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Seenotrettung: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

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Steinmeier & Co. zur See­not­ret­tung: Am deut­schen Wesen soll die Welt genesen.

 

Er ist wie­der da, der häss­li­che Deut­sche: An sei­nem Wesen soll die Welt ge­ne­sen,

 

zu­min­dest aber Eu­ro­pa.

 

Ber­lin be­stimmt selbst­herr­lich darü­ber, was le­gi­tim ist und was nicht.

 

Bundespräsid​​​​ent Frank-Walter Steinmeier will im ZDF Italien vorschreiben, wie es im Fall der Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete zu verfahren hat, und schreckt nicht davor zurück, die europäische EU-Karte zu spielen: „Italien ist Gründungsstaat der Europäischen Union, deshalb dürfen wir erwarten dass man mit einem solchen Fall anders umgeht.“ Und Heiko Maas, der sich als Außenminister bemerkens-werterweise​ als die noch größere Fehlbesetzung als zuvor im Amt des Justizminister erwies, sekundierte ihm eilfertig: „Seenotrettung darf nicht kriminalisiert werden“ – womit Maas den Kunstgriff vollbrachte, die Anwendung geltenden Rechts zur „Kriminalisierung“ umzudeuten.

 

 

 

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Foto: Frank-Walter Steinmeier (über dts Nachrichtenagentur)
 ​​​​

Art. von AD, 01. Juli 2019 im Jouwatch

 

Das also ist die Aussenwirkung Deutschlands im Sommer 2019: Arrogant und überheblich. Respekt vor den Gesetzen anderer Staaten und ihren demokratisch gewählten Regierungen? Pustekuchen, wenn „höhere Moral“ im Spiel ist. Eine Schlepperin aus reichem linksbürgerlichen Elternhaus bestimmt selbstgerecht darüber, was humanistisch und durch eine höhere Moral gedeckt ist, und alle finden’s toll. Mit derselben Rechtfertigung kann sich dann jeder andere beliebig über geltendes Recht hinwegsetzen. Das ist die direkte Fahrkarte in die Anarchie.

 

Bekanntli​​​​​ch aber bedingt seit fast 150 Jahren alles, was Deutsche in Europa für richtig halten, einen grundsätzlichen Ausnahmetatbestand. Partisanenerschiessun​​​​​gen oder Strafbombardements für abtrünnige Völker sind zwar ein wenig aus der Mode gekommen, die teutonische Reaktion agiert heute etwas softer – durch Protestnoten, überschäumende Nazi-Vergleiche, Verunglimpfungen praktisch aller Italiener als Faschisten und Spendenaktionen für kriminelle Aktivisten; doch das Prinzip ist dasselbe wie eh und je. Wer sich darüber wundert, dass ein deutscher Bundespräsident die italienische Justiz auffordert, wissentlich und vorsätzlich italienisches Recht und EU-Recht zu brechen, eine Schlepperin weder zu verhaften noch gemäß eindeutiger Gesetzeslage anzuklagen, der findet die Antwort genau hier: Wenn Deutsche den moralischen Zeigefinger heben, ist der übergesetzliche Notstand erfüllt. Es ist alles schon mal dagewesen.

 

Politisc​​​​​her Flurschaden

durch deutsche Herrenmoralisten

 

De​​​​​m linkspopulistischen Standpunkt deutscher Herrenmoralisten gemäß muss Italien vor Verhaftungen also künftig erst die Genehmigung Deutschlands einholen – und die wird nur erteilt, wenn der Delinquent kein Linkspopulist, Linksextremist, oder Linksradikaler ist? Die Überheblichkeit, die Steinmeier und Teile der Bundesregierung hier zur Schau tragen, ist verstörend. Ganz abgesehen von der niederträchtigen Verleumdung der Regierung in Rom und ihrer Wähler: Weil die Italiener von ihrem Wahlrecht zwar Gebrauch gemacht haben, aber anders, als sich deutsche Eliten sich das gewünscht haben, sind die Italiener „undemokratisch“ oder gar „rechtsradikal“, versteht sich. Früher hörte man solche Plattitüden und politische Verunglimpfungen, die an Volksverhetzung grenzen, allenfalls in der Gosse, bei einschlägigen Protestkundgebungen oder von ausserparlamentarisch​​​​​en Gruppierungen. Doch heute sind es die allerhöchsten Repräsentanten der Bundesrepublik, die sich auf diesem Nullniveau äußern. Diplomatischer und politischer Flurschaden wird billigend in Kauf genommen – ironischerweise just von den denen, die sonst die europäische Partnerschaft über alles stellen. Es hat ganz den Anschein, als sei im Mittelmeer noch mehr untergegangen als das eine oder andere überfüllte Schlauchboot: Auch der politische Grundanstand ist irgendwo auf den Schlepperrouten zwischen Libyen und Lampedusa abgesoffen.

