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SVP-Abschottungsiniti​ative: Irreführende Zahlen im Umlauf

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In der Dis­kus­sion um die SV­P-Ab­schot­tungs­i​­ni­tia­tive kur­sie­ren seit Mo­na­ten zwei­fel­hafte Zah­len. Durch die SVP be­feu­ert, sind die irreführenden Aus­sa­gen in­zwi­schen zum All­ge­mein­platz ge­wor­den. Zeit für uns Klar­text zu re­den: Bis zum 9. Fe­bruar muss die Stimmbevölkerung wis­sen, was wirk­lich Sache ist.

Falschbehauptung 1: „Das BIP pro Kopf stagniert, seit wir die Bilateralen haben.“

Nichts könnte falscher sein. Ein Blick auf die Statistik zeigt (Seite 7 im Argu oder Eurostat), dass das BIP pro Kopf seit dem Inkrafttreten der Bilateralen Verträge stark gestiegen ist. Der Kontrast zu den wachstumsschwachen 90er Jahren könnte nicht stärker sein. Zwischen 1992 und 2002 (ohne Bilaterale Verträge) wuchs das BIP pro Kopf um 3000 Euro. Zwischen 2002 und 2012 hingegen um 4500 Euro. Damit hat die Schweiz andere Staaten klar abgehängt. Das viel zitierte Zugpferd Deutschland ist zum Beispiel zwischen 2002 und 2012 pro Kopf lediglich um 3600 € gewachsen. Die EU insgesamt um 1700 €.

Falschbehauptung 2: „Die Löhne stagnieren“

Auch dies ist nachweislich falsch. Bei den Löhnen zeigt sich dasselbe Bild (Seite 8 im Argu oder BFS). Seit den Bilateralen Verträgen geht’s aufwärts. Die Reallöhne (unter Einberechnung der Inflation) stiegen zwischen 1992 und 2002 jährlich um 0,2%. Seit der Einführung der Bilateralen hingegen um jährlich 0,6%. Letztes Jahr haben die Löhne real gar um 1,5% zugelegt. In Franken ist der Lohnzuwachs gar noch eindrücklicher (weil sich ja die Referenzgrösse gegen oben entwickelt).

Falschb​ehauptung 3: „EU-Bürger kommen nur in die Schweiz um von Sozialleistungen zu profitieren.“

Die Daten sprechen eine andere Sprache (Seite 14 im Argu oder SECO). EU-/EFTA-Bürger bezahlen zum Beispiel 22% der AHV- und IV-Beiträge, während sie lediglich 16% der Renten beziehen. Ihre Bilanz in der Arbeitslosenversicher​ung ist nahezu ausgeglichen: EU-Bürger erhalten 23,2% der Arbeitslosengelder und decken 22,8% der Kosten. Gleiches Bild bei der Sozialhilfe: Laut einer Untersuchung von 13 grossen Städten beziehen nur 3,7% der EU-Bürger Sozialhilfe, unter Schweizern sind es 4%.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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64%
(11 Stimmen)
Peter Kistler sagte January 2014

Sehr geehrter Herr Lohmann, bei dieser Abstimmung geht es nicht nur um die Sozialversicherung, sondern um wichtige Tatsachen für eine gesunde Erhaltung unserer Volkswirtschaft und vernünftiges Wachstum, ohne zusätzliche Kosten zu verursachen. Das heisst auch, dass die Gegner viele Angstschlagwörter benützen, um das Stimmvolk weiterhin zu belügen. Einige krasse Beispiele Abschottungs-Initiati​ve, Arbeitsplatzverluste,​ PFZ-Kündigung, Absichtserklärungen, alles Vermutungen die kaum jemals zutreffen.


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58%
(12 Stimmen)
Peter Kistler sagte January 2014

Sehr geehrter Herr Hunziker, Sie müssen einen aussergewöhnlichen Job haben, oder sehr wenig Kontakt zum Durchschnittsschweize​r, wenn Sie solche Aussagen machen. Die Chance, dass die Masseneinwanderungs-I​nitiative angenommen wird, ist sehr gross und wenn nicht, dann wird es ein sehr knappes Resultat geben. Sie vergessen vor allem, dass uns die Politik einmal 8000 Einwanderer vorgelogen hat. Heute ist diese Zahl mindestens 10X höher. Somit ist eine Regulierung mehr als Pflicht, damit wir eine gesunde Volkswirtschaft haben.


