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Sicherheit, Kriminalität > Armee,

SICHERHEIT – unser höchstes Gut!

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Schon seit längerer Zeit mache ich mir ernst­hafte Sor­gen um den Welt­frie­den und um die Si­cher­heit der Schwei­z,- d.h. auch um die Zu­kunft un­se­rer Ar­mee. So fan­den meine Ar­ti­kel wie „Der Welt­frie­den ist in Gefahr“ oder „Hoffnung auf Stim­men der Vernunft“, den Weg in ver­schie­dene Zeit­schrif­ten.

 

Nun veröffentlichte die ALLGEMEINE SCHWEIZERISCHE MILITÄRZEITUNG (ASMZ) herausgegeben von der Schweiz. Offiziersgesellschaft​ in ihrer neuesten Ausgabe einen weiteren, viel beachteten Beitrag zum Thema: SICHERHEIT - UNSER HÖCHSTES GUT:

 

Wer wünscht sich das nicht: Ein Leben in Wohlstand, Sicherheit und Frieden! Wovon viele andere Staaten träumen, dürfen wir jeden Tag erleben. Trotzdem erlaube ich mir einige Gedanken zum Thema Sicherheit. Leider kann ich mich nicht rühmen, ein Mitglied der Schweizer Armee zu sein. Ich bin aber eine Bürgerin dieses Landes und eine Politikerin, welche sich seit Jahren bei jeder Gelegenheit für eine leistungsfähige und starke Armee einsetzt. Warum?

 

Als ich 1993 zum ersten mal in die Schweiz kam, sah ich an einem Bahnhof junge Männer mit einem Gewehr in der Hand. Ich erschrak. Mein heutiger Mann beruhigte mich aber und erklärte, dass wir nicht angegriffen würden und dass auch nichts passiert sei. Es wäre in der Schweiz üblich, dass Angehörige der Armee ihre persönliche Waffe mit nach Hause nehmen könnten. Unglaublich! Welches Land bringt heute noch so viel Vertrauen gegenüber ihren Wehrmännern auf, dass sie diese mit einer Waffe nach Hause entlässt? Für mich, im totalitären Regime der sozialistischen Tschechoslowakei aufgewachsen, ein unglaubliches Erlebnis! Es war für mich entscheidend und reichte aus, um mich für den Rest meines Lebens für diese Armee zu begeistern. Mehr noch: Im Laufe der Zeit wurde mir auch immer klarer, welche Bedeutung sie für uns alle hat!

 

So, wie es in der Bevölkerung verschiedene Ansichten gibt, was die Sicherheit unseres Landes betrifft, genauso sind sie auch im Parlament vertreten. Die Einen wollen eine eigenständige, strikt neutrale Schweiz mit einer kampfbereiten, fähigen und starken Armee. Die Anderen dagegen sehen sich schon einem grossen Konglomerat anderer Länder angeschlossen und träumen davon, die Armee abzuschaffen, um damit den „ewigen“ Frieden zu gewinnen.

 

Meiner Meinung nach leben heute in der Schweiz viele Menschen, die schon in Freiheit und Sicherheit geboren wurden. Für sie sind diese Werte selbstverständlich. Ich weiss aber aus eigener Erfahrung, dass Freiheit, Unabhängigkeit und Sicherheit nicht vom Himmel fallen, sondern dauernd erkämpft werden müssen. Deshalb sollte man diese Werte hegen und pflegen, denn sie können auch sehr schnell wieder verschwinden! Und ich frage mich manchmal, wenn vom Abbau der Armee gesprochen wird: Verhält es sich damit etwa ähnlich wie mit der Gesundheit, deren Wert man leider auch erst erkennt, wenn man sie verloren hat?

 

Die prioritäre Aufgabe eines Staates und der Armee besteht letztlich darin, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Diese sollte deshalb uns allen am Herzen liegen. Doch leider setzt auch die Politik gerne bei der eigenen Sicherheit den Rotstift an. Für mich ist dies aber der total falsche Weg. Diese Strategie führt irgendeinmal zu einer Katastrophe. Das alte Sprichwort gilt immer noch: Jedes Land hat eine Armee – eine eigene oder eine fremde! Ich bin der Meinung, dass wir nicht Bewährtes abbauen und die Fehler anderer Staaten wiederholen sollten. Aber offenbar hat der Mensch aus der Vergangenheit nichts gelernt!

 

Im Rahmen der „Armee 95“ wurde seinerzeit der Bestand an Soldaten halbiert, nämlich auf 400'000 Mann. In einer Volksabstimmung vom 18. Mai 2003 sagten dann 76% JA zur „Armee XXI“. Das heisst der Armeebestand wurde nochmals reduziert, auf 140’000 Aktivisten und 80'000 Reservisten. Das entspricht einem sukzessiven Abbau unserer Armee!

