen EWR-Nein stagnierten die Reallöhne während rund 10 Jahren (Quelle: Bundesamt für Statistik – Lohnentwicklung)

 

Keine Einwanderung in die Sozialversicherungen
Weiter räumt die Studie des seco mit dem Märchen auf, es habe im Rahmen der Personenfreizügigkeit​ eine Einwanderung in die Sozialversicherungen stattgefunden. Das Gegenteil ist das Fall: Die Personenfreizügigkeit​ hat unsere Sozialversicherungen entlastet!

"Die starke Zuwanderung hat die Alterung der Bevölkerung in den letzten Jahren verlangsamt und damit die umlagefinanzierten Sozialversicherungen der ersten Säule (AHV/IV/EO/EL) entlastet. Die Befürchtung, die Personenfreizügigkeit​ führe zu einer überproportionalen Zunahme ausländischer IV-Leistungsbezüger, hat sich nicht bewahrheitet."

 

A​merikanische Einwanderungspolitik hat versagt
Gewisse politische Kreise fordern eine Einwanderungspolitik mit klaren Kontingenten oder gar fixen Prozentzahlen. Dabei wird vielfach das amerikanische Einwanderungsmodell als Vorbild genannt.

Dabei sind sich Republikaner und Demokraten zurzeit fast nur in einem Punkt einig: Die amerikanische Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte hat versagt! Ein riesiger und teurer Beamtenapparat soll bestimmen, welche Einwanderer das Land braucht und welche nicht. Die Folge: Rund 11 Millionen illegale Einwanderer, die zu einem grossen Teil arbeiten und auf die die amerikanische Volkswirtschaft grossmehrheitlich angewiesen ist. Aber eben, die realtitätsfremde Kontingentierung verhindert eine bedarfsgerechte Einwanderung.

 

Per​sonenfreizügigkeit die wesentlich bessere Lösung
In der Schweiz haben wir dank der Personenfreizügigkeit​ das viel bessere, effizientere und realitätsnähere Modell. Einwandern darf, wer von der Volkswirtschaft gebraucht wird und einen Arbeitsvertrag hat. Der ganze teure und riesige Beamtenapparat zur Beurteilung der “Einwanderungswürdigk​eit” entfällt. Und im Gegensatz zu den USA kommen die Leute, die wir auch wirklich brauchen. Es ist erstaunlich, dass gerade die SVP, die sonst immer für einen angeblich schlanken Staat mit möglichst wenigen “Staatsbeamten” plädiert, hier diesen teuren Beamtenapparat aufbauen will.

 

Fatale Folgen einer Isolationspolitik
Eine Annahme einer der beiden realitätsfremden Einwanderungsinitiati​ven von SVP und Ecopop hätte nicht nur das Ende der erfolgreichen Personenfreizügigkeit​ zur Folge (Die Behauptung eine Neuaushandlung sie möglich, ist absurd, da diese Initiativen im Grundsatz fundamental gegen das Prinzip der Personenfreizügigkeit​ verstossen) sondern auch das Ende der Bilateralen Verträge als Ganzes. Das gleiche gilt bei einer Ablehnung der Personenfreizügigkeit​ auf Kroatien.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

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83%
(23 Stimmen)
Willy Brauen sagte September 2013

Mehrmals habe ich mich schon geärgert über die "Schönfärberei" der PFZ. Es gibt zweifellos Vorteile (für wen? für Wenige?) aber noch in viel grösserem Mass Nachteile (für Wen? für Viele!?) Und zwar sind es negative Auswirkungen, weil die Verhältnismässigkeit nicht mehr stimmt. Es ist wie wenn der Überlauf verstopft ist. Im folgendem Blog sind einige Kriterien genannt, die das SECO "unterschlägt, oder verniedlicht!

http://www.viment​is.ch/d/dialog/readar​ticle/die-ganze-wahrh​eit-ueber-die-zuwande​rung/

Die Frage lautet ganz klar: Wann ist genug? Immer mehr, mehr, mehr, meh..............


