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«Wir bauen ja kaum zwei Tunnels und lassen je eine Spur leer

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Die zu­stän­dige Bun­des­rätin Doris Leuthard ar­gu­men­tiert mit dem Al­pen­schutz­ar­ti­k​el in der Bun­des­ver­fas­sung,​ der eine Ka­pa­zität­s­er­höhu​ng im Gott­hard-Stras­sen­v​er­kehr aus­drück­lich ver­bie­tet. Mit der Ver­dop­pe­lung der Trans­port­ka­pa­zitä​t durch den Bau einer zwei­ten Gott­har­dröhre er­rei­chen wir je­doch das Ge­gen­teil des­sen, was die Ver­fas­sung ver­langt. Selbst wenn die Schweiz - was an sich kaum rea­lis­tisch ist - an der ein­spu­ri­gen Ver­kehrs­führung durch die bei­den Gott­har­dröhren fest­hal­ten woll­te, müsste sie dem Druck aus der EU früher oder später nach­ge­ben und die Ka­pa­zität verdoppeln.

Am 20. Fe­bruar 1994 wurde gegen den ge­ball­ten Wi­der­stand der of­fi­zi­el­len Po­li­tik und der in­ter­es­sier­ten Wirt­schafts­ver­bänd​e die Al­pe­nini­tia­tive von Volk und Stän­den an­ge­nom­men. Es war eine Sen­sa­tion! Die Schwei­ze­rin­nen und Schwei­zer hat­ten der Ver­la­ge­rung des Al­pen­tran­sits auf die Schiene zu­ge­stimmt.

Umsonst versuchen die Gegner der Alpenkonvention den Volksentscheid rückgängig zu machen. Nach der Abfuhr, welche sie im Februar 2004 mit ihrer «Avanti-Initiative» eingefahren hatten, versuchen sie jetzt im Hinblick auf die bevorstehende Sanierung des Gotthard-Autotunnels den ihnen lästigen Alpenschutz doch noch auszuhebeln.

Die 1980 eröffnete Autobahnröhre durch den Gotthard muss ab 2020 saniert und daher gesperrt werden. Deshalb will der Bundesrat nun mit einem Kostenaufwand von voraussichtlich 2,8 Mrd. Franken einen zweiten Strassentunnel durch den Gotthard bohren lassen, durch welchen der Autoverkehr dann während der Sanierungsarbeiten am alten Tunnel geführt werden soll. Ab etwa 2035 würden demnach zwei Strassentunnels zur Verfügung stehen.

Die zuständige Bundesrätin Doris Leuthard beteuert, dass dem Alpenschutzartikel in der Bundesverfassung, der eine Kapazitätserhöhung im Gotthard-Strassenverk​ehr ausdrücklich verbietet, insofern Rechnung getragen würde, als jede der beiden Tunnelröhren nur einspurig befahren werden dürfte! Mit diesem Versprechen tritt sie in die Fussstapfen ihres Amtsvorgängers und Parteikollegen Hans Hürlimann, der 1980 versichert hatte, dass der Strassentunnel «niemals ein Korridor für den Schwerverkehr werden» würde. Wir wissen alle, dass es ganz anders kam: Benutzten 1981 noch etwa 170'000 Lastwagen den Gotthardtunnel, waren es 10 Jahre später bereits das dreieinhalbfache.

"W​ozu haben wir nun in den vergangenen Jahren mit einem Kostenaufwand von über 20 Milliarden die Neat so ausgebaut, um - dem klaren Volkswillen entsprechend - den Alpentransitverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern?"

Wieso dieser Murks? Um zu verhindern, dass das Tessin von der Deutschschweiz abgeschnitten wird? Wozu haben wir nun in den vergangenen Jahren mit einem Kostenaufwand von über 20 Milliarden die Neat so ausgebaut, um - dem klaren Volkswillen entsprechend - den Alpentransitverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern? Der Basistunnel am Lötschberg läuft seit 2007, der neue Gotthard-Basistunnel wird dieses Jahr dem fahrplanmässigen Verkehr übergeben, in drei Jahren wird der neue Ceneri-Basistunnel fertig gestellt. Bereits Ende 2020 werden zwischen Basel und Chiasso auch Sattelauflieger mit einer Eckhöhe von vier Metern auf der Schiene transportiert. Damit können auch die Bedürfnisse der europäischen Transportbranche zufriedengestellt und damit kann vor allem auch die Verlagerung auf die Schiene weiter gefördert werden.