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50%
(14 Stimmen)
Hans Stampfli sagte January 2014

Sehr geehrter Herr Schwaller.

„Das BIP pro Kopf stagniert, seit wir die Bilateralen haben.“
Ich habe die "irreführenden" Zahlen verifiziert und komme zu einem ganz anderen Schluss, als Sie:

Ich nehme die Zahlen vom BfS: http://www.bfs.admin.​ch/bfs/portal/de/inde​x/themen/04/02/01/key​/bip_einw.html

Ich​ betrachte zuerst den Zeitraum 1992 und 2006 - nicht wie Sie bis 2002, denn die volle Personenfreizügigkeit​ wurde ja erst im Juni 2007 eingeführt - vorher wurde die PFZ ja eingeschränkt (also kontingentiert).

Dem stelle ich den Zeitraum 2007 (also seit der vollen PFZ) bis 2012 gegenüber.

Ich finde also:
1992-2006: Das BIP/Kopf/Jahr ist in dieser Zeit um 1'011.10 gestiegen.
2007-2012​: Das BIP/Kopf/Jahr ist in dieser Zeit bloss um 504.35 gestiegen.

Ich sehe auch, dass das BIP/Kopf in den Jahren 2008-2012 nahezu stagniert ist (Zuwachs des BIP in dieser Zeit: mickerige 73.80/Kopf/Jahr)
Wer​ will, kann die Zahlenreihe in Excel auch als Grafik darstellen.

Herr Schwaller: Wollen Sie uns für dumm verkaufen?

„Die Löhne stagnieren“
Herr Schwaller, ich kann mir kein einziges Bier kaufen, wenn die Löchne im Schnitt gestiegen sind (auch die Lohnerhöhungen von Brady William Dougan, Daniel Lucius Vasella, etc. werden in diesen Durchschnitt eingerechnet). Ich kann mir erst ein Bier mehr kaufen, wenn mein Lohn angestiegen ist - vom Durchschnitt habe ich rein gar nichts.

„EU-Bürger​ kommen nur in die Schweiz um von Sozialleistungen zu profitieren.“
Herr Schwaller, sie schreiben dazu "...EU-/EFTA-Bürger bezahlen zum Beispiel 22% der AHV- und IV-Beiträge, während sie lediglich 16% der Renten beziehen..."
Das mag ja heute vielleicht stimmen; aber was, wenn diese Bürger selbst ins Rentenalter kommen? Oder wenn diese Bürger invalid werden sollten, haben sie dann auch so lange einbezahlt, wie ich?
Ferner schreiben SIe: "...EU-Bürger erhalten 23,2% der Arbeitslosengelder und decken 22,8% der Kosten..."
Das heisst also, dass sie 23.2% kosten und 22.8% zahlen? Ergo bezahlen wir also die fehlenden 0.4% - Und was, wenn es der Wirtschaft mal wieder schlechter geht?

Z.B. http://www.20min.ch/w​issen/news/story/Magn​etfeld-der-Erde-ist-i​n-Gefahr-18682175 - Davor habe ich mehr Angst, als vor der EU...


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62%
(21 Stimmen)
Gabor Balazs sagte January 2014

Kann uns eigentlich jemand der Damen und Herren "Ach Ihr wollt Abschotten-Fraktion"​ garantieren, dass bei einem kleinen Wirtschaftszusammenbr​uch in der Schweiz die Arbeitslosengelder nicht gekürzt werden wie wir es schon einmal hatten? Ist das garantiert oder nur so wieder bla bla? Darüber spricht nämlich niemand wenn wir schon beschuldigt werden, wir lesen im Kaffeesatz. Und die Damen und Herren sollen mir doch mal erklären, wer die vielen Arbeitslosen bezahlt, wenn Firmen abbauen, wegziehen trotz PFZ? Das wurde bis heute nicht beantwortet und das ist "veräppeln" der Wähler. Die CVP ist doch die erste Partei, die dann kürzen will. - Wetten?


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30%
(33 Stimmen)
Thomas Hunziker sagte January 2014

Sehr geehrter Herr Schwaller

Es geht doch weniger um Zahlen und Statistiken sondern vielmehr um die Menschen die unser Land kommen selber. Egal was in der Arena oder sonstwo gesagt worden ist, die Iniziaitve hat ohnehin keine Chance.



