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Vom langen Bohren dicker Bretter

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Eigentlich wis­sen wir alle, dass wir uns nicht nach­hal­tig ver­hal­ten. Der ö­ko­lo­gi­sche Fuss­ab­druck der Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer be­trägt 2,9 Mal mehr als glo­bal pro Per­son ver­füg­bar wä­re. Dabei macht der Ver­brauch an fos­si­ler Ener­gie fast drei Vier­tel un­se­res Ö­ko­ab­drucks aus.

Die Klimaszenarien CH2018 von MeteoSchweiz und der ETH Zürich zeigen die Klimazukunft der Schweiz deutlich auf. Wenn keine globalen Klimaschutzanstrengun​gen angepackt werden, werden bis 2060 die Sommertemperaturen in der Schweiz im Durchschnitt um 4.5°C steigen. Das sind dramatische Veränderungen, die unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Infrastrukturen und die Schweizer Landwirtschaft enorm verändern würden. Es braucht daher rigorose Treibhausgasreduktion​en weltweit.

Der neueste IPCC-Bericht fordert, dass wir unseren CO2-Ausstoss weltweit auf Null bringen. Zero-Emission, das ist die grosse Herausforderung der Weltgemeinschaft bis 2050! Dann können wir die Erderwärmung bei 1,5°C limitieren. Dazu braucht es ein komplettes Umdenken und neue Energiesysteme.

Seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 hat die Schweiz erhöhte Anstrengungen für nachhaltige und sichere Technologien unternommen, um eine möglichst CO2-freie Energieversorgung voranzubringen. Schweizer Forschende an Hochschulen, an der ETH Zürich und Lausanne und insbesondere am Paul Scherrer Institut arbeiten an Verfahren, Treib- oder Brennstoffe für eine CO2-freie Energienutzung zu erzeugen. Ein Weg dabei ist die Nutzung von CO2-neutraler Biomasse – wie etwa Holz, Gülle oder Klärschlamm. PSI-Forschende entwickeln Verfahren, mit denen aus Biomasse Brennstoffe wie etwa synthetisches Erdgas erzeugt werden können, und arbeiten daran, diese Verfahren für die Nutzung im grossen Massstab anzupassen.

Wir brauchen auch mehr Energie-Effizienz, wie wir dies bei der Abstimmung zur neuen Energiestrategie im Mai 2017 klar beschlossen haben. Die Effizienz des Energiesystems als Ganzes kann durch den Einsatz von Speichern erhöht werden. Diese benötigen wir für nachhaltige Primärenergien wie Wind und Sonne, die nicht jederzeit zur Verfügung stehen. Neue effiziente Batterien, insbesondere Lithium-Ionen-Batteri​en werden in zukünftigen Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrz​eugen eine wesentliche Rolle spielen. Und die Weiterentwicklung der Brennstoffzelle, bei welcher Wasserstoff und Sauerstoff in Elektrizität umgewandelt wird und dabei als einziges Abfallprodukt Wasser entsteht, kann dazu beitragen, die CO2-Emissionen zu senken.

Kurzum, wir sind daran, technisch innovative und wirtschaftlich attraktive Lösungen für eine nachhaltige Energiepolitik der Schweiz zu entwickeln. Dazu braucht es ausgezeichnete Forschung und Entwicklung und eine Dekarbonisierung unserer Wirtschaft. Dies ist eine grosse Herausforderung, aber auch eine Chance für unser Land. Packen wir es an! Damit übernehmen wir die gebotene Verantwortung gegenüber den nachfolgenden Generationen.

Dr. Kathy Riklin, Nationalrätin CVP Zürich


Kommentare von Lesern zum Artikel

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(5 Stimmen)
Ernst Jacob sagte Vor 11 Tagen

> Der ö­ko­lo­gi­sche Fuss­ab­druck der Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer be­trägt 2,9 Mal mehr als glo­bal pro Per­son ver­füg­bar wä­re.

Wirklich ? Und auf wessen Aussage stützt sich denn diese Behauptung?

