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Société > Culture,

Raubkunst

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Schockierend

 

Dass in einer Umfrage, welche das Bundesamt für Kultur bei den Schweizer Museen durchführte,  63 Prozent angaben, nie nachgeforscht haben, ob sich in ihren Sammlungen Raubkunst befindet, ist ein Skandal. Dass in der Schweiz keine Handhabe besteht, Museen und Besitzer von Kunsthandlungen zu solchen Recherchen zu verpflichten, ein grosses Versäumnis der Rechtssetzung. Dass die Verantwortlichen des Zürcher Kunsthauses wider besseres Wissen verschwiegen haben, dass Albert von Kellers Bild einem jüdischen Kunstsammler gestohlen wurde und somit Raubkunst darstellt, ist für mich schlicht schockierend.  Der Handlungsbedarf ist überfällig. Im Interesse der Schweiz und der Schweizer Kunstszene.


Commentaires des lecteurs sur cet article

Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.




60%
(5 Stimmen)
- - sagte July 2014

Auch der Bundesrat hat sich endlich einmal mit dem Problem der "Raubkunst" beschäftigt:

"Mit dem Ziel der Bedarfsabklärung bei der Aufarbeitung der NS-Raubkunstproblemat​​​ik in der Schweiz beauftragte der Bundesrat 2007 das Eidgenössische Departement des Innern (Bundesamt für Kultur) und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (Politische Direktion) in einer Arbeitsgruppe zusammen mit den Kantonen (Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren,​​​ EDK) und den Museumsverbänden (Verband der Museen der Schweiz, VMS; Vereinigung Schweizer Kunstmuseen, VSK) eine freiwillige Umfrage bei Schweizer Museen durchzuführen. Im auswertenden Bericht des EDI/EDA vom 24. November 2010 wurde festgestellt, dass ein grosser Bedarf an Information und Sensibilisierung im Bereich NS-Raubkunst besteht um eine systematische Aufarbeitung zu fördern. (…)"

http://www.ba​​​k.admin.ch/kulturer​b​e​/04402/index.html​?l​an​g=de

Die Suche nach dem möglichen Eigentümer ist aber rechtlich nicht Sache der jetzigen Besitzer. Sobald ein solches Werk entdeckt wird, müssen Polizei und Gerichte tätig werden.


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60%
(5 Stimmen)
- - sagte July 2014

"(…) Dass in der Schweiz keine Handhabe besteht, Museen und Besitzer von Kunsthandlungen zu solchen Recherchen zu verpflichten, ein grosses Versäumnis der Rechtssetzung. (…)"

Es gibt genügend Gesetze, Frau Binder. Polizei und Gerichte können jedoch erst tätig werden, wenn jemand einen Eigentumsanspruch an den Besitzer stellt, und das tun sie auch.

Falls ein Besitzer entdeckt, dass ihm ein Werk nicht zu Eigentum gehört, und dies nicht meldet, macht er sich der Unterschlagung schuldig. Leider lassen es die meisten darauf ankommen …


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64%
(11 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2011

Nun, Frau Marianne Binder, CVP
Museen Kultur Bilder sammeln, ist glaube ich eher etwas für Intellektuellen die etwas von diesen Bildern verstehen.

Diese Verantwortlichen Professoren Studierte der Künste, welche angeblich nicht prüfen woher diese "Raubkunst" kommt, treten in den Medien oft als sehr nette Menschen auf.
Mir ist aufgefallen, dass die sich dann über ein etwas einfaches einfälltiges aber sehr wirksames Plakat unheimlich aufregen können, selber aber das Museeum voller "Raubkunst" haben.
Wenn das bekannt wird, sind diese Menschen dann nicht fair genug, von sich aus solchen Kunstraub zurückzugeben an den Ursprünglichen Eigentümer, dem es damals gestohlen wurde.
Nein, da werden Anwälte eingeschalten, Prozesse eröffnet, um solches Diebsgut behalten zu können.
Ich darf hier nicht genauer darauf eingehen, wer genau diese Leute sind, welche so vernarrt in diese Kunst sind. Diese Wahrheit wird nicht gerne gehört.


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70%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2011

Eine Frage Marianne Binder, CVP

Ist Raubkunst sammeln, nicht etwas was von der Behörde bereits geahndet wird? Es gibt doch sicher Gesetze, welche durchgesetzt werden könnten?

Da ja die Fraktion der SVP bekannt ist als Kultur und Bilderbanausen, man sammelt nur Hodler oder wie der heisst Bilder, haben Sie Ihren Parteikolleginnen und Parteikollegen welche solche Museen führen einen riesen Dienst erwiesen, und gezeigt, dass diese Kunstgier, scheinbar keine Grenzen kennt.

Oder mutiert nun die Schweizer SVP aufeinmal zur Schweizer Kunstszene?


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50%
(8 Stimmen)
Marianne Binder-Keller sagte October 2011

1. Wieso SVP?
2. Wieso Dienst erwiesen? Und wem genau?
3. Würde ich doch zurückweisen, dass Hodlersammler Baunausen sind? Hodler selbst zumindest war keiner.



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50%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte November 2011

Entschuldigen sie bitte Frau Marianne Binder,
Aber ich bringe es einfach nicht übers Herz, hier einen Kommentar oder eine Antwort zu geben.

Frundliche Grüsse


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