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Trumps Wiederwahl ist das Beste sagte die «Weltwoche»

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«Weltwoche», Ausgabe 37/2020; vom 09.09.2020:
 
 
«​​​​​​Tr​​​​ump​​​​​​s​ Wiederwahl ist das Beste was der Welt passieren kann»
 
 
Der Artikel kann auch so gelesen werden:
 
Trumps Wiederwahl ist das Beste was der SCHWEIZ passieren kann
 
Dieser «Weltwoche»-Artikel hat es in sich - aber er sieht die Folgen einer Trumpschen Wiederwahl falsch.
Warum?
 
Denn Trump wird mit seiner Politik die USA weiter spalten und die Militärs werden ihre bereits heute erkennbare Abwehr Trumpscher Ideen noch verstärken.
Der republikanischen Partei droht eine Spaltung.
 
Und so wird
->>> Trump die USA schwächen.
 
Und das ist ganz in meinem Sinne - nachdem ich mich aufgrund der im Folgenden aufgelisteten Begebenheiten und weiterer von den triefenden US-Sympathien der «NZZ» gegenüber den USA - einem "Jerusalem", so der «NZZ»-Chefredaktor - immerhin dem Leibblatt meiner Familie über drei Generationen, langsam aber sicher gelöst habe:
Die Veröffentlichung der Pentagon Papers, Eingeständnisse des CIA betreffend des Tonkin-Zwischenfalls gelogen zu haben (er hat nie stattgefunden: die USA hatten keinen Grund Nordvietnam den Krieg zu erklären); Nixons Watergate-Affäre, Clintons Oval-Office-Lewinsky-​​​​​​​​​​​​​​​​Interm​e​z​z​o​ usw. usf. sowie der kapitalen George W. Bush-Lügen, die General Colin Powell kaltarschig dem UN-Sicherheitsrat vorgetragen hat in der Absicht den Irak zu vernichten. Die grosse Frage ist: welches Land war vor allem an der Vernichtung vom Hussein-Irak interessiert? - usw. usf.
 
Zu 'Politiker-Lügen':
 
Fa​​​​​​​st alle amerikanischen Präsidenten haben gelogen. Dass Politiker irgendwelche Sachverhalte verschweigen, ist verständlich.
Dass aber Politiker die Menschen, für die sie regieren, anlügen ist einer Demokratie  - und das wollen ja die USA sein - zutiefst unwürdig.
 
Es steht schon längst fest: Trump hat am meisten gelogen und er wird weiter lügen was das Zeug hält - und das stört die Weltwoche in keiner Weise.
 
Interessant wäre die Antwort auf die Frage, welcher amerikanischer Präsident hat während seiner Amtszeit in der Öffentlichkeit am wenigsten Lügen in schriftlicher oder mündlicher Form vorgetragen?
​​​
 
 
Doch zurück zur «Weltwoche»:
 
->​​​​​>> Das Dümmste steht gegen Ende des «Weltwoche»-Artikels:​​​​​​​​​​​​​​​​
 
D​a​s​s​ Trump die Schweiz sehr schätze - ?
Dass Schweizern die Trumpschen Türen weit offen stehen würden - ?
Wie frech frühere - linke?! - US-Präsidenten Steuerbetrug nicht akzeptiert hätten usw.
NUN - Trump weiss genau wie er mit der Schweiz umspringen muss, um sie sich gefügig zu machen - sein Influencer ist der von der «Weltwoche» als Freund der Schweiz gefeierte Botschafter in Bern - ein Trumpscher Busenfreund: Edward T. McMullen, Jr. 
«Im «BLICK»-Interview kritisiert US-Botschafter Edward McMullen (55) die Schweizer Bundespräsidentin. Beim Treffen mit Donald Trump (73) habe Simonetta Sommaruga (59) zu viel Zeit aufs Thema Klima verwendet, statt mehr über «Business» zu reden («Blick» vom 23.01.2020)
 
->​​​​​​​​​​​​​​​​>> Bundesrat Cassis ist vor wenigen Tagen im Trumpschen Sinne in den Iran gereist, um den Iranern „Vorschläge“ zu unterbreiten, wie sie die Kommunikation - im Trumpschen Sinne - mit den USA von nun an zu gestalten hätten.
 
Wenn die SVP vor den fremden Richtern der EU warnt, die die Schweiz in ihre Bahnen zwingen wollen - weit gefährlicher ist da der Trump, wenn er wieder gewählt wird: denn der handelt bedenkenlos gesetzlos und rechtlos.
 
