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Sozialhilfe - Wechseln Sie mal den Blickwinkel

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Nehmen wir mal an, Sie hät­ten einen Mo­nats­lohn von 3'000 Fran­ken und eines schö­nes Tages würde man Ihnen mit­tei­len, dass Sie 30% we­ni­ger Lohn er­hal­ten wür­den.... und plötz­lich hät­ten Sie dann Ende Monat nur noch eine Lohnü­ber­wei­sung von 2'100 Fran­ken. Mit den 3'000 Fran­ken hal­ten Sie sich ge­rade mal so über Was­ser; und nun?

Haben Sie schon jemals das Gespräch mit einer Verkäuferin / einem Verkäufer des Strassenmagazins Surprise geführt? Denken Sie, diese Menschen welche mit ihren Zeitungen vor Bahnhöfen, an öffentlichen Plätze oder den Einkaufszentren stehen, die betrügen alle den Staat? 

Wie geht es wohl jemandem der von der Sozialhilfe lebt und nun erfährt, dass man beabsichtigt den Grundbedarf um 30% zu kürzen? Welche Botschaft soll das für jemanden sein,  die/der jeden Franken zwei mal drehen muss um ihn auszugeben?

In regelmässigen Abständen wird mehr oder weniger objektiv von Sozialhilfebetrug berichtet und da sind wir uns alle einig, dieser muss unterbunden werden. Aber müssen daher 99% der Sozialhilfebezüger*in​nen bestraft werden? Macht das Sinn?

Es ist Wahljahr und vieles wird etwas polemischer dargestellt als auch schon. Aber versuchen Sie mal, den Blickwinkel zu ändern; suchen Sie das Gespräch mit jemandem der von der Sozialhilfe lebt, vielleicht mit einer/m Suprise-Verkäufer*in?​ Denken Sie mal daran, wie gerne Sie in einem Kaffeehaus sitzen und ein feines Stück Kuchen essen, wie wichtig Ihnen Ihr Lieblingsparfüm ist, Ihr Fitnessabo.... und nun stellen Sie sich mal vor, das könnten Sie sich nicht mehr leisten. Vielleicht sogar über Jahre nicht mehr!

Gleich in mehreren Kantonen geht es dieses Jahr um Kürzungen in der Sozialhilfe. 

  • Bern: Das Parlament hat beschlossen, den sogenannten Grundbeitrag für Lebensmittel, Kleider usw. pauschal um 8 bis 30 Prozent zu kürzen. Dagegen wurde ein Volksvorschlag eingereicht, der wohl im Mai zur Abstimmung kommt. 
  • Aargau: Die Regierung muss prüfen, ob der Grundbedarf auf 70 Prozent reduziert werden soll. Nur bei kooperativem Verhalten würde er auf 100 Prozent angepasst. Einen entsprechenden Vorstoss hat das Parlament überwiesen. 
  • Basellan​d: Das Parlament hat einen Vorstoss angenommen, der eine pauschale Kürzung des Grundbedarfs um 30 Prozent verlangt. Auch hier soll den vollen Beitrag nur erhalten, wer integrationswillig ist. 
  • Zürich: Die SVP hat im Kantonsrat mehrere Vorstösse eingereicht. Unter anderen soll die Höhe der Sozialhilfe von der Anzahl Jahre, die jemand Steuern gezahlt hat, abhängig gemacht werden. Die Vorschläge kommen, während ein neues Sozialhilfegesetz gerade in Arbeit ist. 

Das betreibungsrechtliche​ Existenzminimum liegt mit 1200 Franken deutlich höher als der Grundbedarf von 986 Franken für eine Einzelperson. Auch AHV/IV-Ergänzungsleis​tungen sind 60% höher als die Sozialhilfe. 

Um eine faire Sozialhilfe zu gewährleisten, gibt es die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Im Vorstand der SKOS sind alle 26 Kantone, sowie Abgeordnete von kommunalen Sozialdiensten (Städte, Regionen, Gemeinden) und privaten Organisationen des Sozialbereiches vertreten. Mit beratender Stimme sind zudem verschiedene Bundesämter, kantonale Sozialkonferenzen und die Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren (SODK) vertreten. 