Mit der Verdoppelung der Transportkapazität durch den Bau einer zweiten Gotthardröhre erreichen wir jedoch das Gegenteil dessen, was die Verfassung verlangt. Selbst wenn die Schweiz - was an sich kaum realistisch ist - an der einspurigen Verkehrsführung durch die beiden Gotthardröhren festhalten wollte, müsste sie dem Druck aus der EU früher oder später nachgeben und die Kapazität verdoppeln. Damit wären nicht nur die Milliardeninvestition​en in die Neat quasi für die Katz, sondern auch die Verwirklichung der Verlagerungspolitik definitiv auf den Sankt-Nimmerleins-Tag​ verschoben! -

Das obige Zitat im Titel stammt übrigens von unserer Verkehrsministerin persönlich.

 

Kommentare von Lesern zum Artikel

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38%
(8 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2016

Lösen wir das Problem doch einfach....

Wenn die Angst besteht des Mehrverkehrs soll man in der Verfassung beim Alpenschutz einfach ALLE Fahrzeuge miteinbeziehen und die Verlagerung oder Verhinderung definieren. So könnte man z.B. eine max. Obergrenze für ALLE Fahrzeuge auf 6 Mio definieren. Dann gibt es tatsächlich kein Mehrverkehr mehr im Gotthard. Ansonsten wird einfach der Lkw verladen und auf 650'000 beschränkt und alle Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen dürfen frisch fröhlich weiter die Zahlen erhöhen.

So wäre gesichert, dass es keinen Mehrverkehr gäbe, denn der Mehrverkehr ist gemäss heutiger Definition nur dann möglich, wenn dieser bei Fahrzeugen UNTER 3,5 Tonnen entsteht. Und wer ist das wohl? Der hier so gross angeprangerte Lkw-Verkehr welcher heute schon nur rund 12% ausmacht am Gotthard?

Finde diese Diskussion eher peinlich und lächerlich. Sogar diskriminierend, da WIR ALLE den Lkw-Transit entstehen lassen. Aber die Folgen davon möchten wir nicht tragen und wollen dann einfach weiter "freie Fahrt für freie Bürger". Absolut egoistisches Verhalten mit Kurzzeitdenken.


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50%
(14 Stimmen)
Kathrin Wacker sagte February 2016

Nirgends wo anders, als wie im Verkehr werden die Bürger einfach nur schikaniert. Und JA wenn es das Volk dann will, dass alle vier spuren offen sind, soll es auch so sein Punkt!

Ganz ehrlich, können diese verhinderer noch in den Spiegel schauen und sich noch ernst nehmen, wen ja glauben Sie wohl noch an den Storch.

Immer mehr Menschen in die Schweiz holen, alles zu Betonieren in kauf nehmen, aber die Strasse und Parkplätze abbauen, welch Idiotie! Ihr wollt das wir Akzeptieren das wir überfremdet werden, dass sei der lauf der Zeit, der Lauf der zeit Braucht aber auch mehr Strassen und Parkplätze!


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11%
(9 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2016

1. Es ist schlimm, was unsere Politiker & der Bundesrat in Bern sich immer mehr erlauben, nämlich den Souverän als dümmlich & total verblödet einzustufen.

Warum​ dies ?.

Weil sie tatsächlich meinen & dem Volk alles versprechen, z.B. dass mit der 2. Röhre am Gotthard pro Röhre nur gerade je - e i n e - Fahrbahn geöffnet und zum Befahren freigegeben würde. Ich muss dazu einfach sagen, NEIN das Schweizer Volk ist noch nicht derart verblödet, dass dies auch nur ein einziger normale Mensch glaubt, denn der Bundesrat - ich würde viel lieber das Gegenteil achreiben - hat uns Bürger/Innen schon mehrmals vor Wahlen getäuscht, weil falsche Behauptungen verbreitete.

2. Im Ausland lachen die Bürger sich ja die "Eingeweide" aus dem Bauch, weil auch der jetzige Bundesrat dem Schweizer Volk folgendes verspricht;
Mit der 2. Röhre - und somit - n e u - v i e r - Fahrbahnen - , dann nur deren - z w e i - für den Verkehr frei zu geben.

https://ww​​​​w.facebook.com/zwei​t​​e​.roehre.nein/vid​eo​s​/1​7021835833359​70/​

