Sprache: F I

Josef Schlegel

Josef  Schlegel
Josef Schlegel
Wohnort:
Beruf:
Jahrgang: -








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

August 2016 Kommentar zu
Die Schweizer Altersvorsorge: Herausforderungen und Reformvorschläge
Die demographische Entwicklung wird oft herangezogen, wenn es um die Erhöhung des Rentenalters oder der AHV-Beiträge geht. Dabei wird sie von verschiedenen Stellen unterschiedlich beurteilt. Ich persönlich tendiere eher darauf, dass sich in den nächsten Jahren punkto Erhöhung der Lebenserwartung nicht viel ändern wird. Dass die geburtenstarken Jahrgänge irgendwann ins Rentenalter kommen, weiss man nicht erst seit heute. Trotzdem wird dies immer wieder als Argument angeführt. Offensichtlich hat es die AHV unterlassen, rechtzeitig darauf zu reagieren. Die Darstellung im Artikel Altersvorsorge, dass Rentner mit AHV und Pension auf 67% ihres letzten Lohnes kommen, finde ich sehr optimistisch. Ich selbst habe in einer Pensionskasse bei einer Bahngesellschaft eingezahlt, als es noch lange kein Obligatorium gab. Die AHV-Beiträge wurden lückenlos entrichtet. Trotzdem beträgt mein monatliches Einkommen aus AHV und Rente knapp die Hälfte des letzten Lohnes. Da muss ich etwas falsch gemacht haben, denn 17% Unterschied sind kein Pappenstiel.
-
April 2016 Kommentar zu
Händeschütteln gehört zu unserer Kultur
Ich gratuliere Frau Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter zu Ihrer Haltung. Auch der Meinung der Herren Salomon, Schüpbach und Schweizer kann ich nur zustimmen.

Mit ihrer Anpasserei, sei es in der Politik oder Religion, ist die Schweiz auf dem besten Weg dazu, ihre Identität zu verlieren. Immer wieder kommen neue Fälle dazu und unsere obersten Richter geben den Ausländern, die das Gericht anrufen, noch recht. Verständlich, dass sich diese Herren bei der letzten Abstimmung gewehrt haben, da sie ihren Handlungsspielraum eingeengt gesehen haben.

Einerseits wird Kopftuchtragen im Unterricht erlaubt, andererseits wird Schweizer Kindern verboten, mit Edelweisshemden in die Schule zu kommen. Wo führt das noch hin? Wir sind hier in Europa und im Abendland sind andere Religionen und Kulturen zuhause als im Orient.

Wenn sich jemand entschliesst, in die Schweiz zu kommen, hat er sich unseren Gepflogenheiten anzupassen und nicht umgekehrt.
-
February 2014 Kommentar zu
SVP muss Verantwortung übernehmen, FDP wird sie unterstützen
Wenn ein Abstimmungsresultat zugunsten einer SVP-Initiative entschieden wird, heisst es immer, die SVP müsse jetzt Verantortung übernehmen. Hat sie das nicht vorher schon getan. Die Vereinabrungen mit der EU sind Verträge und jeder Vertrag kann gekündigt werden. Soviel ich weiss, enthält die Vereinbarung über die Zuwanderung einen Passus, wonach der Vertrag bei wirtschaftlichen oder sozialen Problemen revidiert werden kann. Wo waren die "Verantwortlichen" in der Vergangenheit und warum haben sie diese Möglichkeit nicht genutzt? Die EU profitiert von der Schweiz genauso wie umgekehrt. Die EU vielleicht noch mehr. Denn bereits heute sollen mehr schwere LKW durch die Schweiz rollen, als einmal bewilligt. Dann machen wir mal die Grenzen für die ausländischen LKW zu, welche die Schweiz als Transitland benutzen und eine Abgabe leisten, die in keinem Verhältnis zum Aufwand steht, den die Schweiz für den Unterhalt der Strassen aufwenden muss. Die Absicht war ja, den Schwerverkehr von der Strasse auf die Schiene zu bringen. Was ist heute davon geblieben? Das Ausland ist, schon von der technischen Seite her, gar nicht bereit dazu. Wenn sich wieder mehr Firmen dazu aufraffen können, mehr in die Ausbildung von Fachkräften zu investieren und Lehrlinge auszubilden (Ausbildung kostet), anstatt Ende Jahr hohe Gewinne auszuweisen, von denen der einfache Arbeiter nichts spürt, dann brauchen wir weniger oder keine ausländischen Spezialisten. Bisher wurde immer alles betreffend Zuwanderung schöngeredet und am Volk vorbeipolitisiert. Die Vertreter, die eigentlich das Volk vertreten sollten, sind zu Interessenvertretern der Firmen geworden, deren Verwaltungsratsmandat​ sie ausüben. Sind wir froh, dass wir eine direkte Demokratie haben, wo das Volk die Politiker an der Urne mit ihrer Willensbezeugung aufrütteln kann.
-