 

Es gibt aber Bereiche im Bundeshaushalt, die kosten jedes Jahr immer mehr und trotzdem spricht das Parlament die entsprechenden finanziellen Mittel. Ob es das Gesundheitswesen, die Kultur oder andere Bereiche betrifft. Z.B. beschloss das Parlament die Erhöhung der Entwicklungshilfe auf sagenhafte 11,3 Milliarden Schweizer Franken (elftausenddreihunder​t Millionen!). Wenn wir dann aber die Ausgaben von 0,8% des BIP für Verteidigung ansehen, sind wir in der Welt-Tabelle am Schluss, zusammen mit Paraguay! Unsere Schweiz belegt nämlich den 130. Platz von 171 untersuchten Staaten! (BR UELI MAURER / 2010). So wichtig ist uns unsere eigene Sicherheit. Die USA geben dafür pro Jahr über 640 Milliarden Dollar aus!

 

Bei der gegenwärtigen Behandlung der Vorlage: „Weiterentwicklung der Armee“, geht es wieder um diese und ähnliche Fragen. Im Wesentlichen beschloss der Ständerat, die Armee nochmals auf 100'000 Mann zu verkleinern, sie dafür aber besser auszurüsten und schneller mobilisierbar zu machen. Die Armee soll höchstens fünf Milliarden Franken pro Jahr kosten und sie soll der Verteidigung und dem Schutz der Bevölkerung dienen. U.a. wurde auch die Zahl der Diensttage auf 245 Tage festgelegt. Beschlossen ist aber noch gar nichts. Das Geschäft geht nun an den Nationalrat und im Hintergrund drohen – aus unterschiedlichen Gründen – die „GSoA“ und die „Gruppe Giardino“ bereits mit dem Referendum...

 

Die​ neuesten Entwicklungen betreffend unserer Armee und damit unserer Sicherheit sind nach meiner Ansicht bedenklich. Es tauchen Fragen auf wie: „Kann eine derart reduzierte Armee die Sicherheit unseres Landes garantieren?“ In Paris haben einige Kriminelle, welche in einer Zeitungsredaktion mehrere Personen erschossen, 80’000 Soldaten auf den Plan gerufen. Wenn etwas Ähnliches in der Schweiz passieren würde, wäre die Armee bei ihrem Schutzauftrag bereits am Anschlag. Für den „Normalfall“, also für den Schutz der Bevölkerung, mag die Zahl der Wehrmänner genügen. Doch wie sieht es mit der Sicherheit aus bei einer kriegerischen Auseinandersetzung?

 

Diese Debatte findet statt in Anbetracht der Tatsache, dass sich die allgemeine Sicherheitslage in Europa in letzter Zeit massiv verändert hat. In der Ukraine ist plötzlich ein schrecklicher Bürgerkrieg entbrannt und niemand weiss, wie er noch ausgeht. Spätestens jetzt sollte aber jedem klar sein: Unverhofft kann auch die Schweiz in einen kriegerischen Konflikt hineingezogen werden! Zumal unsere Aussenpolitik wieder die gleichen Fehler macht wie früher: Konflikt- Parteien werden wie im Ukrainekrieg im Voraus in „Gut und Böse“ eingeteilt und es werden sogar Sanktionen ergriffen. Das ist gefährlich und pures Gift für die Neutralität der Schweiz!

 

Laut Medienberichten rechnen mehrere NATO-Generäle in fünf bis sechs Jahren mit einem Krieg in Europa. Sind wir auf ein solches Szenario vorbereitet? Oder wird uns der fast „ewige“ Friede in der Schweiz letztlich zum Verhängnis?

 

Und eine letzte Frage: Freund oder Feind - Wer ist eigentlich gefährlicher? Russland, das seit weit über 20 Jahren keine „kriegerischen Aktivitäten“ mehr entwickelte oder die USA, welche sich überall in der Welt militärisch einmischen und den „Weltpolizisten“ spielen. Die Ergebnisse ihrer Einsätze sieht man in Afghanistan, im Irak, in Libyen, Ägypten, Syrien und anderswo. Hunderte Milliarden Dollar werden durch Kriege verheizt, tausende Menschen kommen ums Leben, unsagbares Elend und gewaltige Flüchtlingsströme sind die Folgen. Und die Situation in den betreffenden Ländern ist schlimmer als je zuvor: Zerstörung, verbrannte Erde und politisches Chaos!

 

Glauben wir nicht, dass wir nur von Freunden umgeben sind! Bei einer kriegerischen Auseinandersetzung können wir weder auf die „EU-Armeen“, die NATO oder die USA hoffen. Diese vertreten ausschliesslich ihre eigenen Interessen. Als neutrales Land sind wir es unseren Wehrmännern deshalb schuldig, eine glaubwürdige, wehrhafte, gut ausgerüstete und kampffähige Armee zu unterhalten!

 

Wir sollten aufhören, uns in einer falschen Sicherheit zu wiegen und dass im Ernstfall alles gut geht. Wie heisst schon wieder das Sprichwort: „Weise ist, wer nicht nur hofft, sondern auch entsprechend vorsorgt!“


Kommentare von Lesern zum Artikel

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12%
(17 Stimmen)
Lars von Lima sagte May 2015

Herr Bender, danke für Ihre inhaltslose Zweisatzpfingsrede, ohne Mehrwert oder Deckungsbeitrag. Was soll das bitte?


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74%
(19 Stimmen)
Georg Bender sagte May 2015

Pfingstrede von einem "Gutmenschen" (negativer Begriff) an alle "Schlechtmenschen" (positiver Begriff):

"Wären die Menschen eine Bank, wären sie längst gerettet!"