Die SKOS übernimmt als Fachverband eine zentrale Koordinationsfunktion​ für die Sozialhilfe. Sie fördert die nationale Zusammenarbeit in den Bereichen Existenzsicherung und Armutsbekämpfung. Die Richtlinien der SKOS ermöglichen im föderalen System der Schweiz eine harmonisierte Praxis bei der Unterstützung von Armutsbetroffenen. 

S​ollten wir nicht eher auf die Fachkompetenz der SKOS als auf das Wahlkampfgetöse hören? Die SKOS besteht seit über 100 Jahren und ist eine soziale Errungenschaft welche wir nicht so leichtfertig aufs Spiel setzen sollten. Das meine persönliche Meinung. 

Informieren​ Sie sich, sprechen Sie mit Betroffenen und lassen Sie sich nicht von reisserischen Wahlsprüchen zu einer Haltung verleiten, welche die Ärmsten in der Schweiz leiden lässt. 

Ich erlaube mir, zum Schluss dieses Beitrages, ein paar Artikel und Informationen aufzulisten: 

https:/​/www.aargauerzeitung.​ch/schweiz/zu-wenig-g​eld-fuer-ein-sandwich​-unterstuetzungsbeitr​aege-sind-knapp-bemes​sen-133936257

https:/​/www.tagesanzeiger.ch​/zuerich/region/30-Pr​ozent-weniger-Geld-Wi​e-die-SVP-die-Sozialh​ilfe-kuerzen-will/sto​ry/22327772

https://w​ww.srf.ch/sendungen/d​ok/wie-viel-darf-man-​haben

https://www.bli​ck.ch/news/politik/so​zialhilfe-kuerzungen-​machen-kinder-krank-w​eniger-sozialhilfe-ma​cht-kinder-krank-id15​101979.html

https://w​ww.tagesanzeiger.ch/z​uerich/stadt/Mehr-Gel​d-fuer-Arme-Wir-koenn​en-uns-das-leisten/st​ory/31515233

https://​www.skos.ch/

https://​www.facebook.com/Pira​tenpolitiker/posts/37​8286656334772

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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33%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2019

Wer kassiert nicht gerne Subventionen, ohne dafür zu arbeiten:

Die Bauern (Subventionen + Zölle auf Importe)
Die SRG (Mediensteuer 1,2 mia.)
Kantonalbanken​, Wasserkraftwerke,....​.
AHV/IV-Rentner
Mu​tterschsftsurlaub
be​zahlter Urlaub und 42 h-Woche
etc.

In der Schweiz (und Europa) hat man sich schon längst an den Genuss von Subventionen gewöhnt. Keine Partei würde gewählt wenn sie Verhältnisse wie vor dem 1. WK fordern würde.




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31%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Eine Bitte an die notorischen Daumen nach unten Drücker?

Bitte Beurteilung, begründen, damit man die Bewertung auch überprüft werden kann. Alles andere macht in einem Dialog keinen Sinn. Wie in der Schule, wo man dies Pädagogik nennt!



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36%
(14 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Die Analyse der Auswirkung der Geldschöpfung ist ganz einfach!