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29%
(31 Stimmen)
- - sagte January 2014

Ich möchte hier einige korrekte Zahlen in Umlauf setzen:

Die Schweiz ist mit 41285 km² die grösste Stadt der Welt (grösser als Hongkong, cn) und zugleich die schönste mit am meisten Naherholungsgebieten.​ Keine Stadt der Welt hat eine so kleine überbaute Fläche von nur 6,8 % und einen riesigen nicht überbauten Anteil von 93,2 %. Das ergibt die tiefe Dichte von nur 196 Einwohnern pro km² – sehr wenig für eine Stadt.

http://de.w​ikipedia.org/wiki/Sch​weiz#Naturr.C3.A4umli​che_Gliederung


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80%
(35 Stimmen)
Paul Rohner sagte January 2014

Urs Schwaller Nationalrat der christlichen Volk Partei. Ihr Blogtittel: SVP Abschottungsinitiativ​e: Irreführende Zahlen in Umlauf. Irreführend sind weniger Zahlen die Initiative betreffend. Irreführend ist jedoch Ihre unzutreffende Umbenennung der SVP Masseneinwanderungs Initiative in "Abschottungsinitiat​ive". Somit verlieren Ihre Argumente völlig den von Ihnen beabsichtigten Wahrheitsgehalt. Sie beurteilen eine Initiative die gar nicht zur Abstimmung kommt.


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37%
(52 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte January 2014

Herr Schwaller, Sie haben absolut recht! Die SVP versucht mit Falschbehauptungen und falschen Zahlen die Bevölkerung zu manipulieren. Sie haben hier sehr schön drei dieser Falschbehauptungen entlarvt:

1. Das BIP/Kopf steigt! Die SVP behauptet fälschlicherweise es steige nicht.

2. Die Reallöhne steigen massiv! Die SVP behauptet fälschlicherweise sie würden stagnieren.

3. Die EU-Bürger sind ein Segen für unsere Sozialversicherungen!​ Sie zahlen viel mehr ein als sie beziehen! Das SVP-Märchen von der Einwanderungen in die Sozialverischerungen ist längst entlarvt!


Weiter​e Entlarvungen solcher SVP-Märchen finden Sie hier:

http://schle​mihlsblog.wordpress.c​om/tag/personenfreizu​gigkeit/



Auch betreffend Einwanderungszahlen verucht die SVP die Bevölkerung irre zu führen. Fakt ist: Seit 2008 sinkt der Wanderungssaldo massiv!!!

http://w​ww.bfs.admin.ch/bfs/p​ortal/de/index/themen​/01/06/blank/key/01.h​tml



Aber auch bei anderen fremdenfeindlichen Kampagnen operiert die SVP mit falschen Zahlen:

http://sch​lemihlsblog.wordpress​.com/2013/04/16/svp-a​uslanderfeindliche-he​tze-mit-falschen-zahl​en/


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58%
(43 Stimmen)
Bea Habegger sagte January 2014

Zitat: "Wem meine beiden unten stehenden Einträge bekannt vorkommen, dem sei gesagt, dass Vimentis sie aus versehen gelöscht hat. Als angebliche Mehrfachposts, die sie nicht waren. Nur damit nicht wieder böse Gerüchte aufkommen..."

Ach​ Herr Pfister

wieviele Lösch-Märchen noch aus Ihrer Feder immer wieder Tipex-Masche von Ihnen selber??

An Unglaubwürdigkeit sind Sie wohl diejenige Person auf Vimentis welche den Löschtrupp-Vimentisno​belpreis in der Tasche hat.


Congratulat​ions, Mister Pfister.


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55%
(42 Stimmen)
Robert Mannes sagte January 2014

Es gibt doch tatsächlich Leute,welche behaupten es kämen nur Menschen Dank PFZ ins Land, welche einen Arbeitsvertrag hat. Und es gibt doch tatsächlich Leute welche Saisonier-Statut sagen zu Menschen welche mit Arbeitsvertrag und ohne Familien kommen würden. Und vergesst dabei wie diese Menschen auch einen Arbeitsvertrag über Jahre abschliessen können und dann noch im Land bleiben dürfen. Was soll dies mit Saisonier-Statut zu tun haben

Es gibt doch tatsächlich Leute welche nicht wissen dass Kanada nur zu 30Prozent bewohnt ist.