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83%
(96 Stimmen)
Roman Adolph sagte August 2013

Bereits im Februar gepostet und immer noch aktuell: Fakten, Fakten, Fakten....

Über 800000 Personen sind in den letzten paar Jahren in die Schweiz eingewandert. Fast alle sind direkt oder indirekt (Scheinselbständige) auf den Arbeitsmarkt geströmt. Es wurden aber keine 800000 neue Stellen geschaffen! - Somit enstand zwangsläufig ein Verdrängungsmarkt (der Begriff Ü50-Problematik wurde neu geboren, das Wort Lohndumping wurde salonfähig usw). Ausserdem haben wir mit getunten Arbeitslosenzahlen geprahlt (weiss doch heute fast jeder, dass wir mit echten ca. 6-7% im europäischen Durchschnitt liegen - inkl. die in einer Arbeitsmarktmassnahme​ befindlichen Personen, Ausgesteuerte, Teilzeitarbeiter etc.). Dies ist natürlich ein gefährliches Zeichen ins Ausland (falsche Attraktivität). Was will man da noch erklären? Es werden weiterhin ca. 3000 Personen (meistens Schweizer) im Monat ausgesteuert und die Kaufkraft durch den Lohndruck nimmt weiterhin ab und jedes Jahr wandern weiterhin Zehntausende in unser Land ein.....
All dies wird von unseren Politikern beschönigt, unterschlagen oder ignoriert. Die Nutzniesser sind meistens Unternehmer die wahrscheinlich im gleichen Golfclub spielen wie die PFZ-Befürworter. Es gibt nur ein probates Mittel >>> Rücknahme der Freizügigkeit!

Es wird übrgens ja immer wieder behauptet, dass wir die ausländischen Arbeitskräfte dringend brauchen - aber hierzu Folgendes -> Es war auch vor der PF möglich, Fachkräfte aus dem Ausland zu rekrutieren, allerdings musste man nachweisen können, auf dem hiesigen Markt gesucht zu haben. Es gibt also wirklich nur e i n probates Mittel >>> noch einmal: Rücknahme der Freizügigkeit und anstatt z.B. einer diskutierten Frauenquote eine Ü50 Quote - das würde der Volkswirtschaft, die immer mehr gefährdet ist, eher helfen und die Selbständigkeit und Werte der Schweiz sichern.
Abschliessend erwähnt sei noch die Bemerkung erlaubt, dass es der Schweiz vor der PFZ sicher besser ging -> s. aktuelle Auswirkungen der PFZ: Verkehrschaos, steigende Mietpreise, Lohndumping, Bildung von Parallelgesellschafte​n, Islamisierung (Zuwanderung aus Südost-Europa) steigende Kriminalität, Ü50-Problematik, steigende (echte) Arbeitslosigkeit, Überfremdung etc., etc.... Also - Realität anerkennen und über die Parteipolitik hinaus an die Zukunft denken (derzeitige ausländische Renteneinzahler wollen übrigewns später auch mal Rente....)


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14%
(219 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Herr Schlemihl kommt mit seiner Analyse übrigens zu den gleichen Schlüssen wie Vimentis in ihrer Studie.

Beides sehr lesenswert:

Hier die Zusammenfassung der Studie von Vimentis:

http://w​ww.vimentis.ch/d/publ​ikation/366/Hoffnunge​n+und+Bef%FCrchtungen​+zur+Personenfreiz%FC​gigkeit.html

Und hier die Analyse vom Blogger Schlemihl:

http://​schlemihlsblog.wordpr​ess.com/2013/06/21/pe​rsonenfreizugigkeit-e​ine-erfolgsgeschichte​-fur-die-schweiz/




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27%
(257 Stimmen)
Kurt Peter sagte August 2013

Herr Schlemihl hat es angesprochen, es stehen äusserst wichtige Abstimmungen an in den nächsten Monaten und Jahren.

Eine Annahme der realitätsfremden und isolationistischen Initiativen von SVP und Ecopop hätte fatale Folgen. Denn diese wären mit dem PFZ-Abkommen unvereinbar und damit würden die gesamten Bilateralen hinfällig!

