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Markus Moos GLP

Markus Moos
Markus Moos GLP
Wohnort: Horn
Beruf: Dipl. Informatik Ingenieur FH, Software Engineer, Pflegevater
Jahrgang: 1973

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Was der Homo Erectus mit dem Atomausstieg zu tun hat...
Atom­strom ist toll, wenn nur der Atom­müll nicht wä­re. In den tech­no­lo­gie-gläu­b​i­gen Sieb­zi­ger Jah­ren hielt man das Pro­blem der End­la­ge­rung für lös­bar. 45 Jahre spä
Kuh oder Kalb ?
Ist der Autofahrer die Milchkuh der Nation oder doch eher das Kalb? Und was meint das Bundesamt für Statistik dazu?
Energiewende ade
Nun ist es also so­weit. Die Be­ra­tun­gen der Ener­gie­stra­te­gie im Na­tio­nal­rat las­sen die Be­fürch­tun­gen wahr wer­den. In Sa&
Lenken, nicht subventionieren!
Land auf Land ab wird über die Um­set­zung der Ener­gie­wende dis­ku­tiert. Auf Bun­des-, Kan­tons- und Ge­mein­de­e­bene jagt ein För­der­pro&
Die Familieninitiative schafft Ungerechtigkeiten
Gleich vor­weg: Als Vater einer Mit­tel­stands­fa­mi­​lie mit drei schul­pflich­ti­gen Kin­dern, wel­che von mei­ner Frau und mir selbst­be&s

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Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Kommentar
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
2
Das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
soll im Kanton Thurgau von 18 auf 16 Jahre reduziert werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
3
Die Armee soll neue Kampfjets für 
CHF 6 Milliarden
beschaffen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
4
Parteien im Kanton Thurgau sollen Spenden und Beiträge von über CHF 10'000.- offenlegen müssen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
5
Um Übergriffe auf die Polizei zu verhindern, soll die Polizei im Kanton Thurgau vermehrt mit 
Body-Cams
ausgestattet werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
6
Bei 
Kriminaldelikten
soll vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von Geldstrafen ausgesprochen werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
7
Der Kanton Thurgau soll mehr Geld für den Schutz von 
religiösen Minderheiten
ausgeben.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
8
Der Einsatz von Videokameras zur Überwachung von öffentlichen Plätzen soll im Kanton Thurgau verstärkt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
9
Der Polizeibestand im Kanton Thurgau soll stärker als vom 
Regierungsrat vorgeschlagen
aufgestockt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
10
Der Kanton Thurgau soll ein System zur elektronischen Stimmabgabe einführen, sobald ein sicheres System erfolgreich geprüft wurde.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
11
An den Berufsschulen und Gymnasien des Kantons Thurgau sollen Informationsveranstaltungen des Militärs in den Lehrplan aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
12
Der Bund soll die Grenzkontrollen im Bahnverkehr weiter ausbauen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
13
Staatliche Entwicklungshilfe soll an die Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern durch ihre Herkunftsländer gekoppelt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
14
Die 
Wertfreigrenze
soll als Massnahme gegen den Einkaufstourismus von heute CHF 300.- auf CHF 150.- gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
15
Das aktive Wahl- und Stimmrecht für Ausländer/innen soll auf 
kantonaler Ebene
für Personen, welche seit mindestens 10 Jahren in der Schweiz und davon seit mindestens 5 Jahren im Kanton Thurgau leben, eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
16
Die Schweiz soll in den Verhandlungen um das institutionelle Rahmenabkommen mit der EU die 
Massnahmen zum Schutz von Löhnen und Arbeitsbedingungen (sog. flankierende Massnahmen) höher gewichten als den freien Marktzugang zur EU
.

 
Wir brauchen weiterhin flankierende Massnahmen. Allerdings sollte die Schweiz bei der konkreten ... alles anzeigen

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
17
Der Kanton Thurgau soll mehr Geld für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 
Gute Bildung und Integration i... alles anzeigen

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
18
Die ordentliche Einbürgerung im Kanton Thurgau soll durch die Verringerung der 
Gebühren
vereinfacht werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
19
Personen, welche die Schweizer Sicherheit gefährden, sollen ausgeschafft werden können, 
auch wenn die Sicherheit dieser Person im Ausschaffungsland nicht garantiert werden kann
.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
20
Um Freihandelsabkommen mit neuen Märkten wie Südamerika und Südostasien abzuschliessen, soll die Schweiz wirtschaftliche Handelshemmnisse (z.B. Schutzzölle) für landwirtschaftliche Importprodukte abschaffen. Die Handelshemmnisse sollen jedoch nur für diejenigen landwirtschaftlichen Importprodukte abgeschafft werden, die ökologische und menschenrechtliche Standards einhalten.

 
Ich bin durchaus für eine massvolle Lockerung des Importschutzes für die Schweizer Landwirtschaft zu haben. Den Importschutz komplett aufzuheben wird den Produ... alles anzeigen

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
21
Das 
Verbot der Plakatwerbung für Tabak und Alkohol
soll auf E-Zigaretten und alle weiteren nikotinhaltigen Produkte ausgeweitet werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
22
Bei der Neueinzonung von Bauland sollen mindestens 30% für Genossenschaften reserviert sein müssen, um den preisgünstigen Wohnungsbau zu fördern.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
23
Es soll ein verstärkter Kündigungsschutz für Arbeitnehmer/innen über 55 Jahren eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
24
Um der zunehmenden Belastung durch die steigenden Krankenkassenprämien für Privatpersonen entgegenzuwirken, sollen die Steuerabzüge für Krankenkassenprämien erhöht werden.

 
Steuerabzüge sind das falsche Mittel, weil davon die hohen Einkommen aufg... alles anzeigen

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
25
Der Kanton Thurgau soll Projekte der 
Zeitvorsorge
aktiv fördern und die notwendigen Rahmenbedingungen dafür schaffen.

 
Zeitvorsorge finde ich ein ganz spannendes Modell, u... alles anzeigen

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
26
Es soll eine 
Widerspruchslösung
in der Organspende eingeführt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
27
Um die Gesundheitskosten zu senken, sollen im Kanton Thurgau 
Mindestfallzahlen
für Spitäler verstärkt angewendet werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
28
Angestellte, welche behinderte Familienmitglieder zu Hause pflegen, sollen von ihrem Arbeitgeber 
5 Tage bezahlten Urlaub
pro Krankheits- oder Unfallereignis erhalten.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
29
Der Anreiz für Arbeitslose, eine Stelle zu finden, soll erhöht werden, indem die Höhe der Arbeitslosengelder bei längerer Bezugszeit reduziert wird.

 
Ich würde die Bezugsdauer nicht weiter kürzen. Je ... alles anzeigen

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
30
Kinder und Jugendliche, für welche es versäumt wurde, Krankenkassenprämien zu zahlen, sollen nicht mehr auf die 
schwarze Liste
kommen.

 
Jugendlichen die medizinische Versorgung zu entziehe... alles anzeigen

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
31
Mittelfristig soll das ordentliche Rentenalter für Frauen und Männer je um mindestens ein Jahr erhöht werden (d.h. für Männer auf mindestens 66 Jahre und für Frauen auf mindestens 65 Jahre).

 
Das Rentenalter nicht zur erhöhen, heisst die Kosten für die steigende L... alles anzeigen

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
32
Zusätzlich zum klassischen 
Mutterschaftsurlaub
und dem neu beschlossenen 
Vaterschaftsurlaub
soll eine sogenannte 
Elternzeit
von mindestens 10 Wochen eingeführt werden.

 
Alle Paare (egal wer das Familieneinkommen bestreitet) sollten frei entsch... alles anzeigen

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
33
Ehepaare sollen gemäss 
Individualbesteuerung
als Einzelpersonen besteuert werden.

 
Ehepaare sollten wählen könn... alles anzeigen

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
34
Gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft sollen neu neben Stiefkindern auch fremde Kinder gemeinsam adoptieren dürfen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
35
Fremdsprachige Kinder sollen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 
Die Schule muss für einen zügigen Spracherwerb sorgen. In grösseren O... alles anzeigen

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
36
Die Praxis zur 
Dispensation
von der Schule aufgrund religiöser Ansichten soll gelockert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
37
Schulergänzende 
Tagesstrukturen
sollen stärker durch den Kanton und die Gemeinden im Kanton Thurgau subventioniert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
38
An Studierende von wenig vermögenden Familien sollen anstelle von Stipendien vermehrt 
zinslose Darlehen
vergeben werden.

 
Jeder Jugendliche(r) in diesem Land sollte Anrecht a... alles anzeigen

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
39
Der Kanton Thurgau soll mehr Gelder für die Förderung von regionalen Jugend-, Kultur- und Sportvereinen zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
40
Im Kanton Thurgau sollen Eltern die Primar- & Sekundarschule für ihre Kinder unabhängig von ihrem Wohnort frei wählen können.

 
Das würde gerade Landschulgemeinde neue Möglichkei... alles anzeigen

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
41
Der Kanton Thurgau soll Massnahmen zur Erhöhung des 
Anteils männlicher Lehrer an den Volksschulen sowie an der Thurgauer PH
ergreifen.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
42
Neben 
fossilen Brennstoffen
sollen neu auch 
Treibstoffe
mit einer 
Lenkungsabgabe
besteuert werden. Die Einnahmen sollen analog der Lenkungsabgabe für Brennstoffe gleichverteilt an die Bevölkerung / Unternehmen zurückverteilt werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
43
Um Kapazitätsprobleme und Engpässe im Strassen- und Schienenverkehr zu reduzieren, soll der Bund ein Mobility Pricing einführen, das den Strassen- und Schienenverkehr zu Spitzenzeiten und auf viel befahrenen Strecken verteuert und diesen zu Randstunden und auf Nebenrouten verbilligt.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
44
Der Kanton Thurgau soll das Pendeln per Fahrrad fördern, indem er ein Radweg-Netzwerk 
für Pendler
finanziert.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
45
Der Kanton soll mehr Gelder für den Anschluss ländlicher Regionen an das ÖV-Netz aufwenden.

 
Gerade im ländlichen Raum ist... alles anzeigen

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
46
Im Kanton Thurgau soll die Verwendung von Einweg-Plastikprodukten an Grossveranstaltungen verboten werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
47
Der Kanton Thurgau soll Hauseigentümer bei der Anschaffung von Solaranlagen stärker finanziell 
unterstützen
.

 
Eine lokale Energieversorgung mit einem hohen Anteil... alles anzeigen

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
48
Der Kanton Thurgau soll den Individualverkehr weiter attraktiv gestalten, indem er in Umfahrungsstrassen investiert.

 
Gerade in einem ländlichen Kanton wie dem TG ist ei... alles anzeigen

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
49
Der Kanton Thurgau soll seine jährlichen Fördergelder für erneuerbare Energie-Technologien von 18 auf 20 Mio. Franken erhöhen.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
50
Das Betreiben von 
5G-Netzantennen
soll verboten werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
51
Der Bund soll einen Mindestlohn von CHF 4000.- einführen.

 
Ich stehe einem gesetzlichen M... alles anzeigen

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
52
Die Geschäftsöffnungszeiten sollen im Kanton Thurgau vollständig liberalisiert werden.

 
Eine vollständige Liberalisie... alles anzeigen

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
53
Der Bund soll den 
automatischen Informationsaustausch
auch zwischen inländischen Banken und Steuerbehörden für Schweizer Staatsbürger/innen einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
54
Lebensmitteln soll der Zugang zum Schweizer Markt nicht 
automatisch gewährt
werden, auch wenn sie in der EU zugelassen sind.

 
Das Cassis-de-Dijon Prinzip in Kombination mit Impor... alles anzeigen

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
55
Die Steuerprogression der kantonalen Einkommenssteuer soll so verändert werden, dass gutverdienende Bürger mehr Steuern bezahlen als heute.

 
Der TG sollte für gut verdienende Bürger ein attra... alles anzeigen

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
56
Im Kanton Thurgau soll der maximale Pendlerabzug von aktuell 6000 Franken auf 6600 Franken angehoben werden.

 
Wer pendelt, verursacht öffentliche Kosten. Eine De... alles anzeigen

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
57
Aufgrund des aktuellen Haushaltsüberschusses soll die Unternehmensgewinnsteuer im Kanton Thurgau reduziert werden, um den Wirtschaftsstandort Thurgau weiter zu stärken.

 
Ich sage Ja zur Senkung der Unternehmenssteuern, wie sie am 9. Februar zur... alles anzeigen

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
58
Das Ausgabenwachstum des Kantons Thurgau soll maximal gleich hoch sein wie das Thurgauer Wirtschaftswachstum.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
59
Um den Wirtschaftsstandort Thurgau attraktiver zu gestalten, soll der Kanton stärker in digitale Infrastruktur investieren.

 
Wir brauchen einen gute digitale Infrastruktur. Visi... alles anzeigen

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen

Kandidaturen

Kandidatur:

Wahlkreis: Bezirk Arbon
Partei: GLP
Liste: Grünliberale (glp)
Listenplatz: 6.5
Bisheriger Sitz: Nein
Wahltermin: 15.03.2020
Ergebnis: Nicht gewählt


Dafür setze ich mich ein

Bildungspolitik / Chancengerechtigkeit:
Unzureichende Bildung verursacht hohe volkswirtschaftliche Kosten. Es ist deshalb im Interesse des Staates die Chancengerechtigkeit für Kinder aus armen oder randständigen Familien weiter zu verbessern. Eine gute Ausbildung ist die beste Vorsorge nicht in die Sozialhilfe abzurutschen. Ein vielversprechender Ansatz ist z.B. die verbesserte Koordination von Stipendienwesen und Sozialhilfe.

Umweltschutz:
Konsequenter Umweltschutz und liberale Wirtschaftspolitik sind keine Gegensätze. Der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen bildet vielmehr die Grundlage für die langfristige Wirtschaftskraft. Insbesondere der unzureichende Klimaschutz generiert massive Kosten für kommende Generationen. Aber auch andere Themen, wie Biodiversität, Kulturlandschutz, Energieeffizienz, oder Förderung des Langsamverkehrs verdienen mehr Beachtung in der Politik.

Leistung muss sich lohnen:
Die Wirtschaft und insbesondere die innovativen Köpfe sind Grundlage unseres Wohlstandes und brauchen entsprechende Ellbogenfreiheit. Die Regulierungsdichte ist kritisch zu hinterfagen und wo immer möglich mit bürokratiearmen Anreizsystemen zu ersetzen.

Staatsfinanzen:
Über den Konjunkturzyklus ausgegelichene Staatsfinanzen sind eine Frage der Fairness gegenüber der nächsten Generation. Es darf nicht sein, dass wir unsere Probleme auf Kosten anderer lösen.

Persönliche Freiheit wahren:
Die Verteidigung der individuellen Freiheit ist mir ein Herzensanliegen. Bürgerinnen und Bürger gestalten ihr Leben eigenverantworltich. Unorthodoxe Lebensentwürfe sind eine Bereicherung für die Gesellschaft. Ein schlanker Staat beschränkt sich auf seine Kernaufgaben (Infrastruktur, Sicherheit, Bildung, Umweltschutz, soziales Auffangs- bzw. Aufstiegsgnetz, , ....)



Das habe ich erreicht

Öffentlichkeitsprinzip:
Ich war Ideengeber und Ghostwriter der Motion von Ueli Fisch zur Einführung des Öffentlichkeitsprinzips im Kanton Thurgau. Leider wurde die Motion anfangs November 2015 im Kantonsrat versenkt. Anschliessend haben wir mit Partnern aus anderen Parteien eine kantonale Volksinitiatve (https://www.offenstattgeheim.ch/) lanciert und diese im Mai 2019 gegen den Willen der Regierung mit über 80% Ja Anteil gewonnen.

Initiative Energie- statt Mehrwertsteuer
Ich habe persönlich rund 900 Unterschriften für die Initiative gesammelt habe. Dabei habe ich unzählige Gespräche auf der Strasse geführt und überwiegend positive Rückmeldungen erhalten. Diese Erfahrung steht im krassen Gegensatz zurm enttäuschenden Resultat an der Urne. Uns Grünliberalen ist es nicht gelungen, das Anliegen in adäquater Form der breiten Bevölkerung zu vermitteln. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass eine ökologische Steuerreform ein zentrales Element zur Bewältigung der Energiewende gewesen wäre. Der heutige Subventionsdschungel ist mir ein Dorn im Auge.

Wahlkampfleitung der glp im Bezirk Arbon bei den Kantonsratswahlen 2012, 2016 und 2020.



Meine politischen Ämter und Engagements


2016-[Kandidatur] Grossratskandidatur
2014- Präsident glp Bezirk Arbon
2014- Vorstand glp Thurgau
2012-2014 Vorstand glp Bezirk Arbon
2012-[Kandidatur] Grossratskandidatur


Hobbies / Interessen

Politik insbesondere Finanz-, Bildungs-, Sozial- und Umweltfragen - Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen - Velo fahren - Musik



Meine neusten Kommentare

January 2019 Kommentar zu
Ehestrafe
Eigentlich sind wir uns ja alle einig. Ein Steuerrecht sollte niemanden bevorteilen. Jeder sollte aufgrund seiner wirtschaftlichen Möglichkeiten zur Kasse gebeten werden. Persönliche Entscheide wie Zivilstand oder Arbeitsverteilung sollten keine Rolle spielen. Oft wird mit diesen Argumenten die Individualesteuerng angepriesen. Doch ist sie wirklich die beste Lösung?

Wenn in der Indiviualbesteuerung in einer Partnerschaft kein Sockelbetrag vom einen Partner zum anderen Partner übertragen werden kann, wird eine Lebensgemeinschaft mit einem Einkommen aufgrund der Progression deutlich schlechter gestellt als eine Gemeinschaft mit zwei gleich grossen Einkommen. So umgesetzt schafft die Individualbesteuerung​ schafft einfach neue Ungerechtigkeiten/Anr​eize.

Ein (Teil-)Splittingmodel​l hat dieses Problem nicht und ist administrativ einfacher. Natürlich kann man argumentieren, dass ein Splitting Lebensgemeinschaften gegenüber Alleinstehenden bevorteilt. Aus meiner Sicht lässt sich dies rechtfertigen, da Lebensgemeinschaften in der Sozialhilfe solidarisch haften. Wenn der eine Partner in finanzielle Nöte gerät, wird zuerst auf die finanziellen Mittel des anderen Partners zurück gegriffen, bevor öffentliche Sozialhilfegelder zu fliessen beginnen. Aus diesem Grund sind alleinstehende Personen in der Sozialhilfe im Vergleich zu Ehen/Partnerschaften deutlich übervertreten. So gesehen fände ich das Splitting eigentlich vernünftiger als die Individualbesteuerung​.

Wer dennoch eine "harte" Individualbesteuerung​ fordert, muss konsequenterweise aber auch in der Sozialhilfe die Partner individuell beurteilen.
-
April 2016 Kommentar zu
Kuh oder Kalb ?
Grüezi Herr Schweizer

Ich habe mich nicht grundsätzlich gegen eine Fondsfinanzierung für Ausbau und Betrieb der Strassen ausgesprochen. Zu ein entsprechenden Gegenstück zum Finöv könnte ich je nach konkreter Ausgestaltung allenfalls ja sagen.
Zur Milchkalb-Initiative sage ich dennoch nein. Solange der individuelle, motorisierte Strasseverkehr ungedeckte Kosten von 5.4 Mia. pro Jahr verursacht, sollte man ihm nicht auch noch weitere Steuergeschenke machen.

Mit eme Gruess

Markus Moos
-
April 2016 Kommentar zu
Kuh oder Kalb ?
Grüezi Herr Schweizer

Haben Sie die Studie gelesen? Bei den von mir erwähnten Kosten, geht es nicth um irgendwelche Krankheits-, Unfall- und Umweltkosten, sondern um Kosten welche durch den motorisierten Strassenverkehr verursacht werden. Ich fände es im Sinne der Kostenwahrheit richtig, wenn derjendige der Auto fährt, auch dafür aufkommen muss und zwar in Abhängigkeit davon, wieviele Kilometer er fährt. Insofern scheint mir der Beitrag aus der Mineralölsteuer an die Bundeskasse gar nicht so schlecht. Erstens wird er pro Liter und damit pro Kilometerleistung erhoben und zweitens profitiert die Allgemeinheit, welche auch die Nachteile trägt. .

Natürlich haben Sie recht, dass auch die Bahn externe Kosten verursacht. Die Studie weist die Kosten übrigens auch für den Bahnverkehr aus. Im heutigen System sind die von der Allgemeinheit getragenen Kosten für Bahn und Strasse absolut gesehen in etwas vergleichbar. Die Behauptung die Strasse werde systematisch benachteiligt, kann ich deshalb nicht nachvollziehen. Auch aus dieser Betrachtung sehe ich keinen Grund an der heutigen Regelung etwas zu ändern.

Mit freundlichen Grüssen

Markus Moos
-
March 2016 Kommentar zu
Thurgau nachhaltig gestalten.
Grüezi Herr Rüegg

Ich habe grossen Respekt vor Ihrem persönlichen Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. Ich frage mich aber, Sie sich auf dem politischen Parket entsprechend einbringen möchten. Planen Sie bereits konkrete Vorstösse im Grossen Rat?
Sind Sie bereit sich innerhalb der FDP zu exponieren und Ihre Linie auch gegen die Fraktionsmehrheit im Rat zu vertreten? Darauf müssten Sie sich wohl einstellen. Die FDP des Kanton Thurgaus hat zwar immer wieder Mitglieder mit einer Affinität zu Umweltthemen, stimmt aber im Grossen Rat meist geschlossen gegen Umweltvorlagen.
Oder was halten Sie davon, wie die FDP vorgestern im Nationalrat der Energiestrategie die Zähne gezogen hat. (siehe auch https://www.vimentis.​ch/dialog/readarticle​/energiewende-ade/ ).
Ein anderes Beispiel gefällig? Beim Umweltrating zu den St.Galler Regierungsratswahlen ( http://www.umweltrati​ng.ch/stgallen/wahlve​rsprechen-regierungsr​at/ ) belegen die beiden FDP Kandidaten die beiden letzten Plätze. Sogar hinter Stefan Kölliker von der SVP. Nachhaltigkeit sieht für mich anders aus.
Wer in der FDP nachhaltige Politik betreiben will, braucht ein beachtliches Stehvermögen oder er knickt ein, wie schon so viele vor ihm. Bevor Sie dieses Schicksal ereilt, überlegen Sie sich doch einen Parteiwechsel. Bei uns in der glp sind Sie herzlich willkommen. Wir teilen nicht nur die liberalen Werte der FDP, sondern betreiben auch eine konsequente Umweltpolitik.

Mit freundlich Grüssen

Markus Moos
-
February 2015 Kommentar zu
«Energie- statt Mehrwertsteuer» ist wirtschaftsfeindlich

Grüezi Herr Grüter

Leider kann ich Ihre Argumentationskette nicht überzeugen, weshalb die Initiative wirtschaftsfeindlich sein soll.

Zum Tourismus:
Ihre Argumentation basiert auf der Annahme, dass Tourismusbetriebe die Verteuerung der Energiekosten nicht durch die Einsparungen bei der MWST kompensieren können. Weil viele Tourismusbetriebe personalintensive Betriebe sind, führt die Abschaffung der MWST zu erheblichen Einsparungen. Ich bin mir sicher, dass ein beträchtlicher Anteil der Tourismusbetriebe von der Vorlage profitieren wird. Wellness-Hotels mit hohen Energieausgaben, haben zudem die Möglichkeit auf ökologische Energieträger umzusteigen, wie das heute schon zahlreiche Betriebe getan haben.

Zur Exportindustrie:
Die​ Probleme sind mir vertraut, arbeite ich doch selber in einem Betrieb, der seine Produkte zu über 95% exportiert. Allerdings lässt die Initiative dem Gesetzgeber verschiedene Möglichkeiten offen, auf wettbewerbsverzerrend​e Auswirkungen zu reagieren. Ich bin mir sicher, dass für die Exportindustrie auf Gesetzesstufe geeignete Massnahmen gefunden werden können.
Weiter muss ich auch darauf hinweisen, dass es sehr wohl Exportbetriebe gibt, welche gerade wegen ihrer hohen Margen sehr verschwenderisch mit Energie umgehen. Ich arbeite in einem ernergietechnisch heillos veralteten Industriepark, obwohl wir sehr hohe Gewinne ausweisen. Als ich einen Manager auf diesen vermeintlichen Widerspruch angesprochen habe, habe ich eine einleuchtende Erklärung erhalten. Die Gewinnmargen auf neuen Produkten seien deutlich höher. Deshalb würden energietechnische Sanierungen, auch wenn sie sich unbestrittenermassen finanziell lohnen würden, nicht gemacht. Die Produkte sind im Vergleich dazu einfach zu profitabel. Der Manager hätte recht, wenn die heutigen Energiekosten alle Folgekosten decken würden. Leider aber generiert meine Firma mit ihrem Verhalten erhebliche Folgekosten zu Lasten der Allgemeinheit, welche den wirtschaftlichen Spielraum der nächsten Generation langfristig einschränkt. Das ist aus meiner Sicht wirtschaftsfeindlich.​

Zum Benzinpreis:
Sie haben recht, der Benzinpreis wird steigen. Allerdings gehen andere Berechnungen von einem Aufpreis von 1.30 aus. Zudem steht dem Benzinpreis die Einsparungen auf der MWST entgegen. So gesehen bleibt ja den Leuten nicht einfach weniger Geld in der Tasche, nur weil der Preis steigt.
Weiter bietet die Initiative die Möglichkeit Energieträger unterschiedlich stark zu besteuern. So liesse sich auch die Preisdifferenz bei den Triebstoffen im Rahmen halten.

Aus meiner Sicht machen Sie es sich mit Ihrer Argumentation also etwas gar einfach. Als Stimmbürger würde ich mir eine etwas differenzierter Auseinandersetzung mit Abstimmungsvorlagen wünschen.

Mit freundlichen Grüssen

Markus Moos
-
February 2015 Kommentar zu
Lenken, nicht subventionieren!
Grüezi Herr Schweizer

Ich kann Ihnen versichern, dass mir persönlich die kleinen Bürger überhaupt nicht egal sind. Im Gegenteil setze ich mich jetzt für einen vernünftigen Umgang mit natürlichen Ressourcen ein, um den wirtschaftlichen Spielraum unserer Kinder zu bewahren.

In meiner ersten Antwort bin ich ganz einfach deshalb nicht auf das 11 Jahre alten Dieselauto eingegangen, weil auch bei Annahme der Initiative der Besitz eines Dieselautos nicht der finanzielle Ruin bedeutet. Allerdings gebe ich Ihnen recht, dass Leute mit hohen Kilometerleistungen gut daran tun werden, das Auto zu wechseln. Bei kleinen Kilometerleistungen hält sich der finanzielle Schaden aber doch sehr in Grenzen. Wer bei seinem übrigen Konsum auf umweltfreundliche Produkte achtet, kann diesen Betrag sehr schnell wieder kompensieren, weil er auf seinem Warenkorb deutlich weniger Energiesteuern bezahlen wird, als heute die Mehrwertsteuer ausmacht.

Was die Wegwerf-Gesellschaft angeht, bin ich völlig Ihrer Meinung, dass hier ein gesellschaftliches Umdenken angebracht ist. Wenn Sie eine gute Idee haben, wie man das Problem auf politischer Ebene ähnlich effektiv angehen kann, wie unserer Initiative den masslosen Umgang mit Energie angeht, freue ich mich auf Ihr Feedback.

Mit freundlichen Grüssen

Markus Moos
-
February 2015 Kommentar zu
Lenken, nicht subventionieren!
Grüezi Herr Ledermann

Natürlic​h kann ich nicht ausschliessen, dass es in Ihrem Fall zu Mehrbelastungen kommen könnte. Um das zu beurteilen, müsste man natürlich die Einsparungen auf der MWST gegenrechnen.
Weiter​ möchte ich darauf hinweisen, dass mittels Energie-Contracting Hausbesitzer die Energieversorgung ihrer Liegenschaft umstellen können, ohne die Investition selber finanzieren zu müssen. Vielleicht könnte die Ölheizung so relativ kostengünstig ersetzt werden?
Aus meiner Sicht ist die Energiebesteuerung zudem nicht einfach ein Strafanreiz, sondern korrigiert Fehlanreize im heutigen System. Heute werde ja beträchtliche Kosten nicht verursacher gerecht bezahlt. (z.B. Klima-Anpassungskoste​n, Folgekosten im Gesundheitswesen, ...)
-
November 2013 Kommentar zu
Die Familieninitiative schafft Ungerechtigkeiten
Sehr geehrter Herr Knall

Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb es eine Falschaussage sein soll, dass höhere Einkommen vermehrt profitieren. Auch in Ihrem Beispiel spart die Familie mit dem höheren Einkommen mehr, profitiert also stärker.

Weiter möchte ich zu Bedenken geben, dass aufgrund der angespannten Kantons- und Bundesfinanzen man davon ausgehen kann, dass zumindest ein Teil der Steuerausfälle via Steuererhöhungen wieder kompensiert werden wird. Somit würden Kinderlose und niedrige Einkommen für das unnötige Steuergeschenk an die Familien mit höheren Einkommen aufkommen müssen.

Mit freundlichen Grüssen

Markus Moos
-
November 2013 Kommentar zu
Die Familieninitiative schafft Ungerechtigkeiten
Sehr geehrter Herr Anderegg

Danke für Ihren spannenden Diskussionsbeitrag. Auch ich finde die staatliche Subvention der Krippenplätze problematisch. Und ich bin ebenfalls der Meinung, dass Familien eine wichtige Funktion erfüllen, welche vom Staat mehr honoriert werden könnte.

Allerdings​ bin ich der Auffassung, dass ein Steuerabzug die kritisierte Quersubvention nicht beseitigen kann. Denn gerade die Familie, welche es sich nicht leisten kann, die Kinder fremdbetreuen zu lassen, wird auch vom Steuerabzug nicht oder nur sehr geringfügig profitieren. Der Steuerabzug nützt vor allem den hohen Einkommen. Mit dem Abzug versucht man wohl die eine Zweiklassengesellscha​ft (fremdbetreuend vs. selbstbetreuend) zu beseitigen, man schafft aber umgehend eine neue Zweiklassengesellscha​ft:
· einerseits die gut verdienenden Familien, welche für die Betreuung ihrer Kinder belohnt werden
· andererseit​s die Familien mit niedrigerem Einkommen, welche zwar die staatliche Förderung am meisten nötig hätten, aber für ihre Arbeit nicht (oder nur geringfügig) entschädigt werden.

Das finde ich nicht zielführend. Von daher teile ich zwar ihre Bedenken, komme aber in Bezug auf die Initiative zum gegenteiligen Schluss.

Mit freundlichen Grüssen

Markus Moos
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October 2013 Kommentar zu
Die Familieninitiative schafft Ungerechtigkeiten
Sehr geehrter Herr Knall

Als Vater von drei Kindern, welche meine Frau und ich selbst betreuen, kenne ich die mit der Selbstbetreung verbunden Kosten aus eigener Erfahrung. Allerdings fallen in unserem Haushaltsbudget die meisten Fixkosten unabhängig vom Betreungsmodell an. Dazu zähle ich insbesondere Kosten wie Krankenkassenprämien,​ Musikunterricht, Wintersportausrüstung​, Kleidung und ähnliches.

Würde ich meine Kinder fremdbetreuen lassen, würde ich etwas bei der Ernährung einsparen. Das wars dann aber schon. Diese Ersparnis ist im heutigen System durch die Deckelung des Fremdbetreuungsabzuge​s berücksichtigt. Die Fremdbetreuungskosten​ sind dadurch nicht in vollem Ausmass abgezugsfähig.

Was also die direkten Kosten angeht, fühle ich mich als selbstbetreuende Familie nicht diskriminiert.

Ein ganz andere Sache sind natürlich die mit der Selbstbetreung verbundenen Lohnausfälle. Auch dieses Thema kenne ich aus eigener Erfahrung. Ich arbeite nur noch 80% und habe infolge meiner Teilzeitanstellung meine Rolle als Führungskraft (inkl. Lohneinbusse) aufgeben müssen.

Doch auch bezüglich Lohnausfälle überzeugen Steuerabzüge nicht. Familien mit niedrigen Einkommen würden für ihre Arbeit deutlich schlechter entschädigt als Familien mit hohen Einkommen (Siehe Punkt 2 in meinem Blog). Wollte man den Lohnausfall von seiten des Staates ausgleichen, müsste man eine Gutschrift pro Kind einführen. So würde jede Familie unabhängig von ihren steuerbaren Einkommen gleich viel Lohn für ihre Arbeit erhalten. Der Ansatz klingt erfolgsversprechend, dürfte aber in der Realität nicht mehrheitsfähig sein.

Mit freundlichen Grüssen

Markus Moos
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