Sprache: F
Sozialpolitik, Sozialsysteme > Altersvorsorge,

Sozialwerk in Schieflage

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Das wich­tigste So­zi­al­werk, die AHV, zahlt pro Jahr über 40 Mil­li­ar­den Fran­ken an Ren­ten aus. Der Puf­fer schmilzt, Ver­un­si­che­rung wächst.

Wenn ich mit meinen Kindern diskutiere und frage, was sie für die Zukunft am meisten bedrückt, dann kommt sehr schnell die Antwort nach der Sicherung der AHV. Das brisante Thema beschäftigt nicht nur die ältere Generation, sondern auch die Jungen. Die AHV gerät zunehmend in finanzielle Schieflage, weil immer mehr Menschen eine AHV-Rente beziehen.

Als Familienvater ist mir eine langfristige finanzielle Sicherung der Sozialwerke wichtig. Eine Diskussion über das Rentenalter 65 für Frauen und Männer müssen wir angehen. Ab 2020 kommt die sogenannte Babyboomer-Generation​ langsam in Rente. Dann wird sich das Problem noch weiter verschärfen. Die demografische Entwicklung schreitet voran und wir kommen früher oder später nicht um eine generelle Erhöhung des Rentenalters herum. Zudem muss immer das primäre Ziel, möglichst viele Menschen im Arbeitsprozess zu haben und möglichst wenige am «Staatstropf». Den Lebenshaushalt mit Arbeit verdienen, ist das beste Rezept.

Ich setze mich daher für eine Sicherung der AHV mit einem Rentenalter 65 für Frauen und Männer ein. Damit die Rentner eine sichere Rente und die Jungen die Aussicht auf ein langfristiges Sozialwerk haben.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.