Emil Huber Parteifrei

Emil Huber
Emil Huber Parteifrei
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Jahrgang: 1960








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor 3 Tagen Kommentar zu
EL Anpassung
"auch weil ihnen das zu peinlich ist und sie sich schämen."

Das ist aber absolut falscher Scham und spielt dem Sozialabbau in die Hände.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
EL Anpassung
Es sind halt die Bürgerlichen am Werk mit Slogans wie "für's Volch" und "Unsere Heimat - unsere Schweiz" welche gerne überall sparen wollen - ausser bei sich selbst.

Natürlich darf nach ihnen die AHV nicht die private Vorsorge konkurrenzieren, wie man schon bei Einführung betont hat:


Die AHV: Kernstück der Sozialen Sicherheit
In seiner Neujahrsansprache von 1944 kündigt Bundesrat Stampfli publikumswirksam die rasche Gründung einer staatlichen Altersvorsorge an. Drei Jahre später, am 6. Juli 1947, nimmt das Stimmvolk das AHV-Gesetz an; Anfang 1948 werden die ersten Renten ausbezahlt. Die AHV wird rasch zum Symbol für den schweizerischen Sozialstaat schlechthin.

Am 6. Juli 1947 hiessen die Stimmberechtigten die Schaffung der AHV gut. Gleichentags nahmen sie die revidierten Wirtschaftsartikel der Bundesverfassung an, die dem Bund das Recht gaben, im Gesamtinteresse des Landes in die Wirtschaft einzugreifen. Ebenfalls verankerten sie die Mitwirkung der Wirtschaftsverbände. Beide Beschlüsse legten die Grundlage für den Basiskompromiss der Nachkriegszeit.

Da​s neue Sozialwerk sah das Rentenalter 65 für beide Geschlechter, die Finanzierung über Beiträge von Arbeitnehmern und -gebern sowie von Bund und Kantonen sowie nach Beitragsleistungen abgestufte Alters-, Witwen- und Waisenrenten vor.

"Die Renten wurden bescheiden gehalten, damit sie nicht die private Vorsorge konkurrenzierten (einfache Altersrente: 40 bis 125 Franken im Monat bei einem durchschnittlichen Einkommen in der Industrie von 745 Franken)."

Ist es nicht eine Schande, das man in einem der reichsten Länder der Welt über so etwas überhaupt diskutieren muss?

Die AHV müsste dahingehend umgebaut werden, dass eine entsprechende Grundrente erzeugt wird welche für ein anständiges Leben in der Schweiz reicht.
Letztendlich​ benötigt es ja eine gleich hohe Geldmenge ob nun die Bedürfnisse alleine von der AHV oder AHV & Ergänzungsleistungen abgedeckt werden.
Es sind alles nur Geldumlagespiele mit möglichst vielen Substraten, damit man politische Spielchen mit der AHV betreiben kann und sie mit allen möglichen und unmöglichen Vorlagen verknüpfen kann - siehe Steuerreform.

Eine​ richtige Reform sähe wie gesagt so aus. nämlich mit einer tragenden Grundrente und Rückfinanzierung nicht mehr durch das Substrat Löhne, sondern x Prozent vom Umsatz der Wirtschaft (inkl. Finanzwirtschaft), die Lohnabzüge würden dann hinfällig.
So käme auch genügend Geld in die AHV als im heutigen System welches auf Löhne fixiert ist.

Dazu gehört eben auch die Einsicht, dass Geld weder vom Chef noch von der Firma direkt kommt, sondern das Geld von den Kunden bzw. Investoren herkommt und im Produkt steckt welches verkauft wird. Chef & Firma nehmen geldmässig nur die buchhalterische Zuteilung in die verschiedenen Substrate wie Löhne, Sozialabgaben, Wareneinkäufe, Energie- und Immobilienkosten etc. vor.
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Vor 5 Tagen Kommentar zu
Altersarmut ist weiblich
Hans Knall
Sind Sie tatsächlich nicht in der Lage, über die Nasenspitze hinaus zu denken?
Würde die Altersvorsorge direkt vom Umsatz der Wirtschaft refinanziert würden ja dafür die heutigen Lohnabzüge entfallen!
Wenn man die Finanzwirtschaft auch mit in die Pflicht nimmt könnte der Konsum gar günstiger werden als mit dem heutigen System.
Aber eine solche Änderung lehnt man wohl aus rein ideologischen Gründen ab, denn man hätte eine Form des Geld Umlagespiels weniger und könnte die Bevölkerung nicht mehr belügen, indem man eine Abstimmung für mehr MwSt macht angeblich für die AHV und das Geld bei Annahme dann für andere Zwecke verwendet!
Glatter Betrug, aber der Mensch will offenbar betrogen werden.