 

Und wie heute leider so oft, finden die, die nach Augenmass und gesundem Menschenverstand inmitten all der geheuchelten Solidarität und moralisierenden Bevormundungsmanie lechzen, die einzigen deutlichen, nicht ideologisch verdrehten Stellungnahmen nur noch von Seiten jener Oppositionspartei, die ihrerseits – nicht zufällig – als Scharnier zum „Rechtsextremismus“ diskreditiert wird: Der AfD. Deren sächsischer Landesvorsitzender Jörg Urban kritisierte am Wochenende das Geschehen zum Fall Sea Watch / Carola Rackete mit deutlichen Worten. Erstaunlich dabei: Alles, was er sagte, gab exakt die Position wieder, die noch vor wenigen Jahren auch Unionspolitiker und Sozialdemokraten identisch vertreten hätten – bevor sie vom Virus eines pathologischen Bessermenschentums infiziert wurden. „Deutsche Spitzenpolitiker unterstützen einen feindlichen Akt gegen einen souveränen EU-Staat“, führte Urban aus. Denn es handele sich beim Manöver des Schlepperschiffes vor Lampedusa um eine klare Straftat: „Entgegen der Weisung italienischer Behörden hat das Schiff auf Weisung des weiblichen Kapitäns die Grenze eines souveränen Staates und Mitgliedstaates der EU verletzt. Nicht nur das: Durch ein aggressives Fahrmanöver hat die Frau obendrein die Besatzung eines italienischen Bootes in große Gefahr gebracht. Es ist daher vollkommen richtig, dass sie verhaftet wurde.“ Auch Urban empfindet es als unerträglich, dass die italienischen Behörden ausgerechnet vom deutschen Staatsoberhaupt gerügt wurden: „Dies heißt nichts anderes, als dass der oberste Repräsentant Deutschlands seine private politische Agenda über geltendes Recht eines souveränen Staates mit einer demokratisch gewählten Regierung stellt und damit das italienische Volk beleidigt.“

 

Italien​​​​​ ist in Europa, was die AfD in Deutschland ist

 

Ungarns Präsident Urbans Worte verhallen logischerweise wie Rufe in der Wüste. Denn inzwischen ist die AfD im Inland erfolgreich zum Pendant dessen herabstigmatisiert, was die Regierung Conti in Rom in Europa ist: so etwas wie politischer Abschaum, den man überhaupt nicht verächtlich genug behandeln kann. Selbst wer sich innerhalb der Union zu nahe mit AfD-Positionen gemein macht, fällt der Kontaktschuld anheim; aktuell muss dies gerade Ex-Verfassungsschutzp​​​​​räsident Hans-Georg Maaßen erleben, der als Mitglied der konservativen Werte-Union zu einer Art Fünften Kolonne der „Rechtspopulisten“ in der CDU gestempelt wird. Seine noch so sachlichen Bemühungen um Abgrenzung (n-tv berichtete gestern hierüber) und seine Klarstellungen werden ihm nicht helfen können – denn alles, was rechts der Mitte ist, hat den Ereignishorizont politischer Daseinsberechtigung überschritten und ist für den Diskurs verloren. Die Entdemokratisierung schreitet voran. Und deutsche Journalisten beteiligen sich munter an der Hexenjagd, die von Neo-McCarthyism unter umgekehrten Vorzeichen zeugt.