Sie sehen, Frau Rickli, schon eine derartige Zahl stellt die ganze Angelegenheit in Frage, denn kein einziger Mensch wäre in der Lage, so etwas belegen zu können, es stehen ja auch keine wirklich belegbaren Zahlen zur Verfügung, die älter als ein/zwei Hundert Jahre her sind.

Und zudem, was sind denn schon sogenannt wissenschaftliche Belege ? Vergleichen wir das Problem doch ganz einfach mit den sogenannten Belegen, die man der Bevölkerung über 5 Jahrzehnte im Zusammenhang mit dem Cannabis Konsum vorlegte. Und aufgrund Derer auch unser Parlament Gesetze verabschiedete, welche zur Folge hatten, dass ganze Völkerstämme über 5 Jahrzehnte hinweg verfolgt und bestraft worden. Und jetzt studiert man in Bern und anderswo darüber nach, wie es am besten zu vermarkten wäre, dass möglichst Viele Derer, die durch die Illegalisierung gutes Geld verdienten, auch jetzt vom neuen markt nicht ausgeschlossen werden. Jetzt, wo man einfach nicht länger drumrum kommt, als den Fakten ins Gesicht zu schauen, und sich einzugestehen, dass ja offenbar Cannabis weit mehr nützt als schadet.
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Aber zumindest können jetzt bald schon auch die Parlamentarier|innen,​ die längst schon Cannabis konsumierten, damit legal zu plagieren beginnen, ohne noch irgendwo anzustossen. Und, wer weiss, wann Sie selber ihren ersten Tee trinken, einfach, um etwas besser zu schlafen, aber daran denken, wieviele Leben ganz normaler Leute in diesem Land teils entscheidend tangiert wurden, werden Sie wahrscheinlich trotzdem nicht. Sie gehören ja nicht zu dem Schuldigen, denn Sie wussten es ja nicht, und glaubten wohl auch, die Pharma-Industrie wisse sicher, wie schädlich Cannabis, in seiner Rohform zumindest, wirklich sei. Für die Pharmaindustrie sicher sogar, da stimme ich Ihnen zu. Aber für den Rest der Welt, ausgenommen der Pharma-Aktionäre vielleicht, aber sicher nicht.
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Vergleichbar oder nicht, aber für mich zumindest ist es ein weiterer Beleg dafür, dass selbst unsere Parlamentarier|innen ja gar nicht dazu fähig sind, über Sinn oder Unsinn von Regelungen zu entscheiden. man glaubt einfach Denen, denen man glauben will, und solange man so zu einer Mehrheit gehört, wird es schon richtig sein. Und wenn es dann halt Solche gibt, die durch unsinnige Gesetze zu leiden haben, ist es auch nicht das Problem der Parlamentarier|innen,​ gescheiter werden ist ja erlaubt und legal.
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Aber das Hauptproblem beim Klimaschutz besteht doch nur darin, dass ausnahmslos nur KLEINEN LEUTE darunter zu leiden haben. Genauso, wie mit den Zigi's, Die älteren Menschen, für welche Rauchen noch zum Alltag gehörten, bezahlen ständig nur immer mehr, aber für 50 lausige Stutz AHV mehr im Monat reicht es für sie trotzdem nicht. Und auch in Zukunft bezahlen wiederum nur die kleinen Leute, denn jeder Unternehmer kann seine Investitionen abschreiben, und damit Steuern sogar noch sparen.

Aber dafür kann man sich selber später einmal loben, und dem Rest der Welt vorhalten, man selber hätte sich darum bemüht. Und zwischenzeitlich baut die Autoindustrie noch eine Zeitlang immer noch grössere Fässer, damit sich die Ladies unterwegs in Sicherheit fühlen können, um all die Idioten, die nicht verstehen können, dass grosse, breite und sicherere Autos halt etwas mehr Platz brauchen als nur Kleine.
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Aber Schönreden nützt nichts, und Schlechtreden genau so wenig, es bräuchte mehr Wissen, und mehr Können, und die Fähigkeit, zu erkennen, dass unser Land einfach nicht mehr zu geeignet ist, als Weltpolizist über Vorbildrolle spielen zu wollen. Ein Land, welches keine neuen Strassen mehr bauen kann, oder seinen Senioren einen akzeptablen Lebensabend ermöglichen, denen vor Allem, die nicht auch noch von einer Pension leben können, gehört einach nicht mehr in diese Kategorie.