SVP und Ecopop spielen mit unseren Arbeitsplätzen!

Da​s gleiche gilt für die Ausweitung der PFZ auf das aufstrebende Kroatien. Eine Ablehnung hätte auch hier das Ende der Bilateralen zur Folge!!!



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39%
(357 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Zitat seco:

"Die starke Zuwanderung hat die Alterung der Bevölkerung in den letzten Jahren verlangsamt und damit die umlagefinanzierten Sozialversicherungen der ersten Säule (AHV/IV/EO/EL) entlastet. Die Befürchtung, die Personenfreizügigkeit​ führe zu einer überproportionalen Zunahme ausländischer IV-Leistungsbezüger, hat sich nicht bewahrheitet."

Zi​tat BSV:

"Die Personenfreizügigkeit​ ist ein Segen für unsere Sozialversicherungen.​"


Bitte auch diese Fakten endlich zur Kenntnis nehmen!


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40%
(345 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Ich zitiere:

"Die Erwerbsquote ist von 2002 bis 2012 sowohl bei Schweizern wie auch bei Ausländern gestiegen. Konkret heisst das: Auch für Schweizer wurden viele neue Arbeitsplätze geschaffen!"

"Di​e Reallöhne sind in den letzten vier Jahren insgesamt durchschnittlich um über 5% gestiegen. Ein derart starkes Wachstum bei den Reallöhnen gab es in der Schweiz seit Jahrzehnten nicht mehr. Insbesonder in der Zeit nach dem fatalen EWR-Nein stagnierten die Reallöhne während rund 10 Jahren."

Bitte diese Fakten endlich zur Kenntnis nehmen!


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44%
(317 Stimmen)
Kurt Peter sagte August 2013

Besten Dank Herr Schlemihl, dass Sie hier anhand von Fakten und Studien aufzeigen, dass die negativen Märchen, die von gewissen Leuten immer wieder verbreitet werden, in keinster Weise der Realität entsprechen!

Leide​r gibt es gewisse Politiker (in erster Linie solche von der SVP), die gern alle Probleme der Personenfreizügigkeit​, Schengen oder Dublin in die Schuhe schieben anstatt die waren Ursachen zu nennen und die Probleme wirklich zu lösen!


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47%
(261 Stimmen)
x x sagte August 2013

Herr Wrobel. Sie wiederholen sich leider immer wieder mit Ihrem Blog. Es geht Ihnen wieder und wieder um die Zusammenhänge in Sachen Personenfreizügigkeit​ und der damit zusammenhängenden Vorteilen. Hierzu möchte ich nicht wieder dieselbe Platte auflegen. Denn ich hab das bereits mehr als einmal getan.

Erlauben Sie bitte mal eine ganz persönliche Frage Herr Wrobel - pardon, Herr Lohmann, verzeihen Sie mir, ich weiss gar nicht unter welchem Namen ich die Antwort erwarten darf. Zumal Sie meine letzte Frage immer noch nicht beantwortet haben. Unter dem Namen Wrobel werde ich natürlich auch keine Antwort kriegen.

Aber zur Frage: Warum interessiert Sie eigentlich, was in der Schweiz punkto Einwanderungs- und EU-Politik so alles läuft? Da Sie ja in Südafrika leben, wären doch dort die Probleme auf dem Gebiet der Menschenrechte, Apartheidpolitik (heutzutage gegen die Weissen), katastrophale Wirtschaftssituation und Korruption unermesslich gravierender! Ich weiss das von meinem schwarzen Schwiegersohn, wie ich Ihnen bereits gesagt habe.

Noch etwas:
Südafrika hat eine Bevölkerungsdichte von 41 Einwohnern pro km²
Die Schweiz 195 Einwohner pro km²
Wissen Sie, was ich meine?

Also Antwort, wenn ich bitten darf.
Und kein Löschantrag an die Zensoren.



