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Aussenpolitik > Internationale Beziehungen, Neutralität,

Rahmenabkommen jetzt, ohne uns, steht auf SchweizerInnen

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Economiesuisse, die die Auf­träge an Lo­by­is­ten wei­ter­gibt, hat das Kon­zept er­neut bekräftigt sie be­steht darauf: Rah­men­ab­kom­men jetzt!

Wir wissen es doch! Hier sind sie wieder, die EU-Kellner. Economiesuisse ist bekanntlich der Klub der ausländischen Manager von multinationalen Konzernen, die die Schweiz verkaufen wollen, um die ihre ohnehin schon prall gefüllten Säcke zu mästen.

Und es ist Economiesuisse, die die Aufträge an die Schweizer FDP/BDP überträgt, die sie wiederum an die kantonalen Sektionen übertragen. Die Soldaten senken ihre Köpfe und führen sie aus. Mit gesenktem Kopf ist man blind.

Nun: Economiesuisse, also die FDP/BDP und Konsorte, hat in den letzten Tagen - für diejenigen, die es noch nicht begriffen haben - erklärt, was ihrer Meinung nach die Herausforderungen für die Zukunft sind: Wir müssen nicht nur die Initiative "der Begrenzung" ablehnen und mit der verheerenden Freizügigkeit bis zum Äussersten gehen, sondern wir müssen bis Ende des Jahres das schmutzige institutionelle Rahmenabkommen mit der EU unterzeichnen und zusätzlich das 5G-Mobilfunknetz bis zum Äussersten ausbauen!

 

Aber wie: war nicht die grüne Welle (?) in der ehemaligen Partei angekommen, so dass die FDP und andere nun zur Partei der Ökosteuern und Ökobalzelli (auf Benzin, Heizöl, Flugtickets, und seit einiger Zeit auch auf Furzen der Kühe verzichten wollen)  geworden ist? Aber jetzt will sie das Land mit 5G-Antennen überziehen? Leere Worte, wenn es dann um die Geldsäcke geht.

 

Klare Botschaft

Die Botschaft von Economiesuisse ist klar: Wenn die Initiative zur Begrenzung der Personenzahl am 17. Mai vom Volk durch ein Unglück abgelehnt wird, wird die Parteiokratie - angeführt von der erstgenannten Partei - sofort das Rahmenabkommen unterzeichnen, das uns zu einer EU-Kolonie machen würde. Nicht umsonst nannte die FDP den obszönen Unterwerfungsvertrag "die Vereinbarung der Vernunft, die sofort unterzeichnet werden muss"! 

 

Während der damalige Präsident Fulvio Pelli, der als Kandidat für den Stadtrat von Lugano gewählt wurde (will er sich als Retter der Heimat präsentieren, da er in die Bundespolitik nicht mehr einsteigen konnte), den "historischen" Satz aussprach, der in den Annalen der kantonalen Politik bleibt: "Dank der Freizügigkeit werden unsere jungen Leute in Mailand arbeiten können“. Noch heute lachen Tessiner über solche FDP Aussagen. Man sieht, was man von Versprechungen der Befürworter des Rahmanabkommens halten kann. Kein einziger Tessiner hat in Italien Arbeit gefunden, es sei denn er wurde von einem schweizerischen Konzern dorthin berufen.

 

Für diejenigen, die das noch nicht verstanden haben: Die FDP will die dynamische oder automatische Wiederaufnahme des EU-Rechts, ausländische Richter, die europäische Staatsbürgerschaftsri​chtlinie, das Ende der Begleitmassnahmen und die ganze endlose Kette von Unglücksfällen, die auf uns zukommen, wenn wir so selbstschädigend sind, dass wir die Rahmenvereinbarung akzeptieren!

Aber der Entwurf der EU-Lippenkellner ist klar: Schaffen wir die nationale Souveränität ab, geben wir die Macht an die rüpelhaften Menschen ab, die falsch wählen, geben wir die Grenzen auf, geben wir den multinationalen Konzernen das Kommando und ihren Soldaten mit gesenktem Kopf.