Und natürlich gibt es einen Unterschied zwischen: "Die Wirtschaft kann die Leute holen die sie braucht" und "Zuwanderung nicht beschränken"

Scha​de wie manche Politiker SVP Dinge unterstellen, die sie so gar nie gesagt hat, bzw. nicht einmal im Initiativtext stehen. Sprechen etwa von einer Abschottungsinitiativ​e.

Etwas abzuschotten bedeutet etwas undurchlässig zu machen. Keiner sagt wir sollten uns als Schweizer abschotten, bzw. undurchlässig machen, was auch nie in unserer Geschichte der Fall war. Aber wir brauchen keine Masse mehr an Einwanderung. Darum wie es der Name schon sagt: Die SVP Initiative gegen Masseneinwanderung!!

Punkt 1.
Das BIP ist gewachsen, aber eben nicht pro Kopf, was das entscheidende Kriterium ist. Und das Wachstum bezog sich auch vor allem auf die Vergangenheit. Man kann auch gar nicht beweisen, ob das Wachstum des BIP überhaupt etwas mit den Bilateralen zu tun hat!!

http://www.f​ricktal24.ch/Arbeit-u​nd-Wirtschaft.150+M55​7c1206b74.0.html

P​unkt 2:

Hier erzählt uns Herr Schwaller Halbwahrheiten. In Sachen Lohn fällt die Bilanz durchzogen aus. Der Mittelstand kommt hier unter Druck, die Löhne von Fachkräften sind unter Druck geraten und bewegen sich nach unten. Berufliche Neueinsteiger verdienen heute oftmals weniger als vor 10 Jahren!!

http://bazonline.​ch/wirtschaft/Verlier​er-des-freien-Persone​nverkehrs/story/18499​714

Punkt 3:

Solche Leute wie Herr Schwaller sollten endlich begreifen, dass die Qualität der Einwanderung von Bedeutung ist und nicht die Quantität der Einwanderung!! Wir haben nämlich nichts davon, wenn zu viele Ausländer (PFZ) einwandern und etliche davon im Sozialstaat landen, so dass u.a unsere ALV ruiniert wird. Dami liegt Urs Schwaller schon einmal falsch!!

http://ba​zonline.ch/schweiz/st​andard/Zuwanderung-Ve​rlustgeschaeft-fuer-d​ie-ALV/story/29479652​

Herr Schwaller denkt sehr kurzfristig und für CVP-Unternehmer, auf Kosten breiter Bevölkerungsschichten​. Der Preis dieser PFZ ist alleine deshalb schon zu hoch, weil dadurch die ALV flöten geht, was früher oder später wieder die Arbeitnehmer zu spüren bekommen, weil man ihnen die ALV-Abzüge erhöhen muss. Oder dann wird das Arbeitslosengeld einfach gekürzt.

Die Zuwanderung aus dem Süden belastet die Arbeitslosenversicher​ung. EU-Bürger decken bloss 80 Prozent der Ausgaben für ihre Landsleute. Die Zahlen variieren je nach Einwanderungsland.




Zahlen aus dem Frühjahr 2013 beruhen auf Erhebungen aus den Jahren 2009 und 2008. Demnach kompensieren EU-Bürger mit ihren Beiträgen in die ALV nur gut 80 Prozent der Summe, welche ihre Landsleute an Arbeitslosengeld beziehen. Auf die einzelnen Nationen aufgeschlüsselt sind die Beiträge sogar noch tiefer, wie die Zeitung schreibt. So finanzierten Italiener nur 60 Prozent, Portugiesen gar nur 50 Prozent der Arbeitslosengelder von Einwanderern gleicher Nationalität.

Bei den Schweizern beträgt der Deckungsgrad 130 Prozent. Am tiefsten ist er bei Einwanderern aus Nicht-EU-Ländern mit 30 Prozent.

Dazu sind die Jahre 2010, 2011 und 2012 nicht einmal berücksichtigt, wo die Wirtschaftskrise in der EU noch grösser wurde und die oben genannten Zahlen gewiss noch weiter im Minus!!

Im Gegensatz zu Herrn Schwaller erkennen selbst SP-ler die Einwanderung in den Sozialstaat!! Ex-SP-Nationalrat Rudolf Strahm über die Einwanderung in die Sozialwerke:

«Wir dürfen nicht wegschauen. Es gibt eine Zuwanderung in die Sozialsysteme, vor allem von bildungsfernen Schichten aus Nordportugal.»