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87%
(15 Stimmen)
Rolf Petersen sagte May 2015

Gerade vorweg: Ich bin weder Kommunist noch Armeegegner und habe bis zum 55. Altersjahr meine Dienstpflicht absolviert.
Viele Argumente im Beitrag von Frau Estermann kann ich gut nachempfinden. Und doch scheint mir etwas zu fehlen, was eine ganzheitliche Sicht auf unsere nationale Sicherheit ermöglichen würde: Es geht dabei um die Frage, warum für die Sicherheit unseres Landes fast ausschliesslich nur die Armee verantwortlich sein soll. Die Diskussion wird auch von Frau Estermann auf die Schlagkraft der Armee reduziert, welche durch geeignete und vor allem genügend finanzierte Ausrüstung und –Ausbildung erreicht werden soll. – Wie im Brandfall tritt die Armee in Aktion, wenn ein Konflikt entbrannt ist.
Keine Beachtung findet die Tatsache, dass sicherheitsbedrohende​ Konflikte vorerst überwiegend im Innern der jeweiligen Länder entstehen und nicht grenzüberschreitend sind. Mir scheint deshalb wichtig, dass solche Konflikte als Brandherde im Frühstadium erkannt und die richtigen Massnahmen ergriffen werden können.
Mit diesen Überlegungen kam ich zur Überzeugung, dass das oberste nationale Ziel eigentlich die Vermeidung von Brandherden, Konflikten im eigenen Land, sein sollte. Dies würde aber bedeuten, dass die für Sicherheit vorgesehenen Mittel weniger für die Konfliktbekämpfung und mehr für Konfliktprävention eingesetzt werden.
Ein vielleicht entscheidender Vorteil dieser Strategie wäre zweifellos, dass Konfliktpotenziale viel besser und in Ruhe zu definieren und anzugehen sind als wenn bereits ausgewachsene Konflikte mit unabsehbaren Folgen militärisch bekämpft werden müssen!
Das ist Theorie – aber wo ist deren Wert für die Praxis? Wie entstehen „Brandherde“ und wie können wir diese vermeiden?
Jeder von uns hat in seiner Jugend mehr oder weniger turbulente Phasen durchlebt, indem er nach seinem Platz in der Gesellschaft und Anerkennung gesucht hat. Den geeigneten Weg dahin zu finden ist heute nicht einfacher geworden, die Anforderungen werden höher, verändern sich rascher und sind oft nicht mit dem geistigen Rüstzeug oder den finanziellen Ressourcen der Menschen zur Deckung zu bringen. – Die Ohnmacht, sich den Sinn des Lebens zu erarbeiten und Anerkennung in der Gesellschaft zu ernten erzeugt Frust, Verzweiflung und Wut. Solche Menschen sind öfter bereit, für irgendetwas zu kämpfen – nicht zuletzt mit Gewalt. Sie werden zum Sicherheitsrisiko im Land, an welchem wir besser nicht vorbeisehen sollten.
Das beschriebene Szenario mag in unserem Land bei vielen Politikern ein müdes Lächeln hervorrufen. Denn die paar wenigen Frustrierten sind tatsächlich heute kein Sicherheitsrisiko. Aber die relativ rasche Vergrösserung des sozialen Gefälles auch in der Schweiz steht in direktem Zusammenhang mit einer wachsenden Zahl gewaltbereiter Frustrierter und dem dadurch steigenden Sicherheitsrisiko.
W​er also die Sicherheit zum höchsten Gut erhebt müsste dafür sorgen, dass die Politik aller Richtungen die entscheidende Bedeutung der Konflikt-Prävention für die Sicherheit unseres Landes erkennt, die geeigneten Konzepte erarbeitet und Mittel für deren Umsetzung bereitstellt, damit andererseits die Weiterentwicklung unserer Armee unter ganz anderen, zweifellos weniger kostenintensiven Voraussetzungen erfolgen kann.



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40%
(20 Stimmen)
Gotthard Frick sagte May 2015

Beijing, 19.05.2015

Sehr geehrte Frau Estermann,
Ich gratuliere zu Ihrer klaren Sicht im Interesse unseres einmaligen Landes. Auf meinem Bürger-Blog habe ich hier in Beijing soeben einen Artikel publiziert, den ich hier zu Ihrer Information anhänge. Hier im fernen China, sind alle Menschen - ob für oder gegen das Regime - für eine sehr starke Armee. Zu schmerzlich sind die Erinnerungen an 150 Jahre Wehrlosigkeit, als das Land immer wieder kolonialisiert, aufgeteilt, ausgebeutet von den Westmächten, einschliesslich USA und Japan immer wieder mit Krieg überzogen wurde. (So fand 1938 z.B. das Massaker von Nanjing statt, als neben 320'000 anderen, auf alle denkbaren bestialischen Wegen auch 20'000 junge Frauen tagelang von wild gewordenen japanischen Soldaten vergewaltigt und dann umgebracht wurden, indem man ihnen Pfähle oder zerbrochene Flaschen durch die Vagina in den Unterleib stiess.). Kein Chinese will zulassen, dass sein Land je wieder derart wehrlose fremden Mächten ausgesetzt wird.

