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Wirtschaft > Arbeitsmarkt,

Solidarität sieht anders aus, Familie Blocher!

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Erst der gro­teske Mas­ken­auf­tritt von Na­tio­nal­rätin Mar­tullo-Blo­cher im Bun­des­haus, dann die har­sche Kri­tik von All­va­ter Blo­cher und nun auch noch das Ver­hal­ten der EMS-Che­mie. Während der Kri­se, kennt die Fa­mi­lie Blo­cher keine So­li­da­rität. "Dass Mas­ken nicht schüt­zen, war Not­lü­ge", lässt der Rent­ner aus sei­ner Villa in Herr­li­berg ver­lau­ten. Da habe er sich mit sei­ner Frau ab­ge­schot­tet.

Eine schwierige Zeit für uns alle, aber bestimmt auch für den Gesamtbundesrat. Diesem ist es sicherlich nicht leicht gefallen, den Lockdown zu verordnen. Aber wer weiss schon, welche Strategie die richtige gewesen wäre. Er musste handeln und während Altbundesrat Blocher heftige Kritik am Bundesrat und den Ämtern übt, bin ich persönlich erstaunt, wie schnell die bundesrätlichen Beschlüsse auf allen Ebenen umgesetzt wurden. Über 1.4 Millionen Menschen sind für Kurzarbeit angemeldet, das gab es noch nie. Natürlich nimmt auch die Arbeitslosigkeit zu und wird sicherlich auch nach dem Ende des Lockdowns zunehmen, aber die Kurzarbeit ist ein erfolgreiches Werkzeug um die schlimmste Welle der Arbeitslosigkeit zu verhindern. Mit der Kurzarbeit können Arbeitsplätze erhalten bleiben. Davon profitieren langfristig Betriebe und Arbeitnehmende, sowie die gesamte Gesellschaft. Das Instrument Kurzarbeit wurde massiv ausgeweitet und der Zugang erleichtert. Auch Personen, welche befristet, temporär oder in arbeitgeberähnlichem Anstellungsverhältnis​ sind, erhalten die Entschädigung. Auch Lernende können für Kurzarbeit angemeldet werden. Die Karenzfrist (Wartefrist) wurde gesenkt und schlussendlich ganz aufgehoben. 

Ems-Chem​ie demonstrierte erst Grosszügigkeit, versprach Maskenlieferungen zum Selbstkostenpreis an Coiffeurgeschäfte. Martullo-Blocher meinte in einem Communiqué "... zum Überleben des Gewerbes und der Verbesserung der allgemeinen Gemütslage der Bevölkerung beitragen zu können".  Gegenüber ihren Mitarbeitenden scheint die Ems-Chemie aber weit weniger solidarisch. In der WOZ wurden im Artikel "Die Ems-Chemie kennt in der Krise keine Gnade" Fälle von Entlassungen publik. Etwas was die Behörden mit dem Ausbau des Instrumentes Kurzarbeit verhindern wollen. 

Einerseits Bundesrat und Behörden kritisieren, andererseits wegen Profitgier den Arbeitsstandort Schweiz schädigen. Die Doppelmoral der Familie Blocher. Solidarität geht anders!

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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38%
(8 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte April 2020

Oha da kriechen sie wieder aus ihren Erdlöchern alle diese unbedeutenden Möchtegern Experten. Was würde der Plauderi Daniel Peter nur ohne SVP machen, er hätte ja nichts mehr zu schreiben.


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50%
(8 Stimmen)
Helmut Barner sagte April 2020

Spannend auch der Martullo-Versuch, davon abzulenken, welcher Bundesrat eigentlich dafür verantwortlich ist, dass die Pflichtlager des Bundes an Desinfektionsmittel am Volk vorbei aufgelöst werden mussten, ohne dafür zu sorgen, dass im Pandemie-Fall Ersatz da wäre. Wer war das doch gleich? Welcher Bundesrat? Und warum versucht die maskierte Martullo nebst einem guten Gechäft mit Masken davon abzulenken? Welcher Bundesrat war für dieses fahrlässige Verhalten verantwortlkich?



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40%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte April 2020

Lustiges Brieflein an Magdalena Murtello Blocher:

Patti Basler schreibt Unternehmerin und SVP-Politikerin Magdalena Martullo Blocher. Ihr Rat: Chill’s!