Und wier werden es zukünftig sowieso noch erheblich schwerer haben, in einer Welt, die nicht mehr darauf warten kann, dass Parlamentarier|innen in Ländern bis zu 50 Jahre brauchen, um dann anstehende Problem doch eigentlich nur auf Druck von Aussen zu regeln fähig sind. Aus reinem Unwissen, Desinteresse, oder was auch immer. Und Cannabis ist nur ein einziges all dieser Probleme, und ein erst noch relativ Kleines. Verglichen zumindest mit den täglich nur noch zunehmenden Staus, dem zunehmenden Luftverkehr, und den zunehmenden Kosten, die mit-ursächlich von Denen zu verantworten sind, die dann andererseits in der TV Werbung rumschreien, dass kein einziger Mensch an einer heilbaren Krankheit sterben sollte, und man alles dafür tue, dass es so sei ...

Nett und Lieb, und Schöngerede, es ist nicht nur eine rote Tugend, man hat sich längst schon daran gewöhnt. Und dann noch etwas Grün dazu, die heutigen wirklich bereits Braunen im Land, und wenn's dann auch noch Frauen sind, ist der Kessel schon geflickt.

Es geht Vielen ja gar nicht ums Klima. Es geht ums Regieren, und ums Regulieren, man möchte die Meute in den Griff bekommen, und halten. Und Ihre Partei macht natürlich mit, weil, man hat ja eigene Problem genug, mit den Vorbetern, und anderen Gesellen mit beflecktem Unterleib.

Was würde wohl ein Gott dazu zu sagen haben ? Wegen dem Klima, und den Gesellen, und so Vielem, was man heute so Mode ist.
Er würde sich wahrscheinlich abwenden, und einfach gehen, wie damals schon, im Paradies. Der unsere zumindest, die Anderen kenne ich ja nicht. Aber er liess Cannabios ja sicher auch nicht gedeihen, damit die Einen die Anderen dafür verfolgen und bestrafen können. Vielleicht wäre es daher besser, wenn es wirklich Keinen gibt, es wäre kein Zuhören, im HImmel zumindest.

Aber ich weiss, es nützt nix, aber so bin ich es wenigstens los. Und unkorrigiert dazu ...


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(12 Stimmen)
jan eberhart sagte Vor 20 Tagen

Die Wissenschafttler reden immer von ihren Beweisen und ihren tollen technischen Massnahmen, und dass der gemeine Pöpel einfach den Genius dahinter nicht erkennen kann.

Als sei man noch in der belle epoque und die Titanic fährt immer noch unsinkbar über die Weltmeere.

Dass aber 7 mia. Homo sapiens mehr Schaden anrichten als 10'000 sagen sie nicht. 10'000 Homo sapiens können nun mal wenger brandschatzend zerstören als 7 mia. seiner Spezies. 1 mio. Schweizer sind gesamthaft wengier schädlich als 7 mio. Schweizer.




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(14 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 21 Tagen

Viel entscheidender als der „Fussabdruck“ eines einzelnen Menschen ist die Anzahl von Füssen die auf diese Welt drücken!
Wohl um diese Anzahl zu reduzieren, verlangen die Weltretter einfach, dass die eine Hälfte der Menschheit von der anderen auf Händen getragen wird…


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(12 Stimmen)
Rudolf Oberli sagte Vor 21 Tagen

"Der ö­ko­lo­gi­sche Fuss­ab­druck der Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer be­trägt 2,9 Mal mehr als glo­bal pro Per­son ver­füg­bar wä­re."

Dreimal MEHR ist mathematisch viermal so viel, Frau Ricklin. Der ökologische Fussabdruck der Schweiz ist aber DREIMAL so gross wie es die Nachhaltigkeit erlauben würde. Auch so ist er viel zu gross.