Vorausset​zung ist dabei zu verstehen, dass im Einklang mit dem Geldsystem, nicht wie aus der betreuten Bildung gelehrt, die Reichen die Wirtschaft ab Leben halten, sondern die Schuldner, welche von den Geschäftsbanken, Kredite erhalten. Diese Voraussetzung nennt man Geldschöpfung, Die Geldguthaben existieren der Logik der Geldschöpfung folgend, aus nicht getilgten Bankschulden! Diese Schulden ergeben Arbeitsplätze, Gewinne und Ersparnisse. Der Kapitalismus, welcher ich nicht infrage stelle, begang zu blühen, als die Erwerbsarbeit vom Staat im Auftrag, erzwungen wurde. Die Türe zur einseitigen Verteilung des Geldsegens aus nicht getilgten Bankschulden, wurde weit geöffnet. Dazu kam die falsche Zuordnungsregel nach Adam Smith = Wertschöpfung, anstatt Produktivkraft (Qualität im Einklang mit der Natur) nach J.B. Say. Der Virus Zahler-Mythos wurde von der betreuten Bildung mit der unschuldigen (Judikative in Agonie) Betrugslehrmeinung, (MP 1947) wonach die Banken als Intermediäre aus Kundenguthaben, ihre Eigengeschäfte (verfassungswidrig) und Kreditgewährungen an die Wirtschaft umsetzen würden. Also Leben ohne gezeugt worden zu sein = Jesus! Dieser Betrug wurde weltweit mit den Gehirnwäschen von Regierenden und Medien, derart wirksam in die Köpfe eingehämmert, dass es sehr schwer ist, sich von dieser Krankheit zu befreien! Sind die Menschen dumm gebildet!

Paradoxon Geldzirkulation:
Gel​schöpfung von Kreditnehmern = Arbeitsplätze, Gewinne, Ersparnisse = Geldumlagen (nicht bezahlen) zur Bedürfnisabdeckung (Arbeit = Güter = Geld = Tausch!), neue Kredite usw.
Die bestehende Ordnung ist Betrug an der Menschheit! Umkrempeln wäre nur gefährlich, wenn die Menschen dumm bleiben!

Ab den 1980er Jahren wurden die Kreditschleusen (Schulden) geöffnet. Die Regierenden (Hehler der Elite?) haben es versäumt, den Rückfluss so zu organisieren, dass die Verwerfungen nicht für Krisen auf Knopfdruck ermöglicht werden kann. Grundlage Fehler ist und bleibt, das Bankensystem nicht im Einklang mit der Geldschöpfung organisiert zu haben. Die Begründung liegt in der Betrugslehrmeinung! Es wäre so leicht, diesen Betrug, weltweit zu korrigieren. Die Folgen kann ich nicht abschätzen, es hängt von den Menschen ab, welche erkennen, dass sie seit ewigen Zeiten belogen und betrogen wurden (Armut und Existenzkämpfe). Die Geldschöpfung kann kein Mangel erzeugen er muss organisiert werden. Die Werthaltigkeit des Geldes muss mit Intelligenz erhalten werden (Eindämmung der Begehrlichkeit) und nicht durch Dummheit (Unterdrückung)!

D​ENKEN statt Lehrmeinungen ohne Plausibilisierung zu übernehmen (Medien?) könnte helfen? Der Rückfluss aus Einnahmen, vorgängig sind die Ausgaben, kann im Informatikzeitalter am Tauschort und nicht über den Betrugsparameter Lohnsumme resp. Wohnort! Damit würden die Steueroasen sinnlos!

Zum Schluss, auch der Unternehmer bezahlt keine Löhne und Soziales, er verteilt einfach nur die Einnahmen! Es wäre so einfach, könnten die Menschen ganzheitlich Denken?



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38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte January 2019

Es braucht scheinbar mehr Piraten? Sie erklären die Auswirkung für einen Sozialhilfeempfänger!​
Die Ursachen, welche zu völlig unnötigen Beschäftigungstherapi​en führen, sind jedoch dafür verantwortlich! Die Unterdrückung ist mit der Infizierung des Virus Zahler Mythen, mittels komplett falscher, nein in betrügerischer Absicht konstruierten Geldsystemlehrmeinung​ der Fakultät Ökonomie (Sekte der Elite) zu erklären!

Geldkrei​slaufformel:
Geldsch​öpfung > Bankkreditnehmer (Bankeigengeschäfte sind verfassungswidrig) > Leistungserbringer > Guthaben zur Umlage! Mit der Bildung der Kaufkraft wird die Aufteilung Wirtschaft, Staat und Soziales bereits vorgenommen. Preiskalkulation!