«What do you do when the beamer breaks down?», hast du einst gefragt, «You first fix the beamer» war die richtige Antwort, die du gleich selber geben musstest, weil dein Mitarbeiter die sinking steps nicht verinnerlicht hatte.

Du bist eine zupackende Feministin, die dies nicht an die grosse Glocke hängt und höchstens mit dem praktischen Kurzhaarschnitt manifestiert. Eine Trendsetterin: Du trugst schon Schutzmaske, als es noch nicht in war. Wahrscheinlich wirst du die momentan grassierende Solidarität mit Minderheiten auch ablegen, bevor sie nicht mehr en vogue ist. Sinkende Boote soll man frühzeitig verlassen, you know the seven sinking steps.

Aber zuerst schaffst du 600'000 Masken an für Coiffeur-Salons, denen du sie ohne persönlichen Gewinn verkaufst.

Du kritisierst Bundesrat und Gesundheitssystem dafür, ein bisschen zu sehr auf den jahrelang von SVP und FDP gepredigten Liberalismus gehört zu haben. Lagerbestände wurden gesenkt, das staatliche Ethanollager aufgelöst, Spitäler auf Wirtschaftlichkeit getrimmt, lieber lohnende Hüftgelenk-Operatione​n als intensive Langzeitpflege. Es gibt nicht einmal genügend Klopapier.

Natürli​ch möchtest du weniger Staat, nur nicht in Krisen, da empfiehlst du China als Vorbild, das seine Bürgerinnen auf Schritt und Tritt überwacht. Gleichzeitig mahnst du, dass sich erwachsene Menschen nicht herumkommandieren lassen möchten; da hast du als Arbeitgeberin wohl Erfahrung.

Deine Kritik hat System: Staatliche Einrichtungen werden erst schlechtgeredet, dann kaputtgespart, im Krisenfall zeigt man mit dem Finger drauf: Seht, wie der Staat alles falsch macht! Wir haben es ja gesagt! Das scheint zu funktionieren: KiTas und Schulen, Gesundheitssystem, IV, Kesb haben einen schlechten Ruf. Alte und Kranke, Seniorinnen, aber auch Bauern, Ärztinnen, Lehrer gelten nur noch als lästige Kostenfaktoren.

Au​sser in Krisen, wo sie plötzlich schützenswert oder systemrelevant sind. Im Gegensatz zu Selbstständigen und KMU können sie mit Lohnfortzahlung rechnen.

Hier kommt die grandiose Idee von deinem Parteifreund Thomas Burgherr ins Spiel: Gutverdienende sollen 1 Prozent ihres Einkommens abgeben, um die Ausfälle der KMU zu decken. Eine Art bedingungsloses Grundeinkommen, ein Mindestlohn für gefährdete Unternehmen und Selbstständige, bezahlt mit einer Art Steuer von Privilegierten. Das ist bahnbrechend. Stell dir vor, wenn Grossunternehmen und sehr gut Verdienende sogar noch einige Prozente mehr einbezahlen! Was du damit bewirken könntest! Da erscheinen 600'000 Schutzmasken geradezu knauserig. Wenn alle solidarisch mitmachen, man würde so vieles schaffen: Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsysteme sowie Coiffeur-Mindestlöhne​, die der reichen Schweiz würdig sind.

Vielleicht möchtest du dir dann auch einmal eine Frisur leisten, die mehr als 70 Franken wert ist.

Natürlich hältst du dich, trotz aller Kritik, an die Regeln des Bundesrats, wäschst deine Hände mit Seife und in Unschuld und posierst im eigenen Garten. Zum Glück hast du das explizit erwähnt, denn nur schon auf dem gezeigten Bildausschnitt passt locker ein Senioren-Pflegeheim mit 20 Intensivbetten samt Schutzmasken-Lagersch​uppen. So macht social distancing schon fast Spass. Da sind wir uns ähnlich, ich lebe ebenfalls privilegiert.

