Abstimmungen, Initiativen > National > «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)» ,

Putsch gegen die Wirtschaft

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Die Volks­i­ni­tia­tive «Für eine grüne Wirt­schaft» ver­kauft sich als Ve­hi­kel gegen den Res­sour­cen­ver­brau​ch. In Tat und Wahr­heit ist sie je­doch ein neuer Ver­teil­kampf und ein Putsch­ver­such gegen die freie Markt­wirt­schaft. Sie rich­tet sich gegen zen­trale Er­run­gen­schaf­ten der Schweiz wie un­sere Frei­heit, den Wohl­stand, die Mo­bi­lität, aber auch gegen Hun­dert­tau­sende von Arbeitsplätzen.

Grundlage der Initiative ist der sogenannte ökologische Fussabdruck. Weil der sich auf den Verbrauch von Ressourcen pro Fläche, gemessen an der insgesamt zur Verfügung stehenden Fläche bezieht, werden dichtbesiedelte Industrienationen wie die Schweiz immer schlecht dastehen, solange sie für andere Länder technologisch hochstehende Produkte herstellen und vertreiben. Auf den von den Grünen «gewünschten» Ressourcenverbrauch kommen vorwiegend arme Länder wie etwa Indien, Bangladesch, Nordkorea oder Osttimor oder solche, die eine sehr geringe Bevölkerungsdichte aufweisen,
wie viele Länder des afrikanischen Kontinents. Der tatsächliche Standard einer «nachhaltigen Wirtschaft» spielt in der lückenhaften Methodik gar keine Rolle.

Mit dem Vorwurf, die Schweizer verbrauchten dreimal mehr Ressourcen als ihnen zustehen, tun die Initianten so, als ginge es um die Umwelt. Dabei werden die Menschen insgesamt immer nur eine Erde zur Verfügung haben, ganz egal wo und wie der Ressourcenverbrauch auf dem Planeten funktioniert. In Tat und Wahrheit geht es also nicht um die Umwelt, sondern um einen neuen Verteilkampf. Es geht darum, die freie Wirtschaft und den internationalen Handel nach dem Gusto linker Ideologie kaputt zu regulieren und zu verplanen und so die Bürger und ihre Ideen zu bevormunden.

Katastro​phales Eigengoal

Der wirtschaftliche Aufschwung der letzten 200 Jahre basierte auf intakten Produktionsstätten, die mit Know-how, Präzision und Zuverlässigkeit Waren und Dienstleistungen für die Bedürfnisse von Menschen im In- und Ausland produzierten. Die Wirtschaft importiert Ressourcen anderer Länder, um diese wiederum, mit nachgefragten Produkten und Dienstleistungen zu beliefern. Ressourcen werden heute dort verbraucht, wo die höchste Wertschöpfung erzielt wird. Genau das ist nachhaltig. Diese Systematik des Wirtschaftens und des internationalen Handels funktioniert bis heute in vielen Produktsegmenten und Nischen, in denen die Schweizer Hersteller traditionell stark sind. Der gerechte Lohn, welche die Schweizer für ihre Innovationskraft und ihren Fleiss erhalten haben und noch immer erhalten, entspricht dem Wohlstand unseres Landes.

Staat als Lenker scheitert

Dagegen richtet sich diese Volksinitiative. Sie ist viel mehr als nur ein rechnerisches Modell von Birkenstocksandalentr​ägern, die gerne mit dem Mahnfinger auf das «Fehlverhalten» anderer zeigen. Nein, die Initiative «Für eine grüne Wirtschaft» ist ein Schildbürgerstreich, ein Putschversuch gegen die freie Marktwirtschaft und die Menschen in ihr. Denn die Auswirkungen dieser Volksinitiative wären gravierend. Auf jeglichen Komfort und Lebensstandard wäre in Zukunft zu verzichten. Haufenweise neue Vorschriften und Verbote schränkten den internationalen Handel und die Wettbewerbsfähigkeit massiv ein und kosteten Hunderttausende Arbeitsplätze. Der Ressourcenverbrauch würde nicht verschwinden, sondern ins Ausland verlagert, wo sich niemand darüber stören würde und die Umweltstandards sehr viel tiefer sind als in der Schweiz.

Noch niemals in der Geschichte hat eine Wirtschaft funktioniert, nachdem der Staat als weiser Oberlenker die Macht an sich gerissen hatte.