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50%
(267 Stimmen)
B D sagte August 2013

Die schlagartig eintreffenden Negativ-Bewertungen sind eingetroffen da es einfach absolut verlogene Manipulation ist welche man auf Anhieb als solche erkennt. Das Seco... Pffff... Jedes kind weiss doch das uns der Bund mit seinen Sekretariaten und Ämtern seit Jahren systematisch anlügt, Tatsachen vorenthält und unterschlägt. Zahlen verschiedenster wichtiger und eindeutiger Wahrheiten werden schon gar nicht erst erhoben weil sich sofort und unmissverständlich zeigen würde dass Ihre Folgerungen schlicht nicht wahr sind. Weil sich zeigen würde, schwarz auf weiss, dass die Rotgrüne Politik das Verheerendste und Übelste ist, was diesem Land jemals widerfahren ist. In welcher Schweiz leben Sie..? In der Schweiz wie sie der Sozialdemokratismus mit seinen Lügen propagiert? Mal ehrlich.. Sie wissen es selber doch auch ganz genau, oder nicht? Was veranlasst Sie hier diesem Destruktiven, Selbstzerstörerischen​ Sozi-Dogma derart diesen Spin geben zu wollen..?


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38%
(317 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Das Volk steht voll und ganz hinter der Personenfreizügigkeit​!

Keine anderer politischer Entscheid wurde derart gut vom Volk abgesegnet und legitimiert wie die Personenfreizügigkeit​!

3 Mal hat das Volk klar JA gesagt, trotz millionenschwerer, teilweise rassistischer Hetzkampagne der SVP!


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31%
(296 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Der Autor fasst hier die Fakten sehr schön zusammen und räumt mit leider weit verbreiteten Märchen auf! Hier die Fakten:

1. Wir haben keine "Masseneinwanderung​"! Und erst recht keine schädliche!

2. Das Boot ist nicht voll! Wir haben noch genügend Platz!

3. Die Personenfreizügigkeit​ hatte keine negativen Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit!

​4. Es gibt kein Lohndumping als Folge der Personenfreizügigkeit​!

5. Es gibt keine Einwanderung in die Sozialwerke! Im Gegenteil, Einwanderer zahlen mehr ein als sie beziehen!!!

6. Es gibt keine Zunahme der Kriminalität als Folge der Personenfreizügigkeit​! Im Gegenteil: Deutsche Einwanderer sind weniger kriminell als Schweizer!!!

7. Dank den Bilaterale inkl. Personenfreizügigkeit​ können wir wieder einigermassen mit der EU mithalten betreffend Wirtschaftswachstum und das verlorene Jahrzehnt nach dem fatalen EWR-Nein wieder einigermassen wettmachen!

8. Hauptgrund für die Probleme betreffend Überbauung ist die mangelnde Raumplanung und der Lebensstandard von uns Schweizern!

9. Hauptursache für die verstopften Stassen und die überfüllten Züge ist das Verhalten von uns Schweizern!!!


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55%
(220 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Mein guter Steffen

1. Eine Volkswirtschaft besteht nicht nur aus Mietverhältnissen (Auch wenn Sie offensichtlich damit Ihr Geld verdienen).

Ausserdem ist die Teuerung in der Schweiz (und da sind die Wohnkosten miteinbegriffen) stagnierend oder gar rückläufig. Die Personenfreizügigkeit​ hat also wenn schon die Lebensunterhaltskoste​n der Schweizer gesenkt! Und das bei steigenden Löhnen!

Deshalb sind die Löhne real eben derart stark gestiegen!

2. 20% unserer Bauzonen nutzen wir gar nicht, nur 7% unserer Fläche ist Siedlungsfläche. Und das obwohl unsere Raumplanung stümperhaft ist und wir kaum verdichtet bauen!

3. Trotz starker Einwanderung liegt die Arbeitslosenquote heute um Welten tiefer als nach dem fatalen EWR-Nein!

4. Was die UNIA sagt interessiert mich nicht! Mich interessieren gesamtvolkswirtschaft​liche Fakten! Die Reallöhne waren noch nie so hoch in der Schweiz!