Desh​alb hier mein Rat: Chill’s! In Zukunft musst du gar nicht zur Virologie-Expertin werden oder in Eigenregie Schutzmasken anschaffen – denn du bist der Staat. Zusammen mit uns allen. Als reicher und einflussreicher Teil dieses Staates kannst du getrost an Experten, Wissenschafterinnen und zuständige Behörden delegieren, welche von unseren Steuern angemessen bezahlt werden. So dass es nie mehr mangelt in zukünftigen Krisen. Auch nicht an Klopapier. Denn mit der unsichtbaren Hand wischst nicht mal du den Hintern.

Es grüsst

sozial distanziert

Patti Basler.

P.S. What do you do, when the system breaks down? You first fix the system.

https://ww​w.aargauerzeitung.ch/​schweiz/liebe-magdale​na-martullo-ein-offen​er-brief-137649281


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36%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020





Ein interessanter Link. Nur die Steuereinnahmen welche als Rückfluss zu begreifen sind, müsste doch besser formuliert werden. Aber sonst unterschreibe ich alles, denn es gilt auch für die Schweiz und anderswo, einfach mit anderen Protagonisten!

Vie​l Spass bei der Polemik, welche jedoch auch eher das Zynische an der Politik umschreibt.


http​s://www.nachdenkseite​n.de/?p=60198#more-60​198



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73%
(11 Stimmen)
b rabe sagte April 2020

Herr Peter,
ich denke, es geht nicht um Solidarität, sondern um Verantwortung. Die Zeiten sind vorbei als die Patrons die Verantwortung für die Angestellten und deren Familien ernst nahmen. Heute gilt Gier ist geil. Die Elite muss sich nicht einmal selber bemühen, es gibt Manger und Geschäftsführer, die die Dreckarbeit machen. Die Forderung nach Anstand hat mit Klassenkampf gar nichts zu tun.


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69%
(13 Stimmen)
Karlos Gutier sagte April 2020

Der gesunde Menschenverstand steht auf verlorenem Posten

Norbert W. Bolz, Prof. emeritus für Medienwissenschaft und Kommunikationstheorie​, hat sich einen Namen als Kritiker der political correctness gemacht. Dieser Beitrag erschien zuerst in der Würzburger Tagespost.

Seit fünfzig Jahren straft uns ein zorniger Gott, indem er die Wünsche der 68er erfüllt. Mit dem berühmten Marsch durch die Institutionen begann damals eine Kulturrevolution, die sich im Lauf der Jahre nicht etwa abgeschwächt, sondern sogar dramatisch verschärft hat. Über „n-Geschlechter“ und „Transgender“ hätte Rudi Dutschke noch den Kopf geschüttelt – heute sind sie regierungsoffizielle Grundbegriffe. Und seither steht der gesunde Menschenverstand auf verlorenem Posten. Es gibt nichts Selbstverständliches mehr.

Man könnte das als Verlust der Normalität bezeichnen. In allen Lebensbereichen sind die traditionellen Standards fragwürdig geworden. Man denke nur an die faktische Unmöglichkeit, in der Schule einen Lektürekanon durchzusetzen. Goethes Faust, Brechts Maßnahme oder ein Comic Strip – alles ist gleichermassen möglich. Dass ein Sonett von Shakespeare wertvoller sein könnte als ein Song von John Lennon, leuchtet heute kaum mehr jemandem ein. Und das passt durchaus ins Bild der westlichen Kulturentwicklung: Erst, nämlich in der Moderne, werden die Standards abgesenkt und dann, nämlich in der Postmoderne, werden sie ganz aufgegeben.

So leben wir heute in einer geistlosen Konjunktion von Relativismus und Universalismus. Der Relativismus behauptet, dass alle Kulturen gleich viel wert sind. Und der Universalismus präsentiert sich als ein unpolitischer Humanitarismus, für den es nur noch Menschen gibt – ohne weitere Bestimmung.
Die Normalität wird abgeschafft
Die Universitäten, deren Geisteswissenschaften​ schon immer Brutstätten der Realitätsfremdheit waren, spielen in dieser Dynamik des Normalitätsschwunds eine Schlüsselrolle. Natürlich gibt es auch heute noch viele Geisteswissenschaftle​r, die in ihrem Fach Hervorragendes leisten. Aber sie sind von zwei Seiten bedroht.