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Vor 6 Tagen Kommentar zu
Altersarmut ist weiblich
Ich finde, die ganze Diskussion um Altersarmut und Renten müsste man mal aus einer anderen Perspektive betrachten.
Jemand sagte einmal, man muss ein Problem nur richtig verstehen, dann findet man auch die Lösung.

Dem Land steht eine bestimmte Geldmenge zur Verfügung.
Nun stellt sich die Frage, was passiert geldmengenmässig überhaupt, wenn wir mehr Rentner haben als bisher?
Vorher bezogen die Rentner ihr Geld für den Lebensunterhalt als Lohn, dann als Rente.
Benötigt dies nun einen grösseren Anteil an der Gesamtgeldmenge?
Ich​ meine, eindeutig nein. Der Bezug von Pensionskassengeldern​ stellt gar einen Abbau von Ersparnissen dar und dieses Geld fliesst wieder in den Geldkreislauf zurück.

Die AHV wurde 1948 eingeführt, da war die Welt aber noch ein wenig anders. Globalisierung und Automatisierung waren bei Weitem noch nicht so fortgeschritten wie heute.
Die Rückfinanzierung erfolgte wie auch heute zum Hauptteil aus Lohnprozenten wobei vor einigen Jahren ein Anteil MwSt hinzugekommen ist, jedoch weniger als dem Volk versprochen wurde:

„Diese Mittel stammen aus einem zusätzlichen Mehrwertsteuerprozent​, das seit dem Jahr 1999 erhoben wird. Die Verfassung hält zwar ausdrücklich fest, dieses sogenannte «Demografieprozent» müsse der AHV/IV zugutekommen. Dennoch leitete der damalige -Finanzminister Kaspar Villiger (FDP) einen Teil dieses Geldes in die allgemeine Bundeskasse um. Das Parlament nickte damals seinen Vorschlag mit grossem Mehr ab. Bislang sind der AHV auf diese Weise über 8 Milliarden Franken entzogen worden (saldo 19/2017).“

https:/​/www.ktipp.ch/artikel​/d/nachgefasst-griff-​in-die-ahv-kasse-nati​onalrat-korrigiert/

Unsinnigerweise hat man die Lohnprozente noch auf einen Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil aufgeteilt wohl um zu suggerieren, der Arbeitgeber zahle etwas aus seinem eigenen Sack dazu.

Interessant sind auch folgende Sätze zur AHV:

„Das neue Sozialwerk sah das Rentenalter 65 für beide Geschlechter, die Finanzierung über Beiträge von Arbeitnehmern und -gebern sowie von Bund und Kantonen sowie nach Beitragsleistungen abgestufte Alters-, Witwen- und Waisenrenten vor. Die Renten wurden bescheiden gehalten, damit sie nicht die private Vorsorge konkurrenzierten !!!"

Daraus sollte man doch schliessen können, dass es nicht an angeblich fehlendem Geld liegen kann wenn Altersarmut zunimmt, sondern an falscher Abwicklung beim Rückfluss zur Altersvorsorge.

Ei​ne richtige Reform sähe so aus, dass man weg von den Lohnprozenten kommt und die Prozente für die Altersvorsorge direkt aus dem Umsatz der Wirtschaft generiert wo es keine Rolle mehr spielt ob das Produkt von Menschen- oder Maschinenhand erzeugt wurde und es egal ist ob im In- oder Ausland produziert wurde.

Aber man hat wohl im Interesse der Versicherungen und Banken kein Interesse für eine richtige Reform der Altersvorsorge. Ich zitieren nochmals den Satz: „Die Renten wurden bescheiden gehalten, damit sie nicht die private Vorsorge konkurrenzierten“

​Das sagt doch alles aus, oder etwa nicht?

https://www​.geschichtedersoziale​nsicherheit.ch/synthe​se/1947/

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Vor 16 Tagen Kommentar zu
99%-Initiative: Besser Luxuskonsum höher besteuern!
@ Hans Knall etc.
Sicher gibt es Leistungslose Einkommen, nehmen wir nur mal den Zins als Beispiel.
Bekam z.B jemand bei seiner Geburt 1 Million vom reichen Papi zu Lebzeiten vererbt hat sich diese bei im Schnitt 2% Zins innerhalb von 35 Jahren verdoppelt!
Ohne eigenes Zutun!
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Vor 16 Tagen Kommentar zu
99%-Initiative: Besser Luxuskonsum höher besteuern!
Herr Hofer
Da hat man mit dem Thema der Altersvorsorge wohl ein politisches "Mittelchen" für alles gefunden um die Bürger zur Annahme der absurdesten Vorlagen zu bewegen.