 

Wer etwas denkt, sieht die Ereignisse in der EU: Machtpoker zwischen Frankreich und Deutschland und verzweifeltes Wehren anderer Staaten der EU gegen die Bevormundung. Die Schweiz braucht keinen Rahmenvertrag mit der EU, warum nicht (auch gemeinsam mit England) Abkommen mit verschiedenen Staaten ausserhalb der EU generieren, in welchen die Schweiz als gleichberechtigter Partner gilt.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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71%
(14 Stimmen)
Otto Jossi sagte April 2020

Erste Gedanken in die richtige Richtung

"Wir müssen unsere Abhängigkeit vom Ausland in Bezug auf medizinische Geräte und Energie verringern", sagte Sommaruga in einem Interview, das am Samstag in der Genfer Tageszeitung Le Temps veröffentlicht wurde. Sie fügte hinzu, dass wir "mehr denn je" die einheimische Produktion erneuerbarer Energien stärken müssen.

Der Delegierte des Nationalen Sicherheitsnetzwerks André Duvillard äussert in einem Interview mit der Zeitung "Lemanic" ähnliche Absichten und glaubt, dass wir uns nach Beendigung der Krise "die Frage nach unserer Autonomie in Bezug auf wesentliche Güter stellen müssen". Er wies auch darauf hin, dass in allen Sektoren - Energie, Nahrungsmittel, Medizin - die Bundesausgaben für strategische Reserven in den letzten zwanzig Jahren zurückgegangen sind. Sie fielen von 307 Millionen im Jahr 1995 auf 105 Millionen im Jahr 2018.

Zu vergessen, dass wir diese Art von Reserven brauchen, sei ein typischer Effekt der Globalisierung, stellte Duvillard fest. Das Problem betrifft nicht nur die Schweiz. "Alle europäischen Länder sitzen im selben Boot und sind dem Gesetz eines unbarmherzigen Marktes ausgeliefert, auf dem alle Schläge erlaubt sind", fügt André Duvillard hinzu. Und er kommt zu dem Schluss, dass die Frage auch auf europäischer Ebene gestellt werden sollte.



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53%
(19 Stimmen)
E. Baumann sagte February 2020

Ich frage mich, warum die Schweiz weitere Verträge mit der EU eingehen soll.
Sie hält sie eh nicht ein:
https://www.nzz​.ch/schweiz/deutschla​nd-bremst-am-gotthard​-die-schweiz-aus-ld.1​542826

Die EU will nur die Rosinen der Schweiz. Einhalten von Verträgen geht bei der EU nicht:

https://www​.admin.ch/opc/de/clas​sified-compilation/19​994647/index.html

​Theoretisch könnten die Bilateralen 1 gekündigt werden.

Derweil denkt man nach, ob man eine zweite Brücke bauen möchte:
https://www.​aargauerzeitung.ch/aa​rgau/noch-nie-so-viel​e-lastwagen-kommt-nun​-die-2-grenzbruecke-1​29280143

Wozu also ein Rahmenabkommen? Die EU möchte das Geld der Schweiz, gerade jetzt, so England aus der EU ausgetreten ist. Die EU ist gemäss Rahmenvertrag berechtigt, die Schweiz zu melken. Die staatlichen Beihilfen sind nichts anderes wie Kohäsionszahlungen, aber in unbekannter Höhe, ohne dass wir etwas dagegen sagen können.

Boris Johnson macht es richtig und zeigt Härte gegenüber der EU. Das wünschte ich auch von unserer Regierung.




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75%
(28 Stimmen)
paulo bernasconi sagte February 2020

Ich verstehe nach wie vor nicht, weshalb es Schweizer gibt, die ein solches Rahmenabkommen unterzeichnen können. Die EU ist ein Machtapparat der früher oder später zu Grunde geht.
Von Demokratie haben sie keine Ahnung, das sieht man in der Wahl von EU Ursula und auch intern in den Ländern (vor allem Deutschland und Frankreich)


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12%
(26 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2020

Aha, ich könnte Ihnen viele Politiker in der Schweiz nennen, welche wie Sie, die Auswirkung der Geldschöpfung nicht begreifen können, denn sie fühlen sich als Zahler, obwohl die Badewanne (Wirtschaft und Staat) nicht mit Wasser (Geldschöpfung in Umlage) von Ihnen geschöpft wird!