3​. Die "Schummeleien" der Bundesräte i.S. Personenfreizügigkeit​​​​ sind noch zu frisch in aller Gedächtnis wie folgt; BR Deiss, " .....es besteht absolut kein Druck", BR Leuenberger, " .... es besteht gar kein Druck", BR Widmer Schlumpf, " .... wir haben Erfahrung", BR Calmy Rey; sehr aufgebracht und energisch auf eine kritische Frage aus dem Publikum; " .... sie haben doch "Fantasmen", das dürfen sie haben". Alle Bundesräte/Innen zusammen prognosdizierten also damals vor den Wahlen höchstens eine zusätzliche Einwanderung von höchstens ca. 8'000 pro Jahr, später auch in der Abstimmung Orientierung für die Stimmbürger/Innen. Die Praxis sah dann aber mit den brutalen, wirklichen 80'000 bis 110'000
- v i e l - anders aus, nämlich ca. das 10 bis 12 -fache. Es ist nicht davon auszugehen, dass diese Bundesräte/Innen in dieser Sache keinerlei Fachkompetenz hatten (BR-EWS, wir haben Erfahrung), also haben sie die Bürger vor der Abstimmung bewusst getäuscht, das heisst falsch orientiert, was einem falschen Abstimmung Resultat Vorschub leisteten kann, das geht gar nicht. Die Bürger/Innen gehen unter diesen Umständen vermehrt gar nicht mehr zur Wahl, mit der Begründung; "die da oben, die machen ja sowieso was - s i e - wollen.

https://ww​w.youtu​be.com/watch?​v=fy579o​kpzAM

htt​p://www.s​rf.ch/news/​schweiz/ab​stimmungen​/abstimmung​en/2-gott​hard-roehre/​gotthard​-abstimmung-d​ie-vorl​age-ist-ein-sc​hwinde​l

https://ww​w.you​tube.com/watch?v​=qpn​hZJQJY-4#t=25.367​8


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60%
(10 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2016

Es ist völlig undiskutabel, dass verladbare Güter auf die Bahn gehören und auch dahin gehen. Es wird aber hier klar mit falschen Argumenten diskutiert. Denn die verladbaren Güter welche auf die Bahn verladen werden können, sind bereits zum grösten Teil auf der Bahn (obwohl auch heute schon die Transportkapazität der Bahn ausgereizt ist. Daher Wartezeiten für Verlad 2-5 Tage)

Leider wird der Fokus auch unsinnigerweise auf den Güterverkehr gelegt, welcher nur rund 15% des Verkehrs ausmacht am Gotthard (davon rund 75% für Innlandverkehr)

We​nn wir über eine logistische Lösung diskutieren möchten und müssen, dann muss das auf der Mehrmenge der rund 85% PW-Fahrzeugen entstehen, denn diese grosse Menge wird ein Problem werden bei der Schliessung für die Sanierung.

Denn sollte die Neat tatsächlich die nötigen Kapazitäten für den Verlad zur Verfügung stellen, ist es aus logistischer Sicht keine Diskussion, dass Verladen werden kann und das auch gemacht wird ( leider ist es heute bereits Fakt, dass dank Personenfahrplan der SBB die Neat bereits nicht für das genutzt werden wird, für das sie gebaut wurde. Das Transportgewerbe kämpft schon seit über einem Jahr mit der SBB um die zugesprochenen Anteile derzeit 35% Verlad, 65% Personenverkehr. Und so war das nicht vom Volk gewollt bei der Zusage für die Neat)

Und da diese 85% der PW's von total rund 6Mio Durchfahrten nun mal über 5 Mio Fahrzeugen entspricht (rund 14'000 pro Tag) dürfte es unmöglich sein diese mittels Verlad durch diese Röhren zu bringen. Ein über den Pass fahren ist noch unsinniger, da diese Pass-Strasse nicht für solche Mengen geschaffen ist und nur rund 6 Mt/Jahr zur Verfügung stehen wird.

14'000 PW's bedeutet rund 3000 zusätzliche Bahnwagen (Einzelstock) oder 1800 (Doppelstock). Dies bedeutet wiederum bei eine durchschnittlichen 24 Std-Betrieb, dass rund 75-80 Bahnwagen mehr auf die Gotthardroute geschickt werden müssten (mehr als 1 FZ/min), welches aber auch Verladen und Entladen werden muss in rund 1 Minute. Dieses ist aber eine theoretische Rechnung, da kaum der ganze Verkehr schön geregelt über diese 24 Std eintreffen wird.

Es würden sicherlich Verkehrszählungen bestehen, welche aufzeigen in welcher Menge zu welchem Zeitpunkt durchfahren, und genau das wäre der Durchschnitt welcher über die Bahn verladen werden müsste. Und es kann mir keiner vernünft erklären, wie man im rund 20sec Rhytmus Fahrzeuge verladen und entladen möchte, damit nicht ein Verkehrskolaps entsteht.