 

Und ebenso klar wie „anti-AfD“ haben sich deutsche Leitmedien pro „Flüchtlingsrettung“ positioniert. Heute morgen sendete das „Morgenmagazin“ von ARD und ZDF ein tränenreiches Rührstück über den menschenfreundlichen Altruismus der Kapitänin und die von Jan Böhmermann und Konsorten ins Leben gerufene Spendenaktion, die aktuell laut "Welt" bereits über eine Million Euro eingebracht hat – für die Anwaltskosten der Millionärstochter Rackete. Quasi als Killer-Applikation, anstelle sachlicher Argumente, wurde zum Ende der Reportage ein Kameraschwenk auf die glücklichen Gesichter der geretteten Afrikaner gezeigt („thank you Sea Watch! thank you Germany!“). Und die aktuellen Stücke von „Spiegel-Online“ und „Süddeutscher“ zum Thema sind stilistisch und inhaltlich an Agitation kaum mehr zu überbieten.

 

Von solchen Medien, einst die „vierte Gewalt“ im Staat, heute unverzichtbare Stütze der Herrschenden, ist auch keine Wächterrolle mehr zu erwarten. Deshalb spricht auch kein namhafter Journalist mehr aus, was eigentlich zwingend zu fordern wäre: Bundespräsident Steinmeier müsste sofort zurücktreten. Dass er, der bereits mit seiner devoten Verbeugung vor dem Grab Arafats, seinen israelkritischen Äußerungen, seiner distanzlos-bejubelnde​​​​​n Reklame für verfassungsfeindliche​​​​​ Bands auf „Gegen-Rechts“-Konzer​​​​​ten und zuletzt durch seine Glückwunschtelegramme​​​​​ für die Mörder-Mullahs in Teheran jede diplomatische Autorität verspielt hat, jetzt auch noch den moralischen Scharfrichter über Italien mimt, bringt das Fass zum Überlaufen. Dieses Staatsoberhaupt bringt mehr Schaden als Nutzen über das deutsche Volk. Und die Kanzlerin müsste Heiko Maas entlassen und sich bei Italiens Innenminister Matteo Salvini entschuldigen.

 

Frei​​​​​lich wird nichts davon geschehen. Im Gegenteil: Der deutsche Rigorismus wird weiter zunehmen – im Inland wie im Ausland.  

 

 

 

Schlussfolger​​​​​ungen

 

 

1.  Der Präsdent der Bundesrepuplik Deutschland zeichnet sich gemäss dem Auftrag im Grundgesetz dadurch aus, dass er absolut nicht politisch agiert, sondern das Land, ALLE Menschen insgesamt in Deutschland nichts als zu REPRESENTIEREN hat. Dem wir Steinmeier hier absolut nicht gerecht. Er verwechelt seine Rolle als Bundespräsident offensichtlich mit dem Amt eines Aussenminister, das er zuvor ja einmal innehatte.

 

2.  Ein Leserbriefschreiber L.B. meint: "So ein arroganter Ar..... Deutschland ist selbst durch ihre Politik Machenschaften zerstört. Genesen muss Deutschland selbst aber ohne die Politiker die an der Macht sind und das Volk verraten. Das gleiche gilt für die EU. Nur um hochbezahlte Posten rum Quacken. Es geht nur ums Geld. Und die Ausbeutung des Menschen. So wie wir es vor zig Jahren gelernt haben. Und dann die Arroganz. Die müssen einfach wirklich verschwinden. Denen ist alles in den Kopf gestiegen.

 

3. Eine Leserbriefschreiberin​​​​​ L.B. mit dem meisten Sachverstand meint: "Von der totalen Unfähigkeit, Überheblichkeit, Verrat am eigenen Volk mal ganz abgesehen. Die ganzen Gestalten in den Altparteien, egal ob m, f, oder d. sind allein von der Optik her ein einziges Gruselkabinett - da trifft die Bezeichnung vom "hässlichen Deutschen" den Nagel auf den Kopf. Auch, und sicher nicht nur deshalb, muss man sich schon schämen diesem Volk anzugehören.

 

4.  Dem gibt es rein gar nichts hinzuzufügen, ausser vielleicht: "Warum hört man weder in Deutschland, Frankreich noch der Schweiz, wo den Bürger/Innen der Schuh wirklich drückt? Und unter diesen Unstimmigkeiten unter EU-Mitgliedern will uns der Bundesrat tatsächlich mit dem EU-Rahmenvertrag an diese gespaltene EU- auch noch anbinden, uns unsere Selbstbestimmung & die direkte Demokratie streitig machen?