Es gilt zwingend, eine Symbiose der unendlichen Möglichkeit der Geldschöpfung mit den endlichen Ressourcen (Erde) im Gemeinwohl, herzustellen. Ein Dach über dem Kopf, Beschäftigung und ordentlicher Lebensunterhalt, gehören zum Menschenrecht, welche die Wirtschaft und Politik zu sichern haben. Alles andere ist Geschwätz, denn eine korrekte Organisation der Geldschöpfung, mehrfach beschrieben, schöpft die notwendige Promotion dazu! Ich bin gegen jegliche Diskussion auf der Basis von Symptombekämpfungen und Profilierung, denn der Mensch hat ein Anrecht auf korrekte Bildung und nicht Manipulation! Warum wird das Geldsystem in seiner Entstehung und Auswirkung in den Schulen nicht gelehrt?






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76%
(21 Stimmen)
Walter Wobmann sagte February 2020

@G.Bender
Das Thema hier ist, ob die Schweiz den Rahmenvertrag unterzeichnen soll oder nicht; und allgemein, ob die EU in der jetzigen zentralistisch-undemo​kratischen Konstellation überhaupt noch eine Zukunft hat (siehe BREXIT).
Und Sie kommen nun wieder mit dem völlig anderen Thema Geldschöpfung daher.--
Was soll dieses blöde Ablenk-Manöver, Hr. Bender??

Sind Sie nun für oder gegen den Rahmenvertrag?--


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14%
(21 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2020

Herr Walter Wobmann

Ich habe die Grundlagen, welche eine Überhöhung nicht rechtfertigt erwähnt, nicht mehr und nicht weniger!
Mit der Infizierung des Zahler Virus können die Aussagen nicht stimmen, denn die Grundlagen werden falsch verstanden!

Der Rahmenvertrag ist eine Voraussetzung, die Spisse gleich lang zu halten, also fair!


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77%
(22 Stimmen)
Walter Wobmann sagte February 2020

Der Rahmenvertrag geht in erster Linie mal NICHT um Geldschöpfung!--

U​nd der Rahmenvertrag zwingt uns als Nichtmitglied der EU, automatisch EU-Recht zu übernehmen, ohne dass das Volk was zu sagen hat.
Also weit ab von fairness und "gleich langen Spiessen".
Es ist ein EU-Gerichtshof (also eine Partei), die letzten Endes entscheidet, ob gegen die Schweiz Strafmassnahmen beschlossen werden können, und nicht ein unabhängiges Schiedsgericht. Es ist also ein Unterwerfungsvertrag!​--

Der Rahmenvertrag ist ein DIREKTER ANGRIFF AUF UNSERE DIREKTE DEMOKRATIE, weil das Volk dann in Zukunft ausgeschaltet wird!--
Echte Demokraten akzeptieren sowas nicht!--
Darum NEIN zum Rahmenvertrag!--

N​ach dem BREXIT von Anfang Februar sollte nun jeder gemerkt haben, dass dieser Rahmenvertrag makulatur geworden ist!-
Die Schweiz braucht höchstens ein Freihandelsabkommen mit der EU, analog Kanada, nicht mehr!--


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14%
(21 Stimmen)
Georg Bender sagte February 2020

Aha im Rahmenvertrag geht es nicht um Geld? Es ist die Judikative welche entscheidet, die Schweiz hat nicht die besseren Staatsanwälte und Richter!
Die direkte Demokratie entscheidet ob sie den Rahmenvertrag annimmt oder nicht.
EWR (Freihandelsabkommen)​ hat das Volk, seinerzeit unter Führung der SVP, abgelehnt!


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80%
(20 Stimmen)
Walter Wobmann sagte February 2020

Selbstverständlich geht es im Rahmenvertrag (auch) ums Geld, aber NICHT NUR!--
Der Rahmenvertrag ist ein Unterwerfungsvertrag,​ der unsere Direkte Demokratie aushebelt!!!--
Das Geld oder Handelsnormen sind da nur die Mittel dazu.--
Der EWR wäre ebenfalls ein Unterwerfungsabkommen​ gewesen; sogar BR Ogi sagte, der EWR ist ein "Trainingslager für den EU-Beitritt".
Und es war damals nicht nur die SVP, welche den EWR bekämpfte.--
Selbst die Grünen waren damals dagegen; und viele andere Gruppierungen auch.--

Ich hoffe sehr, dass dieser Rahmenvertrag in die Wüste geschickt wird, denn er ist nicht mehr zeitgemäss!--
Selbst​ die Briten haben das erkannt; siehe BREXIT.-- Und die Briten wünschen sich heute auch nur noch einen normalen Frei-Handelsvertrag, analog Kanada.

