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WWF IM SCHWIERIGEN EINSATZ FÜR WALD, TIERE UND MENSCHEN

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Der “World Wide Fund For Na­tu­re” (W­WF) setzt sich welt­weit für Na­tur­schutz­pro­jek​​​​te ein – gegen Ro­dun­gen und für die Er­hal­tung der Wild­tie­re. Eine wich­tige Auf­gabe des WWF ist in sol­chen Pro­jek­ten die Aus­bil­dung der staat­li­chen Ran­ger und deren Ent­löh­nung. Er setzt sich auch für die Be­völ­ke­rung in der Um­ge­bung ein.

Am 24. November 2020 wurde der Untersuchungsbericht „Embedding Human Rights into Nature Conservation: from Intent to Action“ einer unabhängigen Kommission unter der Leitung der ehemaligen UN-Hochkommissarin für Menschenrechte Navi Pillay publiziert. Gegenstand der Überprüfung waren Menschenrechtsverletz​​​​ungen durch staatliche Ranger im Umfeld von Naturschutzprojekten in Krisen- und Konfliktregionen. Im Fokus der Untersuchung standen WWF-Projekte in der Demokratischen Republik Kongo, der Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik und in Kamerun sowie in Indien und Nepal. Laut dem Bericht gibt es keine Hinweise darauf, dass WWF-Mitarbeiter an Menschenrechtsverletz​​​​ungen beteiligt gewesen seien oder dazu aufgerufen hätten.

Der Bericht verschweigt diplomatisch, wer hinter den Menschrechtsverletzun​​​​gen steht: Es sind vor allem Vertreter der staatlichen Macht, die in einigen Ländern mit und ohne die staatlichen Ranger an schweren Übergriffen beteiligt waren. Der Bericht sagt nur, die Projektmitarbeiter hätten die Regierungspartner stärker zur Einhaltung der Menschenrechtrechte verpflichten müssen. Wie wohl? Die Kommission fordert den WWF aber ausdrücklich auf, sein Engagement in solchen Projekten nicht einzustellen.

Wenn der WWF die Machthaber in diesen Krisengebieten anschuldigte, könnten diese den Projekten wie den Projektmitarbeitern sehr gefährlich werden. Aus diesem Grund haben die Projektmitarbeiter des WWF über die Vorkommnisse nur WWF-intern informiert, was viele Medien dem WWF jetzt zum Vorwurf machen. Der WWF will so lange wie möglich versuchen, alle Projekte fortzuführen – vor allem, weil er für die bedrohten Menschen in der Umgebung oft der einzige Verbündete ist.

Kompletter Bericht:

www.panda.or​​​​g/review


Weitere Hintergrundinformatio​​​​nen: 

www.wwf.de/m​e​n​sc​henrechte

 

Di​e Stiftung WWF Schweiz ist an anderen Projekten beteiligt. Wie können Sie ihn unterstützen? Sie können z. B. WWF-Pate werden. Als Pate helfen Sie, die Artenvielfalt in den Regenwäldern zu erhalten. Sie können auch bedrohte Tierarten adoptieren:

https://w​​​​ww.wwf.ch/de/wwf-p​a​t​e​nschaften?gclid​=E​AI​aI​QobChMIm829j​Nig​7QI​VZL​R3Ch0piAq​qEAA​YASA​AEgI​5vvD_B​wE

 

 

 

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