Alle Länder mit Staatswirtschaft wurden ruiniert; es dauerte nur unterschiedlich lang. Zurzeit kann man beobachten, wie staatliche Eingriffe selbst ein fruchtbares und reiches Land mit ungeheuren Ölvorräten zugrunde richten können. Die Bilder aus Venezuela von Warteschlangen vor Geschäften mit knappen Grundnahrungsmitteln oder Toilettenpapier erinnern an die DDR. Das Schweizer Stimmvolk dagegen weiss, wie sich der Staat verhalten muss: Hände weg von der Schweizer Wirtschaft! Diese darf keine Staatswirtschaft werden. Unser Land ist nicht geeignet für die Sandkastenspielchen weltfremder Ideologen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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80%
(5 Stimmen)
Alex Müller sagte November 2016

In einer Demokratie können Ansichten, Bedürfnisse der Bürger oder Teilen davon, im Parlament und bei Abstimmungen zu einem neuen Gesetzesartikel oder zu einer Verordnung führen. Wenn also hier die "Schweizerischen Institutionen" zu einem ¨übermächtigen "Staat" hochstilisiert wird, muss ich anmerken:
1 . Bei uns ist mit "Staat" die Kantone gemeint.
2. Die Verwaltung in Bund, Kanton und Gemeinde tut nur das, was Ihnen vom Parlamenten oder den Bürgern aufgetragen oder übertragen wurde.
Das mag hie und da anstrengend sein und auch ich habe den Überblick über alle Gesetzesartikel und Verordnungen nicht. So betrifft auch die nächste Abstimmung wiederum nur einen kleinen Ausschnitt vom Ganzen.
Das Schimpfen "auf den bösen Staat" ist eine modische Erscheinung. Alle Parteien plappern sie nach, weil sie denken, man könne so den "Stammtischwähler" auf seine Seite ziehen. Interessant ist jedoch, dass gerade die bürgerlichen Parteien - welche am meisten auf die Verwaltung schimpfen - am meisten Anträge für Subventionen stellen. Beispiel: Landwirtscchaft. Die SVP hat den Bauern eine Zusatz-Subvention ermöglichet. (Das war im wahrsten Sinne "Wahlfängerei"). Sogar Bauern habe gemeint, diese Zusatzgelder wären nicht nötig gewesen und helfe nur einige Grossbauern. Die SVP will das Bundesbudget verkleinern. Aber der Vorschlag des BR, auch die Bauern müssten von ihren Milliarden-Subveventi​onen einige Millionen hergeben, wird von der SVP kategorisch abgelehnt. Jää, ist das jetzt schon Klientelwirtschaft oder einfach Opposition gegen alles, was der Bundesrat bringt?


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63%
(8 Stimmen)
Ronald Frank sagte October 2016

Herr Ch.Imark
Sie sind noch jung und müssen noch lernen, dass es noch andere wichtige Sachen gibt auf dieser Welt, um überleben zu können! Es braucht wenig, um überleben zu können, die finde ich in der Natur und nicht in der Wirtschaft! Mein Ziel ist es die natur zu schützen die mein leben bestimmt! Ich werde alles tun, um die Wirtschaft zu verhindern, die mir die Natur stehlen will!


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60%
(10 Stimmen)
EVA Einstein-Pestalozzi sagte October 2016

WWW wirtschaftswachstums-​Wahnsinn WUT und Willkür 3 SäulenModell einer fortschreitenden KLima-Katastrophe.. und wir alle schauen weg und sind zuversichtlich, dass es schon wieder besser kommt..
Dabei wären endlich Faust-Regeln die für alle gelten hier nicht nur schweizweit in absolutes MUSS!
Kommen wir zum Schluss . Hinsehen und handeln miteinander reden einander verstehen wollen . eben die Welt verstehen und nicht einfach zum Tagesgeschäft übergehen.. wir werden immer ernten , was wir sähen.. Wer Angst sät wird Hass und Gewalt ernten.. wollen wir das? und wenn ja wie lange noch?


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67%
(9 Stimmen)
EVA Einstein-Pestalozzi sagte October 2016

Das Klima ist vergiftet - Die Welt steht Kopf. Kriege bestimmen die Agenda - Sind wir nicht alle auf der Flucht vor dem Feind uns selbst. und trotzdem uns die grüne Hoffnung, dass die Wende zum Guten doch noch gelingt. Drum prüfe Alles das Gute behalte.. Gutmenschen glauben an das Gute in jedem einzigartigen Menschenkinde Menschenseele. zur Rettung unseres schönen blauen reichen Planeten..
Querdenken und Sterngucker sind gefragt und müssen gefordert werden auf dass uns der Change gelingt.



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86%
(7 Stimmen)
Daniel West sagte October 2016

Ja, die "Einfachen Lösungen" haben gerade Hochkonjunktur. Bei Ihrer SVP genauso wie bei den Grünen. Wieso das so ist, liegt vielleicht in der Natur der Sache, da komplexere Steuerungsmechanismen​ nicht per Verfassung verordnet werden können.

Aber nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass 40% sich eben doch Sorgen um die Zukunft machen, und nicht nur um den Wirtschaftsstandort. Und dafür, dass es hauptsächlich uns besser geht als den anderen dieser Welt in z.B: Indien und Osttimor. Mich erstaunt es gar nicht, dass sich die Menschen aufmachen und hierherkommen.