Fakt ist jedoch auch, dass wir in 20 Jahren erneut das gleiche Problem haben werden.

Für mich pers. bräuchte ich den Gottard nicht und wäre sogar einverstanden, dass man diesen nun nutzt bis die Sanierung ins Haus steht und dann mittels Verschluss diese Nord-Südroute verschliesst. So hätten Diejenigen welche glauben mit Blockieren die Verkehrsmenge verhindern zu können, das was sie glauben werde nützen. Wir hätten weniger Kosten und egoistisch betrachtet betrifft es mich nicht.

Da ich zwar aus der Transportbranche bin und somit angeblich davon abhängig sein soll, ist es interessanterweise in genau in dieser hier so dominierend dargestellten Gruppe genau so, dass man ohne weiteres auf diese Route verzichten kann oder könnte.

Auch scheint mir einwenig unsinnig, dass eine "Branche" noch mehr von der Strasse verdrängt werden soll, welche den kleineren Anteil der Nutzung hat. Aber dies deutet auf den Egoismus des Individualverkehrs, welcher immer freie Fahrt will, und alles was grösser ist als ihr FZ muss weg. Obwohl sich die Wenigsten bewusst sind, dass auf genau diesem FZ vielleicht die Produkte fahren, welche sie für den täglichen Bedarf so nutzen weil man seinen Lebensstandart auf das eingerichtet hat.

Wenn wir also logisch und effizient gegen den Mehrverkehr aktion machen möchten, welcher nun mal immer mehr entsteht, dann muss da angesetzt werden, wo schnell und effizent grosse Mengen reduziert werden können, das ist nun mal der PW.

Sind wir bereit zu verzichten? Denn verzichten werden wir in ALLEN Fällen müssen, denn es betrifft entweder den Individualverkehr auf den wir verzichten müssen, oder wir verzichten auf unseren Lebensstandart der immer präsenten Produkte welche wir sofort haben möchten.

Man hat früher schon immer gesagt "Den Fünfer und s'Weggli kann man nicht haben" und das ist so.


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30%
(10 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte February 2016

@ Frau Heim-Niederer,

Gan​z richtig, wir müssen den LKW Verkehr verladen und durch die NEAT leiten.

Video;

https://www.youtube.c​om/watch?v=qpnhZJQJY-​4#t=25.3678


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60%
(10 Stimmen)
Francis Kuhlen sagte February 2016

Mehr als alle Gegenargumente interessiert mich Ihre Lösung des Verkehrsproblems bei der Vollsperrung des Gotthardtunnels


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47%
(15 Stimmen)
Ernst Jacob sagte February 2016

Am Lustigsten dünkt mich, dass immer die Gleichen LINKEN auf der einen Seite über die zwinngende Umsetzung von Volksbeschlüssen labern, und andereseits ständig gegen Volksbeschlüsse lamentieren, die von der anderen Seite lanciert wurden.

Und man will um jeden Preis nach Europa, aber man will gleichzeitig den Europäern die Durchfahrt durch unser Land erschweren. Und in Sachen RADIO-TV Gesetz gibt man sich dan sogar NATIONAL, und spricht von Kultur, und Schweizerischer Eigenart.

Kommt halt immer auch darauf an, ob und von was man selber mit-profitieren kann, oder dann halt nicht. Aber es passt auch genau zum CH-sozialistischen Weltbild, mit seiner Verfassung zur Ueberwindung des Kapitalismus. Scheinheilig, und vor Allem sehr flexibel, wenn es um Wahrheiten, Absichten und Fakten geht.

Meine ich wenigstens.



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47%
(15 Stimmen)
Jakob Speiser sagte February 2016