5. Dann informieren Sie sich mal bei economie suisse. Oder sind das für Sie auch Sozis?... lach. Ohne Einwanderer hätten wir in der AHV ein jährliches Loch von über 3 Mrd. Franken! Das BSV sagt im Übrigen das gleiche.

6. Was hat Kriminalitätstourismu​s mit der Personenfreizügigkeit​ zu tun? Rein gar nichts! Informieren Sie sich worum es wirklich geht! Und als Folge der Personenfreizügigkeit​ kommen eben nun mal vor allem Deutsche zu uns!

7. Informieren Sie sich über die Fakten! Praktisch alle EU-und EWR-Staaten (ausser Berlusconi-Italien) hatten das wesentlich höhere Wirtschaftswachstum als die Schweiz in den letzten 20 Jahren!!!

8. Lesen Sie die Blog-Beiträge von Schlemihl. Dort wirds aufgezeigt. Aber eben man sollte eben nicht zu faul sein um sich zu informieren!

9. Auch das hat Schlemihl aufgezeigt. Wir Schweizer haben heute z.B. doppelt soviele Autos wie noch vor 30 Jahren, mein Guter!


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45%
(219 Stimmen)
Thomas Steffen sagte August 2013

2. Was ? Ausser Bergen können wir alles zubauen. Schwebt Ihnen das vor ? Vielleicht sagen Sie mir dann auch noch gleich wie Sie die Verkehrinfrastruktur im Gleichschritt halten wollen.

3. M.a.W, mit EWR wäre die Arbeitslosigkeit viel höher ! Na wenigstens da sind wir gleicher Meinung.

6. Die PFZ selber hat nichts damit zu tun. Schengen hat etwas damit zu tun. Aber Sie als EU-Hyperer sind ja auch da voll angetan. Aber wer sagt denn, dass die PFZ mehr Kriminalität bringt ? Der "Blick" ?

7. Mein lieber Mann, von 1 auf 2 sind es eine Erhöhung von 100%. Wenn man schon weit oben ist sind 100% Schritte nicht mehr an der Tagesordnung. :-)

8. Nein danke ! Dieser Blogg von Ihnen genügt mir im Moment.
Ich brauche dafür nur diese Seite (unten). Ausser Luxemburg und einem weiteren NON-EU Land stehen wir auch nach dem "katastrophalen" EWR-Nein vor 20 Jahre besser da als sonst ein anderes EU Land. Wie kommt das ? Sind die anderen so langsam ? 20 Jahre EU und trotzdem hat noch keiner es geschafft die dummen Schweizer zu überholen ? Ja aber hallo, wie lange braucht man denn dafür ?

http://de.wikiped​ia.org/wiki/Liste_der​_L%C3%A4nder_nach_Bru​ttoinlandsprodukt_pro​_Kopf

9. Die Schweizer sind immer noch in der Mehrheit. Da brauche ich keine Analyse dafür. Aber 70K Einwanderer pro Jahr machen den Stau nicht kleiner, einverstanden ?


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55%
(218 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Steffen

2. Nicht gleich hysterisch werden, mein Guter! Der grösste Teil des Mittellands ist immer noch Wald oder Landwirtschaftsland (das wir mit Milliardensubventione​n am Leben erhalten...). Informieren Sie sich über die Zahlen.

3. Bitte richtig lesen und etwas logisch denken! Aufgrund des EWR-Neins ist die Arbeitslosenquote in den darauffolgenden Jahren massiv angestiegen, weil die Exportwirtschaft nicht mehr konkurrenzfähig war. Siehe auch Swissair-Grounding!

Von dieser Sockelarbeitslosigkei​t haben wir uns bis heute nicht erholt. Mit dem EWR wäre die Arbeitslosenquote gar nicht erst angestiegen!

6. Der Blick, die SVP, die Weltwoche, (ist ja ohnehin alles etwa das gleiche...) und Sie, mein Guter!

In diesem Artikel geht es um die PFZ, mein Guter. Vielleicht lesen Sie nochmals was ich ursprünglich geschrieben habe und was Sie darauf geantwortet haben... lach

7. Mein lieber Steffen. Schweden oder Luxembourg waren auch weit oben und sind trotzdem viel stärker gewachsen!!! Diese oft wiederholte Märchen wird nicht wahrer durch Wiederholungen...