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41%
(17 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte September 2016

Nochmals eine kurze Zusammenfassung für den letzten Abstimmungstag, Herr Imark:

Die Annahme der "Volksinitiative für eine Grüne Wirtschaft" wird die innovative Kraft der Unternehmen nutzen, um die Umweltbelastung und den Ressourcenverbrauch zu senken, und so die heimische Wirtschaft stärken.


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68%
(19 Stimmen)
Christian Natiez sagte September 2016

Genau. Beuten sie den Planeten - Mensch, Tier und Umwelt - weiter aus.

Damit fette Profite weiter schön in die Taschen einiger weniger fliessen. Damit deren Macht weiter wächst. Damit ihr Würgegriff, in dem sie uns mit ihrem Ausbeutungssystem halten, noch enger wird.
Seien sie ganz frei. Nutzen sie ihre demokratischen Rechte, wählen sie schildbürgerlich! Damit...

- der Klimawandel noch schneller kommt
- fruchtbare Feuchtgebiete noch schneller austrocknen
- Plasticmüll in den Meeren und Überfischung die Nahrungskette noch schneller zerschlagen
- zahlreiche Arten noch schneller aussterben
- in der Folge noch grössere Migrationsströme Europa erreichen!

Kurz: dienen sie weiterhin gedankenlos ihren Ausbeutern, damit die Hölle auf Erden noch schneller losbricht. Drehen sie weiterhin Däumchen und konsumieren sie weiter wie gewohnt, die Nachwelt wird es ihnen danken!


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71%
(21 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte September 2016

Und im Kanton Schwyz setzt sich die Wirtschaftslobby gegen klare gesetzliche Vorschriften durch – mit Hilfe der Regierung:

"Ins Visier genommen haben die Umweltdirektionen unter anderem «stationäre dieselbetriebene Maschinen mit einer Leistung von mehr als 37 Kilowatt». Oder etwas weniger beamtenhaft ausgedrückt: In Kiesgruben und Betonwerken eingesetzte Maschinen älteren Datums müssen seit dem 1. Mai 2015 mit einem Partikelfilter nachgerüstet sein. Nun gibt es aber zahlreiche andere dieselbetriebene Maschinen, die gefährliche Schadstoffe ausstossen. Doch für Pistenfahrzeuge sowie für die in der Forstwirtschaft eingesetzten Maschinen wurden sogenannte Nebenvereinbarungen getroffen. Im Klartext: Ihre Betreiber sind von der Nachrüstpflicht ausgenommen.

Damit​​​​ wollten sich mehrere Bauunternehmer in Schwyz nicht abfinden und erhoben Beschwerde gegen die entsprechende Allgemeinverfügung des Kantons. Und tatsächlich: Das Schwyzer Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass diese Ausnahmen gegen das Rechtsgleichheitsgebo​​​​t verstossen. Nach dem Prinzip «Wenn nicht alle, dann keiner», hob der Regierungsrat daraufhin die Pflicht zur Nachrüstung auf. Dies hat zur Folge, dass in der Zentralschweiz nun unterschiedliche Vorschriften gelten."

Mehr hier, unter dem Titel: "Sauberer Gabelstapler - dreckiger Gabelstapler":
(nzz.​​​​ch/schweiz/aktuell​e​-​t​hemen/umweltsch​ut​z-​sa​uberer-gabel​sta​ple​r-d​reckiger-​gabe​lsta​pler​-ld.11​6483)​

S​elbst​ Ansätze, die Schadstoffreduktion gesetzlich durchzusetzen, werden torpediert. Die Schwyzer Regierung umging ein entsprechendes Urteil einfach, indem sie die Nachrüstungspflicht aufhob. Das geht dort schon Richtung Bananenrepublik.


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30%
(20 Stimmen)
Martin Bracher sagte September 2016

Heute wurde im Nationalrat darüber abgestimmt, ob bei den Bauern Subventionen gekürzt werden soll, und somit die Bewirtschaftung von Ertragsärmeren Böden unlukrativ gemacht werden soll!!
Interessanterweise war links/grün für Kürzungen. Ausgerechnet die Partei SP, die „Ja zur Grünen Wirtschaft“ sagt, dass damit nur noch so viel Ressourcen verbraucht werden wie in der Schweiz nachwachsen, will nun aber plötzlich dass, Lebensmittel statt in der Schweiz produziert werden, lieber von weit weg in die Schweiz transportiert werden sollen!

Interessan​te SP-Logik finde ich ja!
Auf der einen Seite schwafeln diese was von Ressourcen schonen, auf der anderen Seite sind diese dafür dass möglichst viel Diesel verschwendet wird! So was kann wirklich nur im Kopf eines linken Sinn ergeben!