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(10 Stimmen)
Jakob Speiser sagte Vor 27 Tagen

Frau Ricklin, wenn man das ganze Gebaren der Politeliten, der ausufernden Globaliserung, der unsäglichen Entwicklung der "modernen" Gesellaschaften mal neutral analysieren würd ( was ich eigentlich von allen Rätinnen und Räten erwarte), so muss man sehr viel mehr einbeziehen, als immer nur auf einen gerade hochgejubelten Hype aufzuspringen und damit Geld machen zu wollen.
- Globalisierung: autonome, souveräne Gemeinschaften, wie Familie, Gemeinde, Kantone, Staaten (= Nationen), werden allein wegen wirtschaftlichem, übergreifenden Gewinnstreben immer weiter zerschlagen und "ageschafft". Siehe auch ganz aktuell wie die EU "tickt".
Ein Hype folgt auf den andern. Da war der Energiewendehype, ausgelöst allein von einer Dame in Deutschland, und wenig später auch von einer Dame dem Schweizervolk aufgezwungen. Ich frage mich, wie die vermeintliche Wissenselite in der Verwaltung und die in den staatlichen Pfründen stehenden Hochschulprofessoren,​ welche die für die Verwaltung bezahlten "Studien" verbrochen haben, derart die Naturgesetze und die Physik vergessen konnten ! Nun haben wir die Fehlanreize und das Desaster in der sicheren Bandenergieversorgung​.
Die Energieabstimmung war vorbei und die subventionslüsterenen​ Politikerinnen und Politiker mussten sich nach etwas neuem umsehen. Bequem wechselten sie zum Klimahype. Dieser läuft nun beinahe als Selbstläufer weiter, also musste wieder etwas andere her. Jemand rief "Digitalisierung" und die ganze Politik machte sich das zum neuen Thema. Aber: Die ganze Industrie hat sich seit vielen Jahrzehnten von alleine voll digitalisiert, Frau Ricklin ! Da braucht es absolut keine politsichen Einmischungen und "Abschöpfungen"! Was kommt wohl als nächstes ? Das ganze Rechts- und Politsystem ist in eine gefährliche Eigendynamik verfallen (zerfallen) !

Zum Klima: Rätinnen müssten sich fragen, was das Weltall, die Sonne und die Erde schon immer umgetrieben hat, nicht erst seit 150 Jahren! Was ist denn nur schon mit den äusserst intensiven Vulkanausbrüchen der letzten 20 Jahre ? Der ganze Dreck und Gase fliegen tagtäglich in der äussersten Atmosphäre mit und verändern die Einstrahlung. Dann die ganze Sonnenaktiviäten, die sich über Jahrhunderte verstärken und dann wieder abschwächen, man ist gerade in einer Phase der starken Aktivität! Dann die langsam vor sich gehende Verschiebung des Erdmagnetfelds! Als sie zur Schule gingen lag der magnetische Nordpol viele Kilometer entfernt von heute, das hat auch mit den sich verschiebenden riesigen flüssigen Plasmamengen zu tun. Das hat bestimmt auch Auswirkungen auf den Golfstrom. Die kleinste Aenderung der Erdachse brachte auch schon immer globale Klimaverschiebungen mit sich. Und so weiter und so fort. Aber mit derat echt wissenschaftlichen Erkenntnissen lässt sich halt nicht Politik, das heisst Geld machen.


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(15 Stimmen)
Jakob Speiser sagte Vor 31 Tagen

Den Co2 Ausstoss auf Null bringen ?? Es ist ja erschreckend, wie wenig durchschnittliche Schulbildung unsere Parlamentarischen "Schreihälse" an den Tag legen ! Bei Null Co2 ist die Erde mausetot !
Frau Ricklin, lesen sie doch bitte in der heutigen BaZ (die ist ja jetzt Tamedia maingestreamt) den "Einspruch", und sie werden viel dazu lernen ! Auch das Gefasel vom Fussabdruck ist doch hochpopulistischer Nonsens. Natürlich haben die Industrieländer höhere Abdrücke, sonst wären ja Wertschöpfungen und freie Mittel an die DEZA für die milliardenschweren Entwicklungshilfen an die armen Länder gar nicht möglich !! Also wollen sie das abstellen, was jedoch gerade für die dritte Welt dann noch viel schwerer ins Gewicht fallen wird, woher sollen dann die Milliarden für deren Lebensunterhalt aus unserer "Co2-verdammten" westlichen Welt kommen ?