Und da die EU einen Nettozahler verloren hat, ist sie nun auch nicht mehr so mächtig wie vorher.


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86%
(14 Stimmen)
E. Baumann sagte March 2020

Herr Bernasconi. Ich verstehe es auch nicht. Das müssen Leute sein, die unseren Staat zerstören wollen. Eventuell sind diese Leute aus dem Ausland und sind voller Neid auf unsere Errungenschaften, oder es sind Leute, die mit unserer Staatsform unzufrieden sind. Anstatt dass diese Leute aber dahin reisen, wohin es ihnen als schön erscheint, wollen sie hier mit aller Gewalt sich "ihr" Paradies erschaffen.
Ich kann es mir nicht anders vorstellen.


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0%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2020

Herr E. Bernasconi

Die Schweiz hat dazu die "Vorlage" geliefert. Nochmals, wir spielen im von der Wirtschaft, aus der Schweiz diktierten Neoliberalismus mit. Also sind wir moralisch verpflichtet, dies zu ändern, aber von Aussen geht es nicht!


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0%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2020

Herr Walter Wobmann

Es ist das Diktat des Neoliberalismus. Funktioniert doch auch bei uns hervorragend.
Die einfältigen Politiker folgen diesem Diktat. Schuldenbremse und Einsparungen, bei einer Geldschöpfung aus dem Nichts. Wie vererben nur den Zustand er Erde, mehr nicht!


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86%
(14 Stimmen)
Walter Wobmann sagte March 2020

Seltsam, Hr. Bender,
in Ihrer Antwort an Hr.Bernasconi stellen Sie richtigerweise fest, dass eine Aenderung von Aussen nicht geht.- Konklusion: Wir Bürger haben die Möglichkeit von innen her mit Initiative und Referendum dies zu ändern.--
Auf der andern Seite wollen Sie, dass die Schweiz der EU beitritt, wo dann genau diese direktdemokratischen Möglichkeiten auch noch weggeraubt werden.
SOMIT ZEMENTIEREN SIE DOCH DEN NEOLIBERALISMUS!--


In einem Imperium (EU) sind doch die Möglichkeiten für eine konstruktive Aenderung viel kleiner oder gar bei null, als bei Kleinstaaten wie die Schweiz mit direkter Demokratie!!!--


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0%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2020

Herr Walter Wobmann
Ich habe Herrn Bernasconi mitgeteilt, dass der Neoliberalismus aus der Schweiz heraus in die Welt "transferiert" wurde. Die EU hat diese Idiotie übernommen. Somit sollten wir zuerst vor der eigenen Haustüre wischen und dann die EU kritisieren!
Doch mit völlig anderer Wirtschaftsordnung, z.B. Gemeinwohlökonomie, könnte die zwar kleine, aber im internationalen Wettbewerb wichtige Schweiz, die Massstäbe setzen!

Ob EU oder Schweiz, solange die Schweiz, ihre Währung beibehält, bleibt sie autonom!


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79%
(14 Stimmen)
Walter Wobmann sagte March 2020

Hr. Bender,
es ist eine "steile" und ebenso unwahre Behauptung von Ihnen, wenn Sie sagen, dass der Neoliberalismus von der Schweiz heraus in die Welt transferiert wurde.
Diese Idiotie (da geb ich Ihnen durchaus Recht) stammt von Wirtschaftsprofessore​n wie Milton Friedmann und August Friedrich Hayek und wurde zuerst in den "Chicagoer Schulen" gelehrt!-- Und NICHT in der Schweiz!!--
Die ersten Länder, welche nach diesen Prinzipen handelten, waren:
Chile nach dem Putsch gegen Salvador Allende durch Pinochet 1973, dann kam Margret Thatcher mit Grossbritannien als 2. Nation 1979 und mit der Wahl von Ronald Reagen in den USA 1980 war der "Siegeszug" des Neoliberalismus nicht mehr aufzuhalten.
https:/​/de.wikipedia.org/wik​i/Neoliberalismus

​Der Kleinstaat Schweiz hatte und hat auch heute NICHT die Macht, der ganzen Welt ihre Vorstellungen aufzudrücken!-- Wie kommen Sie auf so eine abstruse Idee??
Wollen sie damit wieder einmal der Schweizer Bevölkerung ein Schuldgefühl einimpfen, damit wir uns noch quasi schämen sollten, für unsere direkte Demokratie, Föderalismus, Neutralität und Souveränität??--

E​s war also KEIN SCHWEIZER PRODUKT, sondern die geistien Väter und auch Durchsetzer stammten allesamt aus den USA!!

