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Händeschütteln gehört zu unserer Kultur

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In mei­ner Nach­bar­ge­meinde Ther­wil BL hat die Schul­lei­tung kürz­lich ent­schie­den, dass mus­li­mi­sche Schü­ler ihre weib­li­chen Lehr­per­so­nen nicht mehr mit Hän­de­druck be­grüs­sen müs­sen. Dies aus Re­spekt vor ihrer Re­li­gion, wel­che vor­schreibt, dass ein Mann eine Frau nicht berühren darf, wenn sie nicht seine Ehe­frau ist.

Nach den Diskussionen über den Schwimmunterricht für muslimische Mädchen und dem Kopftuchtragen an Schulen ist nun ein weiteres Thema aufs Tapet gekommen. Eigentlich geht es immer um die gleiche Grundsatzfrage: Wie weit lassen wir jene Werte von anderen Glaubensgruppen zu, welche unseren Werten und unserer Kultur zuwiderlaufen? Seit das Bundesgericht im letzten Jahr entschieden hat, dass ein Kopftuchverbot an einer Schule ein unzumutbarer und unverhältnismässiger Eingriff in die Religionsfreiheit ist, könnte ja auch ein Händedruck einer Lehrerin plötzlich eine Grundrechtsverletzung​ darstellen. Das Bundesgericht hat in seinem Entscheid ausgeführt, dass die Schule vielmehr Toleranz lehren soll, statt Verbote gegenüber religiösen Symbolen auszusprechen. Aber sollen wir mit unserem freiheitlichen Gedankengut und mit unserer grenzenlosen Toleranz intolerante Lebensarten tolerieren? Nein, das sollen wir nicht.

Das Händeschütteln ist ein in vielen westlichen Ländern gängiges Begrüssungsritual. Bereits in der römischen Zeit ist die Tradition des Händeschüttelns bekannt gewesen. Auf vielen römischen Münzen lässt sich das Händeschütteln als Symbol der Eintracht wiederfinden. Es ist ein Ritual, welches auf unseren Werten basiert. Es darf nicht mit Füssen getreten werden. Der Entscheid dieser Schulleitung darf keine Schule machen.


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44%
(18 Stimmen)
Peter Graham Lancashire sagte April 2016

In Lahore vor vielen Jahren war ich mit diesem Brauch konfrontiert.Es war für mich ein KulturSchock! Trotzdem finde ich dass Therwil recht hat, um kostspieliege und langwierige Rechtsfälle und einen Auschluss aus der Schule und der Gesellschaft zu vermeiden.Die hiesige Imane waeren m.E. gut beraten gegen solche mittelalterliche Bräuche zu pladieren.Paradox ist die heutige Meldung dass Air France Hostessen bei der Landung in Teheran angehalten sind einen Kopftuch zu tragen! Wir sind liberaler.PGL



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21%
(19 Stimmen)
Bruno Zoller sagte April 2016

Die Römer haben auch gekreuzigt und gefoltert. Sind dies somit auch Rituale welche auf unseren Werten basieren?
Das Bundesgericht hat offenbar in seinem Entscheid ausgeführt, dass die Schule vielmehr Toleranz lehren soll, statt Verbote gegenüber religiösen Symbolen auszusprechen. Deshalb können und müssen wir sehr wohl mit unserem freiheitlichen Gedankengut und mit unserer grenzenlosen Toleranz intolerante Lebensarten tolerieren. Denn das macht Toleranz doch aus, ja es ist sogar eine Definition von Toleranz.

Wenn der Händedruck verweigert wird, wird nicht automatisch unser gängiges Begrüssungsritual "mit Füssen getreten", denn es kommt darauf an mit welchem Grund dieser verweigert wird.

Wenn Sie in die Türkei oder nach Dubai gehen, würden Sie dann ein Kopftuch anziehen?
Denn das ist dort ebenfalls ein Jahrhunderte alter Brauch....
Ich denke Sie würden es ebenfalls schätzen, wenn diese Leute dort Sie so akzeptieren wie Sie sind.


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77%
(22 Stimmen)
Paulsen Jens sagte April 2016

Wenn man ein anderes Land freiwillig als Wohnort wählt, hat man sich damit auch entschieden, die Kultur und die Werte des Gastlandes zu respektieren. Will oder kann man das nicht, geht man dort nicht hin.

Kommt dazu, dass die Verweigerung eines Händedruckes eine Beleidigung darstellt.

Die absolut überwiegende Mehrheit der Moslems in der Schweiz übt ihre Religion auf eine Weise aus, die uns nicht brüskiert. Diese Leute aus Therwil haben also eine Religionsauslegung, die willkürlich und extremistisch ist und sich nicht aus dem Koran ergibt. Solche Leute brauchen wir hier nicht.

Mir tun diese beiden Kinder leid, denn sie müssen sich zwischen Schule/Gesellschaft oder Familie entscheiden und Kinder tun das nicht freiwillig, sondern nur, wenn sie von erwachsenen Bezugspersonen dazu veranlasst werden.




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