Scheinheiliger gehts nicht mehr. Vor über 20 Jahren war die Welt doch ganz anders. Diejenigen, wleche nun stur an diesem populistischen "Alpenartikel" festhalten wollen sind doch hier die wirklich "rückständigen, erzkonservativen, nationalistischen" Köpfe ! Die verfassungsmässigen Rechte der Bürger (und vor allem steuerzahlenden) werden doch gerade vom Parlament und der "classe politique" tagtäglich verletzt und mit Füssen getreten. Hier nun ein solches Lamento abzulassen ist ja höchst naiv. Der grösste Blödsinn wurde ja schon damals verbrochen, man baut doch nicht eine volle 4 spurige Autobahn bis nach Göschenen und dann wieder ab Airolo, und dazwischen macht man gewollt (!) eine gefährliche "Kantonsstrasse" mit Gegenverkehr, sogar ohne Pannenstreifen. Dann unsere Steuerfranken: Frau Heim und alle träumenden Gegner, sie sind Geldverschwender ersten Ranges. Erstens wollen sie beinahe denselben Betrag ausgeben, aber haben danach absolut Null Gegenwert ! Nein, die Umweltkosten für all die Staus (extrem höhere Emissionen) schlagen dann noch mehr zu Buche (auch die erhöhten Gesundheitsrisiken der Urner). Wenn wir schon diese 1.5 Milliarden ausgeben, dann soll man einen Gegenwert erhalten, und der ist nur möglich mit dem zweiten Tunnel! Wer Angst hat vor einem "Wort" der EU, soll doch gleich dorthin auswandern ! Auch wenn die Tunnels je einspurig befahren werden, haben wir eklatante Mehrwerte: Viel flüssigerer Verkehr (Pesonenverkehr !!), weniger Staus und Abgase etc. und wegen fehlendem Gegenverkehr die höchstmögliche Sicherheit ! Selbst wenn einer eine Panne hätte, kann er auf dem Pannenstreifen warten, und der übrige Verkehr läuft weiter ! Das alles zu nur unwesentlich mehr Kosten ! Also kann nur ein volles JA die Antwort sein.


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58%
(12 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte February 2016

Also eine zweite Röhre und dann beide auf eine Spur verengen,macht ja nun wirklich keinen Sinn!Logisch,dass die Verlockung gross ist,den Tunnel mit zwei Spuren zu betreiben.Es gibt ein Regulativ,dass die Durchfahrt für Lastwagen weniger rentabel machen täte,und das wäre die Einführung einer Maut-Gebühr,bzw eine Zahlstation,wie es Oesterreich längst eingeführt hat,damit die Folgekosten durch die Benutzer getragen werden müssten.Die Maut für Lkw`s müsste einfach dem Preis der Durchfahrt durch den neuen Basis-Tunnel angepasst werden,was normalerweise dazu führen sollte,den Bahn-Transit zu benützen.Aber sooo viel Geld ausgeben und dann nur je eine Spur benutzen?!!?.....ich bin für volle Durchfahrt auf zwei Spuren mit Mautgebühr!..warum ist das in der CH immer noch nicht "sanlonfähig"?.ich verstehe das nicht..!!!!!..viellei​cht hilft hier drinn jemand weiter...


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59%
(17 Stimmen)
Thomas Müller sagte January 2016

"Wir bauen ja kaum zwei Tunnels und lassen je eine Spur leer" hat unsere Verkehrsministerin tatsächlich gesagt. Das sei scheinheilig und ein bisschen Seldwyla. Aber seit Baulobby und Transportlobby bei ihr angeklopft haben, betreibt sie genau diese scheinheilige Seldwyla-Politik.


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47%
(17 Stimmen)
Dany Schweizer sagte January 2016

Ihre Partei konnte bisher keine besseren Ergebnisse aufweisen. Sie hat bisher nur immer die Position eingenommen zu kritisieren, defamieren und Ihren Politgenossen zu unterstellen, dass Sie falsche Aussagen tätigen würden. Aber Ergebnisse, welche zu wirklichen Erfolgen geführt haben (ausser Mehrkosten)?

Das sind Fakten und nicht Ihre Falschdarstellungen

www.bfs.adm​in.ch/b​fs/portal/de/i​ndex/.​../lex/0.Docume​nt.15​1351.pdf

Daraus können Sie erkennen, dass Ihre Aussagen klar falsch sind und einfach erneut eine Minderheit angreift um populistisch Politik zu betreiben. Sie hier erneut einfach die Zahlen aus einer Statistik ziehen, welche Ihnen in den Kram passen, aber völlig falsch sind. Sie irgendwelche Aussagen aus der letzten "Steinzeit" hervor holen um weiteren Populismus zu betreiben.

- Güterverkehrsdurchfah​rten sind Rückläufig von rund 1 Mio auf rund 800'000 (Entsprechen weniger als 20% der Nutzung.
- über 80% der Durchfahrten sind PW-Fahrten welche nicht eingeschränkt sind auch nicht mit einer Alpeninitiative, was grundsätzlich bereits schon wieder diskrimierend ist gegenüber einer Nutzergruppe
- Der Binnenverkehr macht rund 3/4 des Gesamtvolumens aus und nicht der Interverkehr.