Wahre Gewinne kommen nur durch Geldmengenerhöhung zu Stande, alles andere sind Geld - Umlagespielchen.
Wen​n mal angenommen jemand in einer Wohnung lebt welche der eigenen Pensionskasse gehört wer bezahlt nun die Rendite welche zur Pensionskasse fliesst und neben "Lohnbeiträgen" zur Steigerung seines angesparten BVG Vermögen führt?

Und woher kommt denn das Geld für Dividenden, Zinsen, Rendite etc. schneit es vom Himmel?
Nein, alles ist in den Produktpreisen enthalten, man sieht es nur nicht.
Es ist wohl ähnlich wie beim Lotto, die meisten Spieler merken wohl gar nicht, dass sie es in Wirklichkeit selbst sind, welche für die Gewinne sorgen.
Und meinen, wenn sie vorher als Konsumenten mit dem Kauf der Produkte unbewusst die Altersvorsorge finanzieren sie hätten dann später etwas dazugewonnen.

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Vor 17 Tagen Kommentar zu
99%-Initiative: Besser Luxuskonsum höher besteuern!
Wenn schon sollten die Leistungslosen Einkommen aus Dividenden, Rendite, Spekulationsgewinne und Handänderungen z.B bei Boden und Immobilien höher besteuert werden.
Es ist wirtschaftlich sicher besser, wenn die Reichen ihr Geld für Konsum ausgeben als dass sie weiterhin damit Spekulation betreiben.

Das was Sie schreiben ist wieder die übliche Einbahnstrasse, Herr Schneider, wo das Geld vom Reichtum kommt und Arbeitsplätze schafft.
Wie und woher das Geld denn vorher überhaupt zum Reichtum gekommen ist hinterfragt man nicht?
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Vor 31 Tagen Kommentar zu
Vermögensverzehr bei Ergänzungsleistungsbe​zügern ausweiten?
Der Kapitalbezug ist heute schon sehr eingeschränkt. Ab Alter 50 bekommt man nur mehr die Hälfte des angesparten Kapitals. Bei Teilpension gibt es auch so sonderbare Regeln, die Teilpensionierung muss min. 30% der Arbeitszeit betragen, es muss 40% Rest übrigbleiben, max. 3x Reduktionen möglich.
Je nach PK die man sich in der so "freien" Schweiz ja nicht selbst aussuchen kann ev. anders.

Auch beim Erwerb von Wohneigentum mittels BVG gibt es Einschränkungen, so muss man bei den von den Banken geforderten Eingenmitteln von 20% davon 10% in bar oder vom Sparkonto beitragen. Offenbar sind der Politik Ergänzungsleistungsem​pfänger mit Rendite in den Mieten versteckt lieber als Wohneigentümer mit tieferen Wohnkosten.

Dass Vermögen beim Bezug von Ergänzungsleistungen eingerechnet werden ist nur gerecht. Das letzte Hemd hat eh keine Taschen, heisst es.
Wer erbt tut das halt bei Schulden und auch Guthaben.

Zudem Kapitalbezug verprassen ist ein weiter Begriff. Es könnten auch Krankheitskosten dahinter sein, da unser fabelhaftes, teures Gesundheitssystem längst nicht alle Kosten deckt. Wer keine Medizin ab Stange will darf vieles selber blechen. Das geht doch eindeutig auch wieder in Richtung Bevormundung des Bürgers. Nur weil vielleicht ein paar Wenige ihr BVG Kapital verprasst haben sollen gleich alle Versicherten büssen?

Man würde besser einmal die Kosten der rund 1800 Pensionskassen und Lebensversicherer versuchen zu senken, damit bräuchte es weniger Ergänzungsleistungen:​

Zehnmal höhere Verwaltungskosten kürzen die Renten:
Die Verwaltungskosten im Einzelnen

900 Mio Franken: Löhne und Infrastruktur der 1800 Pensionskassen im Jahr 2015 (Quelle: Statistik des Bundes).
824 Mio Franken: Löhne und Infrastruktur der acht im 2.Säule-Geschäft tätigen Lebensversicherungen im Jahr 2015 (Quelle: Finma).
4 Mrd Franken oder 0,51 % des Vermögens: Verwalten und Anlegen der Vermögen durch die 1800 Pensionskassen. Honorare für externe Vermögensverwalter, Banken, Anlage- und Hedgefonds usw. (Quelle: Swisscanto)
409 Mio Franken oder 0,21 % des Vermögens: Verwalten und Anlegen der Vermögen durch die acht Lebensversicherungen.​ Honorare für externe Vermögensverwalter, Banken, Anlage- und Hedgefonds usw. (Quelle: «Bericht über die Transparenz in der Betriebsrechnung 2015» der Finma vom 9.9.2016)
Macht zusammen über sechs Milliarden Franken.

https://w​ww.infosperber.ch/Ges​ellschaft/2-Saule-Zeh​nmal-hohere-Verwaltun​gskosten-kurzen-die-R​enten

Aber man kürzt lieber noch zuerst den Umwandlungssatz und verhindert dann den Kapitalbezug.
Die Versicherungen wird's freuen. Das Fuss- "Volk" weniger.