Da gibt es zum einen die Gefälligkeitswissensc​haftler, die den Studenten politisch korrektes Denken beibringen und genau die „Gutachten“ produzieren, die die Regierung braucht. Und da gibt es zum anderen die Zauberer und Magier, die vollkommen neue Wesenheiten erfinden. Solche Voodoo-Science entsteht, wenn man vorwissenschaftliches​ Wissen, das kein normaler Mensch bezweifelt, „wissenschaftlich“ in Zweifel zieht – z.B. dass es einen natürlichen Unterschied zwischen Männern und Frauen gibt.

Doch wie soll man ohne Normalität leben? Sollen wir alles immer wieder neu aushandeln? Diese Politik der Verständigung um jeden Preis verdrängt die Frage nach dem Richtigen. Gerade die regierungsoffizielle Kultur der sogenannten Diversity sieht keine Unterschiede mehr. Mit ihrem Diskriminierungsverbo​t tabuisiert sie die Unterscheidung von normal und pathologisch. Dadurch wird die Neurose zum Identitätsentwurf aufgewertet.
Der Neurotiker klammert sich an seine Angst und wird darin von den Warnern und Mahnern in den Medien bestätigt. Das einschlägige Stichwort lautet hier: Identitätspolitik. Im Klartext bedeutet das, dass Hysteriker nicht mehr psychoanalytisch behandelt, sondern politisch geadelt werden. So verlangt jeder Wahn heute Respekt.

Schlechte​ Zeiten für Leute mit gesundem Menschenverstand.





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20%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte April 2020

Ich auch die sp-parlamentarier leisten verzichten und kuerzen ihre spitzen gehaelter, die sich selber genehmigen.


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38%
(16 Stimmen)
Urs Gassmann sagte April 2020

Es handelt sich um die Firma Eftec, eine Tochtergesellschaft der Ems-Chemie, die laut WOZ total sieben Mitarbeiter, vornehmlich Temporärangestelte, entlassen haben soll. Ob die Familie Blocher davon überhaupt auch nur am Rand Kenntnis hat, ist sehr zweifelhaft. Die Ems-Chemie hat es dieser Tage zu überaus positiven Schlagzeilen gebracht, indem sie die Beschaffung preislich günstiger Gesichtsmasken In Aussicht stellte. Solche Schlagzeilen passen natürlich mitnichten den linken Gegnern, die ja auch die EMS-Chemie der Familie Blocher als erfolgreiches Unternehmen auf die Zielscheibe nehmen, und sie versuchen umgehend mit einer skandalisierend sein wollenden Presse-Attacke die Animosität der Linken auf Niveau zu halten. Bisher ist die Darstellung der Entlassungen einseitig, denn von der Angeschuldigte Firma Eftec liegt noch keine Stellungnahme vor. Dieser Tochtergesellschaft wird vor allem Unsolidarität vorgeworfen, was wiederum eine massive Verdrehung ist, denn in Tat und Wahrheit werden schliesslich alle finanziellen Ausfälle aus der möglicher-, wenn nicht wahrscheinlicherweise​ verfehlten Einrichtung des Notstands schliesslich dem Volk und nicht den Unternehmen aufgebürdet!

Natürlich hat es sich der Gesamtbundesrat mit der Verfügung des Lockdowns leicht gemacht, denn es ist verbürgt, dass er nur dazu geschritten ist, weil es die umliegenden Staaten einrichten. Auf diese Weise verschafft er sich ein bequemes Alibi, damit sich allfällige Kritik zu seiner diesbezüglichen Politik weitgehend abgleiten lässt. Könnten wir denn von unserem Bundesrat überhaupt erwarten, dass er, der sich bestimmt nicht mehrheitlich aus Lichtgestalten in Sachen Krisenmanagement zusammensetzt, abweichende Remedurmassnahmen treffen könnte? Da wäre aber Chr. Blocher am ehesten eine solche gewesen, und seine Kritik ist mitnichten verfehlt! Covit-19 soll gemäss vieler Koryphäen ein Virus sein, dass sich von anderen kaum unterscheide, ausser seiner unbekannten Novität, die Unsicherheit auslöse. Ein Schwindel hinter diesem neuen Hype kann indessen sehr wohl ausgemacht werden, denn wir erhalten vonseiten der Behörden und der kooperierenden und auf hohe Auflagenzahl erpichten Medien äusserst unklare, ja sogar gezinkte Meldungen über die Todesfälle im Zusammenhang mit Corona: Meistens sind die üblichen Altersgebrechen todesursächlich, doch wird in rein alarmistischer Absicht vor allem «verstorben an Corona» (statt «mit» Corona) genannt, obwohl nur nebenbei eine Infektion ohne Ausbruch in Krankheit durch diese bestanden hatte. Dieser Virus wird in der Statistik kaum einen besonderen Ausschlag der graphischen Kurve bewirken, denn die Todesfälle aufgrund von Covit-19 bewegen sich im Promille-Bereich! Ob Daniel Koch, der äusserlich durchaus vertrauenserweckende Chef der Fachbehörde, ein wirklich guter Berater ist und glänzende Arbeit leistet, das wissen wir noch nicht.