Und das Imperium EU hat noch vor der Schweiz damit begonnen, diesen Unsinn umzusetzen und macht es bis heute noch!--
Ja, leider zog die Schweiz auch mit, so wie das sehr viele Staaten auch machten.--
Aber wir waren GANZ SICHER NICHT die Ersten!!--

Ja, die Gemeinwohl- Oekonomie (a la Christian Felber) wäre durchaus auch für mich ein Vorbild, wie man sich ökonomisch in einem Land zukunftsträchtig gestalten könnte.
Siehe:
http​s://de.wikipedia.org/​wiki/Gemeinwohl-%C3%9​6konomie

Und wenn die Zeit reif ist und die Bevölkerung bewusster wird, Herr Bender, dann ist es in einem direktdemokratischen und föderalistischen Land wie der Schweiz besser möglich, eine Gemeinwohlökonomie umzusetzen, als in einer zentralistischen und undemokratischen EU!--
MERKEN SIE SICH DAS!!

Ich schlussfolgere daraus, dass es ein totaler Unsinn wäre, wenn die Schweiz sich einer imperialen EU unterordnen (siehe Rahmenvertrag) oder gar beitreten würde.
Die Türen für eine Gemeinwohl- Oekonomie wären so auf Jahrzehnte hinaus zugeschlagen!!--

H​offentlich sehen Sie das auch endlich ein und kreiren nicht ständig neue antischweizerische Lügen!--


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7%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2020

Herr Walter Wobmann

Hat mir dem Zahler Virus, welcher weltweit die Menschen unterdrücken lässt, gar nichts zu tun. Vielleicht sagt Ihnen Monte Pélerine, Montreux/Schweiz (F. Hayek = Österreichische Schule) hat mit den Chicagoer Schule diesen Unsinn in allen Universitäten der Welt, indoktrinieren können. Die einfältigen Politiker sind ihnen gefolgt und grassiert heute noch!
Wäre den Menschen endlich bewusst, dass sie nicht Zahler sind, sondern mit dem ihnen zugeordneten Geld als Promotion der Leistung oder Anspruch, zur Bedürfnisabdeckung die gegenseitige Leistung tauschen. Die anteilige Geldschöpfung zur Bedürfnisabdeckung Grundsicherung (Gemeinwohl, Soziale und Gesundheit), ist direkt zwischen Wirtschaft und Staat abzuwickeln.

Hoffe​ntlich sehen Sie endlich ein, dass Sie als Politiker versagen, wenn Sie immer noch behaupten wir seien Zahler, nur weil Sie es so gelernt und so empfinden!

Ich Lüge nicht, infame Unterstellung, ich erkläre die Realität!


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(13 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2020

Herr Walter Wobmann

Eine sinnvolle Gemeinwohlökonomie, wie von Herrn Felber vorgestellt, kann ohne korrekte Organisation der Geldschöpfung nicht funktionieren; denn die Existenzkämpfe und Armut stehen im kausalen Zusammenhang mit dem Virus Zahler, welche es den Politiker erlaubt, tagtäglich ihren Spieltrieb ausleben zu können.


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86%
(14 Stimmen)
Walter Wobmann sagte March 2020

Sehr wohl ist mir die Mont-Pellerine-Gesell​schaft ein Begriff. Aber die Idee des Neoliberalismus war da schon geboren. Die Mont-Pelerine-Gesells​chaft war eine internationale Gründung von einem Friederich Hayek, welcher 1947 bedeutende Wirtschaftsprofessore​n nach Mont Pelerine oberhalb des Genfersees einlud. Unter den hohen Gästen und Mitgliedern war kein Schweizer!--
Merken Sie was, Hr. Bender??