WirSchweizer sind durch den höchsten Lebensstandard in der Geschichte des Planeten Erde derart verwöhnt, dass wir jeden Blick für die reale Welt verloren haben und nur noch immer wilder noch mehr konsumieren möchten. Wir werden das wahrscheinlich sehr, sehr teuer bezahlen.

Hier mein Artikel. Mit freundlichen Grüssen Gotthard Frick

Klarstellung​: NATO-Einbindung der Schweiz auf gutem Weg.

Die meisten Leser meines Artikels auf meinem Bürgerblog haben offensichtlich nicht verstanden, dass ich den Titel „Die Einbindung der Schweiz in die NATO auf gutem Wege“ als schwärzesten Sarkasmus verstanden habe, denn sie widerspricht der Verfassung und dem klar ausgedrückten Volkswillen. Deshalb will ich hier Klartext reden:

Bundesrat, Armeeleitung, Verwaltung und Parlament haben unsere Armee, ihre Waffen und Zehntausende von Kampfständen, Unterständen und dezentralisierten Lager derart total zerstört, wie es kein Feind der Schweiz ohne massiven Einsatz grosser Streitkräfte je hätte tun können. Die ohnehin ungenügende Ausrüstung ist heute in fünf, alle Mächten bekannten Zentrallagern konzentriert und kann noch vor Beginn eines Konfliktes mit ein paar Schlägen aus der Luft und mit Raketen auf grosse Distanz total vernichtet werden, lange bevor die Mobilmachungsbefehle die Soldaten der Rumpfarmee erreicht haben.

Während die grossen Mächte ihre Truppen auf Einsätze innert Stunden, wie die NATO ihre „Speerspitze“, oder – wie Russland – auf Einsätze innert dreier Tagen über teilweise tausende von Kilometern schulen, soll unsere heute nicht mehr mobilisierungsfähige Armee in einigen Jahren wenigstens einen Bruchteil innerhalb von 10 Tagen mobilisieren können. Was tun diese Soldaten nach 10 Tagen, wenn in Teilen der Schweiz bereits seit einer Woche fremde Streitkräfte in Stellung sind? Dabei war unser früheres Mobilmachungssystem, das es erlaubte, die ganze Armee innert zweier Tage zu mobilisieren, weltberühmt. In einer deutschen Angriffsplanung im II. WK wurde ausdrücklich davor gewarnt, bei der Berechnung der notwendigen deutschen Truppen nur die Zahl der gerade Dienst leistenden Wehrmänner zu berücksichtigen, sondern man müsse vom Gesamtbestand der Armee ausgehen (damals 500‘000 Mann), denn jeder nicht mobilisierte Wehrmann sei sofort wieder kampffähig. So konnte z.B. das motorisierte Infanterieregiment 25 in den 1960-er Jahren noch am Nachmittag des Mobilisierungsmontags​ auf der Schwägalp ein Scharfschiessen mit allen Waffen und Artillerie- und Fliegerunterstützung durchführen.

Der Bundesrat und die Armeeführung führen unser Land über die sogenannte „Partnerschaft für den Frieden (PdF)“ - eine perfide irreführende Wortschöpfung, denn wer ist nicht für den Frieden - direkt in die NATO. Diese und die von ihr gegründeten Partnerschaften werden von den Mächten ausserhalb des „WESTENS“, darunter China und Russland, richtigerweise als militärische Instrumente der USA zur Durchsetzung von deren globalen strategischen Interessen gesehen. Besuche höchster NATO-Offiziere zwecks gegenseitiger Information und Absprache sind bei unserer Armeeführung bereits Routine geworden und die Rumpfarmee wurde in vielen Bereichen bis zu den Gradabzeichen, den Erfordernissen der NATO angepasst.
Die Entscheide der Politiker und Armeeführung stehen im direkten Widerspruch zu der letzten grossen Volksabstimmung, in der sich das Volk mit grosser Mehrheit für eine mehr als doppelte so grosse Armee entschieden hat, als sie der Bundesrat eigenmächtig umsetzt.
Dazu kommt, dass alle Politiker, auch die Bundesräte, einen Eid oder Gelübde auf die Verfassung abgelegt haben. Fast alle sind eidbrüchig geworden, denn dort steht als Hauptaufgabe der Armee die KRIEGSVERHINDERUNG.
Was heisst KRIEGSVERHINDERUNG? Alle Mächte stellen vor Angriffen auf andere Länder Kosten-Nutzenrechnung​en an. Sind ihre Kosten zu hoch, oder der Gewinn zu klein, oder beides, verzichten sie auf einen Angriff. In einer deutschen Angriffsplanung des 2. Weltkrieges wurde es ganz deutlich gesagt: Nur eine halbwegs intakte Schweizer Wirtschaft, eine arbeitswillige und –fähige Bevölkerung, unzerstörte Kraftwerke und Eisenbahnen bildeten, so wörtlich „einen angemessenen Preis für eine bewaffnete deutsche Intervention“. Und die damals so mächtigen, kriegserfahrenen US Streitkräfte kamen 1944 zum Schluss, der Erfolg einer auf Wunsch Stalins geprüften alliierten Umgehung der deutschen Front durch die Schweiz sei angesichts der „kleinen, aber anerkannt effizienten Schweizer Streitkräfte im Kampf auf ihrem eigenen Boden zweifelhaft“.
Die Verfassung ist klar: Die Armee muss stark genug sein, damit sie jeder Gegner als zu stark für einen erfolgreichen Angriff einschätzt. Heute ist die Armee zerschlagen und kann diese verfassungsmässige Aufgabe in einem nächsten Konflikt in Europa oder einem auch denkbaren flächendeckenden chaotischem Zusammenbruch, wie z.B. im Mittleren Osten, nicht mehr verhindern. Zum ersten Mal wird unser Volk in einen grossen Konflikt, in welcher Form er sich auch abspielt, mit hineingerissen und muss die ganzen damit verbundenen, unendlichen Gräuel und Schrecken wehrlos über sich ergehen lassen.
Die Zerschlagung ist derart umfassend, dass wir – sollte sich die geopolitische Lage der Welt für jedermann ersichtlich verschlechtern - versuchen, wieder eine Kriegsverhindernde Armee aufzubauen, so kommen wir viele Jahre zu spät, denn dafür sind 20 Jahre und viele dutzend Milliarden Franken erforderlich und moderne Waffen und Geräte müssten dann in einer Periode erhöhter Spannung auch noch erhältlich sein. (Zu Beginn des 2. Weltkrieges wollte die Schweiz in England die berühmten Spitfire-Jagdflugzuge​ kaufen. England lehnte es ab. Es brauchte sie selber).
Viele Völker betrachten den Bruch des Eides auf ihre Verfassung als LANDESVERRAT. Wie sehen wir übersatten Schweizer das?
Gotthard Frick, z.Zt. Beijing