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(15 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2019

Oft wird von den Anhängern des menschenkontrollierte​n Klimas behauptet, die Skeptiker würden ihren Anführern und „Influenzern“ eine kriminelle Verschwörung unterstellen. Die vorgegebenen internationalen Massnahmen seien dagegen allesamt finanziell „nicht der Rede wert“. Niemand könne Nutzen daraus ziehen. Deshalb sei auch die Warnung vor dem Schweizer Mitmachen beim anstehenden CO2-Zertifikathandel unwichtig. Diese Sichtweise greift zu kurz!

Denn die Sache läuft eine Stufe höher, als dass man dafür kriminell werden müsste. In diesem Spiel werden die Gesetze einfach so angepasst, dass es nicht mehr kriminell ist, die Atemluft zu besteuern.
Und es geht nicht nur direkt um Geld. Vor allem nicht für die staatlichen Machthaber und ihre um sie herumschwirrenden Parasiten. Das kommt auf Umwegen automatisch. Es geht den Regierungen um Macht und Kontrolle, die sie dem Volk entwenden. Solche erhalten Sie durch die übertragene Kompetenz, Emissions-Zertifikate​ zu verteilen.

Die Regierungen bestimmen, ab welchen CO2-Mengen betroffene Firmen (und später einzelne Menschen) Zertifikate einsetzen und entsprechend kaufen müssen. Sie bestimmen desgleichen, wer Zertifikate verkaufen darf. Die meisten „Guthaben“ werden den nicht industrialisierten Entwicklungsländern zugesprochen. Den dortigen „Regimen“ entstehen damit ungeahnte Multimilliarden-Einko​mmen für den „Verkauf von CO2-freier Luft“.
Regierungen, „internationale Gremien“ und NGO‘s unbekannter Provenienz schachern mit den durch solche Zertifikate entstehenden Milliarden aus Welt-Luft. Alles legal. Bezahlt wird durch weitere legalisierte Beschlagnahme von Bürgereinkommen.

Ausser natürlich, die Schweizer weigern sich, bei diesem Machttransfer mitzumachen. Dann gilt dieser Wahnsinn wenigstens nicht für uns. Mehr können wir wohl nicht tun. Dafür sind die anderen Völker selber verantwortlich.


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(11 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte February 2019

Als Denkanstoss für alle die CO2 sparen wollen aus Überzeugung. Geniesst das Video und lasst euch zum Abschalten animieren.

https://www.20min​.ch/panorama/news/sto​ry/So-verschmutzt-das​-Internet-die-Umwelt-​22923015


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58%
(12 Stimmen)
Joachim Richard sagte February 2019

Das große Potential der preiswerten Solarenergie wird hier leider nicht erwähnt. Gerade in den südlichen Bergregionen gibt es viel "ungenutztes" Bergland mit hervorragenden Einstahlungsverhältni​ssen. Wenn in einem Kanton wie dem Wallis 5% der Fläche für Solaenergie genutzt würde, ergäbe das einen enormen Schub für die Energieversorgung, und die Beeiträchtigung der Natür hielte sich sehr in Grenzen.
In Deutschland ist man bei ca. 5 Cent Erzeugungskosten in Freilandanlagen (genaugenommen wurden olche Beträge und niedriger in Auktionen geboten), ähnlich wird es imMittelland sein, in den sonnigeren Bergregionen sollten dann durchaus 3 bis 4 Rappen je kWh Erzeugungskosten drin sein.

"Ein Weg dabei ist die Nutzung von CO2-neutraler Biomasse – wie etwa Holz, Gülle oder Klärschlamm."
Derart​ige Energien sollten in erster Linie für Carbon Capture eingesetzt werden, also CO2-negativ.


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38%
(16 Stimmen)
adrian michel sagte February 2019

97 von 100 Klimaforschern sind überzeugt davon, dass sehr gravierende Probleme bekommen, wenn wir den CO2 Ausstoss nicht verringern.