End​lich einmal ein Linker der die Einwanderung in die Sozialwerke zu gibt. Danach wird Strahm noch konkreter...Ein Ökonom der Linken der für einmal auch etwas von Ökonomie versteht und die Zusammenhänge begreift. Wenigstens hier...

Ausserdem:​ Der Ausländeranteil in der Schweiz beträgt 23,3%. Der Ausländerantel bei der ALV beträgt aber 44,6%, jener bei der Sozialhilfe 45,4% und bei der IV gar 46,2%


Man hört aber auch beruhigende Worte bei den Gegnern. So wird bemerkt wie Einwanderer ausserhalb der EU auch direkt in die Sozialwerke reinlaufen. Sprich, sie kämpfen mit der SVP das es nach dieser Initiative weiter geht. Auch die anderen Einwanderungen kritisch begutachten.

Natür​lich ist es Gugus zu sagen, es kämen nur Leute mit Arbeitsvertrag.

Fü​r alte EU-Staaten gilt freier Personenverkehr
Es gilt der Familiennachzug. Der reicht nach heutiger Regel bis zu Grosseltern welche selbstredend keinen Arbeitsvertrag brauchen.

Die Initiative will Kontingente und ich finde es ein guter 1. Schritt!


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43%
(44 Stimmen)
Stefan Pfister sagte January 2014

Es gibt Leute, die tatsächlich das Saisonier-Statut wieder einführen wollen. Im Ausland arbeiten und die Familie zuhause lassen, das tun sich die benötigten Hochqualifizierten nicht an. Und mit zwei Ellen messen
und sagen: "der Firmendirektor darf seine Familie mitnehmen, aber der Bauarbeiter nicht", das ist rechtlich nicht haltbar.

Mit Abschaffung des Familiennachzugs kommen nur Tiefqualifizierte in die Schweiz. Und das sind die mit dem grössten Risiko für Arbeitslosigkeit. Das ist auch für uns schlecht. Für die Familienväter, die so die ganze Zeit von ihren Kindern getrennt sein müssen, erst recht.

Untauglich.​ Sowohl menschlich als auch wirtschaftlich.


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38%
(42 Stimmen)
Stefan Pfister sagte January 2014

Interessant ist, dass die SVP ja sogar selber sagt, dass ihre Initiative die Zuwanderung n i c h t beschränkt.

Zitat Adrian Amstutz (aber auch von anderen unisono gesagt): "Die Wirtschaft konnte schon immer die Leute holen, die sie braucht."

Heute wird die Zuwanderung auf den Arbeitsmarkt direkt von der Wirtschaft gesteuert. Wer keine Arbeit findet, muss nach drei Monaten wieder gehen. Neu soll ein bürokratischer Apparat dazwischengeschaltet werden, der dann
gemäss Initianten aber nichts an der Zuwanderung ändert bzw. auch nichts daran ändern s o l l. Aber er kostet.


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46%
(28 Stimmen)
Robert Mannes sagte January 2014

Es gibt doch tatsächlich Leute,welche behaupten es kämen nur Menschen Dank PFZ ins Land, welche einen Arbeitsvertrag hat. Und es gibt doch tatsächlich Leute welche Saisonier-Statut sagen zu Menschen welche mit Arbeitsvertrag und ohne Familien kommen würden. Und vergesst dabei wie diese Menschen auch einen Arbeitsvertrag über Jahre abschliessen können und dann noch im Land bleiben dürfen. Was soll dies mit Saisonier-Statut zu tun haben?

In der heutigen Regelung dürfen Menschen sogar ihre Grosseltern nachziehen. Somit machen Einwanderer OHNE Arbeitsvertrag die meisten Einwanderer aus.

Im Gegensatz zu Herrn Schwaller erkennen selbst SP-ler die Einwanderung in den Sozialstaat!! Ex-SP-Nationalrat Rudolf Strahm über die Einwanderung in die Sozialwerke:

«Wir dürfen nicht wegschauen. Es gibt eine Zuwanderung in die Sozialsysteme, vor allem von bildungsfernen Schichten aus Nordportugal.»

End​lich einmal ein Linker der die Einwanderung in die Sozialwerke zu gibt. Danach wird Strahm noch konkreter...Ein Ökonom der Linken der für einmal auch etwas von Ökonomie versteht und die Zusammenhänge begreift. Wenigstens hier...