Und nicht wenige sind dann auch schon bereits tot, ehe sie einen Franken BVG oder AHV gesehen haben:

"Im Jahr 2016 waren 44 Prozent der Verstorbenen über 85-jährig. 42 Prozent waren 65 bis 84 Jahre alt, 11 Prozent 45- bis 64-jährig und 2,8 Prozent unter 44 Jahren."

Also 13.8% der Bevölkerung erlebten das reguläre Rentenalter 64 bzw. 65 nicht. Darüber wie viele kurz nach erreichen des Rentenalters verstorben sind gibt das Bundesamt für Statistik (BFS) keine Auskunft, obwohl das auch von Bedeutung wäre.
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March 2019 Kommentar zu
5 Punkte für ein lebendiges, wohlhabendes und offenes Zürich
"Der Zins ist lediglich der Preis für Kapital und richtet sich nach Angebot und Nachfrage."

Das klingt gar so, dass Sie glauben, Banken würde die Ersparnisse ihrer Kunden ausleihen was den Zins rechtfertigt...
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March 2019 Kommentar zu
5 Punkte für ein lebendiges, wohlhabendes und offenes Zürich
Besser als Kompromisse wäre einmal zu hinterfragen, warum wir so ein Bevölkerungswachstum haben und deshalb verdichtet wohnen sollen.
Ich würde sagen, wegen dem Wirtschaftswachstum, wo angeblich überall "Fachkräfte" fehlen sollen.

Weiter sollte man fragen, warum man überhaupt ständiges Wirtschaftswachstum, überproportional zum Bevölkerungswachstum braucht.

Der Schweizer Manager, Gesellschaftskritiker​ und Autor Hans A. Pestalozzi schrieb einst dies:

»Wir sind für Wachstum«, war der Titel einer Inseraten-Kampagne der Schweizer Banken. »Das Wachstum der Wirtschaft muss angekurbelt werden«, so das Rezept der Manager. Verdrängt man denn die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte ? Warum ist man nicht fähig, einige ganz einfache Rechnungen zu machen ? 2% Wachstum bedeutet Verdoppelung in 35 Jahren. Eine Verdoppelung muss man sich ganz konkret vor Augen führen. Dies heisst : In 35 Jahren von allem, was wir heute in der westlichen Industriewelt an materiellen Gütern und Dienstleistungen haben, doppelt so viel !Doppelt soviel Strassen Doppelt soviel Autos Doppelt soviel Häuser Doppelt soviel Ferienreisen Doppelt soviel Medikamente Doppelt soviel Bier Doppelt soviel Koteletten usw. Jeder nur einigermassen vernünftige Mensch sieht sofort ein, dass ein solches Rezept heller Wahnsinn ist. Aber die Herren wollen ja nicht 2 % Wachstum, sondern 6 %, um ihre Probleme lösen zu können"

Ich sehe als Gründe für das "Zwangswachstum" vor allem Geld, sprich Zinsen, Dividenden, Rendite die ja auch irgendwo finanziert werden müssen.
Doch lustigerweise fragt hier im Gegensatz zu Renten und Sozialleistungen rein niemand nach der Finanzierung und ob wir und diese Leistungslosen Einkommen an die Oberschicht noch leisten können.

Stattdesse​n wird ständig von der Arbeitnehmerschaft Opfer verlangt, welche die eigentliche Leistung erbringt.

Aber ich mache mir natürlich keine Illusionen von der Rotarier - FDP darauf eine befriedigende Antwort zu erhalten.
Sie wird sich immer hinter gehobener Kleidung und gediegenen Texten alla Andersen Consulting, welche ein Grossteil der Bevölkerung nicht versteht, rausreden.

Wer nicht weiss, was Rotarier sind hier ein Einblick:

https://​insideparadeplatz.ch/​2012/02/22/rotary-1-k​ielholz-doerig-gutzwi​ler-und-viele-ex/

http://www.rotary-zue​rich.ch/die-schweiz-z​uruck-zu-unseren-wurz​eln/sergio-ermotti/

https://www.aargaue​rzeitung.ch/panorama/​vermischtes/hannes-sc​hneider-ammann-bei-fr​eunden-11575397



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