Herrn D. Peters hier vorliegende Weiterführung des WOZ-Bashings, was nichts anderes ist als eine aus vielen anderen Fällen individuell herausgesuchte Verunglimpfung der verhassten Familie Blocher, entspricht eben bloss der Taktik der Linken, über den politischen Gegner herzuziehen.





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31%
(16 Stimmen)
Hans Knall sagte April 2020

So, so, Herr Peter, „dem Bundesrat ist es nicht leicht gefallen den Lockdown zu verordnen?
Ich sage Ihnen mal was: Dem Bundesrat ist es viel leichter gefallen, ihn zu verordnen, als ihn nicht zu verordnen!
Und ich bin eigentlich nicht mehr wirklich erstaunt darüber wie schnell die diktatorischen bundesrätlichen Beschlüsse auf allen Ebenen sklavisch erfüllt werden. Vor zwanzig Jahren wäre ich es noch gewesen. Erstaunt meine ich.
Aber heute sind die Arschlecker, Kriecher, Allestolerierer, Selbsthasser und Freiheitsphobiker halt schon der Mainstream.
Zum kotzen.


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27%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2020

Wer den Bundesrat für seine international abgesprochene Leistung nicht kritisiert, hat nicht alle Tassen geordnet im Schrank!

Am Sonntag 05.04.20 haben wir uns beim EDA registrieren lassen. Am Dienstag 07.04.20 sind wir zum Einkaufen. Schlange vor dem Mercadona, gefühlt 300 Meter. Wir wurden von den Sicherheitsleuten herausgepickt (Risikogruppe), meine Ehefrau durfte einkaufen, ich musste sofort zurück zum Auto. Mittwoch 08.04.20 haben wir von der Botschaft aus Madrid ein Mail erhalten, mit dem Hinweis, dass ein Notflug für Donnerstag 09.04.20 über Lanzarote nach Zürich geplant sei. Anmeldungen werden bis Sonntag 05.04.20 entgegengenommen. So meinte ich, der Zug ist abgefahren. Kontaktiere meinen Sohn. Er meinte meldet euch an. Weil er mit dem PC eine Supportverbindung hat, hat er mir geholfen. Gleichzeitig telefonierte er mit der EDA in Bern. Aus Tenerife war keine Verbindung möglich. 30 Minuten später hatten wir die Bestätigung, dass wir beim letzten Notflug, so die Meldung EDA, mitfliegen können. Der Mittwoch war ein wunderschöner Tag. Agnes lag im Liegestuhl. Die Nachricht, sie müsse sofort die Koffer packen, hat sie auch ein wenig aufgewühlt. Wir haben vorgängig beratschlagt, sollen wir doch bleiben und die Rückkehr in die Schweiz, dem Zufall überlassen. Aber die Heimat, Kinder und Enkel, haben den Ausschlag gegeben. Im Flughafen waren nur die Passagiere nach Zürich, also kein Stress. Stress hatten ich dann in Zürich, mit dem Polizeiaufgebot (Polizeistaat).
Mein​e Gedanken, man kann sie lesen, teilen oder widersprechen:
"Ich hätte nie gedacht, dass Virologen, welche die Viren mehr lieben als die Menschen, die Regierenden zum Handeln "zwingen". Die Welt ist auf dem Tiefpunkt. Was ist das Ziel? Zustände wie 1950, wenig Geld und die Freizeit, nicht mehr erschwinglich? Der Flugbetrieb wird sicher erst 2022 wieder, wenn überhaupt, funktionieren. Der Archipel ist tot!
