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Wo sind die Übermenschen geblieben?

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Wo sind die Übermenschen geblieben?

 

In den vergangenen glücklichen Boni-Jahren wurde Kritiker jeweils belehrt, dass nur ganz wenige Menschen über die übermenschlichen Fähigkeiten verfügten, um grosse Unternehmen erfolgreich zu führen. Sie müssten deshalb auch übermenschlich entschädigt werden.  Die Kritiker selber wurden zu Neidern deklariert.

 

Nun, nachdem der  schöne, grüne Kunstrasen mit seinen glitzernden Plastikblumen, der  zur Tarnung über den weltweiten Sumpf der Finanzwelt  gespannt worden war, weggespült wurde, steigen grosse, übelriechenden Gasblasen an die Oberfläche. Durch die dadurch kurzzeitig geschaffenen Öffnungen in die Tiefe sehen wir, was das Boni-System wirklich angetrieben hat.

 

Auf den Chefetagen wusste man glücklicherweise gar nicht, was sich dort unten  abspielte. Diese Unkenntnis der Vorgänge im eigenen Unternehmens ist offensichtlich eine der erforderlichen übermenschlichen Eigenschaften von Spitzenmanagern.

 

Ganz zufällig und ohne irgend einen Bezug zu den Spitzenmanagern fällt dem Verfasser  das Bild einer weltbekannten Skulptur ein. Sie zeigt drei Affen, die nichts hören, sehen und sagen.

 

Gotthard Frick, Bottmingen


Kommentare von Lesern zum Artikel

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89%
(9 Stimmen)
Achim H. Pollert sagte January 2013

Ich persönlich habe Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre selber bei der SBG, der heutigen UBS, in Zürich am Hauptsitz gearbeitet. Und ich muss bekennen: Mich hat das alles mit der Finanzkrise nicht gewundert.

Besonders absurd wurde es dann danach: Ich fing dann bei der SKA, heute Credit Suisse, an zu arbeiten. Dort war es deutlich besser... und prompt waren die die ersten, die das Triple-A Rating verloren... also wurde von diesen Rating-Agenturen gutes Management bestraft und schlechtes belohnt.

Darüber habe ich vor einiger Zeit auch einmal geschrieben:

http:​//textepollert.wordpr​ess.com/2012/05/04/ja​nuar201/

Zum Text des Eingangsbeitrags: Das mit den Boni gilt keineswegs nur für die angestellten subalternen Händler und Makler, sondern durchaus auch für die Geschäftsleitung selber. Die sacken genauso ein - was sie selber bewilligt haben.

Und ob die es gewusst haben, ist auch egal (genau so wie, ob man gewusst hat, dass an der Kreuzung rechts vor links gilt...). Es gibt den rechtlichen Begriff des Eventualvorsatzes. Und demnach wären die Bonzen verpflichtet gewesen, über diesen Sumpf Bescheid zu wissen und etwas dagegen zu unternehmen.


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100%
(15 Stimmen)
Manfred Eberling sagte December 2012

Guten Tag Herr Heitz
Sie haben natürlich vollkommen recht.
Ein paar Gesellen, die auch sofort enteignet und hinter Gitter gehören haben Sie aber noch vergessen:
Angefange​n hat doch alles mit einem "Herrn" Mathias Gabiallavetta und seinem süffisanntem Lächeln.
Wie wäre es noch mit Kaspar Villiger, seines Zeichens Altbundesrat? Wenn der nicht gewusst hat, was in "seiner Firma" abläuft, lügt er wie gedruckt!
Ich selber habe ihn schriftlich darauf aufmerksam gemacht, er hat mir auch geantwortet, aber geglaubt hat er mir das nicht. (!)
Nun kommt aber der ganz dicke Fisch!
Der heisst ganz einfach "Herr" Haltiner!
Die damalige (2006 -2011 EBK) Finma liess die UBS ALLES machen, ohne Kontrollen! (Korruption in Hochkultur)
Herr Haltiner ist ganz leise abgeschlichen, und geniesst heute seinen (wohlverdienten) Ruhestand!
Er hat, wie Herr Wuffli den Braten zeitig gerochen!
Diese feine Gesellschaft sollte dringend durchleuchtet werden!
Aber wer, bitteschön, sollte dies tun?
Jemand, der keinen Dreck am Stecken hat! Den zu suchen ist aber sehr schwierig.
Nun ist "unser" Bundesrat noch gegen Herrn Minder und seine geduldig erwartete Abzockerinitiative!
​Wer gegen Diese ist, der gehört einfach auch zu den Abzockern.
Es könnte ja sein, dass sich diese "Bank" wieder etwas aufrappeln könnte, aber ich bezweifle das.
Da reichen nicht nur einfach ein paar Dampfschiffbillete!
​Die sehr hochnäsige Teppichetage müsste die betrogenen Kunden etwas entschädigen, sonst wird das nichts!
So wünsche ich Ihnen Herr Heitz schöne Festtage und ein gesundes neues Jahr.


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100%
(15 Stimmen)
Heinz Mahler sagte December 2012

Die Übermenschen hocken vermutlich in der Karibik auf einem Boot und sind mit einem kühlen Bier in der Hand mit angeln beschäftigt, oder am Ski fahren in St.Moritz


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92%
(13 Stimmen)
Heinz Mahler sagte December 2012

Man könnte ja die Aktionäre dazu verpflichten das mindestens der doppelte Betrag der gezeichneten Aktien als Sicherheit hinterlegt werden muss.


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89%
(18 Stimmen)
Hans-Jacob Heitz sagte December 2012

UBS AG steht für gänzlich verlorenes Vertrauen & Glaubwürdigkeit

We​nn die UBS AG je wieder als angesehene Bank dastehen will, so ist der heutige Verwaltungsrat unter Axel Weber gefodert d.h. er hat sich zusammen mit dem CEO Ermotti endlich klar von der unsäglichen Crew: Marcel Ospel, Peter Wuffli, Marcel Rohner und Peter Kurer abzugrenzen, um nicht auch noch seine Glaubwürdigkeit zu verlieren, Dies kann er nur durch eine Verantwortlichkeitkla​ge gegen jene, die die Miseren bei der UBS AG zu verantworten haben. Auch sind Strafklagen zu prüfen. Rücksicht ist überhaupt keine mehr angezeigt!
Wenn nichts geschieht, werden wir Aktionäre kompromisslos die Verantwotlich-keitskl​age sowie eine Sonderprüfung (Ausleuchten von Riskmanagement und Kontrollistrumenten sowie Machenschaften bei LIBOR) für die GV 2013 traktandieren lassen. Interessierte UBS - Aktionäre nehmen dazu Kontakt auf unter: heit@verteidiger.ch


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