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81%
(16 Stimmen)
Thomas Niedermann sagte May 2015

Sicherheit ist eine komplexe Sache und nicht einfach nur Sache der Armee. Da greift der Beitrag viel zu kurz.
Wir habem zudem ein Konzept des Nationalstaates und wenn wir nicht Teil eines Bündnis sind dann müssen wir auch was tu :
- Der BR und das Parlament muss zusammen mit den Kantonen eine umfassende und aktuelle Bedrohungsanalyse durchführen.
- dann folgt eine entsprechende Konzeption von der Polizei, über Nachrichtendienst bis zur Armee
- dann abgeleitet werden die Bestände und Mittel definiert

Aber was machen die Politiker:
Irgendwel​che Fliegerpoltik ( und da fehlte jeder Sachverstand in der Argumentation), dann werden Armeebestände in Stammtischmanier definiert etc.
Ich sehe da keine ernsthaften Beiträge bei den Zuständigen und irgendwann muss das Volk da eingreifen.


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60%
(25 Stimmen)
Stefan Pfister sagte May 2015

Die Registrierung von Schusswaffen wäre ein Beitrag zur Sicherheit - von Frau Estermanns Partei und den anderen Bürgerlichen abgelehnt.


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29%
(24 Stimmen)
Martin Bracher sagte May 2015

Die Frage ist nicht, ob es Krieg geben wird, sondern nur wann!
Deshalb muss man zurück zu einer Armee, welche das eigene Land verteidigen kann!
Dies geht mit folgenden 10-Punkten:
1. Der Kauf von 500 Abfangjäger der 5. Generation(z.B. F22/ Suchoi T-50/ Chengdu J-20)
2. Der Kauf von 2500 Kampfpanzern ( evtl. Eigenentwicklung für Panzerfamilie)
3. Die Aufstockung der Armee auf 500`000 Soldaten( 200`000 Aktive/ 300`000 Reservisten)
4. Die Beschlagnahmung der Mitgliederverzeichnis​se folgender Parteien/Organisatore​n(SP/Grüne/GSOA)
5. Rückwirkende Wiedereinführung der militärischen Todesstrafe (automatische Todesstrafe für alle Landesverräter/Terror​isten)
6. Ausbildung von 2 Mio. Partisanenkämpfern mit entsprechender Versorgung.
7. Beschaffung/Entwicklu​ng von 2000 Kampfdrohnen für den Luft/Luft- und Luft/Boden- Kampf.
8. Beschaffung/Entwicklu​ng von 2000 Kampfdrohnen für den Bodenkampf.
9. Beschaffung/Entwicklu​ng eines Raketenabwehrschildes​.
10. Sollte die konventionelle Aufrüstung mit den Punkten 1-9, für die Sicherheit der Schweiz nicht genügen, muss die nicht konventionelle Aufrüstung der Armee stattfinden!




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35%
(20 Stimmen)
walter roth sagte May 2015

Ukraine..............​.. Ja, das sowas noch geschehen könnte, das glaubte mir kaum jemand. Jugoslawien, auch dort lauter Ausreden. Die EU tut nie etwas zur rechten Zeit, ausser seinen eigenen Apparat zu schützen.
Und heute kommt noch der nahende Eurocrash dazu, ...jedoch hat der noch weit mehr Potential um unsere Sicherheit zu bedrohen wie alles andere, denn der bedroht die politischen Eliten der EU insgesamt.
Und diese Schulzes, Dragis, Junker und Barosos werden sich selber zu erhalten versuchen und zwar um jeden Preis.
Und es ist dabei sogar weit mehr denkbar wie früher, als man fast nur von klassischen Kriegen sprach.