​Aus dieser in der Realität umgesetzten Formel ist leicht erkennbar, dass die Geldschöpfung keinen Geldmangel erzeugen kann! Er wird von den Obrigkeiten (Betrüger) organisiert. Würde die Umlage über den Parameter Umsatz an den Konsumenten und Nutzer, anstatt zur Verwirrung des Geistes, über die Lohnsumme als Umweg und Suggerierung der Sozialpartnerschaft, direkt zwischen Wirtschaft und Staat, abgewickelt, die Austerität würde eine völlig andere Bedeutung erhalten?

Siehe Arena vom 11.01.19 welche mit dem Vorspann angekündigt wird:
"Können wir uns die Sozialhilfe eigentlich noch leisten?" Diese Betrügerei, im Wissen, dass kein Geld fehlen kann, ist nicht nur hanebüchen, sondern ist Betrug an den Menschen, welche die Judikative ahnden müsste, wäre sie nicht Teil des Problems!

Ich zitiere Wirtschaftsprofessor William Mitchell, University of Newcastle, Australien, aus dem Buch "Die sieben unschuldigen, aber tödlichen Betrügereien der Wirtschaftspolitik": "Die Verbreiter der Zahler Mythen sind nicht nur im Unrecht, sondern auch nicht schlau genug, um zu verstehen, was sie anrichten. Jede Behauptung, es doch vorher schon verstanden zu haben, wird zu einem Schuldeingeständnis - eine undenkbare Selbstbeschuldigung. Zu den Tölpeln, die "unschuldig" diese billigen Unwahrheiten weiterverbreiten, gehören Ökonomen, die Medien und vor allem die Politiker, Zitatende.






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71%
(14 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2019

Alle diese Sozial - Hilfe - Gefässe sind für mich Einrichtungen welche es den Arbeitgebern erst ermöglicht haben, Leuten einfach so ohne Soziale Kompetenz und Emotionales Tun, den Job zu kündigen.

Die Menschen geben einen Teil vom Lohn in ein Gefäss ab, und Dritte entscheiden darüber, was damit geschieht. Und diese Dritte schauen auf Ihren eigenen Gewinn und Lohn, /// es wurden bereits genug Gelder verspekuliert...// die Zeche bezahlen die Einfachen ArbeiterInnen


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40%
(15 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte January 2019

"Die SKOS ist selber rot-grün geprägt und sicherlich nicht neutral."

Die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) ist der nationale Fachverband für Sozialhilfe. Mitglieder der SKOS sind alle Kantone, viele Gemeinden, verschiedene Bundesämter und private Organisationen des Sozialwesens. An die SKOS-Sitzungen werden FACHLEUTE delegiert. Alles Sozialdemokraten und Grüne, Herr Eberhard? Woher kennen sie die so entstehende parteipolitische Zusammensetzung?

D​ie SKOS hat die Konsequenzen einer allfälligen Reduktion des Grundbedarfs untersuchen lassen, weil eine fachliche Analyse bisher fehlte; sie erfüllt damit Ihren Auftrag. Die Studie des Büros BASS mit dem Titel «Berechnung und Beurteilung des Grundbedarfs in den SKOS-Richtlinien» zeigt auf, dass weitere Kürzungen schlimme Auswirkungen hätten: Bei einer Kürzung des Grundbedarfs um 8% stünden einer vierköpfigen Familie pro Tag und Person noch 7 CHF für Lebensmittel u. a. zur Verfügung, bei einer Kürzung um 30% (!) sogar nur noch 5 CHF. So könne man sich nicht mehr ausreichend und gesund ernähren. Weitere Kürzungen seien deshalb verantwortungslos.


skos.ch/medien/medie​nkonferenzen/

Und es entstünden Folgekosten u. a. im Gesundheitsbereich ...