 

 

 

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

 

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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70%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte July 2019

Es ist erstaunlich wie viele bereit die Autorität eines Staates zu unterlaufen, wenn es sich positiv für sich selber erweist oder wenn man (angeblich) gute Gründe hat.

Was machen eigentlich Französische Waffen bei General Haftar? Soll General Haftar analog zu Al-Sissi oder Mubarak als Starker Herscher die Küste schliessen für "Flüchtlinge"?

Bes​sere ein Mubarak als Muslimbrüder/Islamist​en? Das finden die Herscher in Saudi-Arabien oder Emiraten auch.

Nicht zu vergessen, dass General Haftar US-Bürger ist und erst nach Lybien kam nach dem Sturz von Gaddafi. Ein Guter Grund, einen US-Getreuen als starken Mann einzusetzen. Viel besser als der unsichere Kantonist Gadaffi.


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75%
(16 Stimmen)
paulo bernasconi sagte July 2019

Blick:
Qasim (Admira​l Ayoub Qasim, Sprecher der libyschen Küstenwache) verurteilt auch die «ständige Einmischung von NGOs in Rettungsaktionen». Er wünsche nicht länger «Geschwindigkeitsrenn​en mit NGO-Schiffen». Und Qasim erhebt scharfe Vorwürfe: «NGOs bevorzugen Menschenhändler. Wir vermuten, dass sie neben den indirekten auch direkte Belohnungen für jede Person erhalten, die sie nach Europa bringen.»
«Wir schliessen nicht aus, dass sie direkt mit den Menschenhändlern in Verbindung stehen», so der libysche Offizier. Im Übrigen bestehe «jede ihrer Interventionen darin, die Einwanderung aus dem subsaharischen Afrika nach Libyen zu fördern und ein grösseres politisches Gewicht in Europa zu erlangen». (kes)


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60%
(15 Stimmen)
Karlos Gutier sagte July 2019

Wenn die Deutschen in, vor Libyen Afrikaner holen und die dann den Italiener aufdrücken wollen finde ich dies eine Frechheit. Es würde angezeigt sein, wenn die Deutschen Schiffe mit ihrer Beute auch nach Deutschland schippern und diese dem deutschen Steuerzahler, die nach Mutti Merkel, dies ja schaffen, zur Finanzierung übergeben.

Der deutsche Michel freut sich sicher wenn er solche Menschen bekommt, die Wohnungen fehlen zwar aber die Immobilienbranche wird bei Verknappung gerne die Mitzinsen nach oben anheben.


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58%
(19 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte July 2019

Erschreckend wie sich Bundesabgeordnete in Deutschland,

im speziellen Frau Roth, von der grünen Partei, in dieser von der deutschen Kapitänin mit Absicht herbeigeführten gewaltsamen Verletzung der italienischen Hoheitsgewässer, jetzt wieder aufführen. Nicht einmal hat Sie auch eine auf Leben und Tod bedrohte junge Familie mit Kleinkindern bei sich PRIVAT aufgenommen, denn von solchen echten Flüchtlingen gibt es - trotz mehrheitlichem Massen-Missbrauch - noch mehr als genug. Und wie gesagt, SP-Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Bundesrepublik Deutschland, sogar er ist diesbezüglich auch keine "Leuchtfigur", wie er es für ALLE Europäer es eben sein müsste. Das Wort "Flüchtling, Asyl" wird bekanntlich bis zum geht nicht mehr pervertiert, doch ganz offensichtlich ins Gegenteil verkehrt. Die grosse Mehrheit der Migranten missbraucht "Asyl & Flüchtling" zur unbeschränkten Migration alleine für ein besseres materielles Leben. Dies ist zwar verständlich vom Standpunkte der Migranten aus, doch die Frage sei erlaubt: Sind denn die Verantwortlichen in EUROPA nicht intelligent genug, um dies Masseneinwanderung zu stoppen, zum Wohle der Einheimischen Bevölkerung? Ist es nicht ebenso höchst erstaunlich, nämlich wie sich die EU-Verantwortlichen zerstritten, hilflos & ohnmächtig gegenüber dieser Thematik der "Massenmigration" präsentieren? 2015 legte BK-Merkel bekanntlich den Sprengsatz an ihre Regierungskoalition, sowie das ganze Gebilde "EU", ja an ganz Europa. Jedenfalls diese EU ist heute deshalb so gespalten in zwei Lager, scheinbar unversöhnlich stehen sie sich jetzt gegenüber. Diesbezügliche gewaltsame Durch-Stoss der legitim errichteten souveränen italienischen Seeblockade gegen diese "Massen-Migrantion", speziell noch gerade durch ein deutsches Boot, weckte vergessen geglaubte - sehr negative Erinnerungen des II. Weltkrieges leider Gottes wieder. Damit wurden diese alte Wunden - verwerflich ja - wieder aufgerissen.