Ausserdem:​ Der Ausländeranteil in der Schweiz beträgt 23,3%. Der Ausländerantel bei der ALV beträgt aber 44,6%, jener bei der Sozialhilfe 45,4% und bei der IV gar 46,2%.


http://ww​w.masseneinwanderung.​ch/





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45%
(29 Stimmen)
Robert Mannes sagte January 2014

Fakten die man nicht verdrehen kann:
Das nur ins Land kommen kann, wer auch einen Arbeitsvertrag hat, ist natürlich nicht wahr. Glauben sie da bitte kein Wort! Die meisten Einwanderer findet man beim Familiennachzug. Wo sogar Grosseltern nachgeholt werden können.

"Das Schweizer Stimmvolk entscheidet am 9.Februar 2014 über die SVP-Volksinitiative gegen Masseneinwanderung. Bei der Einwanderung in die Schweiz ist wieder vermehrt auf Qualität zu setzen und nicht mehr auf Quantität. Die bisherige Masseneinwanderung ging auch eindeutig und nachweislich zu Lasten unserer Sozialwerke. Auf unseren bescheidenen 41.288 km² sind dann auch nur lediglich 30% der Fläche zur Besiedlung geeignet. Auf dieses sehr enge Korsett zwängt sich aber unterdessen über 2/3 der Bevölkerung. Nur wenige Regionen Europas sind dichter besiedelt als das Mittelland. Mit entsprechend grossen Nachteilen für Infrastruktur und Lebensqualität.Wirtsc​haftsegoisten, Internationalisten und Linke unterstellen der SVP allen ernstes, dass ihre Masseneinwanderungsin​itiative noch mehr Bürokratie erzeugt. In Tat und Wahrheit ergibt das im Migrationsbereich ein besseres Management, eine Qualitätssteigerung und eine Stärkung der Souveränität unseres Landes. Von Bürokratie zu reden ist ein Witz sondergleichen, da wir schon heute bei der Einwanderung so gut wie keinen verwaltungstechnische​n Aufwand haben, wo jeder kommen kann wer will. Dafür haben wir dann keinerlei Übersicht mehr bei der Zuwanderung ( verbunden mit Schengen-Dublin), was zu einem erheblichen Anstieg von Kriminalität, Schwarzarbeit, Lohndumping und Wohnungsnot führte. Die einen verteufeln es als Bürokratie, für die anderen ist es einfach nur die Wiederherstellung der Selbstbestimmung, verbunden mit einer Qualitätssteigerung bei der Einwanderung. In dem wir wieder selbständig über unsere Einwanderung entscheiden, erreichen wir ein besseres Management, mehr Effizienz und die Stärkung unserer Souveränität. Das ist viel gewinnbringender als der Status Quo und verschafft uns mehr Selbstbestimmung. Schon vor der PFZ fanden wir immer die ausländischen Arbeitskräfte die wir brauchten" Gerade entdeckt:

http://www.pro-sw​issness.ch/2013/12/04​/schluss-mit-der-mass​eneinwanderung/


​Dann sagen man käme nur mit Arbeitsvertrag in die Schweiz. Was nicht stimmt. Dann sagen sie man hätte 3 Monate Zeit. Ohne Stelle fliegt man aus der Schweiz Dann sagen sie auch wieder kein Firmenboss käme, wenn er nicht Familien mitnehmen könne. Also Familiennachzug. Die natürlich keine Anstellung brauchen. Mit diesen "Argumenten" merkt man, warum gleich das Bashing auf die SVP folgen muss. Wir brauchen die Kontingente. Natürlich gibt es ein Unterschied zwischen: "Die Wirtschaft kann die Leute holen die sie braucht" und "Zuwanderung nicht beschränken"


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41%
(37 Stimmen)
Stefan Pfister sagte January 2014

Hier hat Politologe Michael Hermann untersucht, warum wann wieviele Deutsche kamen und wieder gingen. Kurzfassung: Sobald die Wirtschaft im Heimatland wieder brummt, gehen viele wieder zurück. Das kan man auch auf andere Staaten übertragen.

http:/​/www.tagesanzeiger.ch​/schweiz/standard/Die​-wahren-Gruende-fuer-​die-deutsche-Welle/st​ory/20575254?dossier_​id=2399




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