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Wirtschaft > Wachstum,

Von Links bis Rechts wird Wachstum angebetet

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Glauben Sie, dass Sie am 18. Ok­to­ber eine Wahl ha­ben? Dann glau­ben Sie zu 90% auch an den Os­ter­ha­sen. Fakt ist, dass prak­tisch alle Kan­di­da­ten, die eine reale Chance haben ge­wählt zu wer­den, zur ka­pi­ta­lis­ti­schen​ Ein­heits­par­tei gehören. Diese Leute wol­len „nach­hal­ti­ges Wachs­tum“ (vom BIP) und neh­men die Plün­de­rung der Natur und zu­neh­mende Ge­walt (u.a. Krie­ge) wei­ter in Kauf.

Wenn Sie diese These anzweifeln, dann fragen Sie Ihre Lieblingskandidat/inn​en, was sie gegen Mechanismen unternehmen (nicht unterlassen), die aus Geld (leistungslos) noch mehr Geld „machen“.

Heute nehmen einige Leute - ohne arbeiten zu müssen - durch Geldvermehrung mehr ein, als die Masse durch Arbeiten verdienen kann. Diese Bedingungslosen Spitzeneinkommen (BSE) für die 10% Reichsten werden akzeptiert, während man gegen das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wettert. Damit wächst auch die Schere zwischen Arm und Reich mit daraus folgenden sozialen Spannungen.

Klar gibt es einige Wenige, die BSE durch ein gerechteres Wirtschaftssystem ablösen möchten. Man erkennt sie daran, dass sie als ersten Schritt keine Angst davor haben, die Vollgeld-Initiative öffentlich zu unterstützen, welche am 1. Dezember eingereicht wird.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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25%
(4 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2015

ECOPOP, Menschen, schreiben oder sagen von sich, dass sie mit der Natur, im „guten“ leben, usw.
Fakten sind, Nur alleine die Menschliche Gesellschaft ist durch Wachstum entstanden, durch Vermehrung. Dass alle diese Mäuler genährt werden wollen, plus Bildung, Gesundheit, usw ist eine ganz normale natürliche Sache.
Übrigens das gleiche gilt für die Natur. Auch die hat sich entwickelt, ist gewachsen, hat sich vermehrt und ausgebreitet. Breitet sich etwas zu sehr aus, oder wird zu gross, geht es wieder ein. Das gleiche geschieht, wenn „Wesen“ zwar gesund sind, aber keine Leistung erbringen wollen, überleben sie in der Natur nicht.
In Ihrem Text suche ich soziale und emotionale Kompetenz, plus Verstand, die Natur, zu der wir halt ebenso gehören, zu verstehen.
Stattdess​en lies ich so komische Welt Fremde Sätze.



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50%
(6 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2015

100% meiner Meinung.
Man sollte sich einmal fragen, wozu es dieses Wachstum überhaupt braucht und wann es einmal endet.
Nichts kann auf ewig wachsen.
Nur um den Investoren, Spekulanten ihre Gier und Grössenwahn zu befriedigen? Kaum einem normalen Arbeitnehmer ist das Einkommen so gestiegen wie das Wirtschaftswachstum der letzten Jahre.
Nichts kann auf ewig wachsen.
Man jammert über zu viel CO2, Klimaerwärmung aber das Wachstum hat ja gar nichts damit zu tun...
Man will gleichzeitig das Eine aber tut das Andere.
Besonders stossend finde ich es bei Parteien die sich "grün" nennen.
Unter grün verstehe ich dass man sich für Natur & Umwelt einsetzt, also gegen Wachstum wie Überbauung, Überbevölkerung, Wegwerfgesellschaft mit allen Folgen.
Stattdessen schimpft sich alles Mögliche "grün" oder "grün liberal" was hat grün bitte mit Liberal zu tun?



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25%
(8 Stimmen)
Patrick Reto Bieri sagte September 2015

Na ja ich weiss nicht, ob sowas wirklich umsetzbar ist. das ganze Geldsystem ist doch nur ein Kartenhaus. Massenhaft Buchgeld und virtuelle Gewinne auf Anlagen. Doch wenn man sie nicht verkaufen kann, dann ist der Gewinn eben nicht wirklich vorhanden. Und verkauft man sie, dann gibt man das Problem ja bloss an den neuen Besizter weiter, der die Papiere dann wiederum zu einem höheren Preis verkaufen muss, um Gewinn zu machen. Irgendwann bricht dann die Börse wieder einmal ein, und all diese virtuellen Gewinne sind weg. Da sollte man doch eher mit seinem Geld wriklich etwas schaffen, also einen real existierenden Wert.

Aber dass der Kapitalismus nicht funktionieren kann, wissen wir ja schon seit Marx. Eigentlich erstaunlich, dass ausgerechnet die SVP, eine Partei die aus den Bauern entstanden ist, heute voll auf der kapitalistischen Seite steht. Die Bauern müssten es doch eigentlich besser wissen.


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