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31%
(16 Stimmen)
Emil Huber sagte January 2019

Man muss sich einmal fragen, was mit der Schweiz eigentlich los ist, stehen wir kurz vor dem Bankrott dass man angeblich derart sparen muss? Und verschwindet das Geld ins Nirwana sobald es ein Sozialhilfeempfänger in die Hand bekommt? Er ist Konsument wie jeder andere auch und gibt das Geld wieder aus
.
An der Geldschöpfung / Geldmenge kann es auch nicht liegen, die hat sich innerhalb der letzten 10 Jahre beinahe verdoppelt:

https:​//data.snb.ch/de/topi​cs/snb#!/chart/snbmon​agglech

Wie man sieht, geht die Kurve steil nach oben.
Wenn Geld da oder dort knapp ist liegt es nur an falscher Zuordnung.
Was nicht wundert, wenn Steuern & Sozialversicherungen größtenteils über Löhne zurückgeführt werden.
Und wenn es in einzelnen Städten hapert könnte das auch mit der FDP Merz Unternehmenssteuerref​orm zu tun haben, weniger mit den Sozialhilfeempfängern​.

Wenn Gemeinden wirklich in der Klemme stecken könnten Sie z.B Immobilien für Sozialhilfeempfänger kaufen, hier liesse sich nämlich sparen, wenn der Sozialhilfeempfänger oder auch Empfänger von Ergänzungsleistungen nicht noch die Rendite der Immobilienfirma, des Immobilienbesitzers tragen müsste.

Stattdesse​n klagen Politiker auch noch über zu viele Ergänzungsleistungen,​ wo das Geld dann überhaupt hinfliesst wollen sie nicht erkennen?
Der Bundesrat wollte gar noch den Kapitalbezug von der Pensionskasse erschweren, nur für Eigenheim noch erlauben. Nur ist es leider so, dass man für Eigenheime min. 20% Eigenkapital braucht und von diesen noch 10% aus eigener Tasche berappen muss, da nützt das BVG vielen Minderbemittelten nichts.
Diesen bleibt nichts anderes übrig als teuer zu wohnen und Mieter zu bleiben und mit ihren kleinen Renten & Ergänzungsleistungen noch für die Rendite der Vermieterschaft zu sorgen. Aber dieser Punkt scheint kein Thema wert zu sein?

Ganz dreist die Begründung für pauschale Kürzungen bei der Sozialhilfe:

"Konf​likte zwischen Sozialamt und Sozialhilfeempfänger sind typisch. Deshalb will Therese Schläpfer eine Umkehr des Systems. «Es ist für uns als Gemeindebehörde sehr mühsam und harzig, wenn wir jemandem Leistungen kürzen wollen. Viel praktischer und fairer ist es, den Grundbedarf von Beginn weg zu kürzen."

https://w​ww.srf.ch/sendungen/d​ok/wie-viel-darf-man-​haben

Klar, der Klient könnte den "Kürzern" eins hinter die Löffel geben so verlagert man das Problem auf die Strasse, wo dann die Kriminalität zunimmt. Die Verursacher sind fein raus.


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64%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte January 2019

Die SKOS ist selber rot-grün geprägt und sicherlich nicht neutral.

Fordert einzelne SP-Poliikter nicht sogar mehr Sozialhilfe?



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65%
(17 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte January 2019

Sozialhilfe, ist als eine zeitlich begrenzte Übergangslösung in einer schwierigen Situation gedacht und müsste streng rechtlich auch wieder zurückbezahlt werden wenn sich die Situation verbessert hat.
Hilfe zur Selbsthilfe wäre der Slogan, nicht die Finanzierung des Lebensunterhaltes auf Kosten der Allgemeinheit.
"Nur bei kooperativem Verhalten würde er auf 100 Prozent angepasst." Den Satz finde ich besonders interessant. Vielleicht sollte man den mal etwas genauer unter Lupe nehmen. Ich interpretiere ihn mal so, wer in einer schwierigen Situation ist und auch bemüht ist an der Situation etwas zu ändern hat mit keiner Kürzung zu rechnen.
Zumindest der zitierte Verkäufer des Strassenmagazins Surprise hat in dem Fall keine Kürzung zu erwarten.


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