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Wahlrecht für Auslandschweizer zeitlich einschränken

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Jeder zehnte Schwei­zer lebt im Aus­land. Sie können heute an eidgenössischen Ab­stim­mun­gen und Wahlen teil­neh­men (teil­weise auch auf kan­to­na­ler und kom­mu­na­ler Ebe­ne). Ver­tre­ter von Mi­gran­ten­or­ga­ni­​sa­tio­nen kri­ti­sie­ren, dass durch diese Re­ge­lung Per­so­nen ab­stim­men könnten, wel­che teil­weise noch nie in der Schweiz waren und von den Ent­schei­den und deren Aus­wir­kun­gen sel­ber auch nicht be­trof­fen sei­nen. Da­ge­gen dürften Nicht­schwei­zer, wel­che lange Jahre in der Schweiz leb­ten, nicht Wählen und abstimmen.

Diese Kritik stimmt teilweise. Die Einführung eines Stimm- und Wahlrechts für Nichtschweizer ist aber keine Lösung für dieses Problem. Das Schweizer Bürgerrecht ist und bleibt Voraussetzung für das Stimm- und Wahlrecht. Hingegen stimmt die Kritik, dass Auslandschweizer nicht unbedingt uneingeschränkt an Abstimmungen und Wahlen teilnehmen sollten.

Es wäre sinnvoll, wenn das Stimmt- und Wahlrecht für Auswanderer nur zehn Jahre lang aktiv bleiben und danach ruhen würde, bis zur eventuellen Rückkehr in die Schweiz.

>> kweitel.ch


Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(10 Stimmen)
Hans-jörg Kalt sagte September 2015

Ich danke Ihnen @Kweitel und @Schweizer. Nun werde ich also wie früher die Juden, als ein (Mensch) Schweizer zweiter Klasse abgestempelt. Nur noch Pflichten und ohne Rechte meinen Auslandschweizer Status zu leben. Es fehlt nur noch ein gelber oder andersfarbiger Stern oder Symbol.

Es ist beschämend sich damit zu befassen das es Landsleute inkl. Politiker gibt die keinen anderen Probleme sehen als Schweizern die im Ausland leben das Wahlrecht abzuerkennen. Es fremden dafür aber in die Hände zu legen, damit unsere Kultur und unsere Historie zu grabe getragen werden kann, und das Multikulti weiter aufblühen kann. So sehen ja viele meiner CH Bürger mittlerweile mein Land.

@Kweitel und @Schweizer, ich werde in einmal etwas sagen, Die Mehrheit der Auslandschweizer sind die besseren „Schweizer“ als so mancher der in meiner Heimat lebt. Und es ist aus meiner Sicht hie und da besser sein eigens Land einmal anders zu betrachten, und beurteilen zu können. Als vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen.

Ihr Satz @Schweizer>>>
Bsp: MEI - vielleicht wäre diese Abstimmung mit grösserem Abstand von Ja zu Nein entschieden worden. Denn ein Auslandschweizer interessiert sich ja nicht wirklich dafür, ob die Schweiz überschwemmt wird oder nicht, er muss oder hat sich entschieden nicht damit leben zu wollen.

>>>Ist ein absoluter Hohn gegenüber uns. Wir interessieren uns wohl was da abgeht im Moment was es das Asylwesen und die Flüchtlingsströme betrifft. Das alles verdanken wir ja dieser unfähigen und der schlechtesten Regierung seit Jahren. Ja und ich habe Schiss was wohl mein Enkel und seine Generation noch für eine Zukunft haben, und was Ihnen in positiver Erinnerung bleibt von unserer Heimat.

Seit Jahren bringt es BR Leuthart nicht auf die Reihe ein geordnetes sicheres E-Voting in Betrieb zu nehmen. Nein man schmeisst kurz vor den Wahlen den grüssten Kanton mit Auslandschweizer Wählern aus den System, dafür erlangen aber drei linkslastige Kantone das Recht auf Elektronische Abstimmung. Klassischer Wahlbetrug nicht war!!

Ja werte Damen und Herren, wir Auslandschweizer werden ja jeden Tag in den Schwitzkasten genommen, um unsere Pflichten zu erfüllen. Quellen- Steuern und manches mehr zu bezahlen. Nichts da mit Steuererklärung, Abzügen etc. Keine Detailauflistung für was unsere Abgaben verwendet werden. Und unsere Rechte?? Bis dato noch wählen und Abstimmen zu dürfen.

Jedem Emigranten der sich in der CH niederlässt oder Asyl beantragt steht besser da und wird weniger schikaniert als wir. Wir müssen ja für ein Visa für unsere lieben nächsten, fast zu Kreuze kriechen, damit wir unsere Heimat, Familien und Freunde besuchen dürfen.

Und ja ich habe wie viele, und und die meisten anderen meiner Auslandschweizerfreun​de die Entscheidung frei gewählt. Und ja ich bin froh in diesem Herbst nicht wählen zu dürfen. Denn für mich gibt es weder eine wählbare Partei noch einen fähigen Kopf. Aber eben das kommt davon wenn wir un unseren Politgremien nur Schaumschläger/innen und Grabenkämper/innen haben und keine MACHER/INNEN, die unser Land so dringend nötig hat/hätte.


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46%
(13 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2015

korrekt - ich würde es sogar begrüssen, wenn...

- Ein Schweizer der seine Schriften abholen oder hinterlegt wegen Auswanderung. sollte das z.B. nach 1 oder 2 Jahren bereits geschehen.

Nur wer in einem Land wohnt oder beabsichtigt wieder zurück zu kommen, kann oder wird so Handeln und Abstimmen, dass es für Sich, Sein Heimatland auch richtig ist. Wer aber im Ausland lebt und da sein Domizil hat, sieht die Handlungsweise von einem Land von einer ganz anderen Seite, welche einen Einfluss auf Jene haben kann, die mit den Auswirkungen leben müssen.

Bsp: MEI - vielleicht wäre diese Abstimmung mit grösserem Abstand von Ja zu Nein entschieden worden. Denn ein Auslandschweizer interessiert sich ja nicht wirklich dafür, ob die Schweiz überschwemmt wird oder nicht, er muss oder hat sich entschieden nicht damit leben zu wollen.


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