->>> Wehe der Schweiz, wenn sie nicht immer das macht, was Trump will.
Beispiele Trumpscher Drohungen und Bestrafungen ("Sanktionen") gibt es schon heute zuhauf.
 
​​​​​​​​​​​​​​​​
->>> Ein Freizügigkeitsabkomme​​​​​​​​​​​​​​​​n Schweiz-USA liegt in weiter Ferne («NZZ») trotz Bundesrat Maurers optimistischem Lächeln in der «SRF» -Tagesschau.
«Gegenüber «BLICK» sagen Insider, dass die USA – trotz Trumps Ankündigung, einen Deal mit der Schweiz zu wollen, immer noch nicht überzeugt seien, ob sie von einem umfassenden Freihandelsabkommen mit der Schweiz überhaupt profitieren würden – und nur dann sei Trump überhaupt daran interessiert  («Blick» vom 23.01.2020)
​​​​​​​​​​​​​
 
 
Weit​e​​​r​​​e​​​​ Gedanken zum «Weltwoche»-Artikel:​​
​​​
​​​​​​​​​​Die Araber - nicht die herrschenden Cliquen wie Mohammed bin Salmans Banden - werden endlich sich einigen - und, so ist zu hoffen, endlich einmal überlegt und gezielt handeln.
Dir Muslime werden weltweit gegen die USA agitieren - die Ursache ist in dem enthusiastischen Trump-Artikel der «Weltwoche» zu lesen.
 
In Opposition zu Trump werden sich die sozial empfindenden und denkenden Bürgerlichen mit den Sozis einen u. a. im Kampf gegen die Steuerbetrüger (Trump steht im Ruch eines kapitalen Steuerbetrügers), für soziale Krankenversicherungen​​​​​​​​​​​​​​​​ etc.
 
Dank Trump wird die EU näher an Russland und China rücken und das ist gut so, denn unter Trump droht die Welt aus den Fugen zu geraten.
 
 
 
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We​​​lche Chancen hat Trump wiedergewählt zu werden?
 
Trump wird meiner Meinung nach wiedergewählt oder er wird sich trotz weniger Stimmen als Biden mit Trumpschen Methoden durchsetzen - er ist jetzt schon in der Vorbereitungsphase (Diskreditierung der Briefwahl)
 
->>>​​​​​​​​​​​​​​​​Trump ist der Mann der eher einfachen "Weissen", deren Vorfahren einmal im Zwischendeck aus Europa in das Land der "unbegrenzten Möglichkeiten" ausgewandert sind oder auswandern mussten oder als "gemietete" Soldaten dorthin versandt worden sind: «Soldatenhandel unter Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel»(«Wikip​​​​​​​​​​​​​​​​edia»)​,​ «Wie die furchtbaren hessischen Söldner untergingen» («Die Welt»).
Unter den "weissen" Bewohnern der USA bilden die, die deutscher Abstammung sind, die grösste Gruppe; Trump ist ja auch deutscher Herkunft.
Die Evangelikalen sind ihm treu ergeben - um die jüdischen Wähler aller Schichten bemüht sich Trump extrem. Da wirkt sein Schwiegersohn mosaischen Glaubens Jared Corey Kushner, in dessen Bett schon Benjamin Netanjahu geschlafen hat.
 
Die Schwarze1) Bevölkerung der USA wird in gewissen Staaten systematisch daran gehindert, sich in die Wahlregister einzutragen.
Zudem ist der grösste Teil der Schwarzen Bevölkerung arm.
Die, die aufgrund von Quoten etc. in der "weissen" Gesellschaft reüssiert haben scheinen  sich in vielen Fällen ihrer Herkunft nicht mehr erinnern zu wollen ...
Fazit:
Die Schwarze Bevölkerung der USA hat bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahle​​​​​n - wie bei allen anderen Wahlen auch - nicht das Gewicht, das ihr aufgrund des Bevölkerungsanteils zustehen würde.
 
1)
«„Schwarz“ ist eine politische Selbstbezeichnung und ist eng mit der Afrikanischen Diaspora verknüpft. Bei dem Begriff Schwarz geht es um die gemeinsame Erfahrung, von Rassismus negativ betroffen zu sein. Deshalb wird der Begriff auch in der Abgrenzung zu der Farbe großgeschrieben. Also: Auch sehr „helle“ Menschen, können Schwarz als Selbstbezeichnung für sich nutzen, Schwarz markiert eine Erfahrung und keine Hautfarbe.»
(Quelle: «aware », powered by Malteser)
 
 
Lin​​​​​k zur Weltwoche:

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