Wenn 97 von hundert Fahrlehrern einem Fahrschüler zurufen, er fahre viel zu schnell und er müsse dringendst vom Gas gehen… So sollte man der Möglichkeit Raum geben, dass diese recht haben könnten. Wenn der Wagen möglicherweise auf einen Abgrund zufährt so wäre es sträflich dumm weiterhin aufs Gas zu drücken: Da müsste man sich mit der Möglichkeit eines Bremsmanövers schon auseinandersetzen wollen. Je länger man wartet desto schwerer, riskanter und teurer wird ein Bremsmanöver werden.

Würden Sie in ein Flugzeug steigen, von dem Experten zu 97% überzeugt sind, das es abstürzen wird? Auch wenn daneben eine paar Zuschauer brüllen, die Experten seinen nichts als Lügner?

Na also. Ist eigentlich eine glasklare Sache.


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71%
(17 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2019

Sehr geehrte Frau Riklin

Was mich auch an Ihrer Politik stört, ist die Unehrlichkeit. Man geht wohl automatisch davon aus, dass Menschen denen die Umwelt tatsächlich Herzen liegt, auch fair und mit offenen Karten spielen.

"Neue effiziente Batterien, insbesondere Lithium-Ionen-Batteri​​en werden in zukünftigen Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrz​​eugen eine wesentliche Rolle spielen. "

Von den massiven Umweltschäden durch die Gewinnung des Lithium sagen auch Sie, uns Nichts.
Da fühlt man sich glaub zurecht, irgendwie ganz schön verascht.

"Million​en Liter Wasser für eine Tonne Lithiumsalz
Über die Probleme des Abbaus von Kobalt, das ebenfalls für Batterien notwendig ist, berichtete EDISON bereits in einer Serie. Aber auch die Lithiumgewinnung bringt Schwierigkeiten mit sich. Zwar freuen sich die Anleger, für die vom Abbau betroffenen Regionen ist sie aber ein ökologisches Desaster. Denn will man die Substanz aus mindestens 40 Zentimetern Tiefe hervorholen, verschlingt das gigantische Wassermengen. Für die Herstellung von einer Tonne Lithiumsalz werden zwei Millionen Liter Wasser benötigt. Und das in einer der trockensten Gegenden der Erde.

Das Problem: Das Lithium findet sich nicht direkt auf der Oberfläche, sondern in unterirdischen Wasserläufen. Ist das Material freigelegt (meist per Sprengung), wird es abtransportiert und weiterverarbeitet: Einige Millionen Kubikmeter salz- und lithiumhaltige Lösung werden in riesige Becken geleitet und mit Frischwasser angereichert. Durch die intensive Sonneneinstrahlung verdunstet das Wasser. Die so gewonnene Flüssigkeit hat einen Lithiumanteil von fünf Prozent. Danach trennt man das Magnesium heraus.

Wer am Salar de Uyuni genau hinschaut, sieht Andenflamingos, die nur dort heimisch sind. Die vom Aussterben bedrohte, grazile Tierart arrangiert sich mit dem Verlust des einst unberührten Lebensraums. Geht der Lithiumraubbau so weiter, ziehen die seltenen Tiere weiter. Bis ihnen eines Tages auch der letzte verbliebene Ruheort von den Baggern der Rohstoffkonzerne genommen wird. Lithium: ein uralter Stoff, um den neuer Streit entbrennt. "

https://edison.h​andelsblatt.com/erkla​eren/lithium-abbau-un​d-gewinnung-umweltgef​ahren-der-lithiumfoer​derung/23140064.html


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60%
(15 Stimmen)
Georg Stamm sagte February 2019