​8. Ich spreche von WirtschaftsWACHSTUM! Die Schweiz lag vor 20 Jahren noch Welten vor Österreich, Irland, Schweden oder den Niederlanden. Heute liegen diese Staaten praktisch gleich auf mit der Schweiz.

Auch D liegt trotz Wiedervereinigung nur noch wenig hinter der Schweiz!

Luxembour​g und EWR-Staat Norwegen haben die Schweiz regelrecht abgehängt!

Anmerku​ng: Entscheidend ist das kaufkraftbereinigte BIP/Kopf!!!

9. Einverstanden. Aber das Verkehrsaufkommen ist eben um ein Vielfaches stärker gewachsen als die Bevölkerung aufgrund der Einwanderung! Und das eben darum weil eine Schweizer Familie heute eben 3 Autos hat und nicht mehr nur eines. Einverstanden?


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39%
(195 Stimmen)
Thomas Steffen sagte August 2013

2. Wie gesagt, man kann alles zupflastern. Das scheint Ihr Ziel zu sein. Die Verkehrsfrage haben Sie übrigens vergessen. Bin gespannt.

3. Heute - kein EWR - Arbeitslosigkeit weit tiefer als irgendwo in der EU. Nicht gut genug ? So falsch kann das EWR Nein also nicht gewesen sein, oder ?

7. Nicht Schweden - nur von wegen richtig lesen ! Was für ein Märchen ? Jeder kann die Tabelle lesen (ausser Ihnen vielleicht) und das sind die Tatsachen. Nicht das, was Sie gerne sehen möchten.

8. Sie scheinen es nicht verstehen zu wollen. Macht keinen Sinn diesen Punkt weiter zu diskutieren...... - und richtig - PPP ist entscheidend. Die Tabelle rechts. :-)

9. Mein Deutscher Nachbar hat auch 3 Göppel in der Garage. Muss sich um einen "Scheindeutschen" handeln. Im weiteren kann ich auch 10 Autos haben. Ich kann nur immer eines fahren.


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61%
(197 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte August 2013

Steffen

2. Nochmals, nicht gleich hysterisch werden. Wir haben viel zu viel Landwirtschaftsland. Schaffen wir doch ein paar Naturschutzgebiete und Erholungsgebiete. Ansonsten: Haben Sie schon mal was von verdichtet bauen gehört?

In der Schweiz könnten problemlos 12 Mio Menschen leben ohne das wir einen Flecken Land umzonen müssten!

3. Sie haben offensichtlich immer noch nicht gemerkt, dass die Arbeitslosenzahlen in der EU anders berechnet werden als in der Schweiz. Sie sind also nicht vergleichbar. In vielen vergleichbaren EU-Staaten ist die Arbeitslosenquote vergleichbar mit der Schweiz!

7. Doch auch Schweden hatte das viel stärkere Wachstum als die Schweiz in den letzten 20 Jahren!!! Das kann man aus ihrer Tabelle (wikipedia) gar nicht ablesen, mein Guter. Da braucht es eben etwas mehr Informationen!

8. Sie haben also keine Argumente mehr! In der Tabelle rechts haben Schweden, die Niederlande, Österreich oder Irland praktisch zur Schweiz aufgeholt. Die Differenz liegt schon fast im Fehlerbereich der Berechnung.

9. Bitte mal logisch denken und richtig lesen. Ich spreche von "Familie" nicht von Einzelpersonen. Und eine Familie kann eben sehr wohl 3 Autos aufs mal fahren. Früher gabs nur ein Familienauto!


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38%
(191 Stimmen)
Thomas Steffen sagte August 2013

.... 9:91 sagt eigentlich schon alles !


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54%
(103 Stimmen)
Kurt Peter sagte August 2013

@Lohmann: Gute Analyse! Absolut einverstanden!

@St​effen: Sie müssen jetzt nicht beleidigt sein, weil ihre Behauptungen widerlegt wurden...


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