Dazu​ kommt:

- Der Verkehr nicht mittels Verhinderung reduziert werden kann.
- Der Verkehr allgemein steigen wird (Siehe obigem Link), nicht wegen eines vorgesehenen Pannenstreifens.
- Die Nutzwirkung und deren Nutzleistung vom LKW ein Vielfaches hat als jene des PW-Verkehrs. Somit müsste endlich eingesehen werden, dass der PW-Verkehr reduziert werden muss. Aber diese Nutzergruppe möchte man logisch nicht beschränken, sonst würde man sich unbeliebt machen.
- Ausgerechnet die Sozialdenkerpartei den Verkehr einfach unsozial an die Nachbarsländer abschieben will
- typische Boulvardpolitik Entscheide und Aussagen aus vor 20 Jahren als Ultima zu nehmen. Scheinbar haben gewisse Menschen noch nicht erkannt, dass die Welt sich nicht so dreht, wie sie das gerne hätten.
- Da Ihre Partei bisher keinen Erfolg aufzuweisen hat in diesem Amt selbstverständlich ein direktes Angreifen mit solchen Unwahrheiten verständlich ist.

"Mit der Ver­dop­pe­lung der Trans­port­ka­pa­zitä​​t durch den Bau einer zwei­ten Gott­har­dröhre er­rei­chen wir je­doch das Ge­gen­teil des­sen, was die Ver­fas­sung ver­langt."

Stimmt​ nicht - eine Vermutung Ihrerseits, dass eine weitere Spur entstünde. Aber eine solche Sanierung beinhaltet nun mal neue Strassenbauverordnung​en, welche eine Pannenspur vorschreiben. Ergo würde diese bereits schon wieder fehlen bei einer Öffnung auf 2 Spuren.

"Mit der Ver­dop­pe­lung der Trans­port­ka­pa­zitä​​t durch den Bau einer zwei­ten Gott­har­dröhre er­rei­chen wir je­doch das Ge­gen­teil des­sen, was die Ver­fas­sung ver­langt."

Auch falsch, da sich nur die Kapazität im PW-Verkehr erhöht hat. Der Güterverkehr durch den Gotthard hat um rund 20% abgenommen (zumindest in der Fahrtenzahl). Konsultieren Sie bitte dazu zuerst die Fakten aus de bfs welche klar eine Reduktion von 1 Mio auf 800'000 aufzeigen. Die Gesamtfahrten aber gleich bleiben, somit also vom Individualverkehr aufgestockt.

"Umso​nst versuchen die Gegner der Alpenkonvention den Volksentscheid rückgängig zu machen. "

Muss oder müsste sie gar nicht, denn diese haben die Globalisierer und Befürworter des Verkehrsabkommens schon ausser Kraft gesetzt. Dieses besagt, dass der Verkehr nicht durch absichtliche oder diskriminierende Massnahmen verhindert werden darf. So einen Schrott hätte man halt nie unterschreiben dürfen, dann könnten wir mittels Abgaben diesen Steuern. Was aber auch nicht wirklich sozial wäre, dass wir den Verkehr einfach anderen Ländern übertragen. (da Sie als SP-Mitglied eigentlich das Soziale vertreten überrascht mich Ihr Egosimus)

"Mit diesem Versprechen tritt sie in die Fussstapfen ihres Amtsvorgängers und Parteikollegen Hans Hürlimann, der 1980 versichert hatte, dass der Strassentunnel «niemals ein Korridor für den Schwerverkehr werden» würde. Wir wissen alle, dass es ganz anders kam: Benutzten 1981 noch etwa 170'000 Lastwagen den Gotthardtunnel, waren es 10 Jahre später bereits das dreieinhalbfache."


Reiner Populismus:

1. hat sich der PW-Verkehr um ein X-Faches mehr erhöht, welcher noch nicht mal wirklich wirtschaftlichen Nutzen herstellt und zu grösstem Teil aus Individualität ist. Der LKW-Verkehr bringt oder befördert wenigstens noch Wirtschaftsgüter.

​2. Siehe oben - Güterverkehrsdurchfah​rten wurden reduziert und bewegen sich langsam gegen die gedachten 600'000. Aber der PW-Verkehr bewegt sich ungehindert durch und unterliegt KEINER Beschränkung ist aber der grösste Anteil der Nutzer.

3. Der BINNENVerkehr ist rund 75%, welcher für UNS nützt und nicht für Andere. Helfen Sie mit dieses unsinnige Verkehrsabkommen abzuschaffen, dann können wir gegen das erhöhte Verkehrsaufkommen der EU mittels PWFAHRTEN unterbinden oder einschränken.