Das wäre etwa so, wie wenn man die Bilderberger- Gesellschaft, welche im Holländischen Hotel Bilderberg gegründet wurde, sagen würde, dass aus Holland die Welt gesteuert wird von dort alle wichtigen Entscheidungen getroffen werden. Die Holländer hätten die Schuld an dieser Geheimgesellschaft; es sei eine Holländische Gründung.
Merken Sie nun den "Stuss", den Sie da verzapfen?

Und Hayek - Oesterreichische Schule ist also NICHT Schweizer Schule!!
Hayek war Oesterreicher und Britischer Doppelbürger; und kein Schweizer!--

Aber ich sehe, das interessiert Sie nicht einmal.-- Jedoch die Schweiz in den Dreck ziehen, das können Sie allemal, auch wenn das Ganze voll mit Lügen gepfeffert ist.--

Ihre falsche Schlussfolgerung, dass ich als Politiker versagt habe, entbehrt jeglicher Grundlage, da Sie mit Ihrem "Virus- Zahler- Syndrom" so zimlich alleine (als Rufer in der Wüste) dastehen!--
Wir sind manchmal Zahler, und manchmal sind wir es nicht!-- Je nach Thema, das wir anschauen. Und bei diesem Thema hier (Rahmenabkommen - jetzt ohne uns) ist Ihr Virus-Zahler- Thema völlig deplaziert!--

Ich könnte mir jedoch schon vorstellen, dass ein Teil des von der Zentralbank neu geschöpften Geldes in die AHV- Kasse fliessen könnte. Aber eben nicht alles.
Ausserdem muss die Zentralbank (je nach Wirtschaftsvolumen) entscheiden, ob überhaupt und wie viel sie an zusätzlichem Geld in den Umlauf bringen soll.
Wenn die Wirtschaft schrumpft, kann das sogar heissen, dass sie Geld aus dem Kreislauf abziehen muss, um eine Inflation zu vermeiden. Die Zentralbank hätte die Aufgabe, auf das Gemeinwohl des Staates und Wirtschaft zu achten und so die Geldmenge zu bestimmen.
Leider aber überlässt sie das mehrheitlich den Geschäftsbanken, was diesen zu enormer Macht verhilft. Ja, die heutige Nationalbank versteht sich fälschlicherweise bloss als Zudienerin der mächtigen Grossbanken.
Darum haben wir diese Misere!--

Eine Nationalbank- Reform und Vollgeld- System würde dem Abhilfe schaffen; das ist meine Meinung.--

Was Sie jedoch vorschlagen, ist dass man einfach frisch drauflos Geld schöpfen kann und damit sämtliche Staatsausgaben decken kann, ohne cash flow Einnahmen.
So würde sich die Geldmenge wucherartig vermehren und wir hätten bald eine Hyperinflation (siehe Venezuela).
Das ist ebenso falsch, wie jemand, der alles über den "Zahler" finanzieren will, den Sie zu Recht auch kritisieren.

Die Lösung wäre, dass man den ganzen Geldkreislauf im Auge behalten sollte, und jedes Jahr neu entscheiden, wie viel Geld neu in den Umlauf gebracht werden kann und wo dieses Geld investiert werden soll.

Viele Politiker haben vermutlich gar keine Zeit, sich so differenziert mit diesem Thema auseinander zu setzen. Darum vertrauen sie lieber den etablierten Wirtschaftswissenscha​ftlern. Diese aber sind gesteuert von ganz bestimmten Mächten und darum verbreiten diese nur noch die neoklassische Idee des Wirtschaftens.
Das ist aber nur EINE, von vielen möglichen Varianten; und erst noch nicht die Beste!--

Heute präsentiert man den Politikern und überhaupt allen Leuten nicht einmal mehr andere mögliche Wirtschaftsformen, als diesen doofen Neoliberalismus, begründet auf dem Neoklassizismus.--
D​ies ist aber von den mächtigen Bankerkreisen bewusst so gewollt, damit diese noch mehr Macht bekommen und sich "Alternativlos" gebärden können.--

Um das zu ändern, genügt es beileibe nicht, einfach ein paar National- Oekonomen auszuwechseln. Denn das greift nicht tief genug, Hr. Bender.
Aber das wollen Sie ja auch nicht durchschauen, darum versagen Sie und bleiben allein als Rufer in der Wüste.--


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