Alles richtig, was Frau Ricklin da schreibt, aber auch alles bekannt. Kürzlich gab es wieder mal ein Migros Magazin, das wahrscheinlich etliche von uns auch erhielten falls Migros Genossenschafter. Darin waren 4 Seiten den Klimaprotesten von Schülern gewidmet. 48 Seiten hingegen gab es in diesem Heft über die kommenden Sommerferien und den dazugehörigen Reisen in alle Herren Länder. Artikel über Artikel, Inserat über Inserat folgten sich mit Flugreisen, Kreuzfahrten, Camperfahrten in die hintersten Ecken der Welt. Ja, das ist die gelebte Realität unserer Schweizer "Klimapolitik". In Bern wollte man die Treibstoffe verteuern (wie übrigens Macron in F !) und glaubte, mit dieser asozialen Strafe nur für wenig Verdienende Klimapolitik machen zu können. Vor etlichen Jahren erkannte man endlich, dass Rauchen schädlich ist und verbot die Reklame und das Rauchen an diversen Orten. Nun, weshalb verbietet man denn nicht die Reise- und Flugreklame ? Die sei doch auch schädlich, lesen wir oben bei Frau Ricklin. So ein Verbot wäre konsequent und träfe alle und nicht nur die Ärmeren. Das wäre mal konkret und konsequent. Vermutlich zuviel verlangt von der Berner Politik.


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(16 Stimmen)
Manfred Eberling sagte February 2019

Wenn wir Menschen, aus dieser selbsgefertigten Zwickmühle heraus kommen möchten, dann sollten wir zu erst alle Flugzeuge verschrotten!
Das heisst, dass sogar Politiker am Boden bleiben müssen!
Stellt euch mal da vor !
Sogar Millionäre und Behördenmittglieder!

Auch sämtliche Diesel-und Benzinfahrzeuge!
Ich​ wünsche Euch allen noch ein frohes Leben!


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(15 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte February 2019

Knapp mal 150 Jahre werden in Wetterdaten gesammelt.
Da ist kaum nur ansatzweise eine zukünftige Entwicklung ablesbar. Der ganze Co2 Diskussion zielt nur auf die Geldbeschaffung ab und lässt die natürliche Klimaveränderungen ausser acht.
Ein Vulkanausbruch wie 1815 oder veränderte Sonnenaktivitäten und das Weltweite Klima kippt für Jahrzehnte

Blöd nur kann man aus Naturereignissen keine Steuern generieren. Da bleibt dann eben nur das eigene Volk zum melken.



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(17 Stimmen)
Hans Knall sagte February 2019

Der grundsätzliche Fehler, Frau Ricklin, der Ihren gesamten Artikel zur Makulatur macht, ist bereits in der Einleitung festzustellen.
Sie schreiben da: „Wenn keine globalen Klimaschutzanstrengun​gen angepackt werden, werden bis 2060 die Sommertemperaturen in der Schweiz im Durchschnitt um 4.5°C steigen. Das sind dramatische Veränderungen, die unser Leben, unsere Gesundheit, unsere Infrastrukturen und die Schweizer Landwirtschaft enorm verändern würden. Es braucht daher rigorose Treibhausgasreduktion​en weltweit.“
Das ist falsch!

Denn nicht wenn keine Klimaschutzanstrengun​gen angepackt werden, wird die Temperatur in der Schweiz in den nächsten 40 Jahren steigen, sondern nur dann, wenn sich dies aus den chaotischen, weder im Voraus mess- noch durch den Menschen beeinflussbaren Klimaentwicklungen so ergeben sollte, was zudem niemand voraussagen kann.

Die Problematik liegt darin, dass sich eine selbsternannte Neue-Weltordnungs-Eli​te mit globalistischen und völlig undurchsichtigen, jedenfalls komplett undemokratischen Mitteln eine Mainstream-Position erschaffen hat, mit der sie einen behaupteten „Menschengemacht-Kons​ens“ verordnet, den es gar nicht gibt.

Es gibt dagegen aus den letzten Jahren circa 1000 wissenschaftliche Veröffentlichungen, die die CO2-Treibhausthesen widerlegen. Hier ein sehr sachlicher Artikel zum Thema von 2011:
https://www.we​lt.de/debatte/komment​are/article13466483/D​ie-CO2-Theorie-ist-nu​r-geniale-Propaganda.​html?wtmc=socialmedia​.facebook.shared.web&​fbclid=IwAR1ebkbAhg3d​6S_x_-Bb_cCkrdBIj7F-1​Zf4G07NOOpkh0uYVeo-dU​CxNVE

Seither hat sich an den Fakten nichts geändert. Geändert hat sich nur, dass solche Artikel heute von den „Leitmedien“ nicht mehr veröffentlicht würden.


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