Der Dolmetscher kam vergebens. Statt Farsi sprach man deutsch: Der Angeklagte, ein abgewiesener Asylbewerber aus Afghanistan (37), seit 2011 in der Schweiz, ist nicht da.

 

 

«Er hat sich geweigert, zu erscheinen», sagt Gerichtspräsidentin Eva Lüscher.

 

Die Polizei bringt es in diesem Fall eines nachgewiesenermassen Kriminellen, illegalen "Pseudoasylanten" nicht fertig, ihn vom Gefängnis in den Gerichtssaal zu bringen; er «tue wie verrückt». Man solle ihm das Urteil zustellen, habe er gesagt. Der Dolmetscher kann wieder gehen. Die Verhandlung neu anzusetzen, halten weder Verteidiger noch Staatsanwalt für opportun. So beginnt die Verhandlung halt ohne den Angeklagten,