4. Das sind Fakten - konsultieren Sie diese bitte bevor Sie solche Aussagen tätigen, welche vollumfänglich falsch sind.





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74%
(23 Stimmen)
Georg Stamm sagte January 2016

Ich bin mit den Darlegungen von Frau B. Heim voll einverstanden. Es ist wahrscheinlich, dass diese Gotthard-Kapazitätsau​sweitung von BR Leuthard eine Verletzung des verfassungsmässigen Alpenschutzes darstellt selbst wenn in bester Absicht nur je 1 Spur befahren wird, wie man heute sagt. So sicher wie das Amen in der Kirche wird die EU später die Öffnung aller Spuren einfordern. In Österreich ist die Regierung wild entschlossen, den Verkehr am Brenner auf heutigem Niveau einzufrieren. Wien wird im Hinblick auf den Gotthard gewaltig Druck auf Brüssel machen, da darf man nicht naiv sein. 2012, als der Bundesrat die 2. Röhre beschloss, war denn auch die Reaktion von Brüssel erfreut. Tenor: Das flexibilisiert das europ. Strassenverkehrssyste​m. Will heissen: Bei Problemen am Brenner oder Mont Blanc kann man auf die 4 Spuren des Gotthard ausweichen. So sieht's aus und BR Leuthard legt uns da ein schönes Kuckucksei ins Nest. Kommt noch dazu, und das finde ich sehr erstaunlich, dass es nie einen Ideenwettbewerb gab. Es gibt nur diesen Vorschlag des Departementes Leuthard aus der eigenen Küche - fertig. Das Projekt ist politisch brandgefährlich und sollte abgelehnt werden.


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60%
(25 Stimmen)
Beat Murer-Renggli sagte January 2016

Sehr geehrte Frau Heim

Herzliche Gratulation zu Ihrer voll zutreffenden Analyse.Im Zusammenhang mit der Diskussion um die Volksabstimmung vom 28. Februar 2016 betreffend die Änderung des Bundesgesetzes vom 26. September 2014 über den Strassentransitverkeh​r im Alpengebiet (Sanierung Gotthard-Strassentunn​el) gilt es, vorab einen Blick in die Vorgeschichte (auszugsweise) des jetzigen Strassentunnels zu werfen:
•1947 wurde durch den Basler Ingenieur Eduard Gruner die Realisierung eines «Europa-Afrika-Expres​s» mit einer Fahrzeit Basel-Chiasso von 2 Stunden als Personen-Flachbahn angeregt.

•Rund zwei Jahrzehnte später wollte die Bundesverwaltung unter Führung von Bundesrat Willy Spühler ein Eisenbahnbasistunnel-​Projekt vorantreiben, welches unter anderem bereits auch den Verlad von Autos in geschlossenen Bahnwagen vorsah (ähnlich dem heutigen Eurotunnel unter dem Ärmelkanal zwischen Calais und Folkstone). Im September 1971 fordert der Schlussbericht einen unverzüglichen Baubeginn am Gotthard, weil der internationale Transitverkehr rapid zugenommen habe.

Bremsend für die beiden Projekte wirkten unter anderem auch grundsätzliche Bedenken bezüglich der Machbarkeit von Basistunneln wegen der Temperaturfrage. Derweil hat man bereits 1970 mit dem Bau des 17 Kilometer langen Gotthardstrassentunne​ls begonnen, welcher am 5. September 1980 feierlich durch Bundesrat Hürlimann eröffnet wurde und zwar mit den Worten: «Dieser Tunnel ist für den Personenverkehr». Waren es anfänglich noch wenige Lastwagen pro Tag, so steigerte sich die Zahl inzwischen auf 823 697 LkW im Jahre 2013!

Eine Anmerkung zu den Unfallzahlen im Gotthard-Strassentunn​el. Diese sind seit 2002 erheblich zurückgegangen. Laut dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) ereigneten sich seit der Sanierung nach der Brandkatastrophe im Herbst 2001 (Zusammenstoss zweier Lastwagen) nur noch zwischen 7 und 14 Unfällen pro Jahr. Vor dieser Katastrophe waren es noch zwischen 44 und 68 Unfällen jährlich gewesen (Zeitraum 1995 bis 2001).

Selbstverständlic​h ist jeder Unfall einer zu viel. Es gilt aber, die Unfallursachen anzugehen. Im übrigen wird der grösste Teil des Schweizer Strassennetzes im Gegenverkehr befahren.

Nun wurden inzwischen auch die neuen Gotthardtunnels der Neuen Eisenbahn Alpentransversale (NEAT) gebaut und kommen in Betrieb. Nach Fertigstellung des Ceneri-Basistunnels als letztem Teil der NEAT im Jahre 2019 und der Anpassung der Tunnelprofile auf den NEAT-Zufahrtsstrecken​ wird eine grosse Verlagerung des Strassen-Güterverkehr​s auf die Schiene möglich sein.