Die Demokratie (Pluralmeinungen) wurde auch beerdigt. Ich meine, dass solche tiefgreifenden Entscheidungen, niemals nur den Virologen hätte überlassen werden dürfen, sondern der Wissenschaft insgesamt. Es könnten, so nehme ich an, weltweit mehr Menschen am kreierten Zustand sterben, als es das Virus (Corona Grippe, welche die Lunge angreifen kann), «geschafft» hätte. Ordentliche Massnahmen, wie in Korea wären angezeigt gewesen. Gesichtsmasken, Abstand, Anzahl Menschen in sämtlichen Einkaufsläden limitieren, Restaurants auf Selbstbedienung und Anzahl Kunden, Abstand halten, umstellen, usw. Leider hat der Neoliberalismus, keine ökonomische Lehre, sondern als Herrschaftsinstrument​ konzipiert, die schwarze Null, Einsparungen, Schuldenbremse diktiert. Das Leistungsangebot der Krankenhäuser wurde merklich reduziert (Kosten), keine Schutzmasken. Nun sollte es aber der letzte Mohikaner, begriffen haben, dass man Geld unendlich, bedarfsgerecht drucken kann. Die Krisenbewältigung für die Wirtschaft, setzt den Neoliberalismus fort. Bankkredite sind Totsünden. Um den Dominoeffekt zu vermeiden, hat der Staat, die Alimentierung der weggebrochenen Bedürfnisabdeckung (Messen, Hotels, Sport und Freizeit, etc.) zu übernehmen. Der Rückfluss hat über die Zunahme der Geldvermögen zu erfolgen (die Geldmenge bedeuten Zunahme der Vermögen). Mit der Krise darf geldtechnisch, niemand gewinnen aber auch niemand verlieren. Es wäre so einfach. Schon etwas in diese Richtung gehört? Die einfältigen Politiker reden von der immensen Geldschwemme, welche Inflation bedeuten könnte. Nein den Rückfluss, wir zahlen nie, organisieren. Da lob ich mir für einmal Uschi von der Leyen: "es fehlt nicht an Geld, wir drucken was notwendig ist". Schäuble ist vom Rollstuhl aufgestanden und ist einen neuen Weltrekord über 100 Meter gelaufen, Angie ist ins Koma gefallen. Die einfältigen deutschen Politiker, aber auch Teile der Bevölkerung haben noch nicht begriffen, dass kein Land für ein anderes Land haftet Die Zentralbank, als unabhängig verstanden, übernimmt das Budget, kann nicht Pleite gehen! Das Geld ist Mittel zum Zwecke, zur Abdeckung der Bedürfnisabdeckung, mittels gegenseitiger Leistung. Wir sind keine Zahler, wir tauschen unsere Leistung oder den Anspruch!

Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, sie müssten halt ihr Denkvermögen aktivieren, eine solche Krise, hätten die Regierenden niemals inszenieren können. Es gibt keine Armut und Existenzkämpfe im Sinne des Geldsystems, sie müssen von dem einfältigen Politiker organisiert werden. Das dumme Volk, will nicht denken! Wir als Risikogruppe müssen abwarten was die Verordnung ergibt, ob wir jemals wieder reisen dürfen! Es wird nicht mehr so sein wie vor der Krise. Gewollt von diesen Drecksäcken, welche nun von den Medien und Bevölkerung gelobt werden. Paradox, denn sie müssten in Quarantäne geschickt und nie mehr herausgelassen werden. Wo bleibt der Ungehorsam der Bevölkerung? Kommt er noch?"




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43%
(14 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2020

Wissen Sie, Herr Daniel Peter,
Eigentlich wären Ideen von Ihnen gut.
Aber, Sie haben es im Leben zu nichts gebracht, wie viele SPler eben auch, und können nur über erfolgreiche Leute herziehen, (die noch beschuldigen sie hätten das Geld gestohlen)...usw...

Dabei sind es die Gesundheitssysteme, PolitikerInnen, Krankenverantwortlich​en, die geschlampt haben. Die haben Ihren Job nicht gemacht, 30Jahre lang Sprüche geklopft, nun sieht man was geschieht, wenn Intelligenzia etwas bewegt....nichts..