Diese​ Verantwortlichen, speziell auch diese in der Schweiz, sie jedenfalls, sie merken es ja nicht einmal, oder dulden, gar fördern diese illegale "Masseneinwanderung" noch. Sie fördern in Tat und Wahrheit eine diesbezügliche "gewaltsame in Besitznahme" eines ihrem kulturellen Hintergrund fremden Landes.

SCHWEIZ:

99,5 % der Asylbewerber aus Nigeria in der Schweiz sind erwiesenermassen Drogen-Dealer, alleine 2012 sind es 440 Straftäter, insgesamt aus Afrika über 1194 Drogen-Straftäter. Eingeführt wurden in die Schweiz 5 (fünf) Tonnen Drogen, wo bleiben da die Menschenrechte der Bevölkerung der Schweiz (Schweizer & alle anständigen Ausländer), ja genau, ganz auf der Strecke.

Dieser Meinung ist auch E. KANT, Philosoph & Humanist, wie ich noch aufzeigen werde. Auch diesbezügliches Verhalten von SP-BR Sommaruga, Verantwortliche des Migrationsamtes (SEM) bis 2018/19, war immer ein absolutes "no go" für mich und wohl eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung.

Darum wäre sie als Bundesrätin von einer guten Mehrheit der Stimmbürger/Innen schon vor Jahren - a b g e w ä h l t - worden, gäbe es denn ein entsprechendes Verfahren (Impeachment/Amtsenth​ebungsverfahren) auch in der Schweiz, wie es ja vorbildlich in den USA möglich ist, gegen den mächtigsten Repräsentanten den Präsidenten der USA.

Denn Kant schreibt in;

„Das Recht auf Freizügigkeit

1. geh​ört nicht zu den natürlich gegebenen Rechten des Menschen. Dass es dennoch Teil der Erklärung der Menschenrechte ist, widerspricht dem Freiheitsanspruch, der darin liegt, sein und seines Volkes Leben selbstbestimmt zu gestalten.

2. Fremde​ haben nach Kant Besuchsrecht, ganz besonders wenn sie in ihrer Heimat verfolgt werden. Dann gehört es zum Anstand und zur Menschenliebe, diesen Menschen Asyl zu gewähren. Asylmissbrauch jedoch müsste sich kein Volk gefallen lassen, ganz zu schweigen von offener oder versteckter Eroberung.

3. Jedes Tier verteidigt sein Revier. Jedem Menschen steht das Hausrecht zu. Aber bei den Menschenvölkern wird Freizügigkeit als Menschenrecht erklärt, einfach Absurd.

4. Republika​nische Rechtlichkeit kennt Weltoffenheit und Gastfreundschaft. Aber sie bleibt ihrer Pflicht treu, das eigene Volk und Land vor Schaden zu bewahren.

5. Daher sind die Schweizer im Recht, die zumindest diejenigen Ausländer abschieben wollen, die zu Verbrechern geworden sind. Kant (s. o.):

6. … das Recht eines Fremdlings, seiner Ankunft auf dem Boden eines andern … Dieser kann ihn abweisen, wenn es ohne seinen Untergang geschehen kann; so lange er aber auf seinem Platz sich friedlich verhält, ihm nicht feindlich begegnen.

7. Schlussfolgerung: Also eine total verfehlte Asyl-Politik der Schweiz. Deutschland z.B. hat 11x weniger, die USA gar 171 x weniger Asylanten pro Kopf der Bevölkerung, letztere sagen konsequent & ganz richtig, wir kontrollieren & bestimmen selber, wen wir in unser Land USA reinlassen.





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(10 Stimmen)
jan eberhart sagte July 2019

Es ist leicht, als Superman mal eben ein paar Bootsflüchtlinge aufzusammeln und nach Italien zu bringen. Man hat ja noch ein anderes Leben weit weg. Aus den Augen aus dem Sinn.

Jahrelang haben die "Europäer" Italien alleingelassen und mit 100'000 Flüchtlingen dastehen lassen mit Bezug auf das Schengen-Abkommen, was für die anderen Staaten natürlich praktisch ist, da de facto, hauptsächlich die Mittelmeerstaaten damit alleine zuständig wären.

Da haben die Italiener (noch vor Salvini) Basta gesagt, und auf eigene Faust gehandelt, da dies den restlichen "Europäern" am A*** vorbeiging.

Erst als 2015 die Flüchtlinge auch nach Mitteleuropa in grosser Zahl kamen über Griechenland und den Balkan, beeilten sich auch die anderen, dies zur Kenntnis zu nehmen und etwas gegen die "Flut" zu übernehmen.

Tatsäc​hlich profitieren Schlepper wenn NGO Taxi spielen und auf halben Wege die Restfahrt übernehmen. Da die Kundschaft, die viel Geld dafür zahlt, nun weiss, das die Taxis weitgehend lahmgelegt sind und die Lybier strenger kontrollieren, ist dies unattraktiver geworden und die Schlepper können schlechter argumentieren und viel Geld kassieren.


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63%
(19 Stimmen)
paulo bernasconi sagte July 2019

Tagesspiegel:
Nach dem heftigen Schlagabtausch zwischen Berlin und Rom am Wochenende - sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hatte die Festnahme der Kapitänin Carola Rackete verurteilt - mahnt die deutsche Seite nun eine europäische Lösung für die Seenotrettung im Mittelmeer an. Es gelte weiter, „dass wir zu einem geregelten und transparenten Verfahren kommen wollen“, sagte die stellvertretene Regierungssprecherin Martina Fietz am Montag in Berlin. Ein Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) erklärte, man sei nicht zufrieden mit der derzeitigen Situation. Für die schnelle und zuverlässige Ausschiffung Geretteter brauche es aber eine europäische Lösung, betonte auch er und verwies auf die Reform des europäischen Asylsystems.

Die Angriffe auf Italien nennt Kopp (Karl Kopp von Pro Asyl, der Europa-Leiter der Flüchtlingshilfsorgan​isation) „wohlfeil“. „Wir haben nicht vergessen dass es Mare Nostrum gab, das italienische Seenotrettungsprogram​m, und dass Europa es war, das es leerlaufen ließ.“ So sehr ihn freue, wie sich der Bundespräsident jetzt einsetze, „man hätte sich auch gefreut, wenn das gekommen wäre, als andere Kapitäne und Kapitäninnen einfuhren.“ Das Drama auf Lampedusa sei ein europäisches, Europa als Ganzes habe „den blutigsten aller Deals“ gemacht, den mit Libyen, und auch „die Flüchtlingskanzlerin hat ihn vehement verteidigt“. Dagegen müsse sie endlich ein „klares Signal der Humanität“ setzen, „aber auch eins der Solidarität mit dem Süden der EU“, dem man die Flüchtlinge abnehmen müsse.
Rom war am Montag um Abrüstung im Streit mit Deutschland bemüht. „Ich wünsche mir allgemeine Mäßigung im Ton“, sagte Staatspräsident Sergio Mattarella. Nur so könnten alle Fragen „mit größerer Gelassenheit und zielführend“ gelöst werden. Vom Brüsseler EU-Gipfel ließ Ministerpräsident Giuseppe Conte wissen, er habe mit der Kanzlerin geredet, die ihn nach der Kapitänin gefragt habe. „Ich habe ihr gesagt, dass in Italien wie in Deutschland Exekutive und Justiz getrennt sind. Der Ministerpräsident kann Richtern keine Empfehlungen geben. Die Sache ist in den Händen der Staatsanwaltschaft.“




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(24 Stimmen)
Frank Wagner sagte July 2019

War ja klar, das Herrn Hottinger nicht passt wenn man Flüchtlinge aus Seenot rettet.


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