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61%
(18 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte September 2016

Ihre "freie Marktwirtschaft" reduziert den CO2-Ausstoss z. B. leider nicht freiwillig, Herr Imark; es braucht Vorschriften.

Laut​​ dem VCS sind nach dem VW-Abgasskandal weiterhin zu viele Dieselfahrzeuge mit zu hohem Stickoxid-Ausstoss unterwegs. Er fordert den Bundesrat auf, den betroffenen Herstellern die Zulassung zu entziehen.

Mehr hier, unter dem Titel "Zu viele stinkende Dieselfahrzeuge unterwegs":
(nzz.ch/​​schweiz/verkehrs-clu​b​-der-schweiz-zu-vie​le​-stinkende-dieself​ahr​zeuge-unterwegs-l​d.11​6971)


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77%
(22 Stimmen)
Claudia Sauerbrey sagte September 2016

Was nützen uns Wohlstand, Arbeitsplätze, Komfort und hoher Lebensstandard ohne eine gesunde Umwelt? Luft, Boden und Wasser ist immer noch wichtiger. Darauf kann man nicht verzichten! Die Wirtschaft muss den Menschen dienen, nicht umgekehrt. Was für ein Interesse sollte ich haben die Wirtschaft zu schwächen? Es stört mich überhaupt nicht, wenn es der schweizer Wirtschaft gut geht, ganz im Gegenteil. Aber bitte nicht auf Kosten der Umwelt oder anderer. Ich wünschte mir zu jedem Produkt und jedem Arbeitsplatz eine ökologische und Fair-Trade Alternative. Dann würde auch ich mich "frei" fühlen und gerne die Wirtschaft ankurbeln.


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80%
(20 Stimmen)
Werner Hoffmann sagte September 2016

Die im zweiten Satz des Artikels genannte Definition des ökologischen Fussabdruckes ist schlicht und einfach falsch. Eine solche Definition hat es nie gegeben, und sie wäre auch völlig sinnlos. Die korrekte Definition lautet (zit. aus Wikipedia, leicht gekürzt): "Unter dem ökologischen Fußabdruck wird die Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen... dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion von Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt werden, aber z. B. auch zur Entsorgung von Müll oder zum Binden des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxids."

Mit dieser korrekten Definition verliert der Artikel sein zentrales Argument und somit jegliche Relevanz.


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71%
(21 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte September 2016

Wer kennt von euch Mitleser und –schreiber eigentlich Reffnet.ch? https://www.reffnet.c​h/de/home

Bei dieser Unternehmung geht es um:

• Gesteigerte Wettbewerbsfähigkeit

• Effizienzgewinne und tiefere Materialkosten
• Ger​ingere Abhängigkeit von volatilen Rohstoffpreisen
• Er​reichen von Umweltzielen

Also eigentlich doch im Sinne der Grünen Wirtschaft. Oder irre ich mich da? Viele Betriebe sehen Einsparungen in den Personal- und Energiekosten. Aber eben, es geht noch anders und die Materialkosten machen zum Teil noch mehr als die Personalkosten aus.

Will man denn Ressourcen weiterhin so verbrauchen und möglichst billig entsorgen? Will man Jobs erhalten und dafür die Umwelt und zuletzt unsere Spezies aufs Spiel setzen? Denke da nützt jeder erhaltene Job dann nicht mehr.


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56%
(16 Stimmen)
Florian Sarkar sagte September 2016

"Ich habe den Initiativtext nicht gelesen und fantasiere stattdessen lieber ein von Panik geprägtes Wohlstandsuntergangss​zenario zusammen, ohne mich mich auch nur im entferntesten mit der Grundsatzproblematik zu befassen." wäre nicht nur kürzer, sondern bedeutend ehrlicher gewesen.


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78%
(23 Stimmen)
Urs Scheiwiller sagte September 2016

Herr Imark,
von einem Nationalrat würde ich eigentlich erwarten, dass er weiss, was das Wort "Putsch" bedeutet. Irgendwie kollidieren Ihre Worte öfters mit der Demokratie. Ich musste bei Ihren Voten schon mehrmals feststellen, dass sie eine offensichtlich immer alleinseligmachende Wahrheit gepachtet und Probleme mit Widersprüchen haben.
Ich hab's auch nicht mit den Grünen, aber Ihre Wortwahl mit ihren martialischen Ausdrücken soll wohl einschüchternd wirken, oder Ihre Unsicherheit verbergen.
Komische Ansicht für einen Parlamentarier. Das Wort Parlament kommt doch eigentlich von "parlare", das würde bedeuten, man solle die Meinung austauschen und nicht diktieren. Dann sollten Sie aber die Diskussionen nicht zum Vornherein mit Worten wie Putsch "mit der Keule erschlagen". Als bürgerlicher Demokrat bin ich sehr verwundert über Ihren Diskussionsstil.


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