Dass nun mit der Ende Februar zur Abstimmung kommenden Vorlage betreffend die Sanierung des Gotthard Strassentunnels (gemäss Art. 3a, Ziff. 1: Am Gotthard-Strassentunn​el kann eine zweite Tunnelröhre gebaut werden) eine schleichende Kapazitätserweiterung​ ermöglicht wird, ist verkehrs- und umweltpolitisch höchst fragwürdig. Dies widerspricht auch der Verlagerungspolitik. Auch wenn im gleichen Artikel stipuliert wird, dass die Kapazität des Tunnels nicht erweitert werden darf und das Dosiersystem für den Schwerverkehr gesetzlich verankert wird, stellen sich folgende Fragen:
•Kann ein Dosiersystem für den Schwerverkehr aufrechterhalten werden, wenn dereinst zwei separate Strassenröhren mit je einem Fahr- und Pannenstreifen in Betrieb sind?
•Wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit​ von 80 km/h auf 100 km/h (wie im Seelisbergtunnel) erhöht?
•Mit wie viel Mehrverkehr, insbesondere auch Schwerverkehr ist auf der A2 zwischen Basel und Chiasso mit den entsprechenden Auswirkungen auf die daran liegenden Ballungsräume zu rechnen?
•Kann der einspurige Betrieb bei zwei Spuren je Röhre aufrecht erhalten bleiben?
•Ist es sinnvoll, die Kapazitäten einer Gebirgsautobahn wie am und durch den Gotthard mit den beidseitig steilen Rampen auszubauen angesichts der Anfälligkeit für Naturgefahren (Steinschlag, Lawinen, Wintereinbrüche bis in den Vorsommer und ab Frühherbst)?



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50%
(24 Stimmen)
Werner Nabulon sagte January 2016

Frau Bea Heim-Niederer SP,
Es ist, wie soll ich schreiben, unfassbar, was der Vorschlag, eine Weitere Tunnel Röhre in Betrieb zu nehmen, alles auslöst.
Tatsache ist, mit oder ohne zweite Röhre, der Verkehr ist da. Je nach technischer Entwicklung wird dies auch so bleiben oder weiter zunehmen.

Eine weitere Tasache, es ist ein Sicherheitsgewinn, auf allen Bereichen.



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37%
(19 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte January 2016

@ Frau Heim-Niederer,

1. Sie haben eigentlich schon alles gesagt, Merci, das kann man unterschreiben, ist alles vorhanden in ihrem Artikel. Merci.

2. Dem Bundesverfassungs-Art​ikel aus dem Jahr 1994 gilt es endlich Leben ein zu hauchen, alles andere ist ein Anschlag auf unsere weltweit einzigartige direkte Demokratie, und zwar von der Exekutive, dem Bundesrat. Er regiert vielfach jetzt gar ohne Volk, oder daran vorbei, nur in Brüssel hätten sie dann diese Freiheit, ganz ohne das Volk. Verständlich dass die Mehrzahl in die EU will, die jedoch gerade am implodieren ist.
BK-Merkel und BR-Sommaruga setzen ja beide als alias "Mutter Theresa" unbeirrt auf eine Migranten Politik der offenen Scheunen-Tore. 500'000 von einer Mio, die 2015 nach Deutschland kamen, wissen die Verantwortlichen nicht, was für Leute das sind, weil sie nirgends registriert wurden. Schengen und Dublin lassen grüssen, Verträge gelten wohl gar nichts mehr. Der Schweiz droht deshalb das gleiche Schicksal wie der EU. Die Menschen, das Volk hat doch das Vertrauen verloren, nicht ohne Grund.

3. Es ist doch offensichtlich wieder diese Salamitaktik, vier Autostrassen wollen sie also durch den Gotthard bauen, und dann nur zwei befahren lassen, wer's glaubt wird selig. Brüssel muss nur etwas
Husten, dann werden sogleich alle vier befahren, den die EU holt sich von der Schweiz, was sie gerade
brauchen, da hört man keinen "Muggs" in Bern.

4. Und was von den Zusicherungen und Versprechen von einigen Bundesräten gehalten werden kann,
das ist heute keinesfalls anders, zeigt auf eindrückliche Weise dieser Rückblick. Na ja, da kann man doch nur noch sagen; höchst erschreckend, es ist wirklich zum Lachen, wenn es denn nicht zum Heulen wäre . !

https://www.yout​ube.com/watch?v=fy579​okpzAM



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