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53%
(17 Stimmen)
Christof Kälin sagte April 2020

@Jan Eberhart
Aber das ist doch das klassische (absichtliche?) Unverständnis der SP heute: Wer sind denn diese «riesigen Immobilienfirmen» und wessen Kapital legen die an?
Die Antwort kennt Wermuth vermutlich selber ganz genau: Wir! Das sind zum grössten Teil unsere Pensionskassen, welche unsere Pensionsgelder anlegen. Wir können natürlich den PK's die Rendite verbieten. Wir müssen uns dann aber einfach bewusst sein, wo genau die Kerbe geschlagen werden wird: In der PK von uns und unseren Kindern. Die Jungen müssen jetzt schon enorme Lasten schultern in den nächsten mind. 20-30 Jahren, die wir ihnen hinterlassen (und damit meine ich nicht das CO2).

Fazit:
Miet​aufschub: Ja, unbedingt.
Mieterlas​s: Nein, denn das ist simple Umverteilung (da ist die SP wenigstens auch heute nach wie vor konsistent).



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56%
(18 Stimmen)
Franz Krähenbühl parteifrei sagte April 2020

Ich glaube nicht, dass es der Moment ist, in dieser gefahrvollen Zeit, wo die Wirtschaft gegen eine Rezession zusteuert, von der jeder Schweizer, bis zum Pamphletschreiber Daniel Peter und der WOZ darunter leiden werden, Giftpfeile gegen wichtige Wirtschaftskapitäne zu schiessen.

M.E. wäre es besser zu warten, denn ich fürchte, dass jene Giftpfeile, wenn dereinst die Pandemie überwunden sein wird, sich zurück an den Schützen orientieren werden. Aber bis dann, so fürchte ich, werden solche reisserische Texte vergessen sein.

Daher ist dieser diffamierende Beitrag ein Eigengoal.



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40%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte April 2020

Zum Glück gib es ja Wermuth

«Wir machen das ganz einfach, liebe Immobilienlobby. Entweder ihr schwenkt ein auf einen Mieterlass wegen der Coronakrise, oder wir bereiten eine Notverordnung und sonst halt eine Volksinitiative für eine Immobilien-Sondersteu​er vor, mit der wir eure Krisengewinne einziehen.»

Ein Vielsagende Aussage über Twitter. Der Klassenkampf im Stile von Lenin/Stalin blebt die DNA der SP.

Ebenso vielsagend: Die Gleichsetzung der Flüchtlingslager mit dem Holocaust von Jacqueline Fehr. Oder die offene Sympathie für den Iran oder die Hamas.




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Antworten auf diesen Beitrag



35%
(17 Stimmen)
Daniel Peter sagte April 2020

Selbst der bürgerliche Ständerat Ruedi Noser forderte, dass die Vermieter*innen eine Mietreduktion für Gewerbetreibende erlassen sollen. Es könne ja nicht sein, dass alle unter der Krise leiden und Vermietende Gewinne einfahren. Ich bin selbstverständlich auch für eine zusätzliche Vermögenssteuer damit der Schaden abgefedert werden kann. Auch die Reichen müssen ihren Beitrag leisten. Besonders hart trifft es jetzt die Kleinverdienenden.


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36%
(11 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2020

Dann, Herr Daniel Peter müssen sie auf die grossen Immos los, die kleinen Immos handen bereits so, wenn sie können.
Noch etwas, Strom, Gas, Wasser, Kosten reduzieren, Normale Steuern reduzieren, CO2 Steuer komplett abschaffen, bringt eh nichts..


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30%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte April 2020

Die Sp will sowieso seit 2016 privateigentum abschaffen und wie stalin bestimmen, wieviel jeder verdient. Kapitalismus nein, stalinismus ja.


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50%
(2 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte April 2020

Die bösen Vermieter wieder.
Herr Peter der grösste Teil der Vermieter gehört nicht zu den Reichen, sondern finanzieren mit den Mieteinnahmen ihr eigenes Haus. Wären sie so reich müssten sie ja nicht vermieten.

Was ist denn ihr Beitrag, was leisten sie denn in dieser Krise? Ich meine ausser fordern..



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