Was wird geschehen wenn Europa zusammenbricht, sie aber um gerade das zu verhindern, erst noch das Bargeld abschaffen, den Goldbesitz verbieten, die EU in eine totalitäre zentralistische Organisation verwandeln...???

W​as wird geschehen wenn die alle Konkurs sind .......ausser die Schweiz, Finnland und einige andere....???

Die Repressionen werden zunehmen und sie werden lebensbedrohlich werden für den Staat der ihnen aufzeigt ......das es machbar ist, nämlich sowohl Demokratisch, Frei als auch Wohlhabend zu sein und das eben gerade durch ein anderes Modell..... wie das "Alternativlose" der EU.

Also ich denke, wir werden mit einer starken Armee dann besser aufgestellt sein. Eine zahlenmässig starke Armee die auch unsere Grenzen vor sogenannten "Flüchtlingen" abzuschirmen vermag.
Und eine Armee die Notreserven hält, Beispielsweise Erdöl, Nahrungsmittel, Rohstoffe, und uns weniger Erpressbar macht, denn die Erpressungen werden kommen.

Die Armee muss jetzt aufrüsten, denn wenn der EU Absturz im Gange ist, werden wir nirgends mehr etwas kaufen können, dann muss alles notwendige vorhanden sein.

Wir haben doch einmal erlebt wie das am Vorabend des WW-II war..................​...


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37%
(19 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2015

Zuerst kommt der Wirtschaftskrieg, dann der echte Krieg;

TTIP - Gefährliche Geheimnisse;
Wirtsch​afts-Stärke ? -- es ist ausschliesslich Banken u. Konzernstärke -- TTIP bringt ca. 600.000 Arbeitslose mehr in Europa und keine 100.000 mehr wie die Propaganda uns weismachen will. Konzerne klagen gegen Staaten & bestimmen im Parlament mit, beschliessen also gemeinsam mit der Politik Gesetze & Militärische Strategien.

Es ist das Schlimmste was auf die EU-Bevölkerung & ganz Europa da zu rollt & zwar in einem unvorstellbarem Ausmass. Noch nie hat der Handel mit USA irgend einem Land etwas genützt, es war praktisch immer nur ein Vorteil für die US-Konzerne & die Banken.

Quelle;
h​ttps://www.youtube.co​m/watch?v=znlXPFeg5sw​

@ Frau Estermann,

können Sie mal hier kurz vermelden, welche Parteifraktionen im Nationalrat sich da für einen Anschluss der Schweizer Armee an die NATO ständig stark engagieren ? Im Herbst sind ja dann wichtige Wahlen.

2. Die Nato Befehlshaber habe ja auch scheinbar noch nicht einmal gemerkt, dass der ursprüngliche Grund der NATO, nämlich die damalige Bedrohung der die Weltherrschaft anstrebende Sowjetunion mit dem damaligen Warschauer-Pakt, dass ja beide schon seit 1989 aufgelöst worden sind. Oder ging die Nato schon in Jugoslawien, Afghanistan, Syrien und jetzt in der Ukraine (verdeckt) selber in die Offensive ?

Quelle;

https​://www.youtube.com/wa​tch?v=44I6lkA0dMQ&fea​ture=youtu.be


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61%
(18 Stimmen)
Felix Kneubühl sagte May 2015

Frau Nationalrätin Estermann

Sie wünschen sich eine Armee, die sich fast gegenseitig auf den Füssen steht. Mit der heutigen Technik braucht es nicht mehr so grosse Soldatenbestände für die Schweiz. Die Armee muss den Zweck erfüllen, den heutigen Bedrohungslagen zu entgegnen, wie der der elektronischen Kriegsführung oder die der aktuellsten Bedrohungslage, den Terrorismus. Für dies braucht es eine Armee mit einer flexiblen Entwicklung. Die Anschaffung von Drohnen ist mittlerweile sehr sinnvoll. Ein geringerer Soldatenbestand bringt auch Vorteile, da bei der Aushebungsphase der Rekruten eine höhere Qualität jedes Einzelnen ausgesucht werden kann. Unmotivierte Soldaten fallen weg und können stattdessen einen Zivil- oder einen Sozialdienst leisten.

Auch ohne F-5 Tiger ist im Moment mit den bestehenden FA/18-Flugzeugen die Sicherheit mit der heutigen Bedrohungslage gewährleistet. Neue Kampfflugzeuge braucht es erst nach der FA/18-Ära.


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38%
(16 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte May 2015

Unsere Armee hat Zukunft, sie ist auf gutem Weg dorthin. Doch wir wissen es alle: Jedes Jahr wird der älteste Sechzigstel unserer Stimmberechtigten durch junge Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ersetzt. Diese haben eine ganz andere Jugendzeit in einer komplett andern Welt hinter sich. Nicht mehr ein uns alle bedrohendes Nachbarland erzeugt in uns Angst und Ungewissheit. Es sind vielmehr die mit Facebook und ähnlichem ausgerüsteten randalierenden Chaoten und extrem denkende Radikale, die eine Bedrohung sind. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, in unserer Welt unverhofft zu erscheinen. Einmal ist es terroristischer Suizid einmal radikales Auftreten in grosser Zahl, das ein Land oder eine ganze Region unsicher macht.
Dabei kann unsere Polizei überfordert werden. In solchen ausserordentlichen Situationen ist rascher Handlungsbedarf. Auch bei Grossveranstaltungen und internationalen Konferenzen sind temporär einsetzbare auf ihre Aufgabe auch mental vorbereitete Helfer ein Muss. Unsere Armee hat sich – nicht von allen bemerkt – schrittweise in dieser Richtung gewandelt. Raumsicherung, subsidiäre Einsätze, Katastrophenhilfe und Friedensförderung sind bereits heute wichtige Bereiche unserer Armee. Sie sollen die Eckpfeiler unserer zukünftigen Militärstrategie sein. Leistungsfähige Armeehelikopter und in Zukunft hoch entwickelte Überwachungsdrohnen helfen uns dabei.
Unsere Armee braucht jedoch die Unterstützung des gesamten Volkes. In unserer direkten Demokratie braucht sie eine breit abgestützte Strategie. Die Meinungen zur zukünftigen Aufgabe unserer Armee gehen stark auseinander. Weder der Bundesrat noch das Parlament können heute Entscheidungen treffen, welche die erforderliche politische Unterstützung haben.

Unsere direkte Demokratie sollte für den Armeeaufwand einen Rahmen setzen. Hier ein Vorschlag für einen neuen Artikel in der BV:

Art. 58a Gesamtbudget der Armee
1. Das Volk legt alle 10 Jahre in einem Urnengang fest, ob die jährlichen Armeeausgaben erhöht, gesenkt oder gleich bleiben sollen.
2. Das Parlament bestimmt das Mass der dem Volk vorzuschlagenden Budgetänderungen.
3.​ Das Parlament kann in einer akuten Bedrohungslage zusätzliche Armee-Ausgaben beschliessen.

Wir müssen uns das Vorgehen bei der Abstimmung so vorstellen: Alle 10 Jahre legt der Bundesrat sein überarbeitetes Konzept für die in nächster Zukunft geltende Sicherheits- und darauf aufbauende Armee-Politik vor. Er schätzt das dazu notwendige Armeebudget. Gleichzeitig zeigt er auf, wie die Armee mit dem bisherigen Budget in Zukunft aussehen würde. Und schliesslich zeigt er auch noch, was die Konsequenzen einer Herabsetzung des bisherigen Budgets wären. Das Parlament diskutiert dann diese drei Varianten und nach allfälligen Nachbesserungen sind sie von den beiden Räten zu genehmigen. Bei der Volksabstimmung geht es jetzt nur noch darum, unter den drei zur Diskussion stehenden Budgetvarianten auszuwählen. Hinter einer so abgestützten Armee können wir Bürgerinnen und Bürger für die kommenden 10 Jahre wirklich stehen. Auch dann, wenn wir uns dem Mehrheitsentscheid fügen müssen. Der Abstimmungsmodus sollte zudem – wie auch in allen andern Abstimmungen mit drei zur Diskussion stehenden Varianten – logisch korrekt durchgeführt werden:
Würden Sie, falls die jährlichen Armeeausgaben verändert werden sollen, diese um … Fr. erhöhen oder um … Fr. senken? (gewünschte Lösung ankreuzen)
Falls die Erhöhung mehr Stimmen kriegt: Möchten Sie die heutigen Armeeausgaben erhöhen? (Ja/Nein)
Falls die Senkung mehr Stimmen kriegt: Möchten Sie die heutigen Armeeausgaben senken? (Ja/Nein)




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39%
(18 Stimmen)
Alfred Zimmermann sagte May 2015

Frau Estermann schreibt einen Artikel, der aufschlussreich ist und ich ganz dahinter stehe. Das Parlament muss die veränderte Situation in Europa, welche durch die Ukraine Krise ausgelöst wurde in die Überlegungen einbeziehen. Fest steht, dass die Weltlage bestimmt nicht stabil ist. Ich hoffe nicht, dass Europa in einen ungewollten Krieg hineingezogen wird. Unsere Armee muss gut ausgerüstet sein, um ihre Aufgaben erfüllen zu können.


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31%
(16 Stimmen)
Hermann Scheuber sagte May 2015

Solange es eine NATO mit USA als Vormund und "sicheren" Beschützer gibt, kann es keine EU geben. Schliesslich liegt die USA hinter dem Atlantk-Wall und Russland mit der Ukraine in Europa (nach de Gaulle).
Solange dies aber Frau Merkel geflissentlich übersieht, muss ganz Europa abwarten und jedes Land - besonders die Schweiz für die Sicherheit selber besorgt sein. Wenn Russland einmal unser Schutzschild gegen China sein wird, ist unsere "EU" eigentlich jetzt schon der Schutzschild Amerikas gegen Russland.


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19%
(16 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte May 2015

@ Frau Estermann,

1. Vielen Dank für ihren sehr guten, zutreffenden & ausführlichen Artikel, womit ich zu 100 % auch einverstanden bin.

2. Ja, es sitzen schon zu viele viel zu junge, noch völlig lebensunerfahrene Politiker/Innen im National- & auch schon im Ständerat, was ich auch insbesondere betr. der CH-Armee für sehr gefährlich halte.
Es sind dies eben Menschen, die schon in Freiheit und Sicherheit geboren wurden wie Sie es richtig formulierten. Für diese noch lebensunerfahrenen Politiker/Innen sind diese Werte selbstverständlich, unbeachtlich, ja fast wertlos wie z.B. für die „GSoA“ und die „Gruppe Giardino“.
Freiheit,​ Unabhängigkeit und Sicherheit haben aber natürlich nicht einfach automatisch Bestand auf ewig, sondern müssen dauernd NEU ERKÄMPFT werden. Jedes Gemeinwesen, jede Ethnie, jedes Land hat eine Armee, entweder eine eigene, oder dann eben eine fremde mit der Zeit. Und auch Immanuel KANT formulierte; "Jedes Tier hat sein Revier", das es zu verteidigen weiss.
Und, FREMDBESTIMMUNG, wer heisst diese denn nun GUT i.d. Schweiz ?

3. Gesellschaftsökonomis​ch & sozialpolitisch hat es auch den enormen Vorteil, dass eine seit Jahrhunderten gewachsene Volksweisheit ja schon zutreffend & klar besagt; "Ein Junge wird erst zum richtigen Mann, wenn er den Militärdienst absolviert hat." Das hat überhaupt nichts mit "Militarismus" zu tun, in einer "Wohlstandsgesellscha​ft der Verweichlichung", einen Dienst an der Allgemeinheit ab zu leisten, seine eigenen subjektiven Bedürfnisse eben mal für 15-17 Wochen hinten an stellen zu MÜSSEN. In der Schweizer-Armee habe ich es ja selber erfahren erfahren dürfen, dass viel grössere Kräfte in einem stecken, wenn man stark gefordert wird, was mir persönlich später im Berufe aussergewöhnlich zu gute kam beim Aufbau eines eigenen Betriebes. Aber in einer USA-, F, oder D Armee hätte ich den Dienst verweigert, weil diese Agressionskriege führten i.d. Vergangenheit. Wir Schweizer sind da doch auch wiederum gescheiter geworden, auch dank unserem geistigen Landesvater Niklaus von Flüeh (Bruder Klaus) der die alten Eidgenossen mahnte; "Macht den Zaun nicht zu weit", also keine anderen Länder überfallen.

4. Sogar die Partnerbeziehungen, welche bei Jungen Menschen sehr erwünscht & heute auch prioritär an 1. Stelle genannt werden, also als sehr wichtig für das eigene Glück eingestuft werden, profitierten, indem die jungen Männer nämlich wieder vermehrt lernten, begonnenes auch durch zu ziehen, und nicht beim kleinsten "Windhauch" einfach um zu fallen. Selbst einem "Carlos" würde ein guter Offizier noch seinen total "verknorzten & verbogenen" Charakter sehr schnell & erst noch sehr kostengünstig zu einem guten Charakter formen. Erziehen durch ERFAHREN lassen, bei Befehlsverweigerung 3 Tage SCHARFER ARREST, ohne wenn und aber.
Mir hat z.B. eine junge, sehr hübsche Frau kürzlich traurig gebeichtet; "Gilbert, wieso gibt es eigentlich keine echten jungen Männer mehr ?" Ich sagte ihr; "Du meinst, es gibt nur noch "grosse Buben" ?. Sie; "Ja ja, genau so ist es, wobei sie zum Glück auch herzergreifend lachen musste. Offensichtlich habe ich ihren "Nerv" getroffen. Sie wünschte sich endlich, endlich einen standhaften MANN, geradlinig, offen aber mit einer eigener Meinung und mit Durchhaltevermögen, und nicht eine "Windfahne, und auch kein "Weichei". Ja schon erstaunlich nicht, für was die CH-Armee alles gut ist, sogar die Beziehungsfähigkeit liesse sich enorm verbessern, bei den jungen Paaren gingen folglich auch weniger Beziehungen wegen Kleinigkeiten schon, zu schnell einfach den "Bach runter".



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PETER FURRER sagte May 2015

Für einmal bin ich mit einigen Äußerungen von Frau Estermann einig. Folgendes muss ich festhalten: Dank der "Weltpolizei" USA haben wir das Desaster mit den vielen Flüchtlingen auszufressen. Angefangen hat das mit dem Irak-Krieg. Wir haben den Irak demokratisiert, so die Äußerung der Amerikaner (alles Bush oder was)? So einen Unsinn habe ich schon lange nicht mehr gehört. Das grauenhafte Desaster mit dem IS usw. haben wir nämlich deshalb den Amerikanern zu verdanken. Nur so naive Menschen wie die Amerikaner glauben an eine Demokratisierung des Irak ! Niemals wird das Geschehen . . . Oder noch eine schüchterne Frage: wie war das schon wieder mit dem Vietnam. Herrscht da dank den Amerikanern auch eine Demokratie ? Quintessenz: überall haben die Amerikaner gewütet und zerstört, im Vietnam kommen heute noch Krüppel auf die Welt, infolge von vergifteten Böden, die Amerikaner schauen einfach weg. Hauptsache, die Kriegsindustrie konnte tüchtig verdienen. . . Und noch etwas: heute lassen die Amerikaner die schmutzigsten